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Vorsicht, giftige Pakete!

Zur Zeit findet der Weltwirtschaftsgipfel statt. In den Nachrichten kam die Meldung, dass die Banken einen Haufen giftiger Papiere im Keller haben und dass sie diese in „Paketen verschnüren“ und  verkaufen. Da wird man sich dann auf die Suche nach a+b-Kunden machen, denen man einredet, es handele sich um „Anlagen mit Potenzial“. (a+b-Kunden sind solche in meiner Altersklasse, die nach der Diktion einer Bank „alt und blöd“ sind und  denen man alles Mögliche aufschwatzen kann. Hier ein erschütterndes Beispiel:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/30/egoismus-der-alten-forts/
Wenn Sie das gelesen haben, brauchen Sie nun etwas zur Aufheiterung: Beim Stichwort „Paket“ fällt mir ein Erlebnis ein, das ich in meinen Anekdoten geschildert habe:

Als junger Student war ich Mitglied der Bergwacht, und weil ich viel Zeit hatte, half ich gelegentlich dem bekannten Wiggerl Gramminger beim Bau und der Reparatur von Akias, die er ja erfunden hatte. Dabei gab es nur ein Problem: Als ich aufs Klo musste, fragte ich den Wiggerl, wo diese Lokalität sei. Er antwortete:
„So was ham mir hier net. Hier muass‘t halt in d‘ Hosen machen!“ So verstand ich ihn und hielt das für einen Scherz.
Tatsächlich aber hatte er gemeint: „Hier musst du in Dosen machen.“
Der Wiggerl klärte mich auf, was zu tun sei: „In der Garage steh’n alte leere Konservendosen, da machst ’nei. Pass aber auf, dass nix daneben geht. Beim großen Geschäft musst’d abwechselnd vorn und hinten schließen. Das ist nicht einfach und des muass ma üben. Am Anfang muasst a Zeitung drunter legen.“
Tatsächlich gelang es mir beim ersten Mal, alles zielgenau in eine Dose zu bekommen.
„Und was jetzt?“ fragte ich ihn.
„Jetzt kommt der Hauptspaß. Nun wickelst’d das Ganze in Packpapier und klemmst es in den Gepäckständer von dein’m Radl. Und dann wart’st, bis dir des Zeug g’stohl’n wird. Mir san hier nämlich im Glasscherbenviertel von München.“
„Aber wohin damit, wenn das Packerl nicht gestohlen wird?“ wollte ich noch wissen.
„Des gibt’s net! Aber in dem Fall muasst d’as halt abends mit heim nehmen.“
Ich war gespannt. Kaum hatte ich mein Packerl auf dem Rad vor dem Haus untergebracht, war es schon weg. Der Wiggerl freute sich ganz diebisch darüber, dass seine Prognose zugetroffen hatte.

Zitat zum Tag

„Italien ist der Beweis dafür, dass es ein Leben nach dem Tode gibt.“
Das sagte mein Schwager schon im Jahr 1965 im Hinblick auf die Verschuldung Italiens. Nun macht die neue Regierung noch mehr Schulden. Die ganze Weltwirtschaft ist sowieso überschuldet. Die Mentalität, die dahinter steckt scheint diese zu sein:
Man denkt unbewusst, dass das Ende der bisherigen Lebensweise sowieso nahe ist, und man will es sich vorher jedenfalls noch richtig gut gehen lassen.