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Wieder mal keine Ahnung

Gerade las ich die Schlagzeilen von heute: Da sah ich, dass Paul Walkers Tochter ihren Freund vorstellt.
Was für einen Informationswert hat das? Für mich sowieso keinen, denn ich wusste nicht einmal, wer der Mann war. So ist das eben, wenn man alt ist. Aber das hat auch seine guten Seiten: Man konzentriert sich mehr auf das Wesentliche, während andere sich mit Belanglosigkeiten zumüllen lassen.
Ja, wir sind Opfer einer Diversionsstrategie, d.h.: Wir werden mit Belanglosigkeiten vom wirklich Wichtigen abgelenkt. Und so erklärt sich auch, dass die Deutschen nach Umfragen hoch zufrieden sein sollen, obwohl es ihnen durch den Merkelismus immer schlechter geht.

Söder – Demontage eines Kanzlerkandidaten in spe

Gerade lief im BR eine Kabarett-Sendung, in der die Kabarettistin Kinseher behauptete, in Bayern habe es folgenden Spruch gegeben: „Blöd, blöder, Söder.“ Ich habe von diesem Spruch weder etwas gehört, noch finde ich ihn richtig. Die Art wie sich Söder als Machtmensch gegenüber Seehofer durchgesetzt hat, obwohl ihm der Verkauf von Sozialwohnungen an hing, beweist das Gegenteil. Und jetzt hat er es sogar zum heimlichen Kanzlerkandidaten gebracht.

Er galt ja als der große Manager der Pandemie. Neben der Kanzlerin sah man ihn am meisten im Fernsehen. Er machte den eigentlich zuständigen Gesundheitsminister zur Randfigur. Wenn er neben der Kanzlerin in Fernsehsendungen auftrat, fragte ich mich, ob sie ihn zu ihrem heimlichen Kronprinzen machen wollte. Und ich fragte mich weiter, wie er es zu dieser starken Präsenz im Fernsehen gebracht hat. Wie lasch wirkte ihm gegenüber Laschet. von dem man nur wenig hörte. Aber vielleicht war das gut so, denn manchmal ist es falsch, sich zu früh aus der Deckung zu wagen. Nun scheint sich nämlich das Blatt zu wenden:

Auf dem Höhepunkt der ersten Pandemie-Welle waren laut einer Umfrage noch 71 Prozent der Befragten mit Söders Arbeit zufrieden. Nun sind es aber rund 42 Prozent, die mit seiner Arbeit unzufrieden sind. Ich zähle ja auch zu denen, die ganz allgemein mit der Corona-Politik unzufrieden sind, wie ich hier schon öfter beschrieben habe:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/11/corona-der-falsche-weg-4/
Jetzt, wo Söders Stern im Sinken ist und Laschet sowieso schwächelt, böte sich vielleicht eine Chance für eine Frau aus dem dritten Glied. Wir haben ja eine Reihe hervorragender Stadtchefinnen. Wenn eine von ihnen sich überraschend trauen würde, ihren Hut mit Charme und Intelligenz in den Ring zu werfen: dagegen könnte selbst ein erfahrener männlicher Konkurrent blass aussehen. Ich glaube, beim Volk käme so etwas gut an. Ich habe ja hier schon mal die Frage aufgeworfen, ob nicht die Frauen überhaupt die besseren Führungskräfte sind:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/06/die-unfaehigkeit-der-maenner/

 

 

