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Ich bin kein Arzt, aber…!

Ich bin kein Arzt, aber ich frage mich, ob uns nicht manches Wichtige verschwiegen wird. Kürzlich schrieb ich, dass unsere Nahrung immer nährstoffärmer wird (bis zu 40 %!):
https://autorenseite.wordpress.com/2020/10/15/schlimme-nachricht-was-wir-nicht-wissen-sollen/
Und das hat natürlich Folgen. Auch wenn ich kein Arzt bin, bin ich der Überzeugung, dass die Skoliose in dieser Nährstoffverarmung ihre Ursache hat, denn es kommt ja hinzu, dass viele Menschen sich sowieso nicht gesund ernähren. Offiziell heißt es zwar, die Ursache der Skoliose sei noch nicht festgestellt, aber ich frage mich, ob man das wirklich nicht weiß.
Im Krieg und danach waren die Ärzte jedenfalls der Überzeugung, dass die Skoliose auf Mangelernährung zurück zu führen ist. Man hatte ja Beweise genug in jener schlimmen Zeit. Und daher erhielten die Kinder, die darunter litten, in der Schule eine „Sonderbespeisung“.
Nun berichtet auch die WHO, dass es bei den vielen hungernden Kindern auch solche Fehler beim Wachstum gibt.
Ich glaube daher, dass man bei uns die Folgen der Mangelernährung nicht an die gro0e Glocke hängen will, denn das Leben soll ja so weiter gehen wie bisher: Uns soll doch weiterhin vorgesetzt werden, was am meisten Profit verspricht.

Unser falsches Wachstum


„Mit dem Wirtschaftswachstum verhält es sich wie mit dem Haar bei Frauen: Es wächst halt oft an der falschen Stelle.“

Dauernd hören wir von der Politik Erfolgsmeldungen darüber, wie viel Prozent Wachstum wir wieder gehabt haben. Aber was ist das schon, wenn die Ressourcen der Welt beschränkt sind. Der „Welterschöpfungstag“ rückt jedes Jahr weiter nach vorn:
Mir kommt das Ganze so vor, als würde ich vor einem Bierglas sitzen und mich darüber freuen, wenn ich immer größere Schlucke daraus trinke.
Im übrigen ist das bloße wirtschaftliche Wachstum kein Wert an sich: Wenn nun massenweise Flüchtlinge zu uns gekommen sind und wir für sie Unterkünfte schaffen müssen, so sind das gewaltige Ausgaben, die uns eigentlich ärmer machen, die aber andererseits in der Statistik als Wachstum gelten. Oder ein anderes Beispiel: Wir müssen immer mehr ausgeben, um die von uns verursachten Umweltschäden zu beseitigen: Das Trinkwasser muss mit immer größerem Aufwand von Schadstoffen gereinigt werden und am Chiemsee muss man nun schon 2 Seekühe einsetzen, damit der See nicht infolge der Überdüngung zu wächst. All das bringt uns im Grunde genommen nicht voran, zählt aber als Aufschwung, den uns dann die Kanzlerin stolz verkündet, um uns Sand in die Augen zu streuen. In Wirklichkeit werden wir immer ärmer. Lesen Sie bitte dazu weiter unten „Deutschland stürzt ab“.

Wirtschaftswachstum: durch Minus zum Plus

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Ich habe ja schon in meinem Beitrag „Verbalkäse“ darauf hingewiesen, dass mit dem Wort Aufschwung darüber hinweg getäuscht wird, dass wir einen Abschwung haben.
Heute in den Nachrichten wurde nun gemeldet, dass die Flüchtlinge heuer um 0.3 % am Wirtschaftswachstum beteiligt sind. Ich staunte zunächst, dass schon so viele von ihnen doch schon etwas leisten. Aber dann wurde ich enttäuscht. Das Wachstum kommt nicht durch Leistung, sondern dadurch, dass die Flüchtlinge Geld erhalten, mit dem sie einkaufen. Das ist schon ein eigenartiges Wachstum, bei dem wir immer ärmer werden. Nur unser Justizminister ist nicht in der Lage, das einzusehen, denn er sagte: „Es wird niemandem etwas weggenommen!“

