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Bei uns herrscht Angst vor dem Wolf – Mit Recht!

Immer wieder lesen wir von schrecklichen Verletzungen, die Hunde Menschen beigebracht haben. Beispielsweise steht heute in den Nachrichten, dass ein Hund ein Kind ins Gesicht gebissen und schwer verletzt hat:
https://web.de/magazine/panorama/einjaehriges-kind-hund-gesicht-gebissen-schwer-verletzt-36476758
Und da glauben die Naturfreunde, dass ein Wolf „braver“ ist. Nicht umsonst haben unsere Vorfahren den Wolf ausgerottet. Aber nun steht er unter Artenschutz und dieser wird so lange bestehen, bis ein Kind dies mit dem Leben büßen muss. Die Wölfe verlieren die Scheu vor den Menschen und trauen sich immer näher an die Siedlungen heran:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/11/06/alarm-in-bergen-der-wolf-geht-um/
In Marktschellenberg trauen sich die Eltern nicht mehr, ihre Kinder alleine draußen spielen zu lassen. Müssen wir uns in dieser Weise vom Wolf und seinen Beschützern terrorisieren lassen?
Typisch für unsere Zeit ist, dass man sich nicht traut, die Dinge beim Namen zu nennen. Deshalb ist in der Diskussion über die Wölfe, nicht vom Abschuss, sondern nur von der „Entnahme aus der Natur“ die Rede. So ist das halt bei unserem Politsprech.
Ich verstehe ja auch überhaupt nicht, warum der Wolf geschützt ist, die Lämmer, die er grausam reißt, aber nicht. Die Naturfreunde meinen ja, man könne die Schafe mit Zäunen  schützen, aber ich glaube, die waren noch nie bei uns in den Bergen. Wie soll das in der wilden Landschaft funktionieren? Und was für ein Aufwand! Und was für eine Landschaft haben wir dann mit all den Zäunen! Das wäre das Aus für die freie Natur.
Bei den Naturschützern sind offenbar naive Schreibtischtäter am Werk.

Alarm in Bergen! Der Wolf geht um


In unserem friedlichen Dorf herrscht auf einmal Alarm: Ein Wolf hat 6 Lämmer gerissen, und zwar nur 250 m vom Bauernhof entfernt:
https://www.traunsteiner-tagblatt.de/region/landkreis-traunstein/bergen_artikel,-abgeordneter-klaus-steiner-fordert-aenderung-auf-euebene-wir-muessen-den-schutzstatus-des-wolfs-aendern-_arid,662717.html
Ich kann überhaupt nicht verstehen, welch verquere Art von Naturverständnis und Tierliebe jene Leute haben, die den Wolf unter Artenschutz gestellt haben. Ihnen sind die Wölfe wichtiger als die grausam getöteten Lämmer. Diese „Naturfreunde“ meinen ja, man müsse halt die Weiden einzäunen. Aber wie soll das bei der Almwirtschaft (im Hochgebirge) geschehen? Auch die Bewachung der Herde durch einen Hund wird vorgeschlagen, doch so ein Hund kann auch sehr bissig werden, wenn ein Mensch sich der Herde nähert.
Weil diese Diskussion längst gelaufen ist und die Wolfsfreunde sich dabei durchgesetzt haben, müssen wir halt warten, bis das erste Kleinkind vom Wolf getötet wird. Nehmen wir mal an, der Wolf hätte nicht die Lämmer vorgefunden, sondern ein vor dem Bauernhof spielendes Kind: Was wäre dann wohl passiert?
Müssen nun die Bauern vorsichtshalber ihre Kinder weg sperren?

