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Heute ist der Tag des Kaugummis

Kaugummiflecken auf teurem Granitpflaster

Man könnte den Tag des Kaugummis auch den „Tag der Umweltverschmutzung“ nennen, denn die ausgespuckten Kaugummis auf den Straßen zeigen uns, was der Kabarettist Qualtinger schon besungen hat: „Der Mensch is a Sau!“
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/12/der-mensch-is-a-sau-3/
Wir bräuchten erstens eine Kaugummisteuer, die so hoch ist, dass mit deren Aufkommen leicht alle Kaugummiflecken aus dem öffentlichen Bereich entfernt werden können. Dadurch entstehen Arbeitsplätze.
Und zweitens könnte man versuchen, die Kaugummikauer zur Vernunft zu bringen; Man könnte auf den Packungen einen Appell aufdrucken, die Kaugummis nicht auszuspucken, und man könnte einen kleinen Beutel an die Packung anhängen, in die alte Kaugummis entsorgt werden.

Vandalismus II


Die einen Besprühen Häuser Mauern, Züge usw. mit ihrem Blödsinn. Andere bekleben Laternenpfähle und glatte Flächen mit kleinen Schildchen. Die ganze Stadt wird so verhunzt, weil sich die gut klebenden Schilder nur schwer entfernen lassen.
Was mich in solchen Fällen wundert, ist, dass anscheinend von den Behörden zu wenig dagegen unternommen wird. Man sollte ein Gesetz erlassen, dass denjenigen haftbar macht, der solche Klebeschilder in Umlauf bringt. Der muss dann eben darauf achten, dass seine Produkte nicht in unrechte Hände gelangen.


Und was die ausgespuckten Kaugummis anbetrifft, die unser oft teures Straßenpflaster verunzieren (hier: Granit), wäre es angebracht, eine Kaugummisteuer zu erheben, die so hoch ist, dass man mit dem Geld diese Verschmutzung beseitigen kann.

Dreckschleuder Kreuzfahrtschiff

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Gerade wurde die „Harmony of the Seas“ von der Royal Caribbean in Dienst gestellt. Sie misst 31 cm mehr als ihre Schwestern „Allure of the Seas“ und „Oasis of the Seas“.

Bei Vollbelegung fasst das Schiff 6780 Passagiere. Dazu kommen 2100 Besatzungsmitglieder. Weitere Schiffe werden folgen, denn Kreuzfahrten boomen. Nur wo sollen die alle hinfahren?
Ich war zweimal in Rhodos. Beim ersten Mal war es wunderschön, beim zweiten Mal unerträglich: Vier Kreuzfahrtschiffe lagen damals im Hafen und deren Passagiere wälzten sich durch die engen Gassen und Sehenswürdigkeiten. In Venedig ist es dasselbe. Wir fahren nicht mehr hin seit es dort so überfüllt ist.
Ich war einmal an der Amalfi-Küste. Als unser Bus los fuhr, holten andere Busse die Passagiere von zwei riesigen Kreuzfahrtschiffen ab. Rechnet man mit 5000 Passagieren und Besatzungsmitgliedern, so brauchte man mindestens 100 Busse für all die Leute. Unser Busfahrer lachte und sagte: „Bis die aus Neapel raus kommen, ist die Küstenstraße total verstopft. Die werden nicht viel sehen.“

Selbst Orte, die nicht an der Küste liegen wie Valdemossa auf Mallorca, werden von Kreuzfahrern überschwemmt: Ihre organisierten Ausflüge sind straff durchorganisiert. Im typischen Valldemossa-Programm bleibt ihnen kaum Zeit für ausgiebiges Bummeln oder Mittagessen.
So sieht die eine Seite der Kreuzfahrten aus. Und die schlimmere Kehrseite dieser Reiseform ist ihr Schadstoffausstoß. Ein Kreuzfahrtschiff bläst so viel Schadstoffe in die Luft wie 14.000 Autos. Venedig leidet besonders darunter. Aber auch Gegenden, wo die Natur noch unberührt zu sein scheint, sind stark belastet. Die norwegischen Fjorde sind gern besuchte Reiseziele. Aber die Abgase der Kreuzfahrtschiffen stauen sich in den engen Fjorden, so dass der Gestank vielen Anwohnern unerträglich ist. Sie ziehen weg aus einer Landschaft, die ihnen einst als ein Naturparadies erschien.

„Der Mensch is a Sau…“

So lautete nach meiner Erinnerung ein Chanson des Kabarettisten Helmut Qualtinger. Und dass dies stimmt, habe ich ja hier schon öfter auch mit Bild dokumentiert:
http://die-andere-seite.blog.de/2015/03/20/entwuerdigung-mitmenschen-20195515/
Man hat den Eindruck, dass alles noch seit damals viel, viel schlimmer geworden ist.
Nun lese ich in der Zeitung wieder etwas Erschreckendes: An den Rechen der Kraftwerke in Bayern werden schätzungsweise rund 200 000 Kubikmeter Müll jährlich aus dem Wasser geholt. Die Betreiber investieren rund 33 Millionen Euro pro Jahr in die fachgerechte Entsorgung.
http://www.suedost-news.de/region+lokal/landkreis-traunstein_artikel,-200%E2%80%85000-Tonnen-Muell-aus-Baechen-und-Fluessen-geholt-_arid,199925.html

Heute ist wieder so ein Tag

Über den Chiemgau wird massenhaft geflogen.

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Teilweise sehe ich 5 Flugzeuge am Himmel. Das stört ja normalerweise nicht, aber heute haben wir das herrlichste Sommerwetter, das morgen schlechter werden soll. Und bei so einer Wetterlage mit hoher Luftfeuchtigkeit bilden sich Kondensstreifen, die auseinander fließen und schließlich den ganzen Himmel diesig machen.

Himmel

So ist das eben heute: Die einen fliegen weg und verdunkeln den anderen die Sonne. Aber das muss man halt hinnehmen. Man ist ja selber schuld, wenn man nicht auch weg fliegt. Lesen Sie, wie Bayern immer mehr kaputt gemacht wird:

https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

Bayern kaputt III

Der Waginger See in Oberbayern ist wunderschön. Er ist herrlich zum Baden und liegt in einer Bilderbuchlandschaft. Vor etlichen Jahren hat er eine Ringkanalisation erhalten und man dachte, dass er nun problemfrei und sauber werden würde. Aber man hat die Rechnung ohne die Bauern gemacht. Die sollten jedenfalls in direkter Nähe des Sees nicht mehr düngen.
Allerdings waren von den 440 Landwirten im Einzugsgebiet des Sees nur sechs Landwirte im Jahr 2014 bereit, Randstreifen zu Gewässern von 10 bis 30 Metern bei entsprechender Vergütung einzuhalten. Im Grunde genommen geht es nun darum, dass die Bauern höhere Fördersätze erreichen wollen.
Das sind schon Zustände! Früher war das alles ganz einfach: Jeder Bauer hatte halt so viel Vieh, wie sein Boden ernähren konnte. Heute haben wir dank Kraftfutter und Düngemitteln eine viel intensiver Landwirtschaft und die schädigt halt das Wasser, sowohl das Grundwasser wie auch die Seen.
Warum wird nicht einfach hart durchgegriffen und die Düngung in Sicherheitszonen von Seen verboten? Warum gibt es ein Recht auf Verschmutzung, das der Staat für teures Geld abkaufen muss?

Lesen Sie auch den vorigen Beitrag über das Grundwasser und „Bayern kaputt“!

Die klare Bergluft?

 

Himmel über Bayern:

So schaut es heute über Bayern aus: Kondensstreifen zerfurchen den Himmel und nehmen uns die Sonne.

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Himmel

Brauchen wir da in München wirklich noch eine 3. Startbahn, damit Kreti und Pleti in die Türkei fliegen können? Schauen Sie sich doch einmal „Himmel“ an!