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Wetter bei uns und Klimawandel

So schaut’s aus bei uns: Sonne pur bei bis zu 17°.
Hier ein Blick von der Weinleite auf Traunstein Mit Hochfelln und Hochgern. Hier ging die Römerstraße entlang und die Römer haben hier Wein angebaut, daher der Name dieses schönen Aussichtswegs. Und wenn immer über den Klimawandel gejammert wird: So warm wie damals ist es noch nicht bei uns, denn ein Weinbau ist noch nicht möglich.
Auch hier wurde bei uns seinerzeit Wein angebaut:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/12/22/klimawandel/

CDU/CSU: Nur so geht’s aus dem Tal der Tränen


In zahlreichen Beiträgen unter „Deutschland stürzt ab“ und „Deutschland erwache!“ habe ich hier geschildert, was alles im Argen liegt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
Aber es hat nichts genützt. Nun ist die CDU endlich abgestraft worden. Da hilft nicht Söders Ruf nach frischen Köpfen und seine Forderung nach einem amerikanisiertem „Deutschland erwache!“, den er „Wakeup-call“ nennt. Grausig! Es hilft nur ein radikaler Wandel. Allerdings fällt dieser einer Partei, die sogar an völligen Versagern auf Ministerposten festhält, schwer. Der frühere Bundeskanzler Schröder sagte einmal: „Das ist wie bei einem Tanker: Der kann auch nicht plötzlich den Kurs ändern.“ Das müsste er aber vor einem Eisberg.
Vielleicht hilft das, was Söder nach dem Verlust der absoluten Mehrheit in Bayern gesagt hat, besser weiter: „Wir haben verstanden!“
Lachet müsste zeigen, dass er kein alter Opa ist, der den Merkelismus fortsetzt, sondern ein Mann mit einem Schatz an Altersweisheit, dynamisch wie der alte Adenauer. Und dann sollte er erst einmal zugeben, was in meinen Aphorismen steht:

„In einem Staat, in dem ein Bahnchef (Grube) anstatt eines soliden Beamtengehalts pro Tag 76.000 Euro verdient, ist etwas nicht in Ordnung.“

Und ergänzen muss man noch: … und wo noch nie waren so viele Menschen an den Tafeln waren.
Das gesamte soziale Gefüge ist aus den Fugen geraten: Es kann doch nicht sein, dass die prekären Arbeitsverhältnisse in unserem reichen Land ständig zunehmen. Und warum muss der Staat Löhne „aufstocken“, während die Unternehmen Milliarden Gewinne machen und noch subventioniert werden?
Weshalb können nicht mehr alle Menschen wie früher von ihrer Hände Arbeit leben?
Muss die Altersarmut ständig zunehmen, weil unsere Regierung dümmer ist als die Österreicher?
Und können wir nicht die Wohnungssituation auch so in den Griff bekommen wie die Österreicher?
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/
Wann geht das immer größer werdende Auseinanderklaffen der Schere zwischen Arm und Reich mal richtig zurück?
Herr Laschet, sehen Sie nicht, dass die Anhäufung großer Vermögen in den Händen einzelner demokratiegefährdend ist?
Wo bleiben Vermögenssteuer und eine gerechte Erbschaftssteuer?
Und weg mit dem läppischen Ehrenkodex und her mit einem strengen Antikorruptionsgesetz.
Die Liste der gebotenen Erneuerungen lässt sich noch lange fortsetzen, wie die oben zitierten Blockbeiträge zeigen.

Ich bin auch so eine Art Greta Thunberg, aber anders

Ich bin zwar weder eine Frau, noch bin ich jung, aber ich beschäftige mich auch mit einem Klimawandel, jedoch einem Wandel der anderen Art, der gefährlicher ist als der klimatische: Das gesellschaftliche Klima hat sich in einer Art und Weise verändert, dass eine radikale Umkehr notwendig ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/10/der-andere-gefaehrlichere-klimawandel-der-gesellschaftliche/

Der andere gefährlichere Klimawandel (der gesellschaftliche)