Die Lüge vom Wachstum

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Jahr für Jahr schauen die Politiker, Banker, Unternehmer und Wirtschaftsfachleute gebannt auf eine Zahl, nämlich die des Wirtschaftswachstums. Und dann jubeln sie: Schon wieder mehr!
Ist das wirklich so?
Nein, es geht ständig abwärts, nur kommt das in den Zahlen nicht zum Ausdruck. Wenn wir Verkehrstote beerdigen und Unfallverletzte versorgen, so bringt das unsere Wirtschaft nicht voran, zählt aber als Plus in der Bilanz. Ähnlich ist es mit den Schäden an historischen Gebäuden, die der saure Regen und andere Umweltbelastungen verursachen: Die Reparaturen bringen uns nichts ein. Auch die Pflege von immer mehr Alten bringt zwar ein Plus bei der Wirtschaftsentwicklung, wirkt sich sonst aber negativ aus. Man sollte einmal ausrechnen, wie viel Prozent des sog. Wirtschaftswachstums echt sind und was wirkliches Wachstum bedeutet.
Noch ein Beispiel: Steigende Lebensmittelpreise steigern bei den Unternehmen den Umsatz, also das nominale Bruttosozialprodukt. Bezahlen müssen aber wir das Ganze. Dieser Teil des Wachstums hat also für uns keinen Vorteil, sondern macht uns ärmer.
Schlimmer ist, dass wir die Erde immer mehr ausbeuten. Der Welterschöpfungstag, also der Tag, an dem wir mehr verbraucht haben, als sich regenerieren kann, rückt jedes Jahr weiter nach vorn. Je mehr Öl wir fördern, umso mehr jubeln die Politiker über das daraus entstehende Wachstum. Das ist doch krank! Je mehr Rohstoffe wir verbrauchen, umso ärmer werden wir. Das ist so ähnlich, als wenn jemand seine Ersparnisse abhebt und sich freut, dass er schon wieder mehr hat.

Haben Sie schon einmal nachgedacht, wie die Regierung bei Ihnen den Eindruck erweckt, Sie hätten dank ihrer Politik ständig mehr Geld in der Tasche, während man in Wirklichkeit hinten herum wesentlich mehr wieder wegnimmt:

durch Niedrigzinspolitik, die Ihre Ersparnisse schmelzen lässt,

durch Kürzung der Krankenkassenleistungen,

durch Erhöhung des Renteneintrittsalters, die praktisch eine Erhöhung der Sozialabgaben bedeutet,

durch Einfrieren des Arbeitgeberanteils bei den Sozialabgaben

und vieles andere mehr.

Und wenn Sie dann im Alter eine Rente auf Sozialhilfeniveau erhalten – spätestens dann merken Sie, was los ist: Der „Aufschwung“ ist an Ihnen vorbei gegangen.

 

Kann es sein, dass wir so dumm sind?

Die OECD schreibt gerade, das das Bruttoinlandsprodukt pro Kopf in Deutschland zwischen 1990 und 2010 inflationsbereinigt um etwa 26 Prozent gewachsen ist. Sie beklagt wie wir im Blog zuvor, dass sich die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter öffnet: Während die reichsten zehn Prozent der Bevölkerung Mitte der achtziger Jahre fünfmal so viel verdienten wie die ärmsten zehn Prozent, liege das Verhältnis bei 7:1. Wäre die Ungleichheit auf dem Niveau von Mitte der achtziger Jahre verharrt, hätte das Plus beim Bruttoinlandsprodukt um fast sechs Prozentpunkte höher ausfallen können.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/oecd-moniert-wachsende-ungleichheit-zwischen-arm-und-reich-a-1007329.html
Sind unsere Politiker so dumm, dass sie auf 6 % Wachstum einfach verzichten? Nein, es ist nicht Dummheit, sondern Klientelpolitik, die dieses Ergebnis zur Folge hat. Es zeigt sich ganz klar: CDU/CSU halten zu den Reichen zum Schaden des restlichen Volkes.
Nun sage nur keiner, das habe man ja nicht gewusst. Natürlich weiß man das in der Regierung. Die Gewerkschaften haben es ja ja seit Jahrzehnten betont.
Man braucht auch kein Volkswirtschaftler zu sein, um das zu wissen, was die OECD uns nun ins „Gebetbuch schreibt“. Man braucht sich nur in den Sessel zurück lehnen und mal darüber nachdenken, was wohl mit dem Geld geschehen ist, das Schwarzer und Hoeneß in die Schweiz transferiert haben:
Die Banken haben es gut angelegt: Vielleicht waren sie dabei, als mit Nahrungsmitteln spekuliert wurde. Das verteuerte die Ernährung und die Leute konnten sich weniger kaufen. So gäbe es noch viele Beispiele.
Gönnt man aber den Ärmeren mehr Geld, so geben sie es in der Regel aus und das kurbelt die Wirtschaft an.

