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Es war nicht alles schlecht bei den Nazis

„Es war nicht alles schlecht bei den Nazis.“ So was darf man eigentlich bei uns nicht schreiben. Ich tue es aber trotzdem:
Ich bin in der Nazizeit groß geworden und wenn ich damals mit heute vergleiche, dann fallen mir gewichtige Unterschiede auf:

> Es gab keine Spaltung der Gesellschaft, sondern man stand im Krieg zusammen und half sich gegenseitig. Wie anders sollte man auch überleben? Ich wohnte damals in Kiel, dem „Reichskriegshafen“. Der wurde dem Erdboden gleich gemacht. Als wir einmal von meinen Großeltern wieder nach Hause fuhren, hielt der Zug weit außerhalb von Kiel, weil der Bahnhof und die Umgebung mit einem „Bombenteppich“ belegt worden waren. Wir hatten Schwierigkeiten, uns zu orientieren, weil die Straßen unter Trümmern begraben waren. So stolperten wir über ein Trümmerfeld nach Hause – vorbei an weinenden Menschen, die ihre Toten und Habseligkeiten bargen. Diese klar völkerrechtswidrigen Terrorangriffe waren ein schwerer Fehler der Alliierten, denn sie schweißten die Bevölkerung zusammen. Wer erlebt hat, wie Tiefflieger die Flüchtlingstrecks und sogar uns Kinder beim Kartoffelnsammeln beschossen haben, der kann verstehen, warum sich Hitler solange halten konnte, denn die Deutschen fürchteten, dass es bei einer Niederlage Deutschlands noch furchtbarer werden würde. So stand man also weiter zusammen.
Ganz anders heute. Wir sehen das an den immer gewaltsamer werdenden Demonstrationen gegen den Staat.

> Im Dritten Reich hat man Vorsorge für den Ernstfall getroffen. Als wir am Anfang des Krieges noch keine Bunker hatten, wurde unser Haus sicherer gegen Bombenangriffe gemacht: Es wurde ein Luftschutzkeller eingerichtet: Vor das Fenster wurde ein Betonblock gestellt. Die Kellertür wurde durch 2 Gasschleusen ersetzt und die Kellerdecke wurde mit Balken abgesichert.  Was für ein Wahnsinnsaufwand für jedes Haus!
Dagegen wäre es höchst bescheiden, wenn unsere Regierung den Bürgern auch eine Vorsorge dadurch gewähren würde, dass jeder eingeschweißte Notverpflegung für 2 Wochen erhalten würde. Dann würden im Krisenfall nicht gleich sämtliche Regale leer gekauft.

 

 

Schon mal daran gedacht?

Mein Vater pflegte zu sagen:

Das Schicksal winkt erst mit dem Zaunpfahl, dann schlägt es zu.

Wo wir hin schauen, sehen wir solche Winke, aber wer reagiert schon darauf? Nehmen wir zwei Beispiele:

Vor einiger Zeit fielen bei etlichen Banken deren Geldautomaten infolge eines Cyberangriffs aus. Nach wenigen Tagen war der Schaden repariert. Wer garantiert uns aber, dass nicht ein viel schlimmerer Cyberangriff das Bankenwesen viel länger sabotiert? Was dann? Haben Sie immer genügend Geld im Haus?

Zur Zeit funktionieren die Lieferketten nicht mehr richtig. Medikamente (auch lebenswichtige), Computer-Chips, Rohstoffe … waren nicht mehr lieferbar. Man soll jetzt schon für Weihnachten vorsorgen, weil es dann womöglich vieles nicht mehr gibt.
Wie steht es mit Ihren Lebensmittelvorräten? Schon in der Adenauer-Zeit wurden die Bürger aufgefordert, einen solchen Vorrat anzulegen. Und auch heute mahnen Politiker zur Vorsorge für unvorhergesehene Ereignisse. Kaum kommt eine Krise, schon sind die Regale in den Supermärkten leer. Haben Sie vorgesorgt?

Ist die Cyberkriminalität wie das Hochwasser? Sind wir unvorbereitet?

