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Bundestrainer – ein Scheißjob


„Wie man’s macht, macht man’s verkehrt“, pflegte mein Vater zu sagen. An diesen Spruch musste ich bei Jogi Löw denken:
Erst hatte er das durchaus vernünftige Rezept, aus den jungen Wilden eine Mannschaft zu formen, die auch für die WM gut sein würde.  Aber das hat nicht geklappt. Also hat er den Kritikern nachgegeben und alte bewährte Spieler geholt. Doch auch das war nicht das Gelbe vom Ei: Der eine schoss ein Eigentor und der andere traf das Tor nicht, obwohl das Daneben-Schießen schwieriger war.
Das Blöde an Jogis Job ist, dass er schuld ist, wenn die Mannschaft schlecht spielt.
Früher haben die Zuschauer gepfiffen, wenn die Fußballer zurück gespielt haben. Heute gehört ein langweiliger Standfußball offenbar zu einem Konzept, das verkennt, dass das gegnerische Tor vorne ist.
Die Mannschaft hätte Jogi Löw einen schöneren Abschied bescheren sollen.

Fußballer(innen): Das müsst Ihr gesehen haben!

Wow! Habt Ihr das auch gesehen, wie die italienischen Fußballerinnen ihre Nationalhymne gesungen (oder besser gesagt: „gebrüllt“) haben? Da kann man nur sagen: Wilde Weiber, wehe wenn sie losgelassen! Vorbildlich!
Der Gesang der meisten anderen Mannschaften ist so schlapp wie der Fußball oben. Auch bei unseren Jungs und Mädels hat man eher den Eindruck, sie würden in einem Kirchenchor singen, wenn sie überhaupt ein wenig den Mund auf machen..
Was tun die Psychologen nicht alles, um die Mannschaften zu motivieren. Aber als eingebildeter Laienpsychologe muss ich ihnen sagen: Sie vergessen etwas ganz Wichtiges: Eine gemeinschaftlich leidenschaftlich gesungene Nationalhymne ist auch ein wichtiger Kraftquell. Wenn man nur zaghaft ein bisschen den Mund aufmacht, bietet das nicht nur ein trauriges Bild, sondern ist auch eine schlechte Startmotivation.

Die schweren Fehler des Jogi Löw

 

Schon im Jahr 2012 habe ich Jogi Löw geschrieben, welche schwer wiegenden Fehler er gemacht hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2012/06/29/em-schweren-fehler-jogi-loew-13988150/
Leider hat er sich weder bedankt noch sich danach gerichtet. Statt dessen hat er noch ein paar Fehler mehr gemacht, wie er nun selbst bekannt hat.
Jogi, so wird das nichts, wie du am 3.9. sehen wirst.

WM-Katastrophe in England: Bierknappheit!


Fußball und Bier gehören zusammen, wie wir aus der Reklame wissen.
In Deutschland hat man sich im Hinbick auf die WM gut für den erhöhten Bierverbrauch gerüstet, denn man war trotz aller Warnzeichen fest davon überzeugt, dass unsere Nationalmannschaft weit kommen würde und dass daher viele Menschen zum Public Viewing (deutsch nach Duden: Rudelgucken) drängen würden.
Obwohl ich die Nationalmannschaft auf ihre Verantwortung für die deutschen Brauereien hingewiesen habe, haben die Jungs sich nicht motivieren lassen. Nicht einmal die Bayern unter ihnen wollten aus ihrer Lethargie heraus. Schämt euch, ihr Millionäre!
So sitzen nun die armen deutschen Gastronomen auf ihren Vorräten und mancher ist der Pleite nahe.
Ganz andere Probleme haben die englischen Gastronomen: Sie haben zu wenig Bier. Wir Bayern können den Engländern nachfühlen, wie sehr sie leiden müssen. Fast sind wir geneigt zu sagen: Lieber früh mit Bier bei der WM ausscheiden, als ohne Bier weiter kommen.
Wir hoffen, dass jedenfalls die bayerischen Brauereien schnell genug sind und mit ihrem Bier aushelfen. Oder nehmen sie den Engländern deren Häme über unser frühes Ausscheiden so übel, dass sie dieses arrogante Inselvolk auf dem Trockenen sitzen lassen, damit sie mal einen Vorgeschmack auf ihren Brexit bekommen?

Löws größter Fehler


Den habe ich schon hier beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/19/wm-loews-groesster-fehler/
Er hätte Özil sofort nach Hause schicken müssen. Nun hat Özil wieder trotzig die Nationalhymne nicht mitgesungen. Er hat sich dadurch außerhalb seiner singenden Mannschaftskameraden gestellt und damit einen Spaltpilz in das Team hinein getragen.
Was wäre denn dabei gewesen, wenn er aus voller Kehle mit gesungen und so auf seine Kritiker reagiert hätte? Er wäre dann mit einer viel positiveren Einstellung ins Spiel gegangen.
Ich verstehe nicht, warum wir Psychologen als Betreuer haben, die auf solche Dinge offensichtlich keinen Wert legen. Da bilden die Spieler vor dem Spiel einen Haufen, um sich mental zu stärken. Aber was nützt das, wenn man bei der Nationalhymne nicht auch ausnutzt, wie viel Schwung eine Mannschaft aus einem gemeinsam geschmetterten Lied mitnehmen kann. So haben unsere Jungs ein wenig vor sich hin gelispelt und dann auch entsprechend gespielt.

WM: Hello Footballfriends and TV-To-Looker!

