Schlagwort-Archive: Verdrängung

Mein Topbeitrag – Da staune ich

Manchmal werfe ich einen Blick auf meine Topbeiträge, die WP mir anzeigt. Und dann staune ich oft, was mir da angezeigt wird. Gerade herrscht plötzlich wieder eine große Nachfrage nach einem über 2 Jahre alten Beitrag, nämlich dem Beischlaf-Einverständnis-Formular. Dieses Formular ist in der heutigen Zeit wegen der geänderten Gesetzeslage und der #MeToo-Bewegung unbedingt erforderlich.
Und es gibt schließlich noch einen weiteren Grund, weshalb Männer auf das Formular keinesfalls verzichten dürfen. Manche Frauen haben mehr als die Männer die Fähigkeit, Unangenehmes einfach  zu verdrängen. So kann es sein, dass sie ihr Einverständnis zu einem Beischlaf, den sie hinterher bereuen, einfach vergessen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/09/21/metoo-oder-doch-nicht-plot-fuer-einen-film-der-nie-gedreht-wuerde/

Deshalb laden Sie sich bitte unbedingt dieses kostenlose Formular herunter:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/07/11/wichtig-beischlaf-einverstaendnis-formular/
Dann entlasten Sie auch die Justiz, indem sie ihr langwierige Prozesse wie das Kachelmann-Verfahren ersparen.

 

Psychologie und Verdrängung

Was haben wir nicht alles über die Verdrängung von Psychologen gehört: Da sollen Frauen ihre Schwangerschaft überhaupt nicht bemerkt haben und dann habe sich plötzlich beim Toilettengang ein Kind in der Spülung befunden. Und wenn dann ein Gericht dies geglaubt hat und eine Frau freigesprochen wird, dann heißt es, dass die „blöden Richter so etwas geglaubt“ haben.

Ich lese gerade in der Apotheken Umschau einen Artikel, in dem behauptet wird, die alte Generation rede nicht gern über den Krieg, weil sie ihn verdränge.
Da muss man sich zunächst einmal klar darüber werden, was man unter Verdrängung versteht: In dem Beispiel von der schwangeren Frau bedeutet Verdrängung, dass eine Tatsache völlig aus dem Gehirn gelöscht wird. Ich glaube kaum, dass die Alten ihre Kriegserlebnisse in diesem Sinne verdrängt haben. Aber sie verdrängen sie in dem Sinne, dass sie nicht gerne darüber reden. Das ist doch normal und eigentlich nicht erwähnenswert. Wer redet schon gerne über