Schlagwort-Archive: Weltkrieg

Bush, Trump, Gott und die Kirche


Der Präsident George W. Bush behauptete, Gott persönlich habe ihm die Aufträge erteilt, die Terroristen in Afghanistan und im Irak zu bekämpfen.
Nun hat sich Trump nach einer Drohung mit dem Einsatz der Nationalgarde mit der Bibel in der Hand fotografieren lassen. Er erntete dafür Kritik seitens der Kirchen.
Man sieht: die Kirchen haben dazu gelernt.
Im Dritten Reich standen sie – von Ausnahmen abgesehen – hinter dem Regime. Man weihte die Kanonen und stimmte eine Tedeum an, als das Attentat auf Hitler missglückte. Für die Kirche war das Staatsoberhaupt die von Gott gewollte Führung des Volkes. Und die Kirche ist ja auch immer ganz gut damit gefahren, wenn sie sich mit dem Regime gut stellte.

Nun hat endlich ein Umdenken begonnen: Die Kirchen haben eine Mitschuld am 2. Weltkrieg eingeräumt. Und dem amerikanischen Präsidenten lassen sie sein Spektakel mit der Bibel nicht durchgehen.
Was das Denken angeht, schuldet und Papst Benedikt in seiner Biographie immer noch eine Aufklärung über seine Gedanken, die er sich gemacht hat, als er als Flakhelfer eingezogen wurde. Das würde viel zum Verständnis der Situation, in der sich die Deutschen damals befanden, beitragen.
https://autorenseite.wordpress.com/2020/02/16/sonntagsgedanken-papst-benedikt-xvi-schuldet-uns-einen-letzten-dienst/

Wenn ich diese Bilder sehe…

Wenn ich die Bilder von Ost-Ghouta sehe, denke ich an meine Jugend und an die Bombenangriffe, die ich überlebt habe. Ich wohnte damals in Kiel. Die Stadt war der „Reichskriegshafen“ und wurde daher besonders stark bombardiert. Die Häuser wurden zu 88% zerstört und das sah noch schlimmer aus als heute Aleppo und Ost-Ghouta, denn die Bauten waren nicht aus Beton. Wenn die Alliierten wieder einen „Bombenteppich“ gelegt hatten, stand dort überhaupt nichts mehr und man hatte Schwierigkeiten, sich überhaupt noch orientieren zu können, denn die Straßen lagen unter dem Schutt. Nach Kriegsende wurde dann der ganze Schutt einfach in die Ostsee gekippt. Und weil es an der See immer windig ist, hatte man das Problem, dass Staubstürme über die leeren Trümmerfelder wehten. Also pflanzte man Bäume an, die nach dem Oberbürgermeister liebevoll „Gayk-Wäldchen“ genannt wurden. Statt einer Innenstadt hatten wir einen Wald – das muss man sich heute einmal vorstellen, wenn man nun durch Kiel geht.
Der Wiederaufbau Aleppos und Ost-Ghoutas wird insofern schwieriger sein, als die Betonruinen nicht so einfach zu einem Schuttberg abtransportiert werden können, wie es in München geschehen ist. Aber die Einwohner werden sicherlich Unterstützung von der UNO bekommen, die uns damals fehlte.
Wenn nun beim Thema Ost-Ghouta von Kriegsverbrechen gesprochen wird, weil viele Zivilisten als Opfer zu beklagen sind, so sind diese Verbrechen aber doch nur halb so schlimm wie diejenigen, die im zweiten Weltkrieg geschehen sind. Assads Angriffe richten sich jedenfalls gegen seine Gegner und nicht gegen die Zivilisten, die allerdings nicht geschont werden. Im zweiten Weltkrieg dagegen wurden gezielt Zivilisten getötet – am schlimmsten in Dresden.
Eine Weisheit besagt: „Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.“ Der Spruch sollte ergänzt werden wie folgt: „Danach stirbt das Völkerrecht.“

Wie gefährdet wir sind

Wo man hinschaut, drohen uns Gefahren: Wieder einmal lesen wir, dass womöglich tödliche Erreger aus den angeblich sichersten Pentagon-Laboren entwichen sein sollen, wo die USA biologische Waffen entwickeln. Dort sind offenbar Proben von potenziell tödlichen Erregern falsch gekennzeichnet, unsachgemäß gelagert und versandt worden. Es wurden Anthrax-Bakterien in einer Armee-Einrichtung entdeckt, was zur Schließung aller neun Pentagon-Labore geführt. Auch Pest- und Enzephalitiserreger könnten außer Kontrolle geraten sein. Was könnte alles passieren, wenn diese Erreger besonders aggressiv sind und sich weltweit ausbreiten?

