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Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Es sollte den Kirchen zu denken geben, dass die Fußballstadien voll sind von Menschen, die sich dort zusammen gefunden haben, um Weihnachtslieder zu singen, während die Kirchen immer leerer werden.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Weihnachtswitz

Einen fröhlichen Weihnachtstag!

Die Familie singt unterm Weihnachtsbaum „Stille Nacht“. Am Schluss hat der kleine Kevin doch eine Frage:
„Mutti, wer ist eigentlich der Owi?“
„Wie kommst du denn da drauf?“
„Wir haben doch eben gesungen: …Oh, wie lacht…“

Die neue Art, Weihnachten zu feiern

Weihnachten ohne Kirche?


Da habe ich gestaunt, als ich das in den Fernsehnachrichten sah: In mehreren großen Fußballarenen habe sich Zehntausende zusammen gefunden und Weihnachtslieder gesungen. Die Stadien waren bis zum letzten Platz gefüllt, obwohl ein beträchtliches Eintrittsgeld zu zahlen war. Und die Menschen kamen am Schluss der Veranstaltung begeistert heraus und sprachen von einem „tief berührenden Erlebnis“, das sie „aufgewühlt“ habe.
Ist das eine neue Art der Frömmigkeit, die neben den Kirchen entsteht oder sich gar von ihnen abwendet? Sind die mit Missbrauchskandalen belasteten Kirchen, die den Peterpfennig statt für Bedürftige für Luxusimmobilien in London ausgeben, noch die Orte. wo Menschen seelischen Halt suchen können?

Weihnachtswitz

Da lacht der Weihnachtsmann!

Die Kinder singen in der Schule Weihnachtslieder. Der Seppi will alles genau wissen und fragt daher den Lehrer:
„Wo liegt eigentlich Erkorn?“
„Weiß ich nicht. Hab‘ ich nie gehört. Wie kommst du denn da drauf?“
„Wir haben doch gerade gesungen: Das Kindlein aus Erkoren, freu dich, du Christenheit…“

Unorthodoxe Weihnachtsgedanken

Weihnachtsmarkt in Bad Reichenhall

Wie schön ist es, wenn wir in einem sicheren, reichen Land ein friedliches Weihnachtsfest feiern können. Aber können wir dabei ein ruhiges Gewissen haben, wenn wir die Bilder aus den griechischen und aus anderen Flüchtlingslagern sehen? Und wie pharisäerhaft verhalten wir uns, wenn wir erst einmal ein gemeinsames europäisches Vorgehen abwarten wollen. Da ist doch bisher nichts daraus geworden.
Und dann wandern unsere Gedanken nach Afghanistan, einem nach der Diktion unserer Regierung „sicheren Herkunftsland“. Darüber müssen wir lesen:
In Afghanistan steigt die Gewalt und damit auch die Gefahr für Kinder. Neun Kinder wurden jeden Tag durchschnittlich in den ersten neun Monaten des Jahres 2019 in Afghanistan getötet oder verletzt, heißt es in einem am Dienstag veröffentlichten Bericht des UNO-Kinderhilfswerks UNICEF. Das entspricht einem Anstieg von elf Prozent gegenüber dem Vergleichszeitraum 2018.“
Alles, was unsere Soldaten in ihrem zwanzigjährigen Einsatz erreicht haben, ist, dass die Lage immer unsicherer geworden ist. Was ist das für ein frustrierender Einsatz, für den unsere jungen Leute ihr Leben riskieren?
Feiern wir ein nachdenkliches Fest!

