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Gedanken zum heutigen Welttag des Wohn- und Siedlungswesens

Ja, ich habe es gut: Ich habe mir noch mein bescheidenes Holzhaus leisten können.
Aber so etwas kostet in der Nachbarschaft heute ein Vielfaches: 1,1 Millionen! Wer kann das noch bezahlen?
Sowohl Artikel 25 (1) der AEMR als auch Artikel 11 (1) des UN-Sozialpakts  sichern jedem das Recht eines jeden auf einen angemessenen Lebensstandard für sich und seine Familie an, einschließlich ausreichender … Unterbringung…“ zu.
Nur: Was ist „angemessen“ und was ist „ausreichend“? Da entwickelt sich mehr und mehr folgendes Wohnmodell: Die Menschen geben inzwischen oft die Hälfte ihres Einkommens für das Wohnen aus, obwohl die Wohnungen immer kleiner werden. Allerdings können sich immer mehr Menschen das Wohnen in der Stadt nicht mehr leisten, sondern müssen immer längere, Nerven aufreibende Fahrten an ihren Arbeitsplatz in Kauf nehmen.
Das ist ein Zeichen für den Absturz Deutschlands, über den ich viele Beiträge geschrieben habe, z.B: https://autorenseite.wordpress.com/2018/01/03/deutschland-stuerzt-ab/
In meiner Jugend war es besser (ja, ich bin schon wieder so ein Meckerer, aber es stimmt:)
Damals konnte eine Familie doch tatsächlich vom Einkommen des Mannes leben und sich eine Wohnung in der Stadt leisten: https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/22/wie-haben-wir-damals-so-leben-koennen-3/
Und ich frage mich, warum die Mehrheit der Bürger Parteien wählt, die für den Verkauf von Sozialwohnungen verantwortlich sind. Und ich frage mich weiter, ob wir dümmer sind als die Österreicher, wo sich die Menschen sogar ein Wohnen in der lebenswertesten Stadt der Welt leisten können, nämlich in Wien: https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/04/sind-die-oesterreicher-gescheiter-als-die-deutschen/

 

Wie funktioniert das System Deutschland?

Unsere Vorväter haben uns ein blühendes Land hinterlassen:
Sie gründeten Bahn und Post und erwarben die dafür notwendigen ungeheuren Mengen an Grundstücken. Heute wird alles verkauft, sprich privatisiert.
Sie bauten Rathäuser, die in etlichen Städten von den Nachfolgern verkauft und dann geleast wurden, weil man so auf kurze Sicht den Stadthaushalt ins Lot bringen konnte.
Ähnlich verfuhren große Kaufhausketten: Sie verkauften die von den Gründern errichteten Geschäftshäuser und mieteten sie: Lauter Luftnummern, die den Konzernchefs gute Umsatzzahlen und damit hohe Boni brachten.
Manche kommunale Versorgungsunternehmen wie Strom- und Wasserwerke, die unsere Vorfahren mit viel Mühe aufgebaut haben, wurden verkauft oder privatisiert, und manches Stadtoberhaupt fungierte nach der Privatisierung als Chef des neuen Privatunternehmens und bezog ein Vielfaches seines früheren Gehalts.
Unmassen von Sozialwohnungen wurden verkauft und die alten Bewohner wurden durch Luxussanierungen vertrieben.
Die öffentliche Hand verscherbelt ihr ganzes Tafelsilber: Grundstücke der Bundeswehr, die Post, einen Teil der Bahn, Krankenhäuser, Unternehmen wie die Bayrische Versicherungskammer usw.
Kurzum: Deutschland wird ausgelaugt und das Vermögen, das einst das Volk oder ein Unternehmen gebildet hat, wandert vorwiegend in die Taschen von Managern und Politikern. (Vgl. „Die Blutsauger – eine Schmutzschicht überzieht Deutschland„). Beide Sparten arbeiten gut zusammen, und das funktioniert aus zwei Gründen besonders gut:
1. weil Deutschland sich permanent weigert, die Richtlinie der EU über Korruption präzise umzusetzen. Der Filz ist eben in unserem System schon zu unausrottbar verankert. Da nimmt man es mit dem EU-Recht nicht so genau.
2. weil wir keine Demokratie haben, sondern unsere Staatsform als Plutokratie des Lobbyismus bezeichnet werden muss.
Der Staat ist inzwischen arm geworden, hat keine Ersparnisse (wie seinerzeit den „Juliusturm“) mehr, aber stattdessen unbezahlbare Schulden. Es gilt bei uns schon als Erfolg, wenn wir keine neuen Schulden machen. Den Herausforderungen der Zukunft sind wir nicht gewachsen. Zwar starren die Politiker immer auf das Wirtschaftswachstum, aber das, was wir als Wachstum bezeichnen, ist nur eine Illusion: Nehmen wir 2 Beispiele:
Worauf beruht denn das Wachstum? Die Deutschen sind nicht nur ein Volk, das immer älter wird, sondern – was schlimmer ist:– fetter und kränker wird. Die Gesundheits-(besser: Krankheits-)Kosten explodieren. So etwas nennen wir Wirtschaftswachstum. In Wirklichkeit bringt uns das nicht voran, sondern das macht uns nur ärmer.
Oder wenn nun im Zuge der Ölkatastrophe im Golf von Mexiko die Energiepreise steigen, haben die Ölkonzerne höhere Umsätze. Das ist das „Wirtschaftswachstum“, das wir Bürger bezahlen und das uns ebenfalls nicht voran bringt, sondern nur den Managern und Konzernen nützt.
Auch das Geld, das wir im Zuge der Bankenkrise aufwenden mussten, wird sich schon irgendwie als Wirtschaftswachstum niederschlagen.
Und so wird es eines Tages ein jähes Erwachen aus all unseren illusionären Träumen geben.