Wussten Sie eigentlich, wie nahe wir schon an einer atomaren Katastrophe standen? Lesen Sie mal das hier:
http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/politik/sn/artikel/fehlalarm-in-der-udssr-haette-1983-fast-dritten-weltkrieg-ausgeloest-160444/
In der Ukraine-Krise standen wir dank EU und Nato am Rande eines Dritten Weltkriegs, wie Gorbatschow zu Recht warnend bemerkte.
Nun kommt es zu einer neuen Konfrontation im Nahen Osten. Der Westen war nicht in der Lage, dort stabile Verhältnisse zu schaffen mit der Folge eines Flüchtlingsstroms von nie da gewesenem Ausmaß. Aber nun erscheint Putin und mischt sich ein:
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/09/01/blamage-fuer-obama-russland-greift-in-syrien-ein/
Man sieht, dass es eine große Dummheit war, Putin ins Abseits zu stellen. Das büßen nicht nur unsere Bauern, sondern auch wir alle, weil wir einem Zustrom von Flüchtlingen ausgesetzt sind, der bald nicht mehr zu bewältigen sein wird.
Man hätte mit Putin reden müssen, um im Nahen Osten wieder stabile Verhältnisse zu schaffen. Der wäre sicher gerne mit dabei gewesen, denn es hätte ihn gefreut zu sehen, dass es ohne ihn nicht geht. Es wäre wohl unvorstellbar, dass Ost und West es nicht gemeinsam geschafft hätten, die Ordnung im Nahen Osten wieder herzustellen. Nun aber droht durch unsere Dummheit, Putin ins Abseits zu stellen, eine Konfrontation der beiden großen Blöcke: Russland wird sich mit dem Iran verbünden und der Westen wird vor der Frage stehen, ob er über die Luftangriffe hinaus nun auch Bodentruppen schicken soll. Die Amis sind ja schon da, wenn auch nur „zu Ausbildungszwecken“. – Wer’s glaubt.

Was für eine andere Republik hätten wir!

Stellen Sie sich vor, Schmidt oder Schröder wären jetzt anstelle von Merkel Bundeskanzler gewesen: wie anders sähe die Welt heute aus: Ich las neulich eine Schlagzeile, in der stand, dass Schmidt Putin versteht. Dann bin ich also nicht allein mit meiner Meinung, die ich hier schon öfter geäußert habe. Schmidt hätte nicht tatenlos zugeschaut, wie der Westen seine Einflusssphäre auf die Ukraine ausgedehnt hätte, ohne dem Abschlachten der russisch-stämmigen Bevölkerung wirklich Einhalt zu gebieten. Schmidt hätte die notwendige Sensibilität gehabt, das sich anbahnende Drama vorauszusehen und im Vorfeld dafür zu sorgen, dass ein gerechter Interessenausgleich stattgefunden hätte. Nun aber sind wir im Kriegszustand, wie Janukowitsch richtig festgestellt hat und Gorbatschow sieht ebenfalls ganz richtig, dass die Gefahr eines Dritten Weltkriegs besteht. Die Amerikaner unterstützen ja die Ukraine jetzt schon mit Soldaten, die vorläufig nur als Ausbilder fungieren und die Russen mischen sich in der Ostukraine militärisch ein. Beide Seiten führen Manöver an den Grenzen durch. Die NATO-Kampfflugzeuge zeigen zur Zeit in Skandinavien ihre Kampfbereitschaft. Dass oft nur ein kleiner Funke genügt, um einen Weltbrand auszulösen, ist den meisten Menschen nicht bewusst. Deshalb möchte ich an einen Vorfall erinnern: Vor Jahrzehnten im Kalten Krieg trat einmal eine Spiegelung des Sonnenlichts auf einer amerikanischen Atomraketen-Abschussbasis auf, die vom russischen Computer-System als Angriff gedeutet wurde. Der diensthabende russische General hatte den strikten Befehl, in einem solchen Fall sofort mit Atomraketen zu antworten. Er hat es aber nicht übers Herz gebracht und uns damit einen verheerenden Krieg aus Versehen erspart. Und heute haben sie alle wieder den Finger am Drücker…
Übrigens wäre auch Schröder völlig anders gewesen als Merkel. Er hat ja schon beim Irakkrieg nicht mitgemacht und dadurch seinerzeit die Wahl gegen Merkel gewonnen, die schon damals an der Seite der Amis in den Krieg gezogen wäre. Aber die Deutschen waren vernünftiger als sie und haben nicht mitgemacht.Während Merkel nun nicht einmal mit Putin auf dem G7-Gipfel reden will, ist Schröder mit Putin befreundet. Und was hätte er wohl zur Ukraine.Krise gesagt?
„Also hör mal, Wladimir…“ Und bei so einem Gespräch unter Männerfreunden wäre sicher etwas Vernünftiges heraus gekommen.

Stehen wir vor einem Weltkrieg?

