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Weihnachtswitz


lach mit°

Eine arme fromme Frau schreibt an das Christkind, dass sie sich zu Weihnachten 100 Euro wünscht. Sie gibt den Brief dem Postboten mit. Der weiß nicht, wohin damit, und liefert ihn schließlich im Finanzamt ab. Dort sind Beamte mit Herz tätig: Sie sammeln für die arme Frau und haben schließlich 70 Euro beieinander, die sie an die Frau schicken. Die schreibt gleich einen Dankesbrief an das Christkind und fügt hinzu:
„Bitte schicke mir nächstes Mal das Geld nicht über das Finanzamt!“

Sind Sie ein netter Mensch?

Wenn ich zur Weihnachtszeit durch die Straßen fahre und am Müllabfuhrtag die Tonnen am Straßenrand stehen, dann sehe ich, wenn ich Glück habe, vielleicht einmal an einer Tonne ein Kuvert mit einem Trinkgeld. Wie anders war das früher, als die Müllabfuhr vom öffentlichen Dienst gemacht wurde. Ein Fahrer und zwei Mann waren unterwegs und trotzdem war die Müllabfuhr billiger als heute. Und um Weihnachten herum läuteten die Müllmänner an den Haustüren, um ein frohes Fest und glückliches neues Jahr zu wünschen. Natürlich kassierten sie dabei nicht wenig Trinkgeld.
Nun kommt ein Privatunternehmen zum Müllsammeln. Ein Mann wurde eingespart. Der übrig Gebliebene leert die Tonnen allein. Zeit zum Trinkgeldsammeln hat er kaum. Er bekommt ja auch in der Regel nichts. Denken Sie doch mal darüber nach, ob sie ihm nicht eine kleine Freude machen sollten, indem Sie ihm ein Kuvert mit guten Wünschen und einem Scheinchen an die Tonne hängen. Es tut Ihnen ja nicht weh, aber ihm machen Sie eine Freude.
In diesem Zusammenhang fällt mir mein Vater ein. Er hat sich bis ins hohe Alter einen Brauch aus der Kindheit bewahrt: Am 1. Advent stellte er eine leere Krippe auf. Für jede gute Tat durfte er einen Strohalm hinein legen, damit das Christkind an Weihnachten schön weich liegen konnte. Das Trinkgeld für den Müllmann wäre also doch vielleicht einen Strohhalm wert gewesen!
Und auch der Postbote würde sich freuen, wenn Sie seinen Mindestlohn ein wenig aufbessern.
So sieht es aus mit der Nettigkeit:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/12/heute-ist-der-weltnettigkeitstag-sind-sie-dabei/

Gedanken zum Sonntag: Wie Weihnachten kaputt gemacht wird

Das hätte sich der Heilige Nikolaus nicht träumen lassen, dass er vom Weihnachtsmann verdrängt wird und nun sogar vom Weihnachtsgirl.
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/06/weihnachten-modern-wie-weihnachten-kaputt-gemacht-wird-ii/

Und auch an der Entzauberung der Bibel wird eifrig gearbeitet:
Mit am schönsten an der Bibel ist das Weihnachtsevangelium nach Lukas. Aber stimmt das so alles, wie es Lukas geschrieben hat? Da werden nun Zweifel angemeldet:
Es begann ja ja mal ganz harmlos: Experten behaupteten, dass Jesus gar nicht in einem Stall geboren worden sein soll. Dieser Version soll ein Übersetzungsfehler zu Grunde liegen. In Wirklichkeit müsse es heißen, Jesus sei in einem Zuhaus geboren worden.

Die moderne Theologie meint nun sogar, Lukas habe das, was dort steht, nur erfunden, um die Juden vom Christentum zu überzeugen. Es handele sich allerdings nicht um eine Lüge, sondern um eine zulässige schöne Ausschmückung von Lukas. Die anderen Evangelien beginnen ja auch erst mit dem erwachsenen Jesus bei Johannes dem Täufer.
Tatsächlich ist es ja auch so, dass Herodes bereits tot war, als Jesus geboren worden sein soll. Und der Kindermord von Bethlehem kann eigentlich nicht stattgefunden haben, ohne dass er in der sonstigen Geschichtsschreibung erwähnt worden wäre. Nicht einmal der Geschichtsschreiber Josephus, der sich sogar mit Intimitäten von Herodes‘ Ehe befasst, erwähnt dieses Vorkommnis. Und die von Lukas erwähnte Volkszählung fand nicht bei der Geburt von Jesus statt.

Nun sollen auch die heiligen drei Könige von den Krippen verschwinden:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/30/was-sind-wir-doch-fuer-ein-hysterisches-volk-geworden/
Was bleibt dann noch übrig vom Weihnachtsfest? Das Kaufen?
Und wenn also einer der Kernpunkte der christlichen Überlieferung nicht stimmt: Wie steht es dann mit dem Rest?
Kardinal Marx sagte: Einen Glauben ohne Zweifel könne es nicht geben.