Deutschland bald außer Kontrolle

Die Kanzlerin lebt offenbar etwas abgehoben in ihrem Kanzleramt. Sie brauchte erst einmal einen gehörigen Tritt, um sich einmal aufzuraffen, in ein Flüchtlingsheim zu gehen. Sie macht sich offenbar auch keinen Begriff davon, was es heißt, wenn Tag für Tag 10.000 Menschen die Grenze nach Deutschland überschreiten. Warum war sie denn nicht einmal mit Seehofer am Münchner Hauptbahnhof? Dann wäre ihr bewusst geworden, was sie mit ihrem „Wir schaffen das!“ erreicht hat (Nicht mal den Friedensnobelpreis).
Können sich die Politiker eigentlich nicht vorstellen, dass 1 Million Flüchtlinge allein durch ihre Masse eine Gefahr für den Staat darstellen können? Vorläufig gibt es nur kleine Aktionen von ihnen: Zehn Asylbewerber aus Eritrea hatten am Montag kurzfristig das Landratsamt Berchtesgaden besetzt, um sich über die Unterkunft in Bayerisch Gmain zu beschweren. Was aber, wenn Tausende sich zusammen tun?
Bin ich zu dumm, unsere Politik zu verstehen? Warum hat die Regierung denn nicht schon längst ein paar Milliarden locker gemacht, um den Flüchtlingen in der Türkei ein menschenwürdigeres Leben zu ermöglichen? Jetzt kosten die Flüchtlinge uns allein nächstes Jahr 10 Milliarden Euros, und da gibt es ahnungslose Leute wie unseren Wirtschaftsminister, der sich hinstellte und behauptete, es würde niemandem etwas weggenommen, während Ramelow Steuererhöhungen fordert und IFO-Chef Sinn eine zwei Jahre längere Lebensarbeitszeit und Abschaffung des Mindestlohns vorschlägt, um die Flüchtlinge bezahlen zu können. Wenn das erst den Leuten bewusst wird!
Die Kanzlerin sollte sich vieleicht auch mal in Hamburg ein Bild von der Lage machen und dort einen Tag bei der Polizei verbringen. Man las, dass die Beamten heuer schon 1000 Mal in Flüchtlingsheimen einschreiten mussten und 500 Mal gegen rechtsextreme Aktionen vorgehen mussten. Wenn die Polizei dauernd dort unterwegs ist, bedeutet das für die Bürger einen erheblichen Verlust von Sicherheit, denn ein großer Teil der polizeilichen Beamten ist nun anderweitig tätig.
Wenn jetzt der Chef der Polizeigewerkschaft einen Zaun an der Grenze zu Österreich fordert, so hat er völlig recht. Die Regierung behauptet zwar, das bringe nichts. Das ist aber völlig falsch. Vor dem Schengener Abkommen funktionierte die Sicherung der Grenze doch ganz gut, und auch Österreich hat sich nach dem Krieg erfolgreich gegen die Deutschen abgeschottet. Warum sollte das heute nicht auch gehen? Natürlich wird die Grenze nicht völlig undurchlässig werden können, aber jedenfalls wäre die Masseneinwanderung gestoppt. Und wenn an illegal Eingereiste dann kein Geld bezahlt würde, wäre der Anreiz, hierher zu kommen, gering.
Wann endlich wird die Türkei als sicheres Herkunftsland eingestuft? Hat man je gelesen, dass dort Flüchtlinge verfolgt wurden?
Jedenfalls steht eines fest: Bald wird auch die Bundesrepublik kein sicherer Zufluchtsort mehr sein. Die Übergriffe der „Vaterlandsverteidiger“ werden zunehmen, die Asylantenheime werden brennen und schließlich wird ein kleiner Funke genügen, um hier eine gewaltige Explosion auszulösen.
Man muss sehen, dass die Hilfsbereitschaft der Menschen ihre Grenzen hat: Bisher ist mir nur von Sara Connor bekannt geworden, dass sie eine Einliegerwohnung für eine Flüchtlingsfamilie hergegeben hat. Die Politiker halten sich hier „vornehm“ zurück. Wenn erst die Deutschen merken, was sie die Flüchtlingswelle kostet, und wenn die Asylanten dann vielleicht noch Forderungen stellen werden, dann wird hier ein schreckliches Klima herrschen, das leicht in Gewalt ausarten kann.
Was das Klima anbetrifft, hat de Maizière gerade beklagt, dass es ständig schlimmer werde, weil Politiker als „Hochverräter“ bezeichnet würden. Er hätte sich aber vielleicht auch an die eigene Adresse, nämlich die der Regierung, wenden sollen: Sein Kollege Gabriel war es doch, der die Demonstranten als „Pack“ bezeichnete und als „im Kopf nicht ganz richtig“. Da braucht er sich nicht zu wundern, dass es ein entsprechendes Echo gibt.

Einfache Lösung des Asylproblems

Der bayerische Minister Söder will Zäune an den Grenzen errichten und das Asylrecht antasten. Der Vorschlag wird bei immer mehr Bundesbürgern gut ankommen, je mehr Flüchtlinge zu uns kommen. Dann wird nämlich auch dem Letzten dämmern: So kann es nicht weiter gehen. Die Kanzlerin hat freilich Recht, wenn sie bei der derzeitigen Rechtslage darauf hinweist, dass das Asylrecht nach dem Grundgesetz uneingeschränkt gilt. Aber auch wenn wir das Grundgesetz ändern, ändert sich dadurch nichts, denn in dem Genfer Abkommen über die Flüchtlinge ist dieses Grundrecht auch verankert. Dieses Abkommen müssten wir erst einmal kündigen und das ginge nur mit Jahresfrist, würde uns also auch den Druck nicht so schnell nehmen.
Es bleibt also nur eine Lösung, und die müsste sich doch mit vereinten Kräften erreichen lassen: Wir schaffen in Syrien eine sichere Unterkunftszone. Dann können wir im Asylverfahren sagen: Ihr braucht euer Land nicht zu verlassen, denn dort könnt ihr auch unverfolgt leben.
Wenn NATO und Amerikaner hier zusammen wirken, glaube ich nicht, dass sich von den kämpfenden Parteien in Syrien jemand traut, sich ihnen entgegen zu stellen. Man muss freilich garantieren, dass es nicht um die Eroberung von ganz Syrien geht, sondern nur um die Erstellung einer sicheren Zone.