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Das darf doch nicht wahr sein

In den Salzburger Nachrichten las ich, dass es im Land Salzburg Orte gibt, in denen 40% der Wohnungen unbewohnt sind. Wie sieht es da wohl bei uns aus? Natürlich gibt es auch bei uns vor allem im Osten Orte, die von der Landflucht betroffen sind.
Aber wie sieht es in den Städten aus? In Zeiten wie diesen, in denen es für Erspartes keine Zinsen gibt, investieren viele in Immobilien. Manche davon werden vermietet, andere stehen als bloße Spekulationsobjekte leer. Sollte da nicht neben der Zweitwohnungssteuer eine erhöhte Steuer für Leute eingeführt werden, die noch mehr unvermietete Wohnungen besitzen? Und bräuchten wir nicht eine saftige Leerstandssteuer für Orte, wo Mietwohnungen Mangelware sind?
Die Wohnungsbesetzungen der letzten Zeit zeigen doch deutlich. dass hier Handlungsbedarf besteht-

Das gefährliche Gift der Gewöhnungspolitik der Kanzlerin


Über dieses Thema habe ich ja schon öfter geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/21/politik-das-gefaehrliche-gift-der-gewoehnung/
Ich komme hier nochmals kurz darauf zurück:
Die Politik der Bundeskanzlerin beruht zu einem großen Teil darauf, dass das Volk an Zustände gewöhnt wird, die eigentlich nicht hingenommen werden dürften. Die Null- oder Minuszinspolitik ist so ein Beispiel dafür, dass die Bürger langsam enteignet werden, um die Industrie mit Billigkrediten zu unterstützen. Zwar ist die EZB dafür verantwortlich, aber so etwas gäbe es nicht, wenn es nicht im Sinne der Kanzlerin wäre.

Ein anderes Beispiel ist die Rentenpolitik. Es gab schon einmal Zeiten, da hieß es: „Die Rente ist sicher!“ Aber dann stellte sich heraus, dass dies für sehr viele nur eine Rente auf Sozialhilfeniveau bedeutete. Und die Menschen machten sich Sorgen um ihr Leben im Alter – mit Recht, denn immer mehr Rentner sind gezwungen auch noch im hohen Alter zu arbeiten. Aber auch daran wurden die Menschen langsam gewöhnt: Eine neue Umfrage des Bundesverbands deutscher Banken hat gerade ergeben: Die Frage, wie komme ich über die Runden, wenn ich älter bin, beschäftigt die Menschen nicht mehr so wie vor einigen Jahren. Gewöhnung ist eben alles, besonders dann, wenn dieKanzlerin dem Volk beibringt, dass ihre Politik „alternativlos“ ist.

Tolle Idee von Söder: Verbot der Negativzinsen?

Ministerpräsident Söder will Negativzinsen verbieten und sagt uns gerade: „Sparen muss belohnt und darf nicht bestraft werden.“ Das ist ein rein populistischer Vorschlag, der noch dazu Merkels Politik zuwider läuft. Die Kanzlerin hat ja eine Politik erfunden, die dem Bürger Unangenehmes in homöopathischen Dosen beibringt, so dass sich kein Protest regt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/05/14/merkel-politik-man-gewoehnt-sich-an-alles/
Sie hätte das schon hin gekriegt, dem Bürger weis zu machen, dass Negativzinsen „alternativlos“ sind, um den Aufschwung nicht zu gefährden.
Herr Söder hat anscheinend nicht mitbekommen, dass der Bürger jetzt schon fürs Sparen bestraft wird, weil die Inflation die Sparguthaben
zur Zeit um 1,7% entwertet. Da kommt es doch auf die 0,4% Strafzinsen auch nicht mehr an – schließlich geht es um unsere Wirtschaft und um Arbeitsplätze, wie man uns bald erzählen wird. Außerdem wird man uns belehren, dass in unserer Marktwirtschaft Eingriffe in die Preisgestaltung verboten sind, denn das wäre ja auch Diktatur und keine Demokratie. Und dann wird der Bürger es in gewohnter Manier schon schlucken wie bisher.
Übrigens könnte es ja beim Verbot von Negativzinsen auch passieren, dass die Banken nicht mehr Geld annehmen, als sie brauchen, und dann muss der Bürger sein Geld unter seinem Kopfkissen verwahren.

