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Da muss ich mich schon wieder aufregen: Vulva malen

Mein „Senf“ dazu:

Heute war ich in einem Lokal, wo ich mir vor dem Essen die Bildzeitung zu Gemüte führte. Und wie immer musste ich mich auch da wieder aufregen:
> Da wurde zunächst einmal vom Protestantischen Kirchentag berichtet. Dort gibt es als Programmpunkt das Vulvo Malen. Da fragt man sich doch, was das auf dem Kirchentag zu suchen hat. Und wenn man liest, das Frauen damit ihre Scham verlieren sollen, wäre doch vorher auf dem Kirchentag zu erörtern gewesen, warum Gott den Frauen die Scham eingeimpft hat.
Man fragt sich in der heutigen Zeit, wo die Obszönität angeht. Gibt es so etwas überhaupt noch?
Sollen die Katholiken nun gleich ziehen und auf ihrem nächsten Katholikentag das Penis Zeichnen anbieten?
> Und noch etwas ganz anderes hat mich aufgeregt: Heute Abend spielt die deutsche U-21-Fußballmannschaft. Die Knaben haben sich zweimal einen Friseur einfliegen lassen. Da kann man nur den Kopf schütteln. Aber vielleicht stecken ja die Psychologen dahinter und finden, dass eine Frisur vom angestammten Fachmann das nötige Selbstvertrauen für einen Sieg gibt.
Nichts gegen Friseure. Sie kommen in meinem Aphorismenbuch gut weg:

Ein guter Friseur kann bei einer Frau glatt die Angehörigen von drei Berufssparten ersetzen: den Arzt, den Psychiater und den Beichtvater.

Vielleicht klärt uns ja der Trainer auf, welche Funktionen ein Friseur bei seinen Knaben ausübt.
Auf jeden Fall werde ich mir mal heute Abend im Fernsehen anschauen, wie die Mannschaft aussieht, wie sie spielt und ob der Friseur etwas bewirkt hat.