Gerade müssen wir sehen, dass die Cyberkriminalität zu einer wachsenden Bedrohung wird. Hacker schrecken sogar nicht einmal davor zurück, Krankenhäuser lahm zu legen, um sie zu erpressen. Auch die Bezahlsysteme einiger Banken wurden schon außer Betrieb gesetzt.
Und da frage ich mich: Kann es sein, dass einmal alle Kassen der Supermärkte abgeschaltet werden könnten? Und was dann?
Wäre es nicht zur Vorsorge notwendig, jeden Supermarkt mit einem PC auszustatten, in dem bei Ausfall der Kasse alle Vorgänge autark registriert werden können, bis die Kasse wieder funktioniert?
Übrigens meinte einmal ein Experte, der Krieg der Zukunft sei völlig unblutig: Man schaltet einfach das ganze Informationssystem des Gegners aus.

Was ist der Unterschied zwischen früher und heute?

Wenn man so alt wird wie ich, staunt man über die Veränderungen, die es im Laufe der Zeit gegeben hat. Und ich habe mich öfter gefragt: Wie haben wir damals so leben können?
Darüber habe ich etliche Beiträge geschrieben.

Zwei der bedeutendsten Unterschiede zwischen gestern und heute will ich hier einmal heraus greifen:
Der eine ist die um sich greifende erschreckende Geldgier, die gerade wieder ausgerechnet bei den „christlichen“ Parteien in den Maskenaffären zu Tage getreten ist. Aber nicht nur in krimineller Hinsicht wirkt sich die Geldgier aus, sondern auch in der ganz normalen Politik:
Beispielsweise war es einmal üblich, dass die Leitung des Roten Kreuzes ein Ehrenamt war, das man selbstverständlich umsonst übernahm, denn der Mensch soll ja auch mal etwas Gutes tun. Heute ist dieses Amt zum hoch dotierten Austragsposten für alte Politiker geworden, die sowieso schon hohe Altersbezüge kassieren. Und man findet es selbstverständlich, dass die Menschen, die bei der Wasserwacht und Bergwacht die Arbeit für das Rote Kreuz leisten, dies im wahrsten Sinne des Ehrenamts kostenlos tun, aber das ist kein Anstoß für andere, ihnen nach zu eifern.
Die Geldgier führt dazu, dass die Schere zwischen arm und reich immer weiter auseinander klafft und ebenso die Einkommen. Ich frage mich oft: Was machen die Menschen nur mit den vielen Millionen? Nur wenige besinnen sich darauf, dass sie damit viel Elend mindern könnten. Aber haben Sie schon gehört, dass ein Fußballer eine Tafel finanzieren würde?
Die Geldgier hat inzwischen ein solches Ausmaß angenommen, dass der Staat schon die nächste Generation ausplündert. Die Schulden, die jetzt im Rahmen der Pandemie gemacht werden, sollen bis zum Jahr 2058 zurück bezahlt werden. Diejenigen, die belastet werden, sind also größtenteils noch gar nicht geboren. Das Schlimme ist, dass es insoweit kein Entkommen gibt – außer der Auswanderung. Im Privatrecht kann man andere nicht gegen ihren Willen belasten: Es gibt keinen Vertrag zu Lasten Dritter und einen überschuldeten Nachlass kann man ausschlagen. Aber der Staat kann insoweit bedenkenlos zugreifen ohne Vorsorge dafür getroffen zu haben, dass es einmal schlimmer kommen könnte. Jeder normale Mensch spart für solche Fälle, aber in Deutschland hat dies nur der Finanzminister Schäffer getan, indem er den „Juliusturm“ anlegte. Heute geraten wir immer tiefer in den Schuldenstrudel.

Das hat es also einmal gegeben: Früher hat man Vorsorge für Notfälle getroffen: Zum Beispiel war es Adenauer wichtig, dass Deutschland im Ernstfall unabhängig leben kann. Deshalb wurden der Bergbau wegen der Energieversorgung und die Landwirtschaft wegen der Ernährung gefördert. Ich weiß nicht, wie es aussehen würde,  wenn wegen einer schlimmeren Pandemie alle Länder ihre Grenzen schließen würden. Hätten wir dann genug zu essen? Oder was passiert, wenn ein Cyberangriff sämtliche Computer lahm legen würde? Hat sich die Regierung einmal – wie seinerzeit Adenauer – Gedanken darüber gemacht?
Wie wenig wir vorbereitet sind, hat sich bei der Pandemie gezeigt. Man hätte doch annehmen können, dass für solche Fälle Notfallpläne existiert hätten. Aber nicht einmal für das medizinische Personal waren genügend Schutzvorrichtungen vorhanden mit der Folge, dass viele Ärzte und Pfleger ihre Arbeit mit dem Leben bezahlen mussten.

