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Wir leben in einer Illusion – Deutschland stürzt ab.

Gerade erfahren wir aus einer Studie, dass 13 Prozent der Mieter in Großstädten weniger als das Existenzminimum zum Leben haben – eine Folge der verfehlten Wohnungspolitik unserer Regierung.
Und gerade haben wir auch lesen müssen, dass die Kinderarmut wieder steigt:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/07/15/das-ist-merkelismus-kinderarmut-steigt/
Diejenigen, die sich von Zahlen des sog. „Aufschwungs“ blenden lassen, merken nicht, dass es bei uns steil bergab geht. Ich habe dies hier oft beschrieben unter „Deutschland stürzt ab“ und „Deutschland erwache!“ und werden dies hier demnächst noch einmal zusammen stellen.

Schlimmer als Trump

Erinnern Sie sich noch, wie empört unsere oberste Pfarrerstochter auf Trumps „America first!“ reagierte? Dabei sollte es doch für jeden Regierungschef selbstverständlich sein, in erster Linie die Interessen des eigenen Landes im Auge zu haben, wenn freilich auch unter Berücksichtigung derjenigen anderer Länder.
Was aber schlimmer ist als Trumps „America first“ ist das, was unsere eigenen Politiker gerade hier treiben:
Sie missachten wieder einmal aus purem Egoismus vorsätzlich das Grundgesetz. Dort heißt es nämlich:
„Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit.“
Zur Zeit geht ja das Volk auf die Straße, um für Wohnungen zu angemessenen Preisen zu demonstrieren. Ausgelöst wurden diese Aktionen dadurch, dass die Politiker die Sozialwohnungen anders als ihre österreichischen Kollegen entgegen dem Willen des Volkes verkauft haben – ein klarer Verstoß gegen Art. 21 Grundgesetz. Deshalb sollten die Demonstranten keine Ruhe geben, bis das Recht zum Wohnen bei angemessenen Mietpreisen ins Grundgesetz aufgenommen wird.
Noch eindeutiger ist ein anderer Verstoß gegen Art 21 GG: Die Parteien weigern sich nämlich hartnäckig, den Bundestag auf ein vertretbares Maß zu verkleinern. Es wird wohl keinen einzigen parteilosen Bürger geben, der dieses Verhalten billigt. Dennoch belassen es die Parteien beim derzeitigen Zustand, der bei den nächsten Wahlen sogar noch mehr Sitze produzieren könnte: eine fette Pfründe für die Parteimitglieder! Was das Traurige an dieser Situation ist: Die Parteien verhalten sich schlimmer als Trump, indem sie nämlich aus lauter Egoismus die Interessen ihrer Partei über diejenigen ihres eigenen Landes stellen.
Also, Frau Bundeskanzlerin, fassen Sie sich mal an die eigene Nase und sprechen Sie ein Machtwort: „So geht es nicht!“

Vorbildliche FED – Wann gibt es auch bei uns wieder Zinsen?

Wir leben in einer Zeit, ist der ein Ausnahmezustand zur Normalität erklärt wird.
H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor

