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Sonntagsbeschäftigung: Machen Sie doch mal einen Reset bei sich selber!

Haben Sie einmal einen Reset bei Ihrem PC gemacht? Da staunt man, wie auf einmal alles wieder so wunderbar läuft.
Und da sollte man auf die Idee kommen, einen solchen Reset auch bei sich selber durchzuführen. Manche machen das, indem sie auf eine Pilgerfahrt gehen, aber da steht eher das Religiöse im Vordergrund. Fast alle Religionen kennen Pilgerfahrten zur Stärkung des Glaubens.
Und weil das Wandern die Gedankengänge vertieft, sollte man sich das zunutze machen, indem man sich mit einem Wesen befasst, dass man oft viel zu wenig lieb hat, nämlich mit sich selbst. Am besten klappt das beim Bergsteigen. Mein Vater pflegte immer zu sagen: „Der Berg nimmt dir die Beichte ab.“
Zuerst einmal zeigt der Berg,  ob der Körper in Ordnung ist und ob man fit ist oder daran arbeiten müsste. Aber auch der Geist beginnt intensiver zu arbeiten, weil das oft viel zu träge Blut in Wallung kommt und mehr Sauerstoff aufnimmt. Da stellt man sich auf einmal Fragen wie: Wo stehe ich im Leben? Wohin will ich? Was ist der Sinn meines Lebens?…
Und wenn man dann wieder nach Hause kommt, sieht man auf einmal manches anders. Vom Gipfel des Berges sah doch ein großes Problem plötzlich viel kleiner aus.
Und mit so einem Reset geht man das Leben dann doch etwas anders an.

So schön war’s heut am Berg


Noch im Dunklen bin ich los gegangen. Im Watzmannhaus war schon Licht, wie man in der Scharte sieht.


Dann streifte das erste Morgenlicht nur die Gipfel von Watzmann und Hochkalter.


Bei Sonnenaufgang am Berg lag das Tal noch im Schlaf (Nebel).
Nach der Tour war ich im Thumsee beim Baden (schön kalt). Da herrschte schon um 8.00 Uhr Hochbetrieb, weil die Parkplätze knapp sind.

„Wen Gott liebt, den lässt er fallen in dieses Land.“ (Ganghofer)

So schön war’s heut‘ am Berg

Wir waren heute auf dem Soleleitungsweg unterwegs. Man kann ihn in beliebiger Länge begehen. Ein Stück davon nennt sich „Balkon Gottes“ und wer mal da war, weiß warum.
Wir haben es uns heute bequem gemacht und sind ein kurzes Stück von Gerstreit zum Söldenköpfl gewandert. So schön ist’s dort:

Ein herrlicher Tag! Wandern Sie mit!

Wir nehmen einen Schlitten mit und wandern vom Hochschwarzeck (Parkplatz) in 1 1/4 Stunden auf den Toten Mann (Herrlicher Ausblick auf Watzmann und Umgebeung). Dann fahren wir den Hirscheckblitz hinunter:

Das Ganze lässt sich natürlich auch als Skitour unternehmen.
Damit haben wir uns ein gutes Mittagessen verdient: entweder im Zipfhäusl oder in Bad Reichenhall:

Zum Abschluss des erholsamen Tages baden wir noch im dortigen Solebad.