Senkt die Kirchensteuer!

 

Ich erinnere mich gerade an ein Wort des früheren Vorsitzenden der deutschen Bischofskonferenz Zollitsch. Er hat einmal im Fernsehen die zunehmende steuerliche Belastung der Bürger beklagt und sie damit praktisch als unchristlich hingestellt. Ich habe dies kommentiert und geschrieben, dann möge er doch mit der Kirchensteuer anfangen:
https://autorenseite.wordpress.com/kirchensteuer/

Nun sieht es bei der Kirchensteuer aus Sicht der Kirchen erfreulich aus: Sie steigt, obwohl bei beiden Kirchen die Zahl der Gläubigen jährlich um eine knappe Million abnimmt. Im übrigen sinkt die Zahl der Kirchenbesucher sowieso ständig. Deshalb wurden hier in der Gegend vier Pfarreien zu einer einzigen zusammen geschlossen. Die Kirche hat durch diese überall stattfindende Vereinigung von Pfarreien wesentlich weniger Ausgaben. Und sie verkauft sogar die Kirchen und Klöster, die nicht mehr gebraucht werden. Müsste sie da nicht fairerweise die Kirchensteuer, die sie Hitler verdankt, ermäßigen? Aber wie sagte schon der Hl. Hieronymus: „Wir brennen wahrlich vor Geldgier!“

Mystisches Ende von Blog.de

Es ist schon merkwürdig, dass man nichts darüber erfährt, warum Blog.de aufhört. Normalerweise werden doch solche Unternehmen verkauft:
Der Internetkonzern Yahoo kaufte den Blog-Dienst Tumblr für 1,1 Milliarden Dollar.
Und Google kaufte Blogspot, wenn ich recht orientiert bin. Warum sollte sich also kein Käufer für Blog.de finden lassen? Und warum macht Blog.de ein Geheimnis aus den Umständen, die zu seinem Ende geführt haben? Kein Wunder, dass hier die finstersten Vermutungen angestellt werden wie die, dass unangenehme Blogs mundtot gemacht würden, von wem auch immer.
Und noch eine Frage: Warum kann man nicht die alten Beiträge so, wie sie bei Blog.de gepostet wurden, im Netz stehen lassen? Sie sind oft vielfach verlinkt und die Links werden dann ins Leere gehen. Interessant wäre es ja, wenn die Pro-Mitglieder die Frage rechtlich klären lassen würden, ob ihr Vertrag mit Blog.de nicht die Nachwirkung hat, dass alte Beiträge im Netz bleiben müssen.
Und weil ich gerade beim Thema Blog.de bin: Der Besucherzähler spielt zur Zeit verrückt: Gestern soll ich 99 Besucher gehabt haben und die sollen 13541 Seiten aufgerufen haben! Das kann nicht stimmen.

