Schlagwort-Archive: Wiesn

Die Wiesn – einst und jetzt

Darüber habe ich ja schon Beiträge geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/26/die-wiesn-einst-und-jetzt/   https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/02/wiesn-vom-volksfest-zur-promi-wiesn/
Es gab einmal eine Zeit, da konnte man die Herzen, die man auf der Wiesn kaufen konnte, auch essen. Und sie waren wie Lebkuchen, die einen Vorgeschmack auf Weihnachten boten.
Aber nun brachten uns die Kinder solche Herzen als Gruß vom Oktoberfest mit. Wir dachten, dass wir uns die zum Kaffee gönnen. Aber die Enkel hatten den richtigen Durchblick und sagten: „Die kann man doch nicht essen. Die sind nur Dekoration.“ Ich verwies auf die lange Zutatenliste auf der Rückseite und widersprach. Die Enkel hatten aber doch recht. Die Herzen waren so hart, dass man sie kaum brechen konnte. Keiner wollte ein Stück davon essen, nur ich bin in einer Zeit groß geworden, in der man Lebensmittel nicht weg warf. Ich habe ein Stück davon im Kaffee aufgeweicht und daran geknabbert. Ich habe es nicht vertragen, was an der Menge an Zutatenchemie gelegen haben dürfte, an die mein Magen nicht gewöhnt ist.

Wiesn: Vom Volksfest zur Promi-Wiesn

                                      Darum feiern wir lieber bei uns dahoam

Das ist nun wieder typisch. Wir lasen als Schlagzeile, dass Jens Lehmann aus einem Wiesnzelt raus geflogen ist. Ursache war, dass die Security Anweisung hatte, alle Besucher ohne Bändchen rauszuschmeißen, denn nur mit einem solchen Bändchen war der Zutritt erlaubt.

Anders ist es jedoch bei „Promis“: Der Wirt und Zelt-Chef Michael Käfer sprach von einem bedauernswerten Missverständnis: Er habe sich dafür entschuldigt, dass seine Security Jens Lehman nicht erkannt und aus dem Zelt gewiesen habe.

Mein Vorschlag: So wie Steckbriefe auf den Polizeirevieren hängen, sollte man Promi-Listen an die Festzelteingänge hängen, damit solche bedauerlichen Missverständnisse nicht wieder passieren und damit auch jeder sieht, dass unser Bundespräsident recht hat, wenn er vor einer Spaltung des Volkes warnt. Plebejer wie Sie und ich gehören halt nicht dazu.
Typisch ist eine Schlagzeile  von heute bei Web.de: „Wiesn ohne Pocher: unmöglich!“ So weit ist das einstige Volksfest herunter gekommen.

 

Witz zur Wiesn

Man soll den neuen Tag fröhlich beginnen. Deshalb kommt hier täglich ein Witz, heute wieder vom Oktoberfest:

Eine Bedienung auf der Wiesn erscheint schwer beladen an einem Tisch: In beiden Händen trägt sie etliche Maßkrüge und unter den Arm hat sie sich eine Semmel geklemmt. Sie hebt den Arm und lässt die Semmel vor dem Gast, der sie bestellt hatte, auf den Tisch fallen. Da sagt der Gast:
„Sie, die Semmel ist ja ganz nass!“
Darauf die Bedienung: Da seh’n’S, wie i schwitz!“

Und lesen Sie bitte dazu auch den Witz von gestern!

Witz zur Wiesnzeit

 

 

 

 

 

Lach mit!

Ein Radfahrer fährt an der Wiesn vorbei mit zwei Säcken auf dem Gepäckträger. Ein Polizist hält ihn an und fragt, was er da transportiere. Er öffnet einen Sack. Darin befinden sich lauter Euromünzen. Der Polizist vermutet eine Straftat und fragt, was es mit den Münzen auf sich hat. Der Radfahrer: „Ich wohne an der Wiesn und da pieseln die Männer dauernd durch meinen Zaun. Und dann komme ich und sage: 5 Euro, oder ich schneide ihn ab.“
Dann deutet der Polizist auf den anderen Sack und fragt:
„Und was ist da drin?“
„Nicht alle haben bezahlen wollen…“

(Meine Schwägerin wohnt an der Wiesn. Für sie bricht nun zur Zeit des Oktoberfests eine Leidenszeit an. Tatsächlich pieseln ihr sogar am hellichten Tag dauernd Männer mit übervollen Blasen durch den Zaun in ihren Vorgarten. Und manche verrichten dort sogar ihr „großes Geschäft“. Was noch schlimmer ist: Immer wieder erdreisten sich Autofahrer, ihren PKW einfach in ihre Einfahrt zu stellen. Wenn sie die Leute zur Rede stellt, sagen die, sie hätten einfach nicht gewusst, wohin mit dem Auto.)