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Vertriebene im eigenen Land

Immer mehr Flughäfen und neue Startbahnen werden gebaut und die Menschen ziehen dort weg wegen der Lärmbelästigung.
Im Streit um den Ausbau der 3. Startbahn in München sagte der frühere Oberbürgermeister Uhde den zynischen Satz, dass kein Bürger sich darauf verlassen könne, immer am gleichen Ort wohnen zu können. Mit anderen Worten: Diejenigen, die in den Lärmzonen wohnen, müssen halt wegziehen.
Immer mehr Menschen werden vertrieben durch den Bau neuer Autobahnen oder ICE-Strecken. Andere können das Windrad in ihrem Blickfeld nicht ertragen, das ihr Wohnzimmer abwechselnd hell und dunkler macht. So haben wir immer mehr Flüchtlinge im eigenen Land und es stellt sich doch die Frage nach der Moral dieser „fortschrittlichen“ Art zu leben.
Nun wird mancher sagen: Was ist so schlimm, wenn Leute umziehen müssen? Die einen ziehen in ihrem Leben öfter um und finden das häufig nicht einmal als unangenehm, ja manchmal sogar als Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Aber für andere, die in ihrer Heimat – womöglich seit Generationen – verwurzelt sind, ist ein Wegzug eine Katastrophe. Viele sehen das so wie in dem Sprichwort: „Einen alten Baum kann man nicht verpflanzen.“
Die Angelegenheit hat also eine moralische Seite: Ist es gerechtfertigt, Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben, damit Kreti und Pleti in Urlaub fliegen können, wobei das Ganze noch durch Steuerfreiheit des Kerosins und durch Subventionen an Flughäfen unterstützt wird? Und schauen Sie mal auf die Seite „Bayern kaputt”, wie die Flugzeuge mit ihren Kondensstreifen die Sonne verdunkeln. Die einen fliegen in die Sonne und nehmen den anderen daheim diesen Sonnenschein.
Wie soll das alles mal weiter gehen: Wachstum um jeden Preis?

Greta Thunberg und Tittitainment – wie hängt das zusammen?


Greta Thunberg kennen Sie. Und Tittitainment bedeutet, dass nach der Auffassung des Clubs of Rome die vielen Menschen, die durch die modernen Fertigungsmethoden arbeitslos würden, mit einer Mischung von „Titten! und „Entertainment“ bei Laune gehalten werden müssten, um nicht zu revoltieren, wie schon die alten Römer fanden: „Panem et Circenses!“
Es ist aber etwas anders gekommen: Es gibt keine Massenarbeitslosigkeit: Und das Volk wird in unserem prüder werdenden Land nicht mit „Titten“, sondern mit Krimis unterhalten, weil man findet, dass Gewalt für das Volk weniger schädlich ist als „Titten“. Nicht nur mit dem Fernsehen wird das Volk von den eigentlichen Problemen abgelenkt, damit es nicht revoltiert. Man gönnt ihm beispielsweise auch billige Urlaubsflüge, damit es jedenfalls in den Ferien mal aus seiner Misere heraus kommt.

Wie hängt das nun mit Greta Thunberg zusammen? Dieser Zusammenhang zwischen beiden Themen besteht darin, dass wir Opfer einer Diversionsstrategie sind. Diese Strategie besteht darin, das man den Blick des Volkes auf ein Thema so fokussiert, dass es  die anderen Probleme nicht mehr so recht wahr nimmt. Das ist so ähnlich wie bei einem Hund, dem man einen Knochen hinwirft und der dann sonst nichts mehr sieht.
Das Thema „Klima“ ist bestens geeignet, den Blick des Volkes auf dieses Thema zu verengen. Das, was rund um dieses Thema geschieht, ist harmlos im Vergleich zu den Unruhen der Gelbwesten, die durchaus staatsgefährdend hätten werden können. Warum die Politik das Thema Klima so unterstützt, liegt auch daran, dass es beim Klima viel zu verdienen gibt: Abwrackprämien, Bau von Windrädern, Stromleitungen, Solarzellen…

Manchmal frage ich mich allerdings, ob man überhaupt wirklich etwas an der Erderwärmung ändern kann:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/
http://www.science-skeptical.de/klimawandel/unbequeme-wahrheiten-die-biologisch-geologische-co2-sackgasse/0010011/

Wohlgemerkt: Ich bin nicht gegen den Versuch, etwas fürs Klima zu tun. Ich bin nur dagegen, dass man langsam den Eindruck gewinnen soll, als sei das unser einziges Problem.

Mich erinnert das Ganze an das Waldsterben. Damals war man sich weitgehend einig, dass der Wald infolge des sauren Regens stirbt, denn die Versauerung der Böden mache die Wurzeln kaputt. Und heute? Da ist das so ziemlich vergessen. Alles Panikmache aus wirtschaftlichen Interessen.

Ähnlich war es bei der Atomindustrie. „Völlig ungefährlich!“ machte man dem Volk vor und die Politik subventionierte die Atomindustrie mit gewaltigen Summen. Allein beim schnellen Brüter wurden 8 Milliarden in den Sand gesetzt. Und nun kommen auf das Volk Kosten in Schwindel erregender Höhe zu aus dem Atomausstiegsvertrag und für die Endlagerung des Mülls.

Auch beim Glyphosat war sich angeblich die Wissenschaft einig, dass das Mittel völlig ungefährlich sei, bis nun Monsanto in den USA Milliarden Schadensersatz an Krebskranke zahlen muss.
All diese Beispiele sollen zeigen, wie das Volk in die Irre geführt oder von den eigentlichen Problemen abgelenkt wird.
So ist das Volk beschäftigt und der Ruf „Deutschland erwache!“ verhallt.
Stellen Sie sich vor, es gäbe eine andere Art von Greta Thunberg: eine kleine Tochter einer allein erziehenden Hartz-IV-Empfängerin und diese würde in den Medien aus ihrem Leben erzählen: von ihrer Mutter, die nachts noch als Bedienung arbeitet, um über die Runden zu kommen, oder von ihren verschämten Gängen zur Tafel, wenn am Ende des Monats das Geld nicht reicht…
Da würden manchen die Augen aufgehen. Aber so etwas würde in den Medien nicht so hoch gespielt wie die „Fridays for Future“, obwohl das ja die mindestens eben so große Probleme sind, die aber lieber weitgehend ausgeblendet werden, damit Ruhe im Lande herrscht. Die Medien schwimmen lieber mit im Mainstream. Schließlich genießt man gewisse Privilegien und hofft auf Subventionen vom Staat, wie sie schon in anderen Ländern praktiziert werden.