Dank Merkel 7,4 % Wachstum!

Das Wort „dank“ ist da allerdings unpassend, denn das Wachstum, um das es hier geht, ist der Anstieg der Sozialhilfeempfänger unter den älteren Menschen. Deren Zahl ist innerhalb eines Jahres um sage und schreibe 7,4 % gestiegen.

http://www.focus.de/fotos/2013-haben-7-4-prozent-mehr-aeltere-menschen-als-im-vorjahr-die-grundsicherung-bekommen_id_4248809.html

Obwohl wir schon des öfteren von der OECD ermahnt wurden, die Schere zwischen arm und reich nicht zu sehr auseinander klaffen zu lassen, nützt das nichts, sondern der Fahrstuhl nach unten beschleunigt sich und erfasst immer mehr Menschen – und das bei einer Regierung mit sozialdemokratischer Beteiligung.

https://autorenseite.wordpress.com/2014/05/02/geht-europa-18359272/

https://autorenseite.wordpress.com/2014/05/07/merkwuerdige-globalisierungsfolgen-18403183/

Inzwischen ist jeder 6. Deutsche arm.

Damit Sie wissen, wo Ihr Geld bleibt:

Die US-Bank Goldman Sachs steigert in einem Jahr den Gewinn um 50 Prozent.
Und da sehen wir, welchen Sinn die Globalisierung und der Zusammenschluss Europas in erster Linie haben: Sie sollen die globalen Zugriff für die größten Konzerne erleichtern.
Und wer zahlt das Ganze? Sie und ich. Wir werden mit mickrigen Zinsen abgespeist. Wir sind in den Händen von Blutsaugern. So, wie eine Spinne ihre Opfer im Netz aus zuzelt, so ähnlich werden wir ausgenommen.
Karstadt ist eigentlich das Negatv-Vorbild für Deutschland. Was wurde nicht alles angestellt, um den Konzern zu retten. Der Grundbesitz wurde verhökert und dann wieder gemietet usw.
Auch wir machen alles zu Geld, was unsere Vorväter an Vermögen gebildet haben: Bahn, Post, Versicherungen, Krankenhäuser… Und wir leben in der Illusion, das könnte so weiter gehen. Aber wie zerbrechlich die Illusion ist, sehen wir daran, dass ein minimaler Einbruch bei der Größe des Wachstums schon Katastrophenstimmung auslöst. Hysterisch schreibt der „Spiegel“, die Bundesregierung habe ihre Wachstumsprognose „drastisch“ gesenkt. Dabei geht es nur um einen Rückgang des Wachstums um 0,6 % von 1,8 auf 1,2 %. Stellen Sie sich vor, Sie würden bei einer Lohnsteigerung etwa ein halbes Prozent weniger bekommen als Sie erwartet haben. Wären Sie dann auch in der Stimmung wie die Wirtschaft und die CDU? Aber die hysterische Stimmung wird nur erzeugt, um die Wohltaten, die man den Bürgern hat zukommen lassen, wieder in Frage stellen zu können: Mindestlohn, Mutterschaftsgeld…

Kranke deutsche Wirtschaft?