Hallo, Fußballfreunde und Fernsehzuschauer! Als ich mal bei Google Analytics nachschaute, wer diese Blog-Seite liest, war ich überrascht, dass ich auch im Ausland etliche Leser habe. Um also den internationalen Charakter dieser Seite zur Geltung zu bringen, schreibe ich heute hier in Englisch, was ich zum heutigen Fußballspiel zu sagen habe. Allerdings beherrsche ich nur das von Oettinger erfundene EU-Englisch, das auch Denglish genannt wird:

Hello Nationalmanship and TV-To-Looker (Fernsehzuschauer)!

Tonight press the thumb for our manship! (Haltet den Daumen)
We wish our nationalmanship neck- and legfracture (Hals- und Beinbruch).
I say it open to our footballplayers: You must lay a tooth to (Einen Zahn zulegen).
Hello nationalmanship, I gave you a lot of advicebeats (Ratschläge) in this blog. Stick your nose in them.
And now I hope, that this evening goes good out.

WM: Sag‘s noch einmal Jogi!


Wir hören von den Fußballtrainern immer dieselben Sätze, natürlich auch von unserem Bundestrainer Jogi Löw. Warum ist das so? Wissen millionenschwere Profi-Fußballer nicht selbst, was sie zu tun haben? Warum muss man ihnen das immer wieder erneut einbläuen?
Die Erklärung ist einfach: Die Köpfe der Fußballer sind mehr gefährdet wie die von Boxern.
Das geht mit Konzentrations- oder Gedächtnisstörungen los und reicht bis hin zur Chronisch-traumatischen Enzephalopathie (CTE): https://web.de/magazine/sport/fussball/gehirnerschuetterung-fussball-unterschaetzte-gefahr-33005564
Wir alle haben das traurige Bild von Mohammed Ali vor Augen und sehen, wie das im Extremfall endet. Aber weil der Gehirnschaden mit Gedächtnisstörungen beginnt, sei hier noch einmal für unsere Mannschaft wiederholt, was sie sich zu merken hat:

Nehmt das Spiel ernst!
Unterschätzt den Gegner nicht! Heute können alle Fußball spielen.
Konzentriert euch!
Gebt euer Bestes! Das Zweitbeste genügt entgegen eurer Ansicht nicht.
Körpersprache!
Seid mental auf dem Platz, nicht bei den Weibern!
Spielt nach vorn, da ist das gegnerische Tor!
Macht hinten die Räume dicht!
Singt (oder besser plärrt) die Nationalhymne so laut mit, dass der Gegner schon vor dem Spiel Angst kriegt!
Fußball ist ein Bewegungssport.
Drenkt dran: Das ist heute ein Endspiel!

WM: Die Verantwortung der Fußballer für die Bierbrauereien


Die deutsche Nationalelf muss Arbeitsplätze in den Brauereien retten:
Mitte der 70er Jahre hatten die Deutschen einen Bierkonsum von 151 Litern pro Kopf und Jahr. Heute beträgt er gerade noch 105,9 Liter. Und jedes Jahr wird es noch schlimmer.
Das liegt daran, dass die Alten weg sterben und die Jungen Red Bull, Cola und ähnliches Zeug trinken. Allerdings gibt es einen Hoffnungsschimmer für die Brauereien: Fußball und Bier gehören zusammen, wie sich ja auch in der Reklame bei den Fernsehübertragungen zeigt. Die Brauereien können ihren Umsatz heuer nur halten, wenn die deutsche Nationalmannschaft immer gewinnt und die Massen zum Publik-Viewing (und zum Saufen) kommen.
Deshalb hier mein Appell an die deutschen Fußballer (insbesondere die Spieler des FC Bayern):
Seid euch eurer Verantwortung für die Arbeitsplätze in den Brauereien bewusst und spielt einen anständigen Fußball!
Spezieller Appell an Özil: Lass das Beten! Es nützt eh nichts, wie du beim letzten Spiel gesehen hast. Sing also die Deutsche Nationalhymne aus voller Kehle mit zum Dank dafür, dass du unverdientermaßen aufgestellt worden bist, sonst droht dir die Ausweisung.

Volkssport Özil-Bashing

 Özil steht im Kreuzfeuer der Kritik, weil er die Nationalhymne nicht mitsingt. Nun melden sich seine Fans zu Wort und meinen, die Kritiker hätten ja keine Ahnung: Özil bete nämlich anstatt zu singen. Die Fans werfen den Kritikern vor, sie würden Özil-Bashing betreiben.
Nun, die Spielweise, die Özil zuletzt gezeigt hat, sollte ihm und seinen Fans vor Augen führen, dass sich weder Gott noch Allah mit solchen Kleinigkeiten wie einem Fußballspiel befassen.
Aber wenn Özil schon meint, vor dem Spiel unbedingt beten zu müssen, dann kann er das ja in der Kabine tun oder auf dem Marsch zum Spielfeld oder kurz vor der Nationalhymne. Die paar Worte, die er zu sagen hat, ließen sich überall unterbringen, aber nicht ausgerechnet während der Nationalhymne. Sein Gebet lautet nämlich nach seinen Angaben: „Allah, gibt uns für das heutige Spiel Kraft und schütze mich und meine Teamkollegen vor Verletzungen. Allah, Du kannst uns den Weg eröffnen und auch verschließen. Führe uns nicht vom rechten Weg ab. Amen.“
Der Gesang der Nationalhymne ist eine Gemeinschaftsaufgabe der Mannschaft und wer da streikt, handelt genauso, als wenn ihm plötzlich während des Spiels einfiele, eine Gebetspause einzulegen.
À propos beten: Warum betet Özil denn nicht so, wie es sich meines Wissens für einen Moslem gehört: nämlich indem er sich auf den Boden wirft?
Für mich klingt alles, was Özil zu seiner Rechtfertigung vorbringt, nach einer ganz faulen Ausrede dafür, dass er zu faul zum Singen ist.