Schlagwort-Archive: Vorbild

Coronapolitik gescheitert

Lesen Sie bitte erst einmal das Zitat zum heutigen Tag unten. Es stammt vom ehemaligen Ministerpräsidenten von Niedersachsen und sagt mit einem Satz, was bei uns schief läuft.
Die Chinesen haben uns gezeigt, wie es geht:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/12/01/corona-china-tanzt-wieder-und-deutschland-ist-deprimiert/
Und auch „Tante Cindy“, Ministerpräsidentin von Neuseeland, hat es drauf: Zur Zeit gibt es dort nur 55 aktive Fälle, fast alles Rückkehrer und damit unter Kontrolle. Eine tolle Frau! Diese sympathische Tante weiß, wie man das macht: Einmal kurz hart durchgreifen und dann klappt’s. Sie hat als geliebte Tante Cindy das Charisma, sich so etwas leisten zu können. Sie hat sogar für die Kinder tröstende Worte gefunden.
Aber so ein Durchgreifen hat man in unserem hysterischen Land nicht getraut. Man tut schon so, als ob verlängerte Ferien zum Verlust einer ganzen Generation führen würden, weil diese zu wenig gelernt habe. Also Leute: Was wäre schon der Verlust von einem Monat Schulunterricht, wenn die Abiturienten insgesamt 13 Jahre zur Schule gehen?
Und in unserem geldgierigen Land geht anscheinend Wirtschaft vor Leben. Nur hat man dabei den Weitblick verloren. Was, wenn der Teil-Lockdown nicht viel bringt? Wir können die Wirtschaft ja nicht ewig am Tropf halten. Ich habe ja deshalb hier schon immer vor dieser Politik gewarnt. Sie war ein Herumkurieren an Symptomen.
Nun muss man nachjustieren. Und man hält das Volk bei Laune mit der Hoffnung auf eine baldige Impfung. Mich erinnert das an die letzten Kriegstage, in denen es hieß: „Durchhalten: Die Wunderwaffe kommt!“

Jens Spahn – kein Vorbild

Heute sahen wir in den Fernsehnachrichten, wie unser Gesundheitsminister in einen voll besetzten Lift einstieg. Zu Recht wurde dies beanstandet, weil er dabei den vorgeschriebenen Sicherheitsabstand nicht einhielt.
Aber auch in anderer Hinsicht war der Minister ein schlechtes Vorbild: Es wird doch dauernd propagiert, dass der Lift nur für Alte und Behinderte da ist. Der Gesunde soll zu Fuß gehen. Das sorgt für eine gute Durchblutung des Gehirns:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/04/12/jens-spahn-von-allen-guten-geistern-verlassen/

Die Kanzlerin – kein Vorbild

Gerade habe ich darüber geschrieben, dass die Deutschen das Volk sind, das am lustlosesten bei der Arbeit ist. Die Kanzlerin bietet ein treffliches Beispiel dafür, wie bei uns gearbeitet wird. Die Zeitungen sind voll von Vorwürfen, was die Kanzlerin eigentlich schon längst hätte tun sollen oder was sie eigentlich machen müsste. Aber sie hat sich weitgehend zurück gezogen oder wie eine Zeitung heute schrieb: „innerlich schon gekündigt“,

Vorbildlicher Sex

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Erst ein komplexes Vorspiel und dann eine Paarung, die bis zu einer Stunde lang dauert. So etwas gibt es schon. Bevor Frauen aber neidisch werden, muss gesagt werden, dass diese Beschreibung des Sexuallebens leider nicht auf Menschen zutrifft, sondern auf Bärtierchen. Wissenschaftler haben sie bei der Paarung belauscht und Videoaufnahmen davon gemacht. Da können wir nur sagen: So etwas gehört sich doch nicht! Schämt Euch! Noch eine Frage an die Wissenschaftler: Seid Ihr sicher, dass Ihr nicht versehentlich die Zeitlupe eingestellt habt?
Übrigens sind die Bärtierchen auch in anderer Hinsicht beneidenswert: Sie überleben es, wenn sie vertrocknet sind oder erfrieren.

Vorbilder fehlen

Bundespräsident Joachim Gauck / Offizielles Porträt 2012


Das dumme Volk liebt seine Steuerhinterzieher: Ode für Uli
Gerade ist eine hitzige Debatte darüber entbrannt, ob der vorbestrafte Hoeneß Präsident des FC Bayern werden kann. Warum denn nicht? Andere Steuerhinterzieher haben doch auch Spitzenjobs bei dem Verein: Rummenigge oder Beckenbauer. Man hat ja auch extra die Satzung den Gegebenheiten angepasst. Nach ihr konnten bisher nur unbescholtene Bürger Mitglied werden.

Vorbei sind die Zeiten, in denen Leute in Führungspositionen eine Vorbildfunktion hatten und natürlich eine weiße Weste haben mussten.

Leider hat das Volk, das brav seine Steuern zahlt, keinen Charakter. Wie wirkungsvoll wäre es doch, wenn die Leute sagen würden: „Wir bleiben dem Stadion fern, bis der Mann zurück tritt.“
Nehmen wir ein anderes Beispiel für fehlende Vorbilder: unseren Bundespräsidenten. Er ist ein Ehebrecher und wäre vor 1970 mit bis zu 6 Monaten Zuchthaus bestraft worden. Beim Militär hat ein Ehebruch immer noch schwerwiegende Konsequenzen. Aber beim höchsten Staatsamt finden die Bürger: „Ach Gott, wie sind wir doch liberal!“ Wie sollen die Menschen zur Achtung der ehelichen Treue angehalten werden, wenn das Staatsoberhaupt mit schlechtem Beispiel voran geht? Seine derzeitige Lebensabschnittsbegleiterin (der Ausdruck Lebensgefährtin passt bei ihm nicht) bringt es bei uns sogar zur „First Lady“. Wie hätte man wohl früher zu so einer Frau gesagt? Wenn ich das beschreiben würde, ginge es mir wohl wie Böhmermann.
Noch eine Weisheit dazu aus meinen Aphorismen über die Justiz:

Wir Deutsche verurteilen nach dem Wert des verletzten Rechtsguts: am härtesten die Diebe, milder die Ehrabschneider, gänzlich straflos bleiben die Ehebrecher.“
(H. Gnade)