Es gibt einen Klimawandel nicht nur beim Wetter, sondern gefährlicher ist der Wandel beim gesellschaftlichen Klima. Er reicht von kleinen harmloseren Veränderungen bis zu Umsturzbestrebungen im Staat.
> Beginnen wir also harmlos: Wenn wir das Fernsehen von früher mit heute vergleichen, so fällt auf, dass die Unterhaltung die Information immer mehr verdrängt. Kochshows, Trash, Promi-News usw. kannte man noch nicht. Heute beschäftigt sich ein großer Teil der Sendungen mit Prominenten und deren Liebesleben oder Drogen- und Alkoholexzessen.
Früher gab es als Krimi nur den „Durbridge“, einen wahren „Straßenfeger“. Heute sind die Sender voll davon.
Eine Flucht aus der Realität ist zu beobachten durch Sci-Fi-, Fantasy-Filme und Ähnliches.
Auch das Bild der Liebe hat sich gewandelt: Früher zeigten die Filme Paare, die nach etlichen Verwicklungen zu einem Happy-End kamen. Heute dominieren Menschen, die nach einem Scheitern ihrer Ehe eine Neuorientierung suchen.
Kritische Sendungen wie Kabarett wurden in die Nachtstunden verlegt. Das ist die Diversionspolitik: Die Menschen sollen das Wichtige weniger erfahren und werden mit Firlefanz vollgestopft.
> Es war einmal so, dass es selbstverständlich war, ordentlich, anständig und gesetzestreu zu sein. Wenn sich heute Menschen beschreiben, gilt es als „in“, ein wenig chaotisch und verrückt zu sein. Die Folge davon ist: „Der Mensch is a Sau“ – wie ich oft beschrieben habe.
> Die Straftaten und Gewalt nehmen zu: Früher waren Polizeibeamte Respektspersonen, heute sind sie zum Ziel von Steinwürfen und Molotow-Cocktails geworden.
> Der Verlust des Anstands zeigt sich besonders beim Bankwesen. Es gab einmal Bankiers, die ihre Kunden ehrlich berieten. Sie sind abgelöst worden von Bankern, die in viele Skandale verwickelt sind und die ihre Kunden als Ausbeutungsobjekte betrachten. In einer Bank wurden Kunden mit den Buchstaben a und b markiert, was so viel hieß wie „alt“ und „blöd“. Diese Kunden, die noch alte Vorstellungen von Anstand und Vertrauenswürdigkeit hatten, wurden zu Anlagen gedrängt, in denen sie alles verloren. Man schwatzte den Kunden wertlose Ostimmoblien auf. Der Schauspieler HorstJanson verlor durch eine solche Investition seine gesamten Altersrücklagen.  Die Banken haben inzwischen ihr wichtigstes Kapital verloren: das Vertrauen ihrer Kunden.
Um beim Thema Altersrücklagen zu bleiben: Da wurden die Bürger um 50 Milliarden betrogen.
> Die Menschen sind inzwischen von einer krank machenden Geldgier befallen. Man sieht diese Erscheinung, wohin man schaut: Nicht nur Cum-Ex- Geschäfte von Unternehmen und Ähnliches beweisen es, sondern sogar diejenigen, die Vorbild sein sollten, nämlich die Abgeordneten, schämen sich nicht dienstliche Bonusflugmeilen selbst zu nutzen, Sekretariatskosten falsch abzurechnen, Anwesenheitsgelder zu kassieren, um dann gleich wieder abzuhauen…
Auch ein Berufsstand, der hoch im Ansehen der Bürger steht, nämlich die Ärzteschaft, ist teilweise vom Virus der Geldgier befallen: Die Kassen werden betrogen, überflüssige Operationen werden den Patienten aufgeschwatzt…  https://autorenseite.wordpress.com/2012/08/09/aerzte-geldschneider-14420135/
> Die hemmungslose Geldgier, die unter dem Schutz der Politik um sich greift, hat dazu geführt, dass die Reichen immer reicher werden und die Armen immer ärmer. Müssen Topmanager wirklich durchschnittlich das 53-fache ihrer Angestellten verdienen? Das Missverhältnis der Einkommen reicht bis zum 432-fachen.
> Prekäre Arbeitsverhältnisse hat es früher nicht gegeben. Damals konnte man von seiner Arbeit leben, d.h.: sogar eine Familie unterhalten und in der Stadt wohnen, während viele heute „aufstocken“ müssen.
> Auch Tafeln und die steigende Zahl der Wohnungslosen sind ein augenfälliges Zeichen der Wandlung in unserem Land.
> Als ich jung war, gab es ein „Wir-Gefühl“: Das war notwendig, denn wir mussten das zerstörte Land wieder aufbauen. Und heute ist das Land gespalten in die da oben und „die da draußen im Lande“, in Rechtsextreme und Linksextreme, Arme und Reiche…
> Das, was man damals aufgebaut hat, kann man heute nicht einmal mehr richtig erhalten. Die Infrastruktur ist marode: Schulen, Brücken Straßen… alles müsste längst saniert werden.
> Die Justiz liefert mit ihren Bauten aus verschiedenen Zeiten einen Beweis für den Sinneswandel im Staat: Dieses Gebäude aus der Nachkriegszeit zeigt eine transparente Justiz der Bürger mit großen Glasscheiben, bei denen jeder Vorbeigehende von außen zusehen konnte:

Inzwischen hat man vorsichtshalber eine Hecke davor gepflanzt und die heutigen Justizgebäude sind aus Sicherheitsgründen zu Bunkern geworden.
> Man sparte einmal, sogar der Staat hatte Rücklagen in einem „Juliusturm“. Heute geben die Bürger das Geld aus, bevor es „kaputt geht“. Und auch der Staat häuft Schulden auf, die  einmal die Enkel bezahlen müssen. Jemand hat sogar ausgerechnet, das diejenigen, die auch noch einmal daran zu tragen haben werden, noch gar nicht geboren sind.
> Man ernährte sich einmal gesund so, wie es althergebracht war. Fleisch war teuer und daher gab es nur einmal Sonntags einen Braten. Heute können sich die Menschen meist alles leisten und ernähren sich immer ungesünder.
> Aus gesunden Bürgern sind daher Patienten geworden: Schon Kinder werden zu Brillenträgern und Pillenschluckern, leiden an Diabetes, Adipositas…  Wir leben zwar dank der modernen Medizin immer länger, aber als Kranke . Die 60- bis 70-jährigen nehmen täglich durchschnittlich 8,5 Tabletten ein.
> Die Familie war einst „die Keimzelle de Staates“. Die Ehen hielten in der Regel ein Leben lang. Doch heute sind sie durch die Vielzahl an Scheidungen zu einer Verbindung auf Zeit geworden. Deshalb hat einmal ein protestantischer Pfarrer die Formel „bis dass der Tod uns scheidet“ durch diese Formel abgelöst: „solange die Liebe dauert.“ Kein Wunder, dass die Ehen vielfach durch Partnerschaften abgelöst wurden, während nun sonderbarerweise die Schwulen einen mächtigen Drang zu einer Ehe verspüren, die es früher nicht gab. Ach, wie sind wir doch modern und tolerant geworden. Als ich jung war, wurden „wilde Ehen“ bestraft. So „moralisch“ war man damals.
> Es gab keine Asylanten, nur Gastarbeiter.
> Fußballer spielten aus Spaß – unbezahlt. Wie haben sich die Leute aufgeregt, als Uwe Seeler Geld dafür bekam, und die Aufregung war auch groß, als die Fußballer zu lebenden „Litfaß-Säulen“ wurden, also Reklame auf die Trikots bekamen. Welcher Verlust an Menschenwürde wurde da gesehen. Heute sind die Balltreter zu Millionären geworden und keiner tut etwas dagegen. Kein Fanverein bleibt mal aus Protest zu Hause.
> Einen ganz gewaltigen Wandel der Gesellschaft brachte eine kleine Pille. Nun konnten die Frauen verhüten. Das leitete eine sexuelle Revolution ein. Für Frauen gab es einmal das „Kranzgeld“. Nun sind sie oft auf One-Night-Stands aus. Der Wandel hat sogar die Königshäuser ergriffen. Prinz Charles ist das letzte Beispiel für die alte Regel, nach der Blaublütige nur Jungfrauen aus ihren Kreisen heiraten durften und sich zum Ausgleich eine Mätresse gönnten. Inzwischen heiratet der männliche Nachwuchs nicht nur Bürgerliche, sondern sogar Geschiedene und Frauen mit unehelichem Kind. 
> Eine weitere einschneidenden Veränderung brachte das Fernsehen, das nicht umsonst „Pantoffelkino“ genannt wird. Deshalb bleiben viele Menschen zu Hause, während sie sich früher etwas einfallen lassen mussten, um ihren Spaß zu haben: Sie gingen ins Wirtshaus, um Karten zu spielen oder sie gingen zum Tanzen… Es gab noch herrliche Bälle, die von der Disco abgelöst wurden.
> Der Sonntag war noch ein Festtag, an dem man sich entsprechend anzog, und viele in die Kirchen gingen, die sich mehr und mehr leeren.
> Die Welt ist in gewisser Hinsicht durchsichtiger geworden. Worüber früher ein Mäntelchen des Schweigens gehängt wurde, wird heute schonungslos aufgedeckt: Auf einmal gab es sogar Missbrauchsfälle in der Kirche.
> Man lernte sich einmal häufig bei gesellschaftlichen Anlässen kennen, beim Tanzen … Heute greift das  Parshippen immer mehr um sich.
> Das Internet hat das Leben auch sehr verändert: Jeder kann dort jeden Unsinn los werden und findet dort auch Abnehmer. Die Deutschen schauen täglich 88 Mal aufs Smartphone und sind 8 Stunden im Internet. Es heißt, dass die Jugend hier ihre neue Heimat gefunden hat.
> Man sah in der Natur ein ewiges „Stirb und werde“, während inzwischen das Artensterben immer erschreckendere Ausmaße annimmt und die Welt immer mehr erschöpft wird.
> Was für einmal in Beichtstühlen geflüstert wurde, wird heute öffentlich „bekannt“. „Outen“ ist in, gleichgültig ob es um Abtreibungen geht oder sexuelle Angelegenheiten. Früher war Das Sexuelle Privatsache, heute veranstalten Schwule „Loveparades“,
> Weil die Welt immer unübersichtlicher wird, setzen die Menschen immer mehr auf Emotionen und das ist die Ursache für den um sich greifenden Populismus, für den Trump das extremste Beispiel ist. Er wurde in den Augen vieler amerikanischer Evangelikalen sogar zum Messias erhöht.
> Die Städte haben ihre Seelen verkauft, nämlich die Innenstädte. indem sie Gewerbegebiete am Stadtrand aus wiesen. Was für einen öden Eindruck machen sie oft mit vielen geschlossenen Geschäften:

> Es gab eine Zeit, in der die Menschen die Tiere, von denen sie lebten, achteten und liebten. Wenn eine Kuh zum Schlachten geholt wurde, war das ein Trauertag. Heute lässt eine entmenschte Menschheit zu, dass Schweine ohne Narkose kastriert und kupiert werden und dann ein Leben lang in einem engen Koben stehen müssen, damit sie schnell fett werden. Nicht viel besser geht es den Kühen, die oft angekettet im dunklen Stall stehen, anstatt auf der Wiese zu grasen. Und das Kükenschreddern hat es auch nicht gegeben. Wenn es ein Jüngstes Gericht gäbe, würden die Massentierhalter im Jenseits genau so kastriert und vorne kupiert.
> Die Landwirtschaft von früher wurde in einem autarken umweltfreundlichen Kreislauf betrieben. Heute verseucht sie Flüsse, Seen und Grundwasser mit Gülle und Glyphosat kommt auch noch dazu.
> Bayern wird kaputt gemacht.
> Es gibt keine richtigen Männer mehr:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
> Die Menschheit wird immer dümmer:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/

Tja, das wäre alles, was mir mal im Augenblick einfällt. Eigentlich sollte ich direkt mal ein Buch darüber schreiben, Aber ich habe schon genug geschrieben.
Falls Ihnen etwas Ergänzendes einfällt, schreiben Sie doch bitte einen Kommentar!