Heidis Busen und Schummelei

Ich bin bei Web.de und da werden mir heute ganz oben diese Schlagzeilen geliefert:
„Schummel-Skandal beim ZDF“ und „Heidi Klum macht sich nackig“. Wie hängt beides zusammen? Bei der Fernsehshow „Deutschlands Beste“ wurde bei der Rangfolge manipuliert. So wurde Franz Beckenbauer von Platz 31 auf Platz 9 befördert. Und wenn wir gerade erst Heidi Klum im Deutschland-T-Shirt den Sieg der deutschen Fußballer über Brasilien bejubeln sahen, kommt sie nun schon wieder auf den Schirm und macht sich angeblich nackig. Wir sehen also: Wie in der Politik die Lobbyisten bestimmen, was zu geschehen hat, sind es bei den Medien die Agenten. Sie sorgen dafür, dass ihre Schützlinge ständig präsent sind.
Stellen Sie sich vor, ich hätte auch so einen Agenten, der es fertig gebracht hätte, mich und meine Bücher anstatt Heidis Busen auf der Webseite von Web.de zu präsentieren. Was für Verkaufszahlen hätte ich dann vorzuweisen! Die Leute kaufen ja im allgemeinen das, was ihnen von den Meinungsmachern als „gut“ präsentiert wird.
Mal im Netz nach etwas ganz Anderem zu suchen, ist den meisten zu aufwändig.

Sie schreiben ein Buch? Was nun?