Schon mal darüber nachgedacht? Es gibt auch kostenlose Geschenke

Man muss sich nicht immer dem Einkaufsstress aussetzen und Geld ausgeben, um Geschenke zu besorgen. Oft kann auch ein einfaches selbstgebasteltetes Geschenk genau so viel Freude machen, beispielsweise eine Duftkugel aus einer Orange, die mit Nelken gespickt ist und ihren herrlichen Duft im Weihnachtszimmer ausbreitet.
Solche Geschenkideen gibt es hier:

Kostenlose Geschenke

Wie Weihnachten kaputt gemacht wird

Ja, das waren noch Zeiten, als nur der Weihnachtsmann unterwegs war. Inzwischen hat er Konkurrenz bekommen: das Weihnachtsgirl. Und wenn ich an das Schicksal der männlichen Engel (Cherub, Seraph …) denke, die heute durch nie da gewesene weibliche Engel ersetzt wurden, dann sehe ich schwarz für den Weihnachtsmann.

Weihnachten – modern


Jedermann sieht es nun schon:
Der Weihnachtsmann geht in Pension.
Stattdessen kommt die Weihnachtsfrau,
Männer, das ist eure Schau:
Mit rotem Top und kurzem Röckchen,
Mit Zipfelmütz’ und roten Söckchen –
So kommt sie daher gewippt,
Wenn der Mann am Glühwein nippt.
Ja, da gibt es was zu seh’n
Da wird das Fest noch mal so schön.
Doch ums Christkind wird es still.
Wie schon ein altes Lied es will.
Warum denn an die Krippe denken?
Weihnachten ist da zum Schenken!
Und allen wird es warm ums Herz,
Da strebt die Menschheit kaufhauswärts,
Wo schon seit Herbst die Lieder klingen –
Wozu dann noch selber singen?
Endlich ist es nun so weit:
Das alte Fest geht mit der Zeit.

Gedichte – vorwiegend heiter

So feiert man Weihnachten mit der „Rentner-Bravo“ (AU)

Die Leute verstehen es nicht mehr zu feiern. Als wir jung waren, hatten wir nicht viel. Im Krieg mussten wir sogar hungern. Und da war dann das Weihnachtsfest richtig glanzvoll, weil man sich mal satt essen konnte. Es gab sogar Süßes: Marzipankartoffeln aus Grießbrei mit Mandelaroma. Ja, und heute? Da kann man sich alles leisten. Wie soll man da noch feiern, zumal die Fastenzeit des Advent in Vergessenheit geraten ist. Stattdessen gibt es für manche eine Diät nach den Feiertagen. So feiert man also heute vielfach so, wie in meinen Gedichten zu lesen ist:

Weihnachten heute:

Vor dem Fest:

Endlich nun ist es soweit,
Es naht die liebe Weihnachtszeit.
Doch nicht lang, dann wär’s uns lieber:
Der ganze Zauber wär’ vorüber.

Nach dem Fest:

Wie ist denn nun das Fest gelaufen?
Nichts als Stress vom vielen Kaufen!
Und dann drei Tage Fressen, Saufen!
Man kann nur sagen: Blöder Haufen!

Erfreulicherweise gibt uns die Apotheken Umschau (genannt: „Rentner-Bravo“) einen Tipp für den Alkoholkonsum:
„Wer sich im Griff hat, darf auch unter dem Weihnachtsbaum einen Schnaps trinken und auf den Jahreswechsel anstoßen, oder mit einem Glas Wein den Abend genießen.“
Also ein Glas Alkohol an Weihnachten gleich auch für Silvester? Also: Nee!
Da kann man nur sagen: Frohes Fest!
Übrigens habe ich für die Verfasserin des Tipps einen Hinweis: Irgendwo las ich, dass es gesund sein soll, mal richtig über die Stränge zu schlagen. Gut dass es so viele verschiedene Tipps gibt. Da kann man sich dann den richtigen aussuchen.

Nichts ist schwerer zu ertragen…

„Nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen.“ So oder so ähnlich haben sich viele Persönlichkeiten geäußert von Luther bis Goethe, Fontane und Tucholsky. Es muss also etwas dran sein an diesem Spruch.
Und wenn ich heute die lokale Presse lese, dann wird da von zerkratzten Fahrzeugen und gelockerten Radmuttern berichtet. Sogar in unserem ruhigen Ortsteil von Bergen, nämlich Bernhaupten, wurde ein PKW zerkratzt.
Was ist los mit den Menschen, die mit solchen Taten den weihnachtlichen Frieden stören? Ich glaube, viele Menschen können es nicht ertragen, wenn nichts los ist außer Ruhe. Da müssen sie in ihrem Frust ein Kontrastprogramm veranstalten, indem sie anderen das Fest verderben.
Immerhin sind solche Taten Kleinigkeiten gegen das, was sich in manchen Familien abspielt. Da kommt es statt zu weihnachtlichem Frieden zum Streit, der häufig eskaliert und oft der Beginn einer Krise ist, die zur Ehescheidung führt.

Zitat zum Fest

 

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

Wenn es stimmt, was man mir über den Islam erzählt hat, so hat er den christlichen Religionen etwas Wichtiges voraus: „Du sollst fröhlich sein!“ soll dort ein göttliches Gebot sein.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen ein fröhliches Weihnachtsfest.

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/