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Erdogan hat recht!

Er sagte über Außenminister Maas, dieser sei ein Dilettant und fügte hinzu:“Wenn Du etwas von Politik verstehen würdest, würdest du nicht so sprechen!“
Dasselbe habe ich hier auch schon geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/15/maas-los-traurig-herr-maas/

In diesem Punkt bin ich also mit Erdogan völlig einig. Aber der Mann würde etwas kleinlauter, wenn Maas das tun würde, was ich für angebracht hielt: eine scharfe Warnung vor Urlaubsreisen in die Türkei aussprechen.

„Wenn du in ein Wespennest greifst, musst du richtig zupacken.“

 

Maas-los traurig, Herr Maas!

Es ist klar, dass wir uns gegenüber der Türkei nicht viel leisten können, wenn wir vermeiden wollen, dass Erdogan eine Flüchtlingswelle auf uns loslässt. Aber ein bisschen mehr, als Leisetreter Maas tut, sollten wir uns schon trauen: Während Frankreich keine Waffen mehr an die Türkei liefert,  will die Bundesregierung Rüstungsexporte in die Türkei nur begrenzen. Das Land war zuletzt der größte Abnehmer deutscher Rüstungsgüter.
„Vor dem Hintergrund der türkischen Militäroffensive in Nordost-Syrien wird die Bundesregierung keine neuen Genehmigungen für alle Rüstungsgüter, die durch die Türkei in Syrien eingesetzt werden könnten, erteilen“, sagte Maas. Na, toll! Die Türkei hat sicherlich langfristige Lieferverträge, die wir also mit deutscher „Bravheit“ erfüllen.
Maas traut sich nicht einmal das zu tun, was seine Pflicht wäre, nämlich eine Warnung vor Reisen in die Türkei heraus zu geben. Es sei daran erinnert, dass wir schon einmal eine Serie von Attentaten kurdischer Extremisten in der Türkei hatten, die Anlass für eine Reisewarnung waren. Nun, wo die Situation wieder eskaliert ist, ist doch wohl auch mit erneuten Anschlägen zu rechnen. Deshalb tue ich hier das, was Maas sich nicht traut, und warne vor Reisen in die Türkei.

Zu den Waffen, Bürger!


Die Feigheit der Politik: Erinnern Sie sich noch, als der frühere Innenminister de Maizière die Bürger aufforderte, Notvorräte anzulegen? Und: Haben Sie das getan? Er „vergaß“,
noch etwas hinzuzufügen: Bewaffnet euch! Aber damit hätte er ja seine verfehlte Politik zugeben müssen.
Die Bürger sind jedoch nicht dumm und bewaffnen sich auch ohne behördliche Aufforderung:
In Bayern sind gut 1,16 Millionen Schusswaffen im Umlauf – so viel wie nie zuvor. Vor allem die Zahl von Schreckschusswaffen schnellt in die Höhe. 2016 ist die Nachfrage nach dem dafür nötigen, kleinen Waffenschein um fast 480 Prozent gestiegen. Auch ich habe hier ja schon dafür plädiert, schlichte Waffen mitzuführen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/07/22/nimm-ein-messer-mit/
Auch die letzten drei Opfer eines Messerstechers in Nürnberg hätten sich mit einfachen Distanzwaffen wehren können.
Typisch ist,
dass die Grünen die starke Zunahme von Waffen beklagen:
https://www.br.de/nachricht/gruene-beklagen-starke-zunahme-von-waffen-100.html
Sie sind vom rapiden Anstieg der Bewaffnung alarmiert. Beunruhigend sei das, sagte Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag. Vielleicht sollte die Frau mal um Mitternacht durch eine menschenleere Straße nach Hause gehen, anstatt mit dem Dienstwagen zu fahren, dann würde sie das wohl anders sehen; oder: auch wenn sie im Zug fährt und dort – wie schon geschehen – ein Terrorist mit einem Beil um sich schlägt. Bei einer solchen Begegnung mit der Realität würde ihr ihr Gutmenschentum schnell vergehen.