Merkel ist genial

Dass die Corona-Krise so schlimme Auswirkungen hat, ist auch eine Folge einer verfehlten Globalisierungspolitik. Schon vor der Krise gab es Warnzeichen: Verschiedene Medikamente, auch lebenswichtige, waren auf einmal nicht mehr erhältlich, weil deren Produktion ins Ausland verlagert war. So war es auch kein Wunder, dass Atemschutzmasken und Schutzkleidung bei Ausbruch der Corona-Krise nicht in aus reichendem Maße zur Verfügung standen, was mancher vom Krankenhauspersonal mit dem Leben bezahlte.
Ein weiterer Fehler der Globalisierungspolitik war, dass man zunächst nicht daran dachte, den Reiseverkehr einzuschränken: Die Wirtschaft behielt zu lange den Vorrang vor dem Leben.
Aber von solchen Fehlern ist im Mainstream weniger die Rede, denn nun geht es darum, mit der Krise fertig zu werden. Und da sind die Deutschen schwer beschäftigt mit der Beachtung der Verhaltensregeln. Und im Zuge dieser Beschäftigung vergisst das Volk, nach den Ursachen und Fehlern zu fragen.
Das ist Diversionspolitik: Man richtet den Focus in eine Richtung, um anderes vergessen zu lassen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/02/merkels-erfolg-die-deutschen-sind-zufrieden/
So ist das Volk immer recht zufrieden.
Wenn ich allerdings weniger zufrieden bin, so muss ich doch der Regierung eines zugestehen: Deutschland zählt am Ende wohl zu den Ländern, die am besten durch die Krise gekommen sind: „Unter den Blinden ist der Einäugige König.“

Corona: Sind Deutsche schon mit wenigem zufrieden?


Parvo contenti! Mit wenigem zufrieden – das sind die Deutschen, wenn man liest, wie sie die Arbeit der Bundesregierung beurteilen – ganz im Sinne der Mainstream-Medien. Bin ich vielleicht nur ein ewiger Meckerer, wenn ich die Dinge etwas anders sehe?
Ich habe hier ja schon frühzeitig gewarnt, weil der Flugverkehr nach Ausbruch der Corona-Krise in China nicht eingeschränkt wurde. Damals galt halt noch der Primat der Wirtschaft und die Gefahr wurde ausgeblendet.
Und wenn man nun die Behandlung der Corona-Erkrankung in den verschiedenen Staaten vergleicht, muss man feststellen, dass China, Südkorea oder Singapur weit besser durch die Krise gekommen sind als wir.
Bei uns hat es schon an der notwendigen Vorsorge gefehlt, aber die hätte Geld gekostet, ohne dass man wusste, ob es sich rentieren würde. Für solche Ausgaben hat man in unserem Wirtschaftssystem wenig Raum.
Und später wurden Warnungen in den Wind geschlagen:
https://web.de/magazine/politik/mitgliedsstaaten-schossen-bruesseler-warnung-corona-wind-lehnten-hilfe-34577166

Es wäre langsam Zeit für eine kritische Aufarbeitung.

Zitat zum Tag

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften eignen.

Mach dir das bewusst, wenn du „nur“ zufrieden bist: Zufriedenheit ist langfristiges Glück.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Sind Bayern beim Sex besser?

„Nix G’wiss’s woaß ma net!“ würde man in Bayern sagen. Aber die Wissenschaft, die sich sogar um das Sexualleben sämtlicher Viecher kümmert, kann natürlich das bayerische Sexualleben nicht übergehen. Und da können wir nun lesen, dass die Bayern ihr Sexualleben als besser beurteilen, als die Hamburger das Ihrige:
https://web.de/magazine/regio/bayern/umfrage-bayern-sex-hamburger-34222094
Das hilft uns eigentlich nicht weiter, weil wir nicht erfahren, wie es wirklich ist. Vielleicht neigt ja der Hamburger eher zum nordisch-kühlen Understatement und die Bayern könnten ja womöglich protzen, obwohl ihnen das nach dem folgenden Witz eigentlich dem Wesen nach  fremd sein soll:

Ein bayerischer Mann beichtet, dass er mit einer Frau geschlafen hat, obwohl er nicht mit ihr verheiratet ist. Der Beichtvater fragt:
„Wie oft, mein Sohn?“
Darauf der junge Mann:
„Bin ich jetzt zum Beichten hier oder zum Protzen?“