Vorbildliche FED – Wann gibt es auch bei uns wieder Zinsen?

Wir leben in einer Zeit, ist der ein Ausnahmezustand zur Normalität erklärt wird.
H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Trump schimpft auf seine Zentralbank FED. Die hat sich doch tatsächlich unverschämterweise erdreistet, die Zinsen auf einen Korridor von 2,0 bis 2,25 Prozent zu erhöhen. Die muss also „verrückt“ geworden sein, findet er. Tatsächlich hat dieser Schritt der Zentralbank zu einem Einbruch der Aktienkurse geführt. Das ist normal, denn nun wandert nicht mehr so viel Geld in den Aktienmarkt, sondern auch in andere Anlageformen.
Auch bei uns wäre ein solcher Schritt längst fällig, damit die Ersparnisse der Alten nicht dauernd entwertet werden. Und wenn die Sparer wie früher anständige Zinsen für ihr Geld bekämen, würden sie nicht Immobilien kaufen. Der Druck auf den Wohnungsmarkt wäre also weg. Man hätte also gleich zwei Probleme gelöst.
Warum geschieht dies alles nicht? Weil unsere Regierung mit der Industrie verbandelt ist, wie sich beim Dieselskandal wieder ganz deutlich zeigt.
Schlimm, dass die SPD bei alledem mitmacht. Und dann wundern sich die Genossen, warum sie bei den Umfragen immer weiter abstürzen.
Es gab einmal eine Zeit, in der die Industrie die Hauptsteuerlast trug. Diese hat man aber längst dem Bürger aufgebürdet. Nun soll die Industrie sogar nach Altmeiers Plänen jährlich um 20 Milliarden entlastet werden. Wir hören dauernd, dass sie „angekurbelt“ werden muss. Wann endlich läuft sie endlich wieder wie früher ohne Ankurbelung, dafür aber mit Zahlung gerechter Löhne, von denen die Leute leben können, ohne aufstocken zu müssen.
(Ich plädiere dafür, das Wort „ankurbeln“ zum Unwort des Jahres zu erklären, damit endlich einmal der Finger in die Wunde der sozialen Ungerechtigkeit gelegt wird,)

 

Ein ganz trauriges Dokument


Heute erhielt ich von meiner Bank einen Brief mit 70 Cent Porto, in dem mir mitgeteilt wurde, dass ich für meine Ersparnisse einen Jahreszins von sage und schreibe 11 Cent erhalte. Gleichzeitig wurden diese Ersparnisse durch die Inflation um 360 Euro entwertet. Uns wird ja immer erzählt, diese Inflationsrate müsse sein, damit die Wirtschaft läuft. Ich glaube das genauso wenig wie die Behauptung, dass die Privatisierung uns voran bringt:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/01/privatisierung-ich-bin-entsetzt/
Für mich ist ist die Null-Zins-Politik ganz einfach Diebstahl. Nicht nur das macht mich böse, sondern insbesondere das, was mit meinem Geld gemacht wird. Am schlimmsten ist für mich die dauernde Subvention der Autoindustrie. Dadurch hat sich dieser Industriezweig zu einer Sumpfblüte unseres Wirtschaftslebens entwickelt. Obwohl er Milliardengewinne macht, erhält er Subventionen für Forschungsprojekte. Der Absatz wird durch Prämien fürs Abwracken oder den Kauf eines E-Autos unterstützt. Sogar die armen Affen, die Dieselabgasen ausgesetzt werden, muss ich mit bezahlen.
Mir graust vor dieser unmoralischen Politik.

Übrigens sagte einer unserer führenden Wirtschaftswissenschaftler einmal, alle Subventionen seien überflüssig und teilweise sogar kontraproduktiv bis auf die für die Bauern. Ein Politiker, der daraufhin gefragt wurde, ob er nicht jedenfalls die kontraproduktiven Subventionen abstellen wolle, antwortete, das ginge nicht: „Probieren Sie das mal: eine Subvention streichen!“ Auch die FDP, die einmal früher stolz mit dem Sloganangetreten ist: „Alle Subventionen streichen!“, lässt hierzu nichts mehr hören.