Der glücklichste Tag in seinem Leben



Wilson heißt der Mann, der
eine Waffe aus dem 3-D-Drucker hergestellt hat. Als er dann den ersten Schuss damit abgegeben hat, verspürte er den glücklichsten Tag in seinem Leben. Ja, liebe Leser, das Glück sieht halt bei jedem anders aus. Es gelang ihm sogar, ein Maschinengewehr auf diese Weise herzustellen. Damit nun Frau von der Leyen nicht glaubt, sie könne nun ihre schlecht bewaffnete Bundeswehr ganz einfach mit gedruckter Bewaffnung ausstatten: Für einen dauernden Gebrauch sind die Waffen aus dem Plastikdrucker nicht geeignet, aber durchaus für ein Attentat.
Die Anleitungen, die Wilson für das Drucken von Waffen ins Internet stellte, wurden 100.000-fach herunter geladen. Erst hatte die amerikanische Regierung allerdings dieses Unternehmen gestoppt, aber Waffenfreund Trump hat es wieder erlaubt, obwohl seine ihm so nahe stehende
National Rifle Association sicher keine Freude daran hat, dass die Leute ihre Waffen selber machen. Inzwischen haben einzelne Bundesstaaten dagegen mit Erfolg geklagt, doch eine letztinstanzielle Entscheidung steht noch aus.
Auch wenn nun das Drucken von Waffen und die Anleitung hierzu verboten bleiben sollten, wird das nichts nützen, denn Wilsons Erfindung ist schon hunderttausendfach verbreitet und so werden anonyme PC-Besitzer das Ganze bald wieder ins Netz stellen.
Die Welt ist wieder ein bisschen gefährlicher geworden.

Zitat zum Thema Politik

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr lesen Sie in dem Buch: Nebenbei bemerkt – Aphorismen über Gott und die Welt:

Ist es nicht ein typisches Zeichen für unsere Zeit, dass der Terrorismus immer mehr zunimmt und dass die gefährlichsten Waffen in den Händen von zwei Verrückten (Trump und Kim Jong Un) sind?

H. Pöll, Autor

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke.

Üble Nachrichten


Gestern Abend schaute ich mir bei RTL die Nachrichten an. Es waren lauter wenig erfreuliche Meldungen, die da auf dem Schirm präsentiert wurden:

> Immer mehr Menschen lassen sich behandeln, weil sie unter Depressionen oder anderen psychischen Krankheiten leiden. Bei den 18- bis 25-Jährigen stieg die Zahl der Betroffenen zwischen 2005 und 2016 von 1,4 Millionen auf 1,9 Millionen. Bisher waren Studenten weniger anfällig für solche Probleme als ihre Altersgenossen. Doch nun zeigt die Statistik der Barmer Ersatzkasse: Inzwischen ist jeder sechste Student ist betroffen, also 470.000 Menschen.

> Eine Schule hat gerade einen Hilferuf ausgestoßen: Sie schrieb, dass sie mit ihren Schülern nicht mehr fertig würde: Gewalt sei an der Tagesordnung. Der Unterricht würde gestört… usw. Man bräuchte Polizeischutz.

> Präsident Trump hat nach dem letzten Massaker ein Hearing im Weißen Haus abgehalten. Er hat ja bekanntlich den völlig unsinnigen Vorschlag gemacht, die Lehrer zu bewaffnen. Wie wir nun sehen, hatte sich bei dem Massaker ein Polizist, der zur Bewachung abkommandiert war, 4 Minuten lang versteckt. Und da sollen die Lehrer mutiger sein?
Bei dem Hearing kam auch ein Vertreter der Waffenlobby zu Wort. Er sagte, nicht die Waffenverkäufe seien schuld an den Amokläufen, sondern die Familien, die ihre Erziehungspflichten nicht erfüllen würden. Leider hat er teilweise recht: Kinder, die in intakten Familien unter liebenden Menschen aufwachsen, kommen nicht auf die Idee, andere zu töten. Aber weil die Familien kaputt gemacht wurden, brauchen wir hier Sozialarbeiter an den Schulen und die Amis Wachposten.

 

Trumps tolle Idee

Trump hat wieder mal eine tolle Idee nämlich, wie man die Interessen der Waffenlobby mit den Forderungen der „Ängstlichen“ in Einklang bringen kann: Er will die Lehrer bewaffnen. Auf dem Bild ist schon der erste entsprechend ausgerüstete Lehrer auf dem Weg zur Schule zu sehen.
Wie sich doch die Demokratien gleichen: In den USA sorgt die Waffenlobby dafür, dass Menschen umgebracht werden. Bei uns gibt es dafür die Autoindustrie, die durch Abgase und Verhinderung von Geschwindigkeitsbeschränkungen für eine Dezimierung der übervölkerten Bundesrepublik sorgt.