Schlagwort-Archive: Wirkung

Wunder der Medizin

Jetzt bin ich auch unter die Pillenschlucker gegangen, was bei meinem hohen Alter kein Wunder ist. Ein Wunder ist für mich aber, dass die Hälfte einer winzigen Pille tatsächlich die gewünschte Wirkung hat.
Und da denke ich an die vielen Lebensmittel, die Zusätze in mindestens ähnlicher Größe enthalten. Die sollen alle unschädlich sein?  Wer’s glaubt wird selig.
Tatsächlich sieht es aber so aus:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Die Menschheit ist schon schizophren: In der Homöopathie glaubt man, dass stark verdünnte Wirkstoffe eine große Wirkung haben. Bei den Grenzwerten dagegen glaubt man, dass Schadstoffe in viel größerer Menge nichts ausmachen.

Corona-Impfung: Totale Wirrnis

Was haben wir nicht schon für Widersprüchlichkeiten über die Impfungen gehört!
Erst war AstraZenca nicht so sicher wie andere Vakzine, jetzt soll das Mittel sehr sicher sein. (Wie hoch ist denn nun eigentlich die prozentuale Schutzwirkung im Vergleich zu anderen Vakzinen?)
Erst hieß es. AstraZeneca sei für Alte nicht geeignet, jetzt ist es umgekehrt. (Wieso eigentlich? Wenn Alte schon eher zu Thrombosen neigen, müssten Sie doch auch zu solchen Nebenwirkungen beim Impfen neigen.)
Gestern noch hieß es, wer eine AstraZeneca-Impfung überlebt hat, könne sich bedenkenlos ein zweites Mal mit dem Vakzin Impfen lassen. Heute nun hören wir das Gegenteil: Das bereits mit AstraZeneca geimpfte Klinikpersonal solle sich zum zweiten Mal mit einem anderen Vakzin impfen lassen. Allerdings wisse man nichts über das Zusammenwirken der beiden Vakzine. Na, so was! Impfen ins Blaue hinein?

Der Bundespräsident hat sich als Vorbild mit AstraZeneca impfen lassen. Allerdings ist die Vorbildfunktion verpufft, weil Seehofer gesagt hat, dass er eine solche Impfung ablehne.
Der Mensch handelt manchmal nicht ganz logisch: Wenn er ein Risiko von 1:1000 hat, von einem gefährlichen Virus angesteckt zu werden, dann lässt er sich nicht mit einem Mittel dagegen impfen, wenn dabei ein Risiko von 1:1.000.000 besteht.

 

Corona: Trendwende?

Ich schaue mir jeden Tag die Landkarte mit der Verbreitung der Neuinfektionen an und schaue dabei insbesondere auf den Landkreis Traunstein, in dem ich wohne, den Landkreis Weilheim- Schongau und die Stadt München, wo die Kinder wohnen. Dass München doppelt so viele Neuinfektionen hat wie Weilheim-Schongau, leuchtet ein. Dass wir aber dreimal so viele haben, verstehe ich nicht: Wir müssten doch weniger haben als München, denn bei uns fahren die Menschen meist mit dem Auto zur Arbeit und nicht mit der U-bahn.
Jeden Tag habe ich mich gefreut, dass die Infektionszahlen überall nach unten gingen und ein Ende des Lockdowns absehbar war.

Aber heute bin ich entsetzt: In allen drei Regionen sind die Zahlen wieder gestiegen. Sind wir am Ende der Wirksamkeit des Lockdowns angekommen? Werden die Leute sorgloser und schlagen sie deshalb über die Stränge? Oder bewirken die Mutanten eine Umkehr des Abwärtstrends? Aber warum ist im Süden der Trend anders als im restlichen Deutschland? Liegt das vielleicht am Frühlingswetter?
Gerade hörte ich ein bezeichnendes Gespräch zwischen zwei Bauern: Der eine sagte besorgt: „Bei dem Winter, der bei uns ein Frühling war, in dem es keinen Bodenfrost gab, da werden die Schädlinge alle überleben.“
„Welche Schädlinge? Die sind doch alle vom Artensterben betroffen.“
„Aber Corona nicht!“