 

 

Söder und Möritz – zwei Männer im Wandel

Der bayerische Ministerpräsident hat einen gewaltigen Imagewandel hinter sich: Für viele galt er als hemmungsloser Machtmensch, dem die Umwelt ziemlich egal war. Und nun haben wir einen weisen Staatsmann vor uns, der fast auch bei den Grünen dabei sein könnte. Ist das nur ein Image- oder ein echter Persönlichkeitswandel? Ist er wie der Wolf  im Märchen, der Kreide gefressen hat, also jemand, der sich mit den hinter ihm stehenden Medien ein völlig anderes Image aufgebaut hat? Oder ist er ein Saulus, der zum Paulus geworden ist? Die Bürger neigen dazu, letztere Frage zu bejahen und so glaube ich, dass er das Zeug zum Kanzlerkandidaten der CDU/CSU hat.
Anders sieht es beim CDU-Mitglied Möritz aus: Der soll einmal ein Rechtsextremer gewesen sein und nun hacken die Medien auf seiner Vergangenheit herum. Da gibt es nun ein großes Drama. So ist das halt in einer Zeit, in der Kameras überall sind und das Internet alles festhält. Da hängt einem unter Umständen die Vergangenheit bis ans Grab nach.
Mich erinnert das Ganze an einen bekannten Politiker, der seinerzeit, als es noch die KPD gab, darauf angesprochen wurde, dass sein Sohn Kommunist sei. Er nahm das sehr locker und sagte dem Sinne nach: „Waren wir denn nicht alle in unserer Jugend ein wenig kommunistisch?“
In Strafprozessen gilt der Grundsatz: „In dubio pro reo.“ In Zeiten des Gutmenschentums gilt aber: Einen Fehltritt kannst du dir nicht mehr leisten, und selbst wenn du sich davon distanzierst, gilt: „In dubio contra reum“.

Klimawandel oder Klimalüge?


(Blick vom Toten Mann auf Hochkalter)

Bin ich das Opfer einer Klimalüge?
Ich bin ja schon sehr alt. Mit 80 Jahren bin ich immer noch die 2000 Höhenmeter auf den Watzmann gelaufen und ich habe auch noch Skitouren gemacht. Aber dann beginnt man halt abzubauen. Man macht kleinere Touren, um die Gelenke zu schonen. Und man weiß auch, dass es mit dem Skifahren einmal vorbei sein wird.
Bei mir war es so: Ich war immer noch mit sehr alten Skiern unterwegs, die mir viele gute Dienste geleistet hatten. Auf einem Gipfel sagte einmal eine Frau über mich zu ihrem Sohn: „Schau mal, was der Opa da für Ski hat. Mit so was sind wir früher auch gefahren.“ Also neue Skier wären also wirklich fällig gewesen. Nachdem meine Skistiefel kaputt gegangen waren, stand ich vor der Frage: Soll ich mir in meinem reifen Alter wirklich noch mal neue Ski und Stiefel kaufen?
Ich habe das nicht getan, weil ich nach zwei schneearmen Wintern glaubte, was die Klimatologen prophezeiten: Der Schnee wird immer weniger.
Nun ist allerdings das Gegenteil der Fall: Im letzten Winter fiel so viel Schnee, dass ich erstmals mein Dach abräumen musste aus Sorge vor einer Überbelastung. Und gestern war ich auf dem Toten Mann, Dort konnte man wunderbar Ski fahren. Wann hat es das je im Dezember gegeben? So war ich etwas traurig zu Fuß unterwegs.
Aber neue Ski werde ich mir nun mit meinen 85 Jahren doch nicht mehr kaufen. Nun lohnt es sich wirklich nicht mehr.

Interessant ist ja, was die Klimatologen dazu sagen, dass entgegen ihren Prognosen so viel Schnee gefallen ist: Sie belehren uns, das bestätige sogar ihre Theorie, denn durch die Erderwärmung käme mehr Feuchtigkeit in die Luft und die komme halt als Regen oder Schnee herunter.
Das kann sein, aber ich bin da doch etwas skeptisch:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/12/04/zur-klimakonferenz-alles-gelogen/

 

Was ist der Dummheitsquotient und nimmt der zu?

