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Börse: Wann kommt der Crash?

Die US-Notenbank warnte vor Aktienkäufen. Aber das nützt nichts. Die Leute kaufen trotzdem wie verrückt. Mir fallen dazu immer zwei Geschichten ein:
Robert Kennedy fuhr in einem Taxi und der Fahrer fragte ihn, welche Aktien er kauft. Kennedy erwiderte, er würde nun sofort verkaufen, wenn sogar Taxifahrer Interesse an Aktien haben.
Man spricht da von einer „Dienstmädchen-Hausse“, die nach dem Grundsatz „Die Hausse nährt die Hausse“ entsteht, auch wenn keine reale Wertsteigerung dahinter steht. Schauen Sie mal den Aktienkurs vor der Coronakrise an. Wieso ist der jetzt um einige Tausend höher, obwohl keine Wertsteigerung dahinter steht?
Und noch eine Geschichte fällt mir ein. Man hat einmal ein Experiment gemacht und die Klofrau vom Bahnhof sowie einen Wirtschaftsexperten Aktien kaufen lassen, um zu sehen, wer besser abschneidet. Es war die Klofrau. Man sieht also: Die Börse ist unberechenbar.
Das hat man auch bei der Finanzkrise gesehen. Die Bayerische Landesbank hat beim Kauf von Lehman-Papieren einen Verlust von 10 Milliarden eingefahren, obwohl sie über 60 Börsenkursanalysten verfügte.
Auf jeden Fall gilt aber für Aktienbesitzer der Satz von Siemens: „Bei der Börse wird zum Aussteigen nicht geklingelt.“
Einer der schlimmsten Fehler der Politik ist, dass man nun die Menschen zur Absicherung ihres  Alters auf die Unsicherheiten des Aktienmarkts verweist.

Schlimme Nachricht (Was wir nicht wissen sollen?)

Das habe ich nicht gewusst, was ich hier in einem lesenswerten Artikel erfahren habe:
„Jahrzehnte intensiver landwirtschaftlicher Nutzung haben zu einer Nährstoffverarmung der Böden geführt. Einer zuvor veröffentlichten Studie der University of Texas und einer aktuelleren Studie aus der Schweiz zufolge fehlen unseren Ernteerträgen daher bis zu 40 % ihrer essenziellen Nährstoffe. Selbst wenn Sie sich an die offiziellen Ernährungsrichtlinien halten, könnten Sie Schwierigkeiten haben, ausreichend Calcium, Selen, Zink, Eisen, Vitamin B2, Vitamin C und andere wichtige Mikronährstoffe aufzunehmen, die für eine gute Gesundheit erforderlich sind.“
Man hat es beispielsweise an den Tomaten gemerkt, die einmal den Spottnamen „holländische Wassersäcke“ erhielten. Aber offenbar hat man inzwischen durch Züchtung oder Genmanipulation verstanden, wieder Geschmack hinein zu züchten. Aber Nährstoffe bringt man damit nicht rein.
Interessant ist auch der Trend bei den Äpfeln: Sie werden heute auf süßen Geschmack gezüchtet. Dazu fällt mir ein, dass es einmal anders war. Da standen die gesundheitlichen Aspekte im Vordergrund: Aus meinem Dorf stammt der Bergener Weinling, den ein Gärtner gezüchtet hatte, weil seine Frau zu wenig Magensäure hatte. 
Warum wird die heutige Verarmung der Ernteerträge in den Medien nicht thematisiert? Müsste nicht nicht der jetzige Trend unter dem Druck der Öffentlichkeit umgekehrt werden: statt immer mehr Ertrag mehr lebensnotwendige Nährstoffe?
Die Landwirtschaft, die unser Grundwasser durch Überdüngung zu sehr mit Nitrat belastet, kann sowieso nicht mehr so weiter betrieben werden wie bisher.

Heute ist der Tag der Vernunft

Diesen  Tag haben wir auch bitter nötig, denn wir werden immer dümmer:
https://www.focus.de/gesundheit/werden-menschen-duemmer-umwelthormone-eine-gefahr-fuer-das-menschliche-gehirn_id_7847170.html
Dass unser IQ abnimmt, wäre ja weniger schlimm, wenn nicht gleichzeitig auch der von mir entdeckte Dummheitsquotient (DQ) zunehmen würde.
Dazu gehört auch, das wir das von Generationen erarbeitete Wissen vergessen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/02/der-verlust-der-generationenintelligenz/

Die armen deutschen Mlliardäre

Deutschland hat nach den USA und China die meisten Milliardären der Welt. Sie verdienen unser Mitleid, denn es verkleinerte sich der Kreis der Superreichen um neun Mitglieder auf nun 114. Auch schrumpfte ihr Gesamtvermögen stärker als im internationalen Vergleich und betrug rund 501 Milliarden US-Dollar. Traurig, traurig!