Trump schimpft auf seine Zentralbank FED. Die hat sich doch tatsächlich unverschämterweise erdreistet, die Zinsen auf einen Korridor von 2,0 bis 2,25 Prozent zu erhöhen. Die muss also „verrückt“ geworden sein, findet er. Tatsächlich hat dieser Schritt der Zentralbank zu einem Einbruch der Aktienkurse geführt. Das ist normal, denn nun wandert nicht mehr so viel Geld in den Aktienmarkt, sondern auch in andere Anlageformen.
Auch bei uns wäre ein solcher Schritt längst fällig, damit die Ersparnisse der Alten nicht dauernd entwertet werden. Und wenn die Sparer wie früher anständige Zinsen für ihr Geld bekämen, würden sie nicht Immobilien kaufen. Der Druck auf den Wohnungsmarkt wäre also weg. Man hätte also gleich zwei Probleme gelöst.
Warum geschieht dies alles nicht? Weil unsere Regierung mit der Industrie verbandelt ist, wie sich beim Dieselskandal wieder ganz deutlich zeigt.
Schlimm, dass die SPD bei alledem mitmacht. Und dann wundern sich die Genossen, warum sie bei den Umfragen immer weiter abstürzen.
Es gab einmal eine Zeit, in der die Industrie die Hauptsteuerlast trug. Diese hat man aber längst dem Bürger aufgebürdet. Nun soll die Industrie sogar nach Altmeiers Plänen jährlich um 20 Milliarden entlastet werden. Wir hören dauernd, dass sie „angekurbelt“ werden muss. Wann endlich läuft sie endlich wieder wie früher ohne Ankurbelung, dafür aber mit Zahlung gerechter Löhne, von denen die Leute leben können, ohne aufstocken zu müssen.
(Ich plädiere dafür, das Wort „ankurbeln“ zum Unwort des Jahres zu erklären, damit endlich einmal der Finger in die Wunde der sozialen Ungerechtigkeit gelegt wird,)

 

Zwei schlimme Nachrichten:

Mein Senf dazu:

> Die Zahl der Menschen, die von ihrem Einkommen nicht leben können, hat sich in den letzten 10 Jahren verdoppelt. So etwas hat es früher nicht gegeben. Das Ganze nennt sich soziale Marktwirtschaft, in der auch das schlichte Wohnen zum Luxus geworden ist. Besonders schlimm ist, dass die Sozialdemokratische Partei während dieser Zeit an den Regierungen beteiligt war und damit ihre Existenzberechtigung verloren hat. Nur so könnte Sie überhaupt noch überleben, aber zu diesem Erneuerungsprozess ist sie unfähig:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/01/wie-die-spd-ueberleben-kann/

> Im gestrigen Wetterbericht erklärte der Meteorologe, dass wir 8 Wochen Regen bräuchten, um wieder normale Verhältnisse im Boden zu bekommen. Ob wir das wieder erreichen?

Wie haben wir damals so leben können?

Diese Frage stelle ich mir als alter Mann öfter, wenn ich so sehe, wie sich alles verändert hat: https://autorenseite.wordpress.com/2017/01/14/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen/
Früher war alles besser!“ hört man oft von den Alten, aber dann regt sich in der Regel Widerspruch von den Jungen, die natürlich mit Gegenbeispielen daher kommen.
Aber unbestreitbar ist doch auch für die Jungen dies:
Normale Menschen, besonders auch die Alten, konnten es sich leisten, in der Stadt zu wohnen.
Das Einkommen des Mannes reichte in der Regel aus, um eine Familie zu ernähren.
Die Bezeichnung „prekäre Arbeitsverhältnisse“ gab es damals noch nicht.
Vor terroristischen Attentaten brauchte man keine Angst zu haben, selbst
als später einmal die RAF damit begann, richteten sich diese nur gegen Führungskräfte.
Und stellt Euch vor: Plastik gab es damals noch nicht und man konnte auch ohne das Zeug gut leben.
Chemie im Essen hätte man nie gegessen.
Es kamen Gastarbeiter, aber keine Flüchtlinge.
Klimawandel, Artensterben, Umweltprobleme kannte man nicht.
Die Welt war damals noch ein einigermaßen sicherer Ort.
So könnte ich noch lange fortfahren, aber diese Beispiele genügen doch wohl um zu zeigen, warum man oft von der „guten alten Zeit“ spricht. Und nun schreibt mir mal was über die angeblich schöne neue Zukunft!

