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Heute ist der Umarme-einen-Bärentag

Um Missverständnissen vorzubeugen: So wie in diesem fiesen Witz, den man heutzutage eigentlich gar nicht erzählen darf und besser vergessen soll,  ist dieser Tag nicht gemeint:

Ein bayrischer Forstarbeiter will Mitglied im Klub der kanadischen Holzfäller werden. Allerdings fordern die, dass er erst eine Prüfung zu bestehen hat:
Erst muss er eine Flasche Whisky austrinken, anschließend einen Bären erschießen und schließlich noch eine kanadische Frau vergewaltigen.
„Okay!“ sagt der Mann und rennt los. Nach ein paar Stunden kommt er völlig betrunken und blutüberströmt zurück und fragt: „Und wo ist jetzt die Frau, die ich erschießen soll?“

Es geht heute vielmehr um einen Teddybären, mit dem man ein wenig kuscheln soll, um wieder Zärtlichkeit zu üben:
https://www.kuriose-feiertage.de/umarme-einen-baeren-tag/

Der Papst: Wer hätte das von ihm gedacht?

Ich bin zum Papst-Fan geworden. Das hätte ich nie geglaubt, wo ich mich doch bisher immer kritisch über die Kirche geäußert habe und dabei auch Benedetto nicht ausgenommen habe. Die Tags „Benedikt“ und „Nazi“ haben mir hier Rekordbesucherzahlen vermittelt. Und nun?
Gerade habe ich Franziskus wegen seiner Gardinenpredigt vor den Kardinälen gelobt, schon haben mich wieder seine Worte gerührt. Er sprach in seiner Weihnachtspredigt darüber, dass die Welt mehr Zärtlichkeit braucht. Wenn wir all das, was an Festtagsansprachen auf uns hernieder gegangen ist, überblicken, können wir sagen: Es war nichts Ungewöhnliches dabei. Man konnte sich ungefähr vorher ausrechnen, wer was sagen würde. Ganz anders der Papst. Wer hätte je gedacht, dass ein katholischer Papst das Thema Zärtlichkeit in den Mund nimmt? Und er trifft damit den Kern des heutigen Lebens. Wie wenig Zärtlichkeit wird den vielen Kindern zuteil, die tagsüber in der KITA abgeliefert werden und deren Eltern abends nach einem stressigen Arbeitstag noch Einkäufe und Haushalt erledigen müssen? Und wie anders sähen IS-Kämpfer aus, die Zärtlichkeit erfahren hätten?