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SPD: Endlich aufwachen, Genossen!

 

„Du entdeckst, dass es auch von ganz unten noch bergab gehen kann.“
    H. Pöll, Aphoristiker und Buchautor
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An das obige Zitat aus meinen Altersweisheiten fühle ich mich erinnert, wenn ich heute Morgen in den Nachrichten höre, dass die SPD in den Umfragewerten noch weiter abgesackt ist: auf sage und schreibe magere 14 %! Ihr seid auf dem Weg von der Volkspartei zur Splittergruppe, Genossen! Wann endlich wacht Ihr auf? Ihr habt eine gesellschaftliche Verpflichtung. Wenn Ihr ausfallt, besteht die Gefahr, dass in die Lücke extreme Parteien vorstoßen.
Warum tut Ihr nicht Eure Pflicht und endlich das, was ich Euch hier schon öfter vorgeschlagen habe? Nehmt endlich zur Kenntnis, dass man mit einem Auto, das man an die Wand gefahren hat, nicht einfach so weiter fahren kann:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/01/wie-die-spd-ueberleben-kann/

Wer die Agenda 2010 zu verantworten hat, wer bei der sich entwickenlnden Wohnungsmisere zu lange zugesehen hat…, hat sich so weit von seiner Klientel entfernt, dass er von ihr nichts mehr erwarten kann. Habt Ihr eigentlich mitgekriegt, dass es in den letzten 10 Jahren Eurer Regierungsmitverantwortung etwas gegeben hat, was der Gipfel des Unsozialen ist: Die Zahl derer, die von ihrem Einkommen nicht leben können hat sich verdoppelt. Es ist ein Verstoß gegen die Menschenwürde, wenn Ihr diese Arbeitnehmer zu Bittstellern gemacht habt. So etwas hat es früher in unserem Lande nie gegeben.

Die völlig abgehobene Frau Nahles


Wenn man Chefin einer Volkspartei ist, sollte man eigentlich wissen, was man dem Volk nicht zumuten kann. Dass sich Frau Nahles bei der Behandlung des Falles Maaßen insoweit geirrt hat, zeigt, dass die Frau völlig abgehoben ist. Sie hat ihr Ohr nicht mehr am Volk, wenn sie erst jetzt zu der Erkenntnis kommt, es sei nicht vermittelbar, „dass Maaßen einerseits als Verfassungsschutzpräsident abberufen werden müsse, aufgrund seines Verhaltens, auf der anderen Seite dann aber im Ministerium von Herrn Seehofer als Staatssekretär befördert wird.“
Frage: Kann man das Ganze nun einfach rückgängig machen? Man wird doch wohl Herrn Maaßen gesagt haben, dass er befördert wird. Ergeben sich aus dieser Zusage nicht rechtliche Konsequenzen? Muss man nicht zu seinem Wort stehen? Kann man zu Herrn Maaßen einfach sagen: „Ätsch, du wirst nun doch nicht Staatssekretär, weil die Nahles es nun plötzlich anders will?“
Im schlimmsten Fall läuft es so: Man macht alles rückgängig, aber man haftet für das gegebene Wort.