In diesem Blog habe ich schon oft vor einem Weltkrieg gewarnt. Und was passiert? Keine Deeskalation, sondern die Konfrontation wird immer schlimmer. Nun wissen wir aus sicherer Quelle, nämlich von der ukrainischen Regierung, dass der Westen die Ukraine aufrüstet. Russland rüstet wahrscheinlich die Ostukraine auf, wenn auch Putin dies bestreitet und die OSZE keine Anzeichen dafür vorgefunden hat. In der Ukraine ist also offenbar ein Stellvertreterkrieg zwischen Ost und West ausgebrochen, in dem es nur zu einer brüchigen Waffenruhe gekommen ist. Und der Westen verstärkt nun wieter seine Drohgebärden von nutzlosen Sanktionen angefangen über die Aufstellung von Kriegsmaterial beim Nato-Treffen bis zum neuen Natomanöver in der Ukraine.
Wann endlich stoppt jemand diesen Wahnsinn? Merkel, die schon mit in den Irakkrieg gezogen wäre, ist die falsche Frau am Ruder und Gauck mit seiner Vorweg-Billigung von Militäreinsätzen sowieso.
Vielleicht sollten die westlichen Politiker einmal darauf hören, was ein außen stehender Staat, nämlich China, dazu sagt:
Dort fordert der chinesische Militärstratege Professor Han Xudong von der Nationalen Verteidigungsuniversität wegen des Konflikts in der Ukraine, dass man sich auf einen Krieg vorbereitet. „Der Ausbruch eines Weltkrieges ist nicht unmöglich“, schrieb der Professor im Parteiorgan „Volkszeitung“. Die Spannungen zwischen den USA und Russland wegen der Ukrainekrise könne in einen bewaffneten Konflikt zwischen den Großmächten ausarten, der sich auf den Rest der Welt ausbreiten könne.
Wacht endlich auf, Ihr Kriegstreiber!

Lassen Sie sich nicht belügen

Bevor Sie heute in den Nachrichten etwas über die Ukraine und die Einmischung Russlands hören oder sehen, lesen Sie erst einmal das hier:
http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Ukraine1/brief.html
Auch die OSZE hat keine Beweise dafür gefunden, dass Russland auf Seiten der Separatisten eingegriffen hat:
http://www.n-tv.de/politik/OSZE-Kein-Beweis-fuer-russischen-Einmarsch-article13514641.html
Natürlich kämpfen Russen auf Seiten ihrer Landsleute, wie ja auch 400 Deutsche für den IS in dem Krieg ziehen, ohne dass Deutschland beteiligt wäre.
Alles das, was wir bei der Ukraine erleben, ist nichts anderes als wieder einmal das Vormachtstreben der USA, das dieses Land zerrissen hat und dann zu einem Krieg geführt hat. Und nun redet man schon von einem Weltkrieg.
Die Aufhetzer, die die späteren Kriegsgewinnler sein werden, sind schon am Werk.

„Besser dran ohne Europa“

So lautet einmal eine Schlagzeile bei Web.de.
In dem Artikel wurd ausgerechnet, dass ein Austritt aus der EU eine Option für Großbritannien wäre.
Wären auch wir besser dran ohne die EU? Das, was Frau Merkel uns immer vorgeschwärmt hat, nämlich dass die EU eine Garantie für Frieden biete, stimmt überhaupt nicht. Die EU hat durch ihre unsinnige Politik die Gefahr eines Weltkriegs herauf beschworen. Das ist, wie in den Blogs hier immer wieder zu lesen ist, nicht etwa eine Einzelmeinung von Putin, sondern auch unser früherer Verteidigungsminister Rühe sieht die Lage so.
Deutschland allein wäre nie in der Lage gewesen oder auf die Idee gekommen, die Ukraine vor die Zerreißprobe zu stellen, ob sie zum Westen oder zum Osten gehören will.
Ganz gleich, ob sich die EU wirklich für uns rechnerisch lohnt oder nicht: Die nun bestehende Kriegsgefahr macht jeden Vorteil zunichte. Übrigens könnte auch das weitere Drehen an der Eskalationsschraube Deutschland in den Ruin treiben, denn das Finanzsystem kann dabei leicht zusammen brechen.

Einen Mann wie Schröder als Bundeskanzler!

Erinnern Sie sich an den Irakkrieg? Wäre Frau Merkel damals schon Kanzlerin gewesen, wären wir mit den Amis in diesen Krieg marschiert. Aber die Deutschen wollten das nicht und haben deshalb Schröder gewählt.
Nun haben wir eine ähnliche Situation in der Ukraine. Und die Kanzlerin steht wieder wie damals zu den Amerikanern. Das ist gefährlich:
Außenminister Steinmeier hat eingeräumt, die Ukraine-Krise könne unvorhergesehene Folgen haben. Wie diese Folgen aussehen könnten, hat eine Meinungsumfrage in Russland gezeigt. Dort waren 52% der Meinung, es werde einen Weltkrieg geben.
Wenn wir auch nicht so schwarz sehen, sollten wir uns an das Sprichwort halten: Man spielt nicht mit dem Feuer!
Wir bräuchten halt wieder einen Mann wie Schröder!