Manchmal stelle ich mir unsere Wirtschaft wie einen Menschen vor. Sie ist ja auch wie ein gewaltiger Organismus, bei dem eines ins andere greift. Aber wie sieht es denn aus mit diesem Organismus? Wenn er ein Mensch wäre, läge er auf der Intensivstation. Er kann nicht selbständig leben, sondern braucht dauernd Konjunkturspritzen, Subventionen, billigste Kredite…
Gerade haben die führenden Wirtschaftsinstitute ihr Herbstgutachten vorgelegt. Danach erwarten sie in diesem Jahr nur noch 1,3 Prozent Wachstum statt der vor einem halben Jahr prognostizierten 1,9 % und für 2015 ein Plus von 1,2 Prozent (statt 2,0 %).
Bei Übergabe des Gutachtens erklärte die Kanzlerin, dass nun Investitionsanreize gesetzt werden müssten. Also schon wieder eine Spritze für den Todkranken?
Kann die Wirtschaft nur mit Wachstum existieren und ist es schon ein Katastrophe, wenn dieses Wachstum etwas geringer ausfällt?
Ursache dieser Katastrophe ist ja eigentlich, dass die EU auf Druck der USA widerwillig Sanktionen gegen Russland beschlossen hat. Dass Deutschland ein Vasallenstaat der USA ist, ist ja nicht neu. Dass aber auch ganz Europa den USA gehorcht, ist traurig.
Und nun stellen Sie sich mal vor, Sie bekommen heuer nicht die von Ihnen erwarteten 1,9 % mehr Lohn, sondern nur 1,3 % mehr. Was würden Sie sagen? Sie würden es wohl bedauern, aber es wäre doch nicht so eine Katastrophe wie für unsere Wirtschaft. Da sieht man wieder einmal, wie nahe am Abgrund wir ständig wandeln.

Wirtschaftswachstum ohne uns

Die Bundesbürger können sich heute mit ihrem Verdienst trotz Euro genauso viele Waren und Dienste leisten wie vor 20 Jahren. Im Jahr 2011 bekam ein westdeutscher Arbeitnehmer für eine geleistete Arbeitsstunde netto 45 Prozent mehr Lohn als 1991. (vgl.:http://www.iwkoeln.de/de/presse/pressemitteilungen/beitrag/88517) Im gleichen Zeitraum ist die Wirtschaft um 68% gewachsen. Nur haben die Arbeitnehmer nichts davon gehabt, obwohl die Kanzlerin einmal gesagt hat, der Aufschwung sei unten angekommen. Das kann sie nun nicht mehr wiederholen, denn auch der Dümmste hat gemerkt, dass er belogen wurde.
Unter sozialer Marktwirtschaft versteht unsere Regierung, dass die Reichen immer reicher und die Armen immer ärmer werden, also jeder nach seinem sozialen Status. Die OECD hat die Bundesregierung aufgefordert, etwas dagegen zu tun, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander geht. Aber was geschieht? Nichts! Die Bürger müssen sich vor dem Verfassungsgericht ein paar kümmerliche Kröten aus dem Staatssäckel abtrotzen.

Wir werden immer schneller immer ärmer

Was für ein Wachstum ist das?
Die Kirche würde sich freuen, wenn Gott in unserem Land die gleiche Zustimmung erzielen könnte wie das Wachstum. Blöder Vergleich! So wird mancher finden. Aber das Wachstum wird bei uns tatsächlich geradezu vergöttert. Dabei lehrt ein schlichter Blick in die Natur, dass jedes Wachstum seine Grenze findet: Kein Baum wächst in den Himmel. Und unsere Ressourcen stößen überall an ihre Grenzen.
Was aber das Schäbige an unserem Wachstum ist:
Die Arbeitnehmer werden nicht daran beteiligt. Während in anderen Ländern die Reallöhne in 10 Jahren teilweise bis zu 40 % stiegen (Vgl. Kapitel 3 in „Blutsauger“), sind sie bei uns gefallen. Auch die Rentner haben ca. 10 % Einkommensverlust zu verzeichnen. Die OECD hat uns gerade vorgerechnet, dass bei uns die 10 % der Menschen, die am meisten verdienen, das achtfache dessen bekommen, was die unteren 10% erzielen. Und was das beängstigende an dieser Entwicklung ist: Sie beschleunigt sich ständig, ohne dass etwas dagegen unternommen wird.
Dabei werden die Ausgaben der Menschen immer größer. In den letzten 5 Jahren sind beispielsweise die Mieten in Trier beispielsweise um 21% gestiegen, in Hamburg allein im letzten Jahr um 7%. Das Heizöl kostete vor 10 Jahren 30 Euro pro 100 l, nun aber das Dreifache.
Wo man hinschaut: Preissteigerungen, ob beim Benzin, bei der Gesundheit oder sonst wo.
Wir werden rapide immer ärmer, obwohl die Wirtschaft wächst. Wir Normalbürger haben nichts davon, denn wir werden ausgebeutet.
Die Union kann aber ruhig so weiter machen, denn sie ist in den Meinungsumfragen die stärkste Fraktion und hat gerade wieder 1% zugelegt. Was denkt sich das Volk eigentlich? Immerhin werden die Nichtwähler und die Protestwähler immer mehr.