Lassen wir also die heikle Frage, wessen Sex tatsächlich besser ist, lieber auf sich beruhen, um nicht eine weitere Spaltung in unser Volk zu bringen, denn die Umfrage hat ja auch andere merkwürdige Fakten ans Licht gebracht, nämlich dass unsere Kanzlerin zu dem Volksstamm gehört, der am zufriedensten mit seinem Sex ist.
Was mich aber an der zitierten Umfrage am meisten überrascht hat, sind die Antworten der Frauen: Sie beurteilen ihr Sexualleben seltener als mangelhaft als die Männer. Dabei lesen wir doch in Frauenzeitschriften dauernd die Klagen der Frauen: „zu kurz“, „zu schnell“,  „zu wenig Vorspiel“…

 

 

 

 

Merkels Erfolg: Die Deutschen sind zufrieden


Die OECD hat die Bürger nach ihrer Zufriedenheit befragt. Dabei gaben die Einwohner von Deutschland einen Zufriedenheitsgrad von 7,0 an, was etwas über dem OECD-Durchschnitt von 6,5 liegt. Damit liegen wir auf Platz 13 von 40. Immerhin!
Eigentlich müsste uns ja nur ein Blick über den Zaun ja unzufrieden machen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/31/tu-felix-austria-traurige-mieten-und-renten-in-deutschland/
In Frankreich sind die Gelbwesten aufgestanden, wo der deutsche Michel brav alles hin nimmt
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/03/rpd-radikal-soziale-partei-deutschlands/
Das ist Merkels zunächst einmal genialer Diversionspolitik zu verdanken: Die besteht darin, dass das Volk von seinen Problemen abgelenkt wird, indem ihm andere vorgesetzt werden, an denen es sich fest beißt wie ein Hund, dem man einen Knochen hin wirft. Dazu gehört auch, dass sie von Äpfeln redet, wenn Birnen das Thema sind: Sie spricht dauernd vom Aufschwung, während es in Wahrheit mit dem Volk immer weiter abwärts geht: Die Armut steigt, die Tafeln haben immer mehr Zulauf, die prekären Arbeitsverhältnisse werden immer mehr (jeder vierte arbeitet im Niedriglohnsektor) und das Wohnen wird kaum noch bezahlbar, denn das kleine Deutschland ist dank Merkels Politik zum weltweit bedeutendsten Immobilienmarkt hinter den Vereinigten Staaten aufgestiegen und lockt Investoren aus aller Welt an.
Warum begehrt niemand auf und warum sind die Deutschen sogar zufrieden? Weil Merkel eine Salamitaktik der sanften Hand betreibt. Auf vielen Gebieten wird alles schlechter, aber so langsam, dass die Leute es kaum merken. Es läuft so wie bei der Zinspolitik: Die Zinsen sinken ganz langsam auf Null und so werden die Menschen enteignet; aber sie sind dabei zufrieden, weil ihnen eingetrichert wird, dass das alles „alternativlos“ ist.

Sind Sie zufrieden?

Kann das sein, dass Bayern bei den Zufriedenheitswerten nicht an der Spitze liegt, sondern dass Hamburg mit 7,38 Punkten die glücklichste Region Deutschlands ist? Wo doch Ganghofer gesagt hat: „Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land“? Damit hat er natürlich Bayern gemeint. Und schon die alten Römer haben festgestellt: „Extra Bavariam non est vita, et si est vita, non est ita!“ („Außerhalb Bayerns gibt es kein Leben, und wenn doch, dann ist es kein solches“). Und gerade hat auch unser Ministerpräsident amtlich festgestellt: „Bayern ist die Vorstufe zum Paradies.“
Wie erklären sich dann diese Zufriedenheitswerte? Ganz einfach: Sie stammen aus einer Umfrage der Post. Man fragt sich, wieso die ausgerechnet die Post solche Umfragen veranstaltet, obwohl sie von diesem Metier gar nichts versteht. Und da wundert uns nicht, wenn Bayern bei einer solchen Umfrage schlecht abschneidet, denn schließlich hat man uns einen Haufen Postämter gestohlen.