Maximilian Kunkel, UBS-Chefanlagestratege erklärte, dass 2018 »aufgrund der fehlenden Innovationskraft und Risikobereitschaft« nur vier deutsche Unternehmer in den Club der Milliardäre aufgestiegen seien. Ja, meine Leser wissen es: Deutschland stürzt ab. Trotzdem sind wir, wie die Deutsche Post heraus gefunden hat, glücklich – vielleicht deshalb, weil wir normalen Bürger keine Milliardenverluste erlitten haben und weil nur unsere bescheidenen Ersparnisse dahin schmelzen wie der Schnee in der Frühlingssonne..

Heute ist ein trauriger Tag – Deutschland stürzt ab


Der Wechselkurs im Verhältnis zum Dollar fällt Tag für Tag und hat nun die Grenze von 1,10 unterschritten. Das wird uns zwar immer als angeblich gute Nachricht „verkauft“, indem gesagt wird, das verbessere unsere Exportchancen. Aber denselben Effekt könnte man ja auch erreichen, indem man deutsche Waren verbilligt. Jedenfalls verdienen wir weniger, was den Druck auf die Löhne erhöht. Und die Unternehmer rufen jetzt schon nach Hilfe vom Staat. Sie verlangen Steuerermäßigungen, so dass wir Bürger, die wir schon durch die Minuszinspolitik die Unternehmen subventionieren, wohl weiter zur Kasse gebeten werden.

Zur Zeit häufen sich die Meldungen über den Abbau von Arbeitskräften: Googeln Sie mal unter „Abbau Arbeitskräfte“ und dann sehen Sie, dass in der nächsten Zeit Zehntausende von Arbeitskräften freigesetzt werden. Allein in der Autoindustrie gehen bis 2030 125.000 Arbeitsplätze verloren.
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/15/deutschland-stuerzt-ab-6/
Wir müssen uns warm anziehen. Aber die Kanzlerin wird nur von einer „Abschwächung des Wachstums“ oder einer „Delle im Aufschwung“ sprechen. Sie versteht es vorzüglich, das Volk einzulullen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/26/das-gefaehrliche-gift-der-gewoehnungspolitik-der-kanzlerin/

Aber der an sich verschlafene deutsche Michel ist gerade dabei aufzuwachen. Er wählt aus Protest die AfD. Und er geht wegen des Klimas auf die Straße, obwohl sich das Wetter womöglich gar nicht beeinflussen lässt:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/08/25/greta-thunberg-und-tittitainment-wie-haengt-das-zusammen/

Merkels Zeit ist abgelaufen

Die Kanzlerin hat in ihrer wöchentlichen Videobotschaft die Ursachen für das Erstarken der AfD benannt. Ihr Kollege Seehofer wiederholt zwar immer wieder denselben Satz: „Wir haben verstanden.“ Doch weiß man nicht recht, was er verstanden hat. Die Kanzlerin hat jedenfalls die Ursachen der Verluste ihrer Partei nicht ganz begriffen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/09/27/kein-rechtsruck-in-deutschland/
Die Fehler der Kanzlerin waren, dass sie es kommentarlos hingenommen hat,
dass die Kinderarmut trotz Mahnung durch die UN zunimmt,
dass die Bildungschancen armer Kinder schlechter sind,
dass die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinandergeht,
dass die Realeinkommen der Arbeitnehmer sinken und die der Arbeitgeber exorbitant steigen,
dass viele von ihrer Hände Arbeit nicht mehr leben können,
dass die Masse der Bevölkerung einem Alter in Armut entgegen sieht,
dass viele sich ein Wohnen in der Stadt nicht mehr leisten können,
dass immer mehr Arbeitnehmer immer längere Wege zum Arbeitsplatz zurück legen müssen,
dass jeder Haushalt in 19 Jahren durch die Niedrigzinspolitik 20.000 Euro verloren hat,
dass 40 % der Arbeitnehmer heutzutage weniger Realeinkommen haben als vor 20 Jahren,
dass die Bürger durch die Flüchtlingspolitik gefährdet wurden: https://autorenseite.wordpress.com/2017/09/14/wasser-auf-den-muehlen-der-afd/
dass Deutschland wissenschaftlich auf dem absteigenden Ast ist,
dass … es gäbe noch vieles mehr, was die pomadige Kanzlerin schleifen ließ. Ihre Zeit wäre längst abgelaufen, wenn ein(e) überzeugende(r) Nachfolger(in) in Sicht wäre.

