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Demokratie gefährdende Dummheit

Es gibt zwei Arten von Dummen: Die einen wissen darüber Bescheid und verhalten sich ruhig. Die anderen merken es nicht und sind dafür umso lauter.

Die Psychiaterin Kastner hat ein Buch über die Dummheit geschrieben. Sie behauptet allerdings irrtümlich, die Dummheit habe nicht zugenommen. Das stimmt jedoch nicht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/08/29/der-niedergang-der-spezies-mensch-hilfe-wir-werden-immer-schlapper-kraenker-duemmer-und-impotent/
Die Dummheit nimmt im Gegenteil zu und sie wird lauter.
Aber in einem Interview lässt die Psychiaterin einen bemerkenswerten Satz fallen:
„Ich glaube aber, dass die Dummheit aufgehört hat, sich zu schämen. Es ist salonfähig geworden, dumme Positionen lauthals herauszutröten. “ Und das ist schlimm. Das Internet bietet die Möglichkeit, die abstrusesten Theorien zu verbreiten, und wenn es etwas gegen „die da oben“ ist, stößt es auf offene Ohren. Diese dauernde Verbreitung des größten Unsinns gegen den Staat schadet der Demokratie: Der Staat wird „wund geschossen“. So wird er eine leichte Beute der sozialen Medien.
Dort werden dann Meinungen manipuliert, so dass damit sogar Wahlen beeinflusst werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/26/die-grossen-meinungsmanipulierer-gefahr-fuer-die-demokratie/

Es ist ein trauriges Zeichen für unseren Staat, dass das Vertrauen des Volkes immer mehr schwindet, und so finden diejenigen eine wachsende Gefolgschaft, die staatliche Verlautbarungen als Lügen hinstellen.

 

 

Scheinheilige Politik


Die Russen sind schon raffiniert: Ihnen verdanken wir Trump als amerikanischen Präsidenten und den Brexit. Erinnern Sie sich an die Wahl des amerikanischen Präsidenten? Damals war es so gut wie sicher, dass Hillary Clinton gewählt würde. Aber dann veröffentlichen die Russen Clintons nachlässigen Umgang mit ihren E-Mails und brachen ihr damit das Genick.
Ähnlich war es beim Brexit. Die Russen verstanden es meisterhaft, Emotionen zu wecken und hatten damit Erfolg: „Fremde Fischereiflotten fischen britische Gewässer leer!“ Usw.
Man weiß ja nicht, wer hinter diesen russischen Aktivitäten steckte: Privatleute, Oligarchen oder wahrscheinlich Putin selbst. Unsere Politiker werden nicht müde, eine solche Einmischung in fremde Wahlen zu verdammen. Aber wir werden uns daran gewöhnen müssen und warum sollten nicht auch andere Staaten bei einer Wahl sagen dürfen, wer ihnen lieber wäre?
Wir selbst mischen uns nicht nur in Wahlen ein, sondern unterstützen sogar revolutionäre Kräfte in anderen Ländern. Gerade haben die Demonstranten in Belarus Millionen erhalten. Vielleicht läuft ja alles einmal so wie in der Ukraine: Damals war dort jedenfalls demokratisch gewählt worden. Als aber die Regierung einen prorussischen Kurs einschlug, demonstrierten die Gegner dieser Politik. Sie wurden nicht nur mit viel Geld aus dem Westen unterstützt, sondern auch durch Besuche wie den unseres damaligen Außenministers Steinmeier. Eine stärkere Einmischung in fremde Angelegenheiten ist kaum vorstellbar. Und nun scheint sich das Ganze zu wiederholen: Die Russen stehen mit Gewehr bei Fuß.

Herr Maas, es ist schlimmer: 3. November: Ende der Demokratie in den USA?

Der Außenminister schlägt harsche Töne gegenüber Trump an. Aber es ist viel schlimmer, als der Außenminister meint:

Trumps Äußerungen lassen das Schlimmste befürchten. Er sagte, er werde die Wahl seines Konkurrenten Biden nicht anerkennen. Das verwundert nicht, denn es würde nicht in seinem Kopf Platz haben, dass er die Wahl verloren haben könnte.
Nun arbeitet er schon ständig daran, die künftigen Wahlen als Betrug hin zu stellen. Gerade hat er die Bürger aufgefordert, zweimal zum Wählen zu gehen. Und er behauptet auch, dass in seinem Land sogar Tote und Hunde wählen könnten.  Die Amis werden also auf einen Wahlbetrug wie in Belarus vorbereitet. Und wenn Trump verlieren sollte, wird es einen Aufstand seiner Anhänger geben, der ihn veranlassen wird, weiter im Amt zu bleiben, um für „Law and Order“ zu sorgen.
Bisher war es ja immer so, dass in den USA der Verlierer einer Wahl seine Niederlage anerkannt hat und aus dem Amt geschieden ist. Was aber geschieht, wenn dies nicht so ist, ist unklar. Es könnte zu gerichtlichen Auseinandersetzungen kommen, die Trump noch lange weiter regieren lassen könnten. Und was ist, wenn er auch dann eine Niederlage nicht anerkennt und weiter macht?

Ist die Demokratie käuflich?

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Hillary Clinton macht das FBI dafür verantwortlich, dass sie die Wahl verloren hat. Da kann etwas dran sein: Das FBI hatte ja kurz vor dem Wahltermin angeblich wieder Mails von Clinton gefunden, die Anlass zu strafrechtlichen Ermittlungen gegeben haben sollen. Das FBI hat dann allerdings in letzter Sekunde Entwarnung gegeben, was wiederum Trump auf den Plan rief. Der sagte nämlich, es könne nicht mit rechten Dingen zugegangen sein, dass die Ermittlungen so schnell eingestellt wurden.
Wir wissen nicht, was die Wahrheit ist, aber es ist nicht unwahrscheinlich, dass diese Meldungen Einfluss auf die Wahl hatten.
Entsprechendes gilt für die Vorwürfe gegen Trump. Immer mehr Frauen meldeten sich mit sexistischen Vorwürfen. Wie viele davon sind wahr? Das ließ sich natürlich vor der Wahl nicht mehr aufklären.

Die amerikanischen Wahlen haben gezeigt, wie sehr die Medien Einfluss auf das Wahlergebnis nehmen können. Und haben Sie einmal darüber nachgedacht, wie wenig Geld erforderlich ist, um die unter dem Internet notleidende Presse zu kaufen?
https://autorenseite.wordpress.com/2016/02/21/die-luegenpresse/

Und ist damit nicht auch die Demokratie käuflich geworden? Natürlich, denn die Wahlen in den USA zeigen ganz klar, dass dort die Demokratie von einer Plutokratie abgelöst wurde, die bei uns die Erscheinungsform Lobbykratie hat_
https://autorenseite.wordpress.com/2016/11/07/wie-die-demokratien-kaputt-gehen/