 

Corona: Eine Zwei-Klassen-Medizin

Nun haben wir also einen dritten Impfstoff gegen die Pandemie. Erst hieß es ja, der Astrazeneca-Impfstoff solle nicht bei Alten über 65 eingesetzt werden, aber nun ist die Beschränkung gefallen. Wir hören, dass die Wirksamkeit des Impfstoffs so ähnlich erfolgreich sei wie die bisherigen Grippeimpfungen.
Was ich und wahrscheinlich Sie auch nicht gewusst haben, ist eine Tatsache, die uns bei der Aufklärung über die alte Grippeimpfung hätte gesagt werden müssen: Die Schutzwirkung lag bei nur 60 %. Dabei dachten wir, diese müsse so ähnlich sein wie bei den anderen üblichen Impfungen gegen Polio, Masern… Wer hätte sich bei entsprechender Aufklärung noch impfen lassen, zumal ja gar nicht sicher war, welche Art von Grippe über uns herein brechen würde und ob die überhaupt vom Impfstoff umfasst sein würde.
Nun also wird bei dem Astrazeneca-Impfstoff eine Schutzwirkung von etwa 60 % angenommen. Besser als nichts, könnte man  sagen. Aber jetzt gibt es eine Zwei-Klassen-Medizin: Die einen erhalten bei der Impfung mit den bisherigen Impfstoffen einen ziemlich sicheren Schutz und die anderen sind mit dem Astrazeneca-Impfstoff sind nur zu 60 % geschützt.
Da haben wir doch Diskussionsbedarf!

Corona: So nicht, Herr Spahn!

Nun soll noch ein dritter Impfstoff zugelassen werden, nämlich der von Astrazeneca.  Über dessen Wirkung besteht Unsicherheit. Insgesamt gesehen soll er über eine Schutzwirkung von 70 % verfügen. Das ist schon viel weniger als der von den beiden anderen Impfstoffen. Haben wir also bald eine Zwei-Klassen-Medizin? Die einen haben einen guten Schutz vor Neuinfektionen, die anderen nur einen geringeren.
Alte über 65 Jahre, sollen nicht mit dem neuen Impfstoff behandelt werden, weil der bei ihnen nicht so wirkt. Es ist sogar von einem nur 8-%-igen Schutz die Rede. Da fragt man sich doch, wie gering dann der Schutz bei den 60-Jährigen oder den 5o-Jährigen ist. Es kann doch nicht sein, dass dieser Impfstoff für ein Alter unter 65 sofort eine hohe Wirksamkeit entfaltet.
Herr Spahn, da wollen wir erst einmal gesicherte Fakten hören, bevor es mit dem Impfen los geht.