Aufschwung auf Kosten der Alten

Die US-Notenbank Federal Reserve hat ihren Leitzins um 0,25 Punkte auf einen Zielkorridor von 1,25 bis 1,50 Prozent erhöht. Die Federal Funds Rate, zu der sich Banken gegenseitig über Nacht kurzfristige Kredite geben, wurde in diesem Jahr zum dritten Mal erhöht.
Und bei uns? Da verharrt der Leitzins auf Null. Das bedeutet, dass bei uns die Wirtschaft dauernd am Tropf der Sparer hängt, so wie ein schwer Kranker an den Infusionen. Es sind also hauptsächlich die Alten, die den von der Regierung als Erfolg gefeierten Aufschwung bezahlen.

Die unterschiedliche Geldpolitik in den USA und der EU reflektiere das unterschiedliche Stadium der Erholung der beiden Volkswirtschaften, sagte EZB-Präsident Mario Draghi nach der Sitzung des Gouverneursrates. Auf gut deutsch: Es sieht also bei uns nicht so gut aus.
Und da mache ich mir so meine Gedanken:
Die drei großen Schlagworte unseres Wirtschaftslebens sind Liberalisierung, Privatisierung und Globalisierung, und uns wurde weis gemacht, dass dies d
ie Schlüssel zu einem blühenden Wirtschaftsleben seien. Die uneingeschränkte Liberalisierung hat uns die Finanzkrise eingebracht und die Privatisierung ist eigentlich auch nichts anderes gewesen, als dass man Volksvermögen in den gierigen Rachen von Investoren geworfen und dabei sichere Arbeitsverhältnisse zu prekären gemacht hat.
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/01/privatisierung-ich-bin-entsetzt/#respond
Und da wundert sich die SPD, dass ihr die Wähler davon laufen. Sie ist ja nur deshalb nicht zur Splitterpartei geworden, weil die Linke so zerstritten ist und ihre Asylpolitik vielen nicht gefällt.
M
anchmal denke ich, dass auch die Globalisierung so eine Idee ist, deren Vorteile uns nur eingeredet werden. Sie hat dazu geführt, dass Afrika ausgelaugt wurde und die Flüchtlingswelle zu uns herein schwappte.
Und nun zeigt uns Trump durch sein „America first“, also
durch seine Abschottungspolitik, dass die diese gewaltige Vorteile hat: Während unsere Wirtschaft nur mit einer unsozialen Null-Zins-Politik einen Aufschwung erzielt, haben die USA auch unter der neuen Politik Trumps einen nicht subventionierten stabilen Aufschwung.
Ist also ein gewisses Maß an Abschottung gegenüber der schrankenlosen Globalisierung der richtige Weg?
Das Beispiel Siemens zeigt uns gerade wieder, dass es so jedenfalls nicht geht: Millionen-Subventionen kassieren, Milliardenaufträge bekommen und dann ins Ausland abhauen.

 

Angst ums Geld geht um

Wir haben uns ja schon daran gewöhnt, dass uns der Staat bestiehlt: Die Zinsen sind so niedrig, dass unsere Sparguthaben dahin schmelzen. Und dafür müssen wir auch noch Steuern bezahlen! Kein Wunder, dass der Bürger jede Möglichkeit nutzt, Steuern zu hinterziehen, zumal ihm das Grauen kommt, wenn er sieht, wie sein hart erarbeitetes Geld dann nach dem Gießkannenprinzip als Subvention ausgegeben wird. Und er fragt sich, ob dabei nicht die am meisten bekommen, die an die Parteien am meisten spenden.
Aber nun wird es ernst!
Der Internationale Währungsfonds diskutiert über eine 10-prozentige Vermögensabgabe für alle Besitzer von Ersparnissen, um die Staatsschulden in der Währungsunion zumindest zum Teil abzutragen. Diese Idee ist insofern ein Blödsinn, weil nur die Sparer betroffen wären, nicht aber die Immobilien- und Wertpapierbesitzer.
Natürlich werden solche Pläne sofort energisch von der Regierung bestritten. Aber so etwas haben wir schon oft gehört, bevor dann doch das gekommen ist, von dem uns gesagt wurde: „Niemals!“ Denken Sie nur beispielsweise an Zypern, wo es ja schon vorgekommen ist, dass die Sparer enteignet wurden. Aber wir wurden damit getröstet, dass praktisch nur die russische Mafia betroffen gewesen sei.
Trotzdem: Bereiten Sie sich schon darauf vor, dass Sie im Alter arm sein werden.
Merken Sie denn nicht auch, dass wir ständig von der Politik belogen werden? Haben wir nicht immer gehört, dass die Krise überwunden sei? Dabei ist sie nur in die Keller der Banken verlagert worden. Aber das Volk ist nicht so dumm, Merkel & Co zu glauben, sondern es investiert eifrig in Sachwerte: Immobilien, Gold und Aktien. Diese haben inzwischen schwindelnde Höhen erreicht, so dass irgendwann der große Absturz kommen wird. Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht dabei sind.
Und gönnen Sie sich was von Ihrem Geld, bevor es kaputt geht!