Nehmen wir an, Sie haben ein Buch geschrieben. Sie haben es im Blocksatz (damit die Zeilen am rechten Rand nicht ausfransen) gespeichert. Und Sie haben die Seiten so eingeteilt, dass am Schluss eines Kapitels oder einer Kurzgeschichte nicht zwei hässliche einzelne Zeilen („Hurenkinder“) übrig geblieben sind, die einsam auf einer Seite stehen. Wenn Sie dann Ihr Buch bei einem Verlag so hochladen, kann es sein, dass es dort ganz anders gedruckt wird, weil der PC des Verlags Ihre Datei auf seine Weise darstellt. Plötzlich haben Sie also wieder diese „Hurenkinder“, die als schwerer gestalterischer Fehler anzusehen sind und zur Folge haben, dass die Seitenzahlen Ihres Inhaltsverzeichnisses nicht mehr stimmen. Um das zu vermeiden, müssen Sie Ihr Buch unbedingt als PDF-Datei hochladen.
Das geht mit dem kostenlosen Schreibprogramm libreoffice ganz einfach, indem Sie oben in der Leiste auf „PDF“ drücken:
http://de.libreoffice.org/download/
Bei Windows Word, das ich nicht mehr benutze, brauchen Sie wohl auch heute noch einen eigenen PDF-Creator, den Sie hier kostenlos herunterladen können:
http://www.chip.de/downloads/PDFCreator_13009777.html
Jetzt benötigen Sie „nur“ noch einen Verlag. Wenn Sie meinen, dass Ihr Buch gut ist und die Verlage davon begeistert sein müssten, sieht die Wirklichkeit anders aus. Wie ich von kompetenter Seite gehört habe, ist es völlig sinnlos, dass Sie Ihr Buch an einen renommierten Verlag einsenden. Dort wird man es nicht einmal anschauen. Sie brauchen hier also einen Agenten.
Sie sind daher auf Verlage angewiesen, die sich auf unbekannte Autoren spezialisiert haben. Aber Vorsicht! Da gibt es viele Absahner, die für viel Geld Leistungen anbieten, die sich toll anhören: Aufnahme Ihres Buches in einen Werbeprospekt für den Buchhandel, Ausstellung auf der Buchmesse, Gelegenheit zum Vorlesen auf der Buchmesse usw. Nur: Was haben Sie davon? Der Buchhändler wird den Prospekt wohl in den Papierkorb werfen. Und glauben Sie vielleicht, dass sich Ihr Buch durchsetzt, wenn es unter 140.000 anderen ausgestellt wird?
Wenden Sie sich also an einen seriösen Buchverlag, der für Leute wie Sie solide arbeitet, beispielsweise:
http://www.bod.de/autoren.html
Da können Sie die Leistungen, die Sie haben wollen abrufen.
Ich bin beim Lulu-Verlag:
http://www.lulu.com/de
Dort sind Leistungen, die Sie anderswo bezahlen müssen, umsonst: Auflistung Ihres Buchs bei Amazon und Google, ISBN-Nummer. Und Sie brauchen die Bücher nicht selbst zu versenden.
Das Ganze sieht bei mir so aus:
http://lulu.com/spotlight/peterpoehl
Auch wenn Sie kein Buch verkaufen, haben Sie bei Lulu jedenfalls keine Unkosten gehabt. Und wenn Sie viele Ihrer Werke verkaufen, haben Sie keine Arbeit, denn den Versand übernimmt der Verlag.
Schließlich können Sie auch mit einem örtlichen Verlag zusammenarbeiten. Vielleicht druckt Ihr Zeitungsverlag Ihr Buch und macht Reklame dafür gegen entsprechende Kostenbeteiligung.
Grundsätzlich ist es halt so, dass Sie selbst für Ihr Buch werben müssen oder dass sich das Buch von alleine durchsetzen muss.
Bisher war die Rede von Büchern in konventioneller Form, die man also in die Hand nehmen kann. Die Zeit für solche Bücher wird aber wohl – von wenigen Ausnahmen abgesehen – ziemlich zu Ende gehen, seit es Ebook-Reader, Tablet-PCs usw. gibt. Sie können also auch diese Schiene benutzen, um Ihr Buch zu vermarkten. Lesen Sie dazu:
http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/die-e-book-frage-wer-braucht-noch-einen-verlag-a-766824.html
http://www.spiegel.de/kultur/literatur/e-book-bestseller-verleg-dich-selbst-und-mach-millionen-a-748220.html
Solche digitalen Bücher werden im epub-Format geschrieben. Die entsprechenden Verlage stellen die erforderlichen Programme zur Verfügung. Sie können auch dieses Programm benutzen:
http://calibre-ebook.com/download_windows
Digitale Bücher können Sie hochladen bei:
http://www.xinxii.com/
http://www.literaturcafe.de/amazon-kindle-10-tipps-wie-sie-ihr-eigenes-e-book-veroeffentlichen/
http://www.neobooks.com/
Bei all diesen Verlagen können Sie sehen, wie Ihr Buch läuft, und es kostet Sie keinen Cent. Schauen Sie mal Tag für Tag auf diesen Seiten vorbei und Sie werden staunen, wie viele neue Bücher da jeweils hinzu kommen.
Neobooks bietet übrigens eine interessante Variante: Die Firma ist ein Ableger der Verlags Droemer Knaur und vielgelesene digitale Bücher werden dort auch gedruckt.
Noch eine Warnung: Laden Sie Ihr Buch nicht bei beliebig vielen Verlagen hoch, ohne die AGB der Verlage gelesen zu haben. Es könnte sein, dass Sie mit dem Hochladen das Copyright weggegeben haben und nicht mehr anderswo veröffentlichen dürfen.
Und noch ein Gedanke zum Bücherveröffentlichen: Es gibt heute Tausende von Büchern, die Sie kostenlos aus dem Internet herunterladen können:
http://www.pageplace.de/de/bucher/kostenlose-ebooks.html
http://www.gutenberg.org/wiki/DE_Hauptseite
und viele andere. Da könnte man ein Leben lang lesen, ohne einen Cent auszugeben. Vielleicht überlegen Sie sich einmal, ob Sie nicht auch ein Buch kostenlos anbieten sollten, um damit bekannt zu werden. Auf meiner Homepage gibt es vieles auch umsonst und die Leute freuen sich darüber:
http://mitglied.multimania.de/peterpoehl/
Wenn Sie noch ergänzende Ideen haben, schreiben Sie diese doch als Kommentar!