Corona: Ein ganz schrecklicher Satz


In den Nachrichten hörte ich einen ganz schrecklichen Satz eines Virologen, dessen Namen ich nicht mitbekommen habe. Der lautete etwa so:
„Corona wird uns selbstverständlich bleiben wie bisher die Grippe.“ Ich habe das – ehrlich gesagt – nicht verstanden. Bisher dachte ich, dass jede Grippe irgendwann überwunden ist und dass das bei Corona hoffentlich auch so sein wird.
Nur wann die Corona-Krise vorbei sein wird, ist völlig offen. Die Regierung pumpt Geld in die Wirtschaft in der Annahme, dass im nächsten Jahr ein Impfstoff gefunden wird und dass dann alles wieder so laufen kann, wie vor dem Ausbruch der Pandemie. Das kann so sein, aber dies ist nur eine Hoffnung.
Es könnte aber auch so sein, dass kein wirksamer Impfstoff gefunden wird oder nur ein solcher, der nur kurzfristig wirkt. Für letztere Möglichkeit spricht die Tatsache, dass sich Patienten, die eine Corona-Erkrankung überwunden haben, erneut infiziert haben.
Außerdem sind Viren „schlau“. Sie können sich wandeln. So könnte die Wirkung eines Impfstoffs ins Leere gehen, wenn sich inzwischen ein neuer Virustyp ausgebreitet hat.
Wir sehen also, wir gehen einer äußerst unsicheren Zukunft entgegen. Ob es da gut ist, dass wir da jetzt unsere finanziellen Möglichkeiten bis zum Äußersten ausschöpfen, wage ich zu bezweifeln. Vielleicht brauchen wir das Geld, das wir dann nicht mehr haben werden, später viel dringender. Der Bundesregierung geht es offenbar darum, die Zeit bis zur Wahl durch Kurzarbeitergeld, Insolvenzregelung und andere Hilfen zu überbrücken. Aber dann gibt es „blood, sweat and tears“. Dann ergibt sich womöglich, dass all die großzügigen Hilfen, die unsere Schreihalsdemokratie verstreut hat, in den Sand gesetzt worden sind. Was nützen 9 Milliarden für die Lufthansa, wenn kaum noch einer fliegt? Müssen dann dafür die Renten gekürzt werden?

Der instinktlose Mensch


Das Tier unterscheidet sich vom Menschen dadurch, dass es einen Instinkt besitzt, den der Mensch durch Verstand ersetzen sollte. Bei der derzeitigen Lawinengefahr sehen wir, dass der Verstand allerdings oft ein schlechter Ratgeber ist. Die Menschen nehmen den Schnee nicht ernst, weil er so harmlos aussieht, besonders wenn er in der Sonne glitzert. Da verspüren sie keine Angst und glauben oft irrtümlich, dass sie als gute Skifahrer einer Lawine doch auskommen können.

Wie fein der Instinkt der Tiere ist, entnahm ich einem Bericht über einen schwer krebskranken Mann,den die Mediziner aufgegeben hatten. Der forschte nach, was Affen mit Geschwüren fraßen. Er aß dasselbe und wurde gesund.
Ob die Menschen früher auch so einen Instinkt hatten, weiß ich nicht. Jedenfalls waren sie wesentlich sensibler gegenüber ihrem Körper. Wie anders hätten sie sonst heraus gefunden, welche Pflanzen Heilmittel gegen welche Leiden sind.
Stellen Sie sich vor, Sie wären in der Lage unserer Vorfahren. Wären Sie auf die Idee gekommen, einen Tee aus Weidenrinden zu kochen? Und welche Wirkung hätten Sie dann wohl gespürt?

Für mich ist es die größte menschliche Leistung, heraus gefunden zu haben, welche Wirkungen von den Pflanzen ausgehen. Heute ist dieses Wissen weitgehend verloren gegangen. Wer krank ist, kauft sich die Medizin in der Apotheke. Und dass die verschiedenen Gemüsearten ähnlich wie Heilmittel Auswirkungen auf den Körper haben, wissen wohl auch die meisten nicht mehr.

Verdammt! Heute ist der Tag des Kusses

Herzeinf An sich habe ich nichts gegen das Küssen – im Gegenteil. Aber was die Ärzte zum heutigen Tag des Kusses herausgefunden haben, ist nicht gut für uns Männer. Da behauptet doch die moderne Medizin: Küssen ist gut gegen Falten. Nun stellen Sie sich einmal ein altes Ehepaar vor: beide über 80! Da wird sie doch dauernd nach ihrem „Faltenkiller“ rufen. Sie denkt nicht daran, dass ihr Mann zwischendurch auch etwas zu tun hat. „Falten killen“ ist eben wichtiger.
Liebe Männer, ich hoffe, ihr habt des Tag des Kusses verschlafen, wenn nicht, wünsche ich euch jedenfalls, dass eure Frauen nichts von den Erkenntnissen der modernen Medizin mitbekommen hat. Andernfalls könntet ihr schnell überfordert werden. Ich würde ja gerne weiter schreiben, aber ich muss schon wieder…