Früher hat man vor einer Entscheidung das Für und Wider gegeneinander sorgfältig abgewogen. Heute ist die Welt komplizierter geworden. Da begreift die Mehrheit nicht mehr die Grundlagen der Probleme, um die es geht. Daher entscheiden sich die Menschen rein gefühlsmäßig für etwas und wollen nicht mehr hören, was dagegen spricht. Das sehen wir gerade beim Klimawandel. Da ist es ähnlich wie bei einer Religion: Man kann einem Moslem noch so oft sagen, dass seine Religion falsch und das Christentum die wahre Religion sei oder umgekehrt: Das wird nichts nützen.
Deshalb habe ich schon einmal die Frage gestellt, ob die Menschheit immer dümmer wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/19/werden-wir-immer-duemmer-iii/
Und dabei bin ich auf eine wichtige Entdeckung gestoßen. Man redet nur immer vom IQ. Aber es gibt auch den DQ, den Dummheitsquotienten, der nichts mit einem niedrigen IQ zu tun hat:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/06/10/wichtige-entdeckung-dq/
Um es beim Klimawandel zu demonstrieren: Diejenigen, die bei Fridays for Future mit marschieren, tun dies überwiegend, ohne weiter nachzudenken. Sie merken, dass sich das Klima ändert und finden, dass man etwas dagegen tun muss, also gehen sie auf die Straße. Die Frage, ob dies sinnvoll ist, ob man also etwas dagegen tun kann und ob der Mensch für die Erderwärmung verantwortlich ist, haben sie nie gründlich bedacht. Wenn man mit intelligenten jungen Leuten diskutiert, hört man normalerweise dieses Argument: 11.000 Wissenschaftler haben festgestellt, dass der CO2 Ausstoß schuld am Klimawandel ist. Aber wenn man dann fragt, wie viele Wissenschaftler anderer Ansicht sind, gibt es keine Antwort. Die kann es auch nur schwer geben, weil diese Forscher nicht organisiert sind und auch nicht subventioniert werden. Und wenn man dann weiter fragt, wie viel Prozent CO2 in der Luft ist, weiß kaum einer, dass es nur 0,04% sind und wie es zu erklären ist, dass dieser minimale Anteil zu große Auswirkungen haben soll.

Kaum einer weiß auch, dass wir schon seit 11.000 Jahren in einer Warmperiode, im Holozän, leben und dass diese Periode schon viel höhere Temperaturen bewirkt hat. So haben die Römer in Bayern Wein anbauen können und die Vikinger konnten in Grönland („Grünland“) als Bauern leben. Dabei hatten sie nur einen geringen CO2-Ausstoß.
Die jungen Leute sind sich auch vielfach nicht dessen bewusst, wie oft schon das Volk
belogen wurde und wie häufig die wissenschaftlichen Prognosen völlig daneben lagen. Nach den früheren Erkenntnissen des Clubs of Rome wären die Edelmetallvorräte längst aufgebraucht und mit der Erdölförderung wäre im nächsten Jahr Schluss.
Wohlgemerkt: Ich will hier keine Stellung dazu beziehen, ob der Klimawandel mit dem CO2-Ausstoß zusammen hängt oder nicht. Ich will nur erreichen, dass sich die Menschen ihre eigenen Gedanken darüber machen und sich erst dann entscheiden, ob sie Mitläufer werden wollen (vgl. Zitat von heute unten).
Da wird nämlich offenbar, wer einen DQ hat.

Verflixte Fremdwörter – "deutscher Sprach = schwerer Sprach"

An sich ist Deutsch ja meine Muttersprache, aber manchmal komme ich mir vor, als wäre ich in einem fremden Land und müsse in einer Fremdsprache eine unbekannte Vokabel nachschauen. Gestern stieß ich auf den „Nerd“. Keine Ahnung, was das ist. Interessant wäre ja mal eine Umfrage darüber, wie vielen es genauso geht. Also, falls Sie auch nicht mehr wissen als ich: Ein Nerd ist ein Fachidiot, der mit Computern zu tun hat. Wenn Männer sich so zusammen tun würden wie die Feministinnen, müssten sie sofort protestieren und dem Nerd die Nerdin zur Seite stellen.
Und noch etwas ganz anderes ist mir gestern aufgefallen. Bei einem Bericht über den Obama-Besuch fiel gleich von zwei Kommentatoren das Wort „angedacht“. Bis dahin war mir das Wort noch nicht untergekommen. Ich finde diese Neuschöpfung sehr interessant, weil man bisher eher „gedacht“ hat. Heißt nun „angedacht“, dass man mit dem Denken nur ein bisschen begonnen hat und ist das vielleicht ein Zeichen unserer Zeit?
Aber man soll nicht überheblich sein: Wenn ich meine Blog-Einträge so anschaue, ist auch manches nur „angedacht“.