Es gibt ja Menschen, die für sich selbst Vorsorge treffen. Sie schauen im Gegensatz zur Regierung in die Zukunft  Und sie wollen gesichert sein für den Fall, dass „hier einmal alles den Bach runter geht“.  Erst war es ein Arzt und eine Lehrerin, die sich in einem kleinen Dorf in Griechenland angesiedelt haben, aber inzwischen sind etliche ihrem Beispiel gefolgt. So lebt dort ein fröhliches Völkchen begeistert von der eigenen Landwirtschaft. Gerade habe ich von einem ein Fläschchen selbst produziertes Olivenöl bekommen: Unglaublich, was das für ein Unterschied zu dem Zeug ist, was es hier zu kaufen gibt.

Wie anders die Einstellung der Menschen zur Zukunft geworden ist, zeigt mein eigenes Leben: Mein Vater wollte unbedingt, dass ich neben dem Studium ein Handwerk lerne – für den Notfall, denn auch die Söhne des Kaisers hätten eine solche Lehre gemacht. So bin ich halt auch Schreiner geworden, denn nur so bezahlte mir mein Vater mein Studium. Sonst hätte ich halt etwas anderes arbeiten müssen, um mir mein Studium selbst zu finanzieren.

 

Corona: Wie dumm sind wir eigentlich?

Die Corona-Krise führt uns so richtig vor Augen, wie dumm wir doch sind: Wir haben wieder einmal Glück gehabt, dass Corona im Grunde genommen nur eine etwas schlimmere Grippe ist. Wer garantiert und aber, dass auch die künftigen Viren sich in diesem Rahmen halten? Könnte nicht mal ein Virus kommen, dass viel ansteckender ist und sofort tödlich wirkt? Die Corona-Krise hat uns gezeigt, dass wir auf so einen Fall überhaupt nicht vorbereitet sind: Wir müssen mühsam in aller Welt Schutzkleidung und Atemmasken zusammen kaufen, anstatt diese selbst auf Lager zu haben. Aber das hätte ja Geld gekostet, von dem man nie gewusst hätte, ob es sich rentiert. Und für solche Ausgaben gibt es in unserem Wirtschaftssystem keinen Raum.
Dazu muss ich nun etwas sagen, was man eigentlich in unserem Staat der Gutmenschen niemals sagen darf: Im Dritten Reich war nicht alles schlecht, beispielsweise dieses:
Man hatte im Krieg mit großem Aufwand in jedem Haus einen Luftschutzkeller eingebaut: Die Decke wurde mit Balkenkonstruktionen abgestützt, der Zugang wurde durch eine doppeltürige Gasschleuse abgedichtet und die Lichtschächte wurde mit Betonklötzen gesichert – alles Vorsorgemaßnahmen, die sehr viel Geld gekostet haben. Wie lächerlich gering ist dagegen der finanzielle Kostenaufwand, der für Schutzkleidung und Atemmasken notwendig ist? Provokant könnte man die Frage aufwerfen, ob dem Staat im Dritten Reich das Leben der Bürger mehr wert war als nun in der Demokratie.

Wichtig: Was ist Movember?


Nie gehört? Mit dem Wort „Movember“ sollen die Männer motiviert werden, zur Vorsorgeuntersuchung zu gehen. Und damit sie daran erinnert werden, sollen die Männer Schnurrbärte tragen. Ich glaube nicht, dass wir nun mehr Schnurrbärte sehen werden. Und ich glaube auch nicht, dass jetzt die Männer die Arztpraxen stürmen werden.
Für den Mann ist sein Körper etwas, was zu funktionieren hat. Und so bildet er sich ein, dass alles in Ordnung ist, obwohl er auf dem Wege zur völligen Entmannung ist. Aber er sieht das nicht und unternimmt auch nichts dagegen getreu dem bayerischen Sprichwort: „A Guater hält’s aus und um an anderen is net schad!“

Männer, was ist aus euch geworden! Bald werdet ihr ganz überflüssig werden. Die Wissenschaftler arbeiten schon daran, aus weiblichen Stammzellen männliche Spermien herzustellen. Dann können die Männer mit ihrem Samen hausieren gehen, weil viele Frauen sich dann lieber selbst befruchten werden.