 

Das Schröder- und das Seehofer-Prinzip

Der frühere Bundeskanzler Schröder hat seinerzeit die Wahl m.E. wegen der Agenda 2010 verloren. Kein Wunder, dass seine Nachfolgerin nicht müde wird, dieses Programm immer wieder zu loben, hat es ihr doch den Wahlsieg gebracht und ihr den Zwang abgenommen, sich selbst damit zu befassen und sich unbeliebt zu machen. Schröder sagte einmal sinngemäß, man müsse das Richtige tun, auch wenn man sich damit unbeliebt machen würde.
Seeehofer dagegen warnt gerade vor einem Stimmenverlust von CDU/CSU: Man kann es also auch anders machen als Schröder und man kann als Politiker darauf schauen, was die Wähler wollen. Notwendige schmerzhafte Einschnitte wird man aber so wohl nicht durchsetzen.

Der Glaube nimmt immer mehr ab

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Als mein katholischer Vater meine protestantische Mutter heiratete, brauchte er eine bischöfliche Erlaubnis. Die war nicht so einfach zu bekommen, so dass man sich erkundigen musste, an wen man sich wenden musste. So fuhren meine Eltern eigens nach München zum Pater Prior der Benediktiner, weil der als großzügig bekannt war. Und heute?
Einer der sich erdreistete, damals in unserer Kleinstadt ein Präservativ zu kaufen, erregte Aufsehen. Er erzählte mir, dass das ganze Apothekenpersonal ihm nach seinem Einkauf nachgeschaut habe. Und heute gibt es die Präservative am Automaten und auch Katholiken kaufen sie, obwohl die Kirche es ihnen verbietet.
Mein Vater brauchte als Richter eine Dispens, um in Scheidungssachen mitwirken zu dürfen und musste dem Bischof ausdrücklich versichern, dass er in erster Linie versuchen werde, die Ehe zu retten. Heute würde kein katholischer Richter überhaupt nur auf die Idee kommen, einen Bischof zu fragen. Im übrigen sind die oberen Kirchenmänner heutzutage viel zu abgehoben, um sich noch mit so etwas zu befassen.
Und ich brauchte als Schüler eine Dispens, um Bücher zu lesen, die auf dem Index standen. Heute wissen die Schüler gar nicht mehr, was ein Index ist.
Für Katholiken ist der sonntägliche Gottesdienstbesuch ein Gebot. Wie wenig sich die Katholiken um solche Gebote der Kirche kümmern, sieht man am Gottesdienstbesuch: Während in den 50-er Jahren 12 Millionen Gläubige einen Gottesdienst besuchten, sind es jetzt 2,6 Millionen (ca. 13 %)
Was die Dogmen der Kirche anbetrifft, sieht es traurig aus bei den Katholiken: Die meisten haben eine Freidenkermentalität entwickelt: Nur wenige glauben an die Unfehlbarkeit des Papstes oder die leibliche Himmelfahrt Mariens.
Und die Trumpfkarte der Religion, nämlich das Leben nach dem Tod, sticht auch nicht mehr recht. Nur 49 % der Katholiken glauben daran.
Beim Sexualleben lassen sich die Katholiken überhaupt nicht mehr von der Kirche drein reden und die Kirche traut sich auch nicht, deshalb in den Sonntagspredigten ein Donnerwetter auf die Gläubigen loszulassen.
Und das Fasten gerät immer mehr in Vergessenheit: Wir mussten als Kinder nüchtern zur Kommunion gehen und lernten, wie es zu beurteilen war, wenn wir beim Zähneputzen etwas Wasser hinunter geschluckt hatten. Am Freitag durfte man kein Fleisch essen und im Advent sowie ab Aschermittwoch musste man fasten. Wenn die Leute heute fasten, machen sie höchstens eine Diät gegen ihr Übergewicht.
In meiner Jugend gewannen Gläubige einen Ablass für sich oder für Verstorbene. Heute meinen die meisten Katholiken, der Ablass sei seit Luther überwunden. Jedenfalls machen sie keinen Gebrauch davon und die Kirche propagiert ihn auch nicht mehr an den Kirchentüren – aus guten Gründen.
Wenn das so weiter geht, wird bald nichts mehr übrig bleiben vom Glauben.
Die Vatikanbank, die sich hochtrabend Istituto per le Opere di Religione nennt, ist unter den sowieso in Verruf geratenen Geldinstituten das allerletzte, das manche sogar mit Mord in Verbindung bringen. Gerade sind wieder Unterschlagungen aufgedeckt worden.
Auch sonst ist der Umgang der Kirche mit dem Geld nicht so, wie es einer Nachfolgerin von Jesus anstehen würde. Man denke nur an die Skandale um die Bischofssitze.
Ein Zeichen für den abnehmenden Glauben sind auch die Missbrauchsfälle, die ja nur geschehen konnten, wenn dem Glauben die Kraft fehlt. Und die Aufarbeitung durch die Katholische Kirche wird ständig weiter hinausgeschoben. Nach dem Streit über die kriminologische Aufklärung der Vorgänge hat man nun nach Jahr und Tag immerhin „schon“ ein neues Konsortium mit der Aufarbeitung beauftragt. Das kann dauern…, bis die Leute vergessen haben, was einmal geschehen ist.
Man könnte noch lange fortfahren, Indizien aufzuzählen, die anzeigen, dass es mit der Kirche bergab geht. Der Verlust des Glaubens schreitet voran. Wo bleibt das Feuer des Glaubens? Die Folge davon ist, dass die Kirche für junge Leute immer weniger attraktiv ist und sich manche Jugendliche dem IS zuwenden.

