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Ein Terrorist ist kein Lichtschalter

Die Politik scheut sich, die Dinge beim Namen zu nennen. Deshalb pflegt sie eine eigene Sprache, die „Politsprech“ genannt wird. Da wird heutzutage keiner mehr getötet oder erschossen, sondern „ausgeschaltet“, wie wir gerade wieder einmal bei dem entsetzlichen Attentat in Wien hören. Merkwürdig, dass sich diese Ausdrucksweise länderübergreifend auch nach Österreich ausbreitet. Damit Sie immer verstehen, was Politiker meinen, habe ich mir die Mühe gemacht, ein eigenes Lexikon für „Politsprech“ zu schreiben, Schauen Sie doch mal hinein!
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/

Angesichts des Wiener Attentats fragt man sich: Kommt mal eine „Nacht der langen Messer„?

Gedanken zum heutigen Welttag des Wohn- und Siedlungswesens

Ja, ich habe es gut: Ich habe mir noch mein bescheidenes Holzhaus leisten können.
Aber so etwas kostet in der Nachbarschaft heute ein Vielfaches: 1,1 Millionen! Wer kann das noch bezahlen?
Sowohl Artikel 25 (1) der AEMR als auch Artikel 11 (1) des UN-Sozialpakts  sichern jedem das Recht eines jeden auf einen angemessenen Lebensstandard für sich und seine Familie an, einschließlich ausreichender … Unterbringung…“ zu.
Nur: Was ist „angemessen“ und was ist „ausreichend“? Da entwickelt sich mehr und mehr folgendes Wohnmodell: Die Menschen geben inzwischen oft die Hälfte ihres Einkommens für das Wohnen aus, obwohl die Wohnungen immer kleiner werden. Allerdings können sich immer mehr Menschen das Wohnen in der Stadt nicht mehr leisten, sondern müssen immer längere, Nerven aufreibende Fahrten an ihren Arbeitsplatz in Kauf nehmen.
Das ist ein Zeichen für den Absturz Deutschlands, über den ich viele Beiträge geschrieben habe, z.B: https://autorenseite.wordpress.com/2018/01/03/deutschland-stuerzt-ab/
In meiner Jugend war es besser (ja, ich bin schon wieder so ein Meckerer, aber es stimmt:)
Damals konnte eine Familie doch tatsächlich vom Einkommen des Mannes leben und sich eine Wohnung in der Stadt leisten: https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Und ich frage mich, warum die Mehrheit der Bürger Parteien wählt, die für den Verkauf von Sozialwohnungen verantwortlich sind. Und ich frage mich weiter, ob wir dümmer sind als die Österreicher, wo sich die Menschen sogar ein Wohnen in der lebenswertesten Stadt der Welt leisten können, nämlich in Wien: https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/

 

Was die Mainstream-Medien verschweigen

                                                     Warum es hier nicht so lebenswert ist:

Wien ist laut der jährlich erscheinenden Rangliste der Economist Intelligence Unit wiederum die lebenswerteste Stadt der Welt. Das war schon im vorigen Jahr so, und warum das so ist, habe ich ja schon beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Bei uns verblendet hemmungslose Geldgier die Gehirne, so dass unsere Städte zu Spekulationsobjekten geworden sind. Viele Sozialwohnungen wurden verkauft, was die braven Bayern aber nicht gehindert hat, überwiegend „christlich“ zu wählen, auch wenn viele sich nun das Wohnen in München nicht mehr leisten können.
Mich hätte ja nun interessiert, wo denn die deutschen Städte im internationalen Ranking liegen. Aber seltsamerweise habe ich in den Mainstream-Medien nichts darüber gefunden. Anscheinend sind wir weit abgeschlagen und man hat beschlossen, dies zu verschweigen, denn da könnten ja unangenehme Fragen gestellt werden, beispielsweise diese: Wenn wir schon dümmer als die Österreicher sind: warum kopieren wir denn nicht deren Modell? Ach ja, das geht ja nicht wegen der Geldgier derer, in deren Fängen unsere Politiker ihr Dasein fristen.
Wann endlich hört der verschlafene deutsche Michel den Ruf: „Deutschland erwache!„?

Lesen Sie das mal, Herr Söder!

Ich habe ja hier schon einmal beschrieben, dass es den Österreichern viel besser geht als den Deutschen, weil sie durchschnittlich 400 Euro mehr Rente bekommen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/01/16/rente-tu-felix-austria/
Doch die Österreicher haben noch einen anderen Grund zum Jubeln: Sie zahlen sogar in der lebenswertesten Stadt der Welt, nämlich in Wien, im Vergleich zu Deutschland recht bescheidene Mieten:
https://diepresse.com/home/meingeld/immobilien/4713465/Mieten-in-Wien-steigen-langsamer-als-in-deutschen-Grossstaedten
Während Sie, Herr Söder, Sozialwohnungen verkauft haben und damit zahlreiche alte Rentner aus ihren Wohnungen vertrieben haben, hält die Stadt Wien einen hohen Prozentsatz solcher billigeren Wohnungen, was den Anstieg der Mieten beträchtlich dämpft.
Sie haben also heute eine saftige Wahlniederlage verdient und sollten daher die Schuld nicht in Berlin suchen.

Die lebenswerteste Stadt der Welt


Gerade hat die amerikanische Zeitschrift „Economist“ eine Liste der lebenswertesten Städte der Welt veröffentlicht: Wien steht da an der Spitze. Da können wir den Österreichern nur gratulieren, denn in dieser Statistik taucht keine deutsche Stadt unter den ersten 10 auf.
Völlig anders sieht es allerdings das britische Magazin „Monocle“: Dort steht München auf Platz eins und Berlin und Hamburg sind auch noch auf Platz 6 und 8. Damit stünde Deutschland besser da als jedes andere Land.
Was lernen wir daraus? Am schönsten ist es da, wo es uns gefällt. Für mich gebührt die Krone einem schönen Kurort wie beispielsweise Bad Reichenhall.