Angst ums Geld geht um

Wir haben uns ja schon daran gewöhnt, dass uns der Staat bestiehlt: Die Zinsen sind so niedrig, dass unsere Sparguthaben dahin schmelzen. Und dafür müssen wir auch noch Steuern bezahlen! Kein Wunder, dass der Bürger jede Möglichkeit nutzt, Steuern zu hinterziehen, zumal ihm das Grauen kommt, wenn er sieht, wie sein hart erarbeitetes Geld dann nach dem Gießkannenprinzip als Subvention ausgegeben wird. Und er fragt sich, ob dabei nicht die am meisten bekommen, die an die Parteien am meisten spenden.
Aber nun wird es ernst!
Der Internationale Währungsfonds diskutiert über eine 10-prozentige Vermögensabgabe für alle Besitzer von Ersparnissen, um die Staatsschulden in der Währungsunion zumindest zum Teil abzutragen. Diese Idee ist insofern ein Blödsinn, weil nur die Sparer betroffen wären, nicht aber die Immobilien- und Wertpapierbesitzer.
Natürlich werden solche Pläne sofort energisch von der Regierung bestritten. Aber so etwas haben wir schon oft gehört, bevor dann doch das gekommen ist, von dem uns gesagt wurde: „Niemals!“ Denken Sie nur beispielsweise an Zypern, wo es ja schon vorgekommen ist, dass die Sparer enteignet wurden. Aber wir wurden damit getröstet, dass praktisch nur die russische Mafia betroffen gewesen sei.
Trotzdem: Bereiten Sie sich schon darauf vor, dass Sie im Alter arm sein werden. Bei uns hat hat jeder Haushalt in den letzten 10 Jahren 20.000 EUro verloren!
Merken Sie denn nicht auch, dass wir ständig von der Politik belogen werden? Haben wir nicht immer gehört, dass die Krise überwunden sei? Dabei ist sie nur in die Keller der Banken verlagert worden. Aber das Volk ist nicht so dumm, Merkel & Co zu glauben, sondern es investiert eifrig in Sachwerte: Immobilien, Gold und Aktien. Diese haben inzwischen schwindelnde Höhen erreicht, so dass irgendwann der große Absturz kommen wird. Ich wünsche Ihnen, dass Sie nicht dabei sind.
Und gönnen Sie sich was von Ihrem Geld, bevor es kaputt geht!

Auf unsicherem Boden

Wir stehen auf unsicherem Boden. Das hat inzwischen auch der schlichteste Bürger mitbekommen.
Was mich an der Lage so wundert ist dies: Jeder Häusle-Bauer plant sein Vorhaben so, dass er nicht in eine Schuldenfalle gerät. Er lässt sich die Zinsen für seine Schulden normalerweise für einen langen Zeitraum festschreiben.
Der Staat hingegen kalkuliert nur verhältnismäßig kurzfristig. Was würde aber passieren, wenn unsere Schuldzinsen plötzlich steil nach oben stiegen? Das ist zu erwarten, weil wir wahrscheinlich von den Ratingagenturen abgewertet werden. Zur Zeit zahlen wir schon den riesigen Betrag von ca. 35 Milliarden Euro Zinsen.

Übrigens frage ich mich schon seit längerem, warum die Zinsen, die der Sparer bekommt, normalerweise unter der Inflationsrate liegen. Wie kommt das? Normalerweise wird doch im Wirtschaftsleben jede Leistung vergütet, also auch der Geldverleih. Irgendwelche finsteren Mächte müssen doch am Werk sein, dass dieses Prinzip nicht mehr funktioniert. Die Banken haben zwar das Geld, das sie sich für 1 % Zins bei der Zentralbank geliehen haben, für ein Vielfaches ausgeliehen, aber der einfache Bürger kriegt fast nichts, oder hat genauer gesagt sogar Verluste durch Inflation.