Früher war es besser



https://autorenseite.wordpress.com/2016/11/05/wir-waren-frueher-gluecklich-aber-ganz-anders/#respond
Wir haben unsere goldene Hochzeit längst hinter uns, und wenn ich an die Zeit damals zurück denke, kommt es mir so vor, als hätten wir es früher besser gehabt. Ja, ich behaupte sogar: Wir sind die Generation, die es am besten auf der Welt gehabt hat:
In unserer Jugend hatten wir Angst um unser Leben, denn wir wuchsen im Krieg auf. Und dann ging es immer aufwärts: Mit dem Wirtschaftswunder fing es an.
https://autorenseite.wordpress.com/2012/09/04/sinnlosigkeit-reichtums-glueck-14669240/

Doch inzwischen hören wir zwar dauernd etwas über den Aufschwung, aber für den Normalbürger geht es bergab: Seine Altersrücklagen werden entwetet. Die Reallöhne sind viele Jahre gesunken. Das Plus wurde von „denen da oben“ abgesahnt.
https://autorenseite.wordpress.com/2013/04/10/armes-deutschland-kulis-europas-15739745/

Wenn ich zurück blicke, finde ich, dass wir es trotz allen Aufschwungs früher besser hatten: Alle hatten einen sicheren Arbeitsplatz, denn prekäre Arbeitsverhältnisse gab es nicht. Der Mann war in der Regel der Alleinverdiener und die Frauen waren Hausfrauen und waren mit diesem Dasein zufrieden. Das Einkommen des Mannes reichte aus, um die Familie zu unterhalten. Und man konnte sich sogar dabei das Wohnen in einer Stadt wie München leisten, ohne dass einer der Ehegatten für die Miete arbeiten musste. Schließlich konnte man im Alter eine auskömmliche Rente erwarten, die auf jeden Fall deutlich über der Sozialhilfe lag.
Und nun? Heute hat man die Alten aus der Stadt vertrieben; sie wohnen stattdessen in gesichtslosen Neubausiedlungen. Die Arbeitnehmer müssen von immer weiter draußen zur Arbeit pendeln und vergeuden damit wertvollen Lebenszeit. Einer Studie zufolge beläuft sich der Weg zur Arbeit und wieder nachhause auf durchschnittlich 44 Kilometer. Für diese Strecke sind die Pendler eineinhalb Stunden unterwegs.

Die prekären Arbeitsverhältnisse werden immer mehr, die Armut wächst und die Reichen werden immer reicher.
Immerhin können sich viele zum Trost einen Pauschalflug in den Urlaub leisten. Sie besitzen ein Auto und mit dem fahren Sie zum Einkaufen ins Gewerbegebiet. Dadurch wurde zwar vieles billiger, aber die Innenstädte veröden.
Insgesamt sehe ich nicht, dass es aufwärts gegangen ist. Im Gegenteil: Wir verbrauchten damals so viel an Ressourcen, wie wieder nachwuchsen. Aber heute bräuchten wir 1 ½ Erden, um so weiter leben zu können wie bisher:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/08/04/es-geht-weiter-bergab-mit-uns/
Wir fahren also den Karren an die Wand und alles, was dagegen getan wird, ist, dass
ein wenig am Klima herum gedoktort wird, aber doch nicht so, wie man es sich vorgenommen hat: Trump steigt aus und wir erfüllen unsere Verpflichtungen nicht.

 

 

Es geht abwärts, Frau Merkel!

   

Zwar redet die Kanzlerin dauernd vom Aufschwung, aber der interessiert eigentlich weniger. Wichtig ist, was vom Gewinn aus diesem Aufschwung nicht in den Chefetagen hängen bleibt, sondern beim Volk unten ankommt. Und da sieht es düster aus:

Ich habe hier schon viele Beiträge darüber geschrieben, dass es mit uns in Deutschland bergab geht:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/04/13/merkel-schafft-den-sozialstaat-ab/
Und fast jeden Tag kommen Meldungen, die dasselbe bestätigen. Gerade lese ich:
Die Zahl der Wohnungslosen in der Stadt hat sich seit 2008 verdreifacht. Wer obdachlos wird, bleibt das zudem immer länger.
Und eine weitere Meldung klingt auch nicht besser:
Wirtschaftsstaatssekretär Machnig hat festgestellt: „Im Jahr 2015 waren die realen Bruttolöhne der unteren 40 Prozent zum Teil deutlich niedriger als 1995.“ Ihr Arbeitsentgelt besitzt heute weniger Kaufkraft als vor 20 Jahren. Das bedeutet, dass ein Großteil unserer Bevölkerung nicht mehr voran kommt, warnt Machnig. „Den Kindern geht es auf einmal schlechter als ihren Eltern.“
http://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/ungleiche-loehne-in-deutschland-deutschland-hat-ein-lohnproblem-1.3634993
Was mir bei den vielfältigen Abwärtstrends unerklärlich ist, ist die Tatsache, die die Kanzlerin immer beliebter wird. Sind die Deutschen ein Volk von Masochisten geworden?
Übrigens geht es den Kindern aus meiner Sicht sogar schlechter als den Großeltern:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/01/14/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen/