Ein bisschen nett sein zur Weihnachtszeit

Wenn ich zur Weihnachtszeit durch die Straßen fahre und am Müllabfuhrtag die Tonnen am Straßenrand stehen, dann sehe ich, wenn ich Glück habe, vielleicht einmal an einer Tonne ein Kuvert mit einem Trinkgeld. Wie anders war das früher, als die Müllabfuhr vom öffentlichen Dienst gemacht wurde. Ein Fahrer und zwei Mann waren unterwegs und trotzdem war die Müllabfuhr billiger als heute. Und um Weihnachten herum läuteten die Müllmänner an den Haustüren, um ein frohes Fest und glückliches neues Jahr zu wünschen. Natürlich kassierten sie dabei nicht wenig Trinkgeld.
Nun kommt ein Privatunternehmen zum Müllsammeln. Ein Mann wurde eingespart. Der übrig Gebliebene leert die Tonnen allein. Zeit zum Trinkgeldsammeln hat er nicht. Er bekommt also auch in der Regel nichts. Denken Sie doch mal darüber nach, ob sie ihm nicht eine kleine Freude machen sollten, indem Sie ihm ein Kuvert mit guten Wünschen und einem Scheinchen an die Tonne hängen.
In diesem Zusammenhang fällt mir mein Vater ein. Er hat sich bis ins hohe Alter einen Brauch aus der Kindheit bewahrt: Am 1. Advent stellte er eine leere Krippe auf. Für jede gute Tat durfte er einen Strohalm hinein legen, damit das Christkind an Weihnachten schön weich liegen konnte. Das Trinkgeld für den Müllmann wäre also doch vielleicht einen Strohhalm wert gewesen!

Der Weihnachtsmann ist out

Weihnachten – modern

Jedermann sieht es nun schon:
Der Weihnachtsmann geht in Pension.
Stattdessen kommt die Weihnachtsfrau,
Männer, das ist eure Schau:
Mit rotem Top und kurzem Röckchen,
Mit Zipfelmütz’ und roten Söckchen –
So kommt sie daher gewippt,
Wenn der Mann am Glühwein nippt.
Ja, da gibt es was zu seh’n
Da wird das Fest noch mal so schön.
Doch ums Christkind wird es still.
Wie schon ein altes Lied es will.
Warum denn an die Krippe denken?
Weihnachten ist da zum Schenken!
Und allen wird es warm ums Herz,
Da strebt die Menschheit kaufhauswärts,
Wo schon seit Herbst die Lieder klingen –
Wozu dann noch selber singen?
Endlich ist es nun so weit:
Das alte Fest geht mit der Zeit,
Und Bethlehem im Orient
Wird zum Fleck, den keiner kennt.

Ist das Volk wirklich so blöde?


Weihnachten wirft schon längst seine Schatten voraus:
https://autorenseite.wordpress.com/?s=lidl
Und die
ersten Weihnachtsmärkte gibt es auch schon. Tja, man kann nicht früh genug anfangen, denn am Schluss bricht Hektik aus. Sonderbar, was der kleine Jesus da vor mehr als 2000 Jahren durch seine Geburt angerichtet hat. Die ganze Welt bricht in einen Kaufrausch aus:

Vor dem Fest:
Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nur ganz wenige Menschen bringen es fertig, Weihnachten als besinnliches, geruhsames Fest zu feiern. Für die meisten bedeutet das Fest Stress und Hektik.
Am schlimmsten an dem Kaufrausch finde ich, dass immer mehr Prominente für die Werbung eingesetzt werden:

https://www.suedost-news.de/startseite_artikel,-vor-weihnachten-setzt-der-einzelhandel-auf-promis-_arid,528068.html
Es mag ja noch angehen, dass Aldi Süd für kleines Geld den Kunden ab Anfang November Jacken, Jeans und Stiefeletten anbietet, die von der Oscar-Preisträgerin Halle Berry »entworfen« worden sein sollen. Da besteht immerhin ein Zusammenhang zwischen Ware und Promi. Aber warum soll jemand in den Media-Markt gehen, weil der mit Boris Becker wirbt? Ist das Volk wirklich so blöde, dass es auf solche Werbung herein fällt? Kauft wirklich jemand im Media-Markt ein, weil der den alten Tennisspieler auf dem Plakat hat?