Wie die USA uns abkassieren

Respekt vor der amerikanischen Justiz
Eigentlich sind die USA für unsere Begriffe kein Rechtsstaat. Aber in manchen Entscheidungen ist die amerikanische Justiz der deutschen meilenweit voraus.
So wurden in den USA Banken und Rating-Agenturen drakonisch mit milliarden-schweren Strafen belegt, und mit dem so herein gekommenen Geld sollen die betrogenen Anleger entschädigt werden. Ich kann mich nicht erinnern, dass bei uns eine Bank im Zusammenhang mit der Finanzkrise bestraft worden wäre, sondern nur daran, dass einige Geldinstitute von den Steuerzahlern gerettet werden mussten. Und die Menschen, die um ihre Ersparnisse und Altersrücklagen gebracht worden sind, haben nichts vom Staat bekommen, sondern nur in ganz seltenen Ausnahmefällen nach langen Prozessen Schadensersatz erstritten.
Für mein etwas naives Verständnis stellt sich die Finanzkrise so dar: Milliardensummen, die von deutschen Anlegern investiert wurden, wurden von den USA kassiert, und das lief so: Amerikanische Banken verpackten faule Immobilien-Kredite in unverständliche Papiere, die dennoch von deutschen Banken gekauft und an ihre Kunden weiter veräußert wurden. Diese sind ihr Geld nun los, denn das ist in den USA gelandet. Weil wir ein Vasallenstaat der USA sind, finden wir es normal, dass wir auf diese Weise Tribut zahlen müssen.

Neu in Deutschland: Verluste versteuern

Ich habe einiges Geld auf der Seite für eine größerer Anschaffung. Ich habe dafür ein Tagesgeldkonto angelegt, weil ich zunächst glaubte, dass das mit der Anschaffung schneller klappen würde. Leider war dem nicht so. So liegt das Geld also immer noch dort.
Nun muss ich aber so langsam meine Steuererklärung machen, und da stelle ich fest, dass ich meine Zinsen, die unter dem Inflationsniveau liegen, versteuern muss. Ich muss also Steuern dafür bezahlen, dass ich Verluste gemacht habe.
War nicht die FDP mit dem Slogan angetreten: „Runter mit den Steuern!“ Nun ist aber nichts daraus geworden. Immerhin hätte die Regierung aber doch so viel Anstand aufbringen können, dass man für Verluste keine Steuern verlangt.
Es haben ja schon Leute beim Bundesverfassungsgericht dagegen geklagt, aber was kann man schon von diesen politischen Kaffeesatzlesern erwarten? Nichts!
So haben wir derzeit eine Politik, die die Sparer und die Alten enteignet und die Schuldenmacher belohnt. So etwas ist nicht nur unmoralisch, sondern auch in den Auswirkungen verfehlt. Wehe, wenn der Wind sich dreht und die Zinsen steigen! Aber dem wird man mit der Gelddruckmaschine entgegen wirken.
Warum soll ich eigentlich wählen gehen, wenn statt Steuersenkung herauskommt, dass ich schleichend enteignet werde und noch dafür Steuern zahlen soll?
Ich bin nun überzeugter Nichtwähler.