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Heute ist ein trauriger Tag – Deutschland stürzt ab


Der Wechselkurs im Verhältnis zum Dollar fällt Tag für Tag und hat nun die Grenze von 1,10 unterschritten. Das wird uns zwar immer als angeblich gute Nachricht „verkauft“, indem gesagt wird, das verbessere unsere Exportchancen. Aber denselben Effekt könnte man ja auch erreichen, indem man deutsche Waren verbilligt. Jedenfalls verdienen wir weniger, was den Druck auf die Löhne erhöht. Und die Unternehmer rufen jetzt schon nach Hilfe vom Staat. Sie verlangen Steuerermäßigungen, so dass wir Bürger, die wir schon durch die Minuszinspolitik die Unternehmen subventionieren, wohl weiter zur Kasse gebeten werden.

Zur Zeit häufen sich die Meldungen über den Abbau von Arbeitskräften: Googeln Sie mal unter „Abbau Arbeitskräfte“ und dann sehen Sie, dass in der nächsten Zeit Zehntausende von Arbeitskräften freigesetzt werden. Allein in der Autoindustrie gehen bis 2030 125.000 Arbeitsplätze verloren.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/15/deutschland-stuerzt-ab-6/
Wir müssen uns warm anziehen. Aber die Kanzlerin wird nur von einer „Abschwächung des Wachstums“ oder einer „Delle im Aufschwung“ sprechen. Sie versteht es vorzüglich, das Volk einzulullen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/26/das-gefaehrliche-gift-der-gewoehnungspolitik-der-kanzlerin/

Aber der an sich verschlafene deutsche Michel ist gerade dabei aufzuwachen. Er wählt aus Protest die AfD. Und er geht wegen des Klimas auf die Straße, obwohl sich das Wetter womöglich gar nicht beeinflussen lässt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/25/greta-thunberg-und-tittitainment-wie-haengt-das-zusammen/

Es geht uns immer schlechter

Nur zwei Beispiele:

Früher gab es in den Banken Schalter, wo man sein Geld ausbezahlt bekam und wo nette Damen die Überweisungen eintippten.
Heute stehe ich im zugigen Eingangsbereich der Post und erledige meine Bankangelegenheiten dort selbst. Und ich bekomme im Gegensatz zu früher keinen Zins mehr. Wo bleibt das ganze Geld, das man durch Personalabbau und Zinsverweigerung einspart? Warum habe ich nichts davon, außer den Nachteilen?

Als meine Frau vor Jahrzehnten im Krankenhaus war, kam der Chefkoch und fragte sie, ob sie besondere Wünsche habe. Der Mann kochte so gut, dass meine Frau hinterher zu ihm in seinen VHS-Kochkurs ging.
Als ich vor einem Jahr mit einer Infektion und dauerndem Erbrechen ins Krankenhaus kam, hätte ich nur eine salzige leichte Suppe essen können und aus medizinischen Gründen auch dringend gebraucht. Stattdessen servierte man mir kalten Schweinebraten mit der Begründung, das ginge nicht anders, wenn man sein Essen nicht vorbestellt habe.
Da frage ich mich, warum wir uns trotz ständigen Aufschwungs nicht mehr den Standard von früher leisten können.
Was schlimmer ist, ist die Tatsache, dass es dauernd bergab geht.
Noch schlimmer aber ist, dass sich die Deutschen − nach hoffentlich nicht gefälschten − Umfragen wohl fühlen.

https://autorenseite.wordpress.com/2017/08/04/es-geht-weiter-bergab-mit-uns/
https://autorenseite.wordpress.com/2018/05/21/die-softifizierung-der-deutschen/
https://autorenseite.wordpress.com/2018/01/03/deutschland-stuerzt-ab/

So weit ist es nun gekommen:

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Gerade erhalte ich von der Bank meine Jahresschlussabrechnung. Für mein Festgeld erhalte ich sage und schreibe 51 Cent Zinsen. Früher wären es 800 Euro gewesen. Das, was mir wirklich zustehen würde, kassiert ja die Merkel, die ich mitverantwortlich für die Niedrigzinspolitik mache.
Der Brief, in dem mir die Bank die „freudige“ Botschaft über meine Zinsen mitteilte, hat übrigens 70 Cent gekostet. So weit es es nun schon gekommen.

Der Tag X rückt näher – der Tag des Finanzcrashs

Mein Vater pflegte zu sagen: „Das Schicksal winkt dreimal mit dem Zaunpfahl, dann schlägt es zu!“ Gerade spüren wir wieder einen Wink mit dem Zaunpfahl:
Die größte Bank Portugals meldet, dass sie die Zinsen auf ihre Schulden nicht mehr zahlen kann, und das bei dem minimalen Zinsniveau, das wir derzeit haben. Plötzlich ist ein massiver System-Fehler zu erkennen: Aufgrund der billigen Kredite seien diese Länder extrem verwundbar, warnt die Bank für Internationale Zahlungsausgleich (BIZ). Jede kleine, regionale Krise könne zu einem Crash im globalen Finanz-System führen, schreiben die Deutschen Wirtschafts Nachrichten:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2014/07/10/biz-warnt-jede-regionale-krise-kann-systen-crash-ausloesen/
Die Anzeichen mehren sich also. Der Tag X, an dem alles zusammenbricht, rückt immer näher, wie hier schon beschrieben wurde:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/07/02/der-tag-x-kommt-naher-der-grose-crash/
Von Zusammenbruch redet man allerdings nicht. Die Politiker bestreiten, dass es ihn jemals geben könnte, denn das Wort „Zusammenbruch“ erinnert auch zu sehr an 1945. Deshalb sagt man lieber „Crash“. Das hört sich mehr nach kleinem Blechschaden an. Aber wird es wirklich so harmlos zugehen, wenn der Crash kommt?
Und wenn die Sparer einen erheblichen Teil ihres Vermögens verlieren wie gerade bei einer österreichischen Bank, dann ist das im heutigen Sprachgebrauch keine Katastrophe mehr, sondern ein „Haircut“.
Damals in der Adenauerzeit wurden wir auf Katastrophen vorbereitet und von der Regierung aufgefordert, uns ein Lebensmittellager für Notzeiten anzulegen. Wie anders sind doch die Zeiten geworden. Heute würde es eine Regierung nie wagen, eine solche Aufforderung an die Bevölkerung zu richten. Wir leben nach dem Motto: Nur keine Panikmache, obwohl eine vernünftige Vorsorge für den Fall eines Finanzcrashs durchaus nicht verkehrt wäre. Aber allein schon das Darüber-Reden würde zu einer unerwünschten Beunruhigung der Bevölkerung führen, also lässt man das lieber – so sieht man das heute.