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Der Mensch is a Sau

Dies ist nun schon der 14. Beitrag zu diesem Thema:
Eigentlich bin ich bei meinen Bergwanderungen immer überrascht, wie sauber die Natur ist. Es kommt kaum vor, dass man ein weg geworfenes Bonbonpapier oder Taschentuch findet. Aber bei meiner letzten Almwanderung über die Rachl- und Hefter-Alm war ich entsetzt, was ich da sehen musste: Der ganze Weg war mit so scheußlichen Pfeilen besprüht, und zwar nicht nur an den Abzweigungen, sondern auch dauernd unterwegs, wo man den Weg sowieso nicht verlassen konnte.
Und was das Unglaubliche war: Man hat nicht nur den Weg besprüht, sondern auch noch an den Bäumen Plastikstreifen aufgehängt:

Mir ist rätselhaft, was das soll, wenn man schon den Weg mit Pfeilen verunziert hat. Ich habe mich bei den Gemeinden bemüht, heraus zu bringen, wer für so etwas verantwortlich ist. Seltsamerweise wusste man das nicht.

Aber das sind nicht die einzigen Verschandler der Berge. Auch die EU unterstützt so einen Unsinn, indem markierte Wege mit hässlichen gelben Bemalungen zusätzlich gekennzeichnet werden:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/11/30/verunstaltung-der-alpen/

 

Wie Bayern kaputt gemacht wird

Das habe ich hier schon öfter ausführlich beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/11/mein-leben-in-der-todeszone-5/
Gerade beobachte ich wieder einen Trend, wie Dörfer verschandelt werden: Es werden an Zäunen, auf Wiesen und sonstigen freien Flächen Reklameschilder aufgebaut, die das ganze Ortsbild beeinträchtigen:

Noch ein Foto zum Thema Ortsbild:

Die Plastikballen drängen sich vor das alte Erscheinungsbild dieses Dorfes. Und wenn ich diese Massen an Plastik sehe, die heutzutage von der Landwirtschaft eingesetzt werden, dann kann ich nur darüber lachen (oder besser: weinen), wenn die EU nun Trinkhalme aus Plastik verbietet und durch Strohhalme ersetzen will. Man sieht deutlich: Der Kampf gegen Plastik ist längst verloren.
Wie haben wir eigentlich früher ohne Plastik leben können und – wie ich meine – sogar besser als heute?

Wie die Bauern die Landschaft versauen

Ich wohne im herrlichen Chiemgau. Doch seine Schönheit leidet, weil immer mehr Mais angebaut wird, der nicht nur unschön aussieht, besonders wenn er welkt, sondern auch, weil er dem Autofahrer häufig die freie Sicht in die Landschaft nimmt:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/
Das Bild der Landschaft wird mehr und mehr verschandelt. So sehen unsere Wiesen aus:
Silieren
Und durch die Überdüngung der Böden gelangt immer mehr Nitrat ins Grundwasser, so dass vielfach die Grenzwerte überschritten sind und die EU ein Verfahren gegen Deutschland einleiten musste. Der Chiemsee ist so stark belastet, dass der Boden des Sees dauernd gemäht werden muss, weil die Algen unheimlich wuchern:
Tang1~1
Und die Algen müssen dann tonnenweise abtransportiert werden:
Tang
Irgendwann wird man such bei uns einsehen müssen, dass wir in unserem Land nicht zu Lasten unseres Bodens und Wassers Lebensmittel herstellen können, mit denen wir sogar China versorgen.
Lesen Sie ergänzend: http://die-andere-seite.blog.de/2015/07/07/leben-todeszone-20642122/