 

Allergien selbst heilen

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Es ist ja interessant, was man durch den Einsatz von Computern alles heraus finden kann. Die Medizin wird wahrscheinlich dadurch völlig umgekrempelt. So las ich einmal in der Apotheken Umschau, dass es in Haushalten, in denen das Geschirr von Hand abgewaschen wird, halb so viele Allergien gibt wie in den Haushalten, in denen Spülmaschinen benutzt werden. Man nimmt an, dass das mit der Hand abgespülte Geschirr noch genügend Bakterien enthält, um das Immunsystem zu trainieren.
Da kann man nur staunen, wie kleine Ursachen große Auswirkungen haben können. Und das kann man sich bei der Bekämpfung von Allergien zunutze machen. Man muss nur die Kleinigkeit finden, die einen von der Allergie befreit.

Ich möchte Ihnen hier nun auf Grund meiner eigenen Erfahrungen Tipps zur Bekämpfung einer Allergie geben:
Nehmen Sie diese Krankheit von Anfang an ernst. Viele leiden an einer Pollen- oder Hausstauballergie mit leichten Symptomen: erst ein bisschen Augenjucken, dann etwas Schnupfen und ein wenig Kopfweh. Erst wenn dann die Symptome grippeartig werden oder Asthma hinzu kommt, gehen die Leute zum Arzt und lassen sich Antihistaminka verschreiben oder sich sogar desensibilisieren. Beide Methoden haben ihre Nachteile. Das Tablettenschlucken bekämpft nur die Symptome und die Desensibilisierung ist auch riskant: Wer beispielsweise gegen Hausstaubmilben desensibilisiert werden soll, ist wahrscheinlich zu Hause weiterhin den Milben ausgesetzt, so dass diese Heilmethode das Leiden sogar verstärken kann. Außerdem ist es durchaus so, dass die erfolgreiche Bekämpfung einer Allergie zur Folge haben kann, dass sich die Schwäche der Immunabwehr dann anders auswirkt. Man kann also dann eine Lebensmittel- oder Tierhaarallergie bekommen.
Ich litt unter einer Allergie und hatte alles hinter mir: Hausarzt, Allergologe, Uniklinik und schließlich konnte man mir nur den Rat geben, in eine allergen-freie Zone zu ziehen, beispielsweise auf die Kanaren.
Da ich mir ein Frührentnerleben auf einer Ferieninsel nicht gut vorstellen konnte, habe ich mich dann selbst intensiv mit dem Thema Allergien befasst: Ich stellte fest, dass doppelt so viele Menschen, die in Erdgeschosswohnungen leben, von Allergien betroffen sind, als die Bewohner höherer Wohnungen. Ich las, dass schon die Inka-Frauen ihre schniefenden Kinder an einen Südhang brachten. Das war für mich ausschlaggebend dafür, dass ich meinen Wohnsitz in einem Flusstal aufgab und an einen Südhang zog.
Außerdem hatte ich bei meinen privaten Studien erfahren, dass die Ernährung bei Allergien eine wichtige Rolle spielte. Ich ernährte mich daher etwa ein Jahr lang gemäßigt vegan, so gut es eben ging.
Und schließlich besann ich mich auf den guten alten Pfarrer Kneipp und badete jeden Morgen von März bis Oktober in einem eiskalten Gebirgsfluss.
Und siehe da! Es hat gewirkt. Ich bin nun seit 30 Jahren (toi, toi, toi!) gesund, obwohl ich wieder ganz normal lebe.
Und wenn Sie an einer Allergie leiden: Probieren Sie doch auch einmal alles aus, von dem Sie sich versprechen, dass es Sie wieder gesund macht. Ich garantiere Ihnen: Es wirkt! Manchmal sagt einem der eigene Körper am besten, was ihm gut tut.

Unmenschliche Wohnungssituation

Kürzlich wurde in den 5.00-Uhr-Nachrichten gemeldet, dass die Bevölkerung in Bayern zugenommen hat und dass dadurch die Situation auf dem Wohnungsmarkt immer angespannter wird. Weil das Wohnen in den Städten immer teurer wird, müssen die Menschen im Umland wohnen. Jeder 5. Arbeitnehmer muss über 2 Stunden zu seinem Arbeitsplatz unterwegs sein. Und ganze Massen fahren mehr als eine Stunde. Das ist unmenschlich und deshalb müsste dringend gegengesteuert werden.
Es bedeutet eine Energieverschwendung ungeheuren Ausmaßes, wenn die Leute – meist mit dem Auto – so weite Strecken zurück legen müssen, um zur Arbeit zu kommen. Deshalb brauchen wir wieder neue Trabantenstädte, wie wir sie früher ja auch gebaut haben.
Noch ein Aspekt zu diesem Thema: Es wird immer über die Entwicklung der Arbeitseinkommen berichtet, und wenn dann mal ein kleines Plus heraus kommt, wird das groß heraus gestellt. Ich habe hier schon öfter darüber geschrieben, dass dieses Plus nur scheinbar ist und durch Einsparungen oder Mehrbelastungen an anderer Stelle ausgeglichen wird, beispielsweise durch Zusammenstreichen von Leistungen der Krankenkasse oder des Weihnachtsgeldes. Und der Druck auf den Wohnungsmarkt macht die Arbeitnehmer noch ärmer. Viele stehen immer wieder vor der Frage: In der Wohnung bleiben trotz Mietsteigerungen oder noch weiter hinausziehen? Von vielen wird verlangt, flexibel zu sein und für einen anderen Arbeitsplatz die Wohnung zu wechseln. Haben Sie einmal überlegt, was das kostet? Ein Umzug kostet so viel wie einmal abgebrannt, sagt ein Sprichwort. So kommt es, dass etliche Arbeitnehmer statistisch betrachtet ein Einkommensplus zu verzeichnen haben, obwohl sie ärmer geworden sind.
Schließlich noch eine abschließende Bemerkung. Mein Tag beginnt um 5.00 Uhr morgens mit den Nachrichten, und diese fallen ganz anders aus, als die späteren. Die Meldung über die Fahrzeiten der Arbeitnehmer habe ich nur am Rande mitbekommen und ich wollte sie deshalb später noch einmal hören oder lesen. Fehlanzeige! Ich vermute, dass ein System dahinter steckt. Man will zwar bestimmte Nachrichten nicht verschweigen, aber doch nicht an die große Glocke hängen. Deshalb hört man in aller Frühe oft Neuigkeiten, die später nicht mehr gebracht werden. Auch das ist für mich eine Erscheinung der Mainstream-Medien: Man bringt etwas Unangenehmes zu Zeiten, in denen kaum einer zuschaut oder zuhört, um dann aber bei Beanstandungen sagen zu können: Wir haben darüber selbstverständlich berichtet.
Und wenn der Spiegel beklagt, in Dresden könne man erkennen, wie eine Öffentlichkeit aussieht, die sich am Internet orientiere, dann kann man ihm mit diesem Beispiel belegen, dass die Medien eben ständig versuchen, gewisse Erscheinungen zu vertuschen oder (fast) zu verschweigen. Und deshalb schauen die Leute ins Netz, um auf Seiten wie dieser zu erfahren, was wirklich los ist.
https://autorenseite.wordpress.com/2014/12/28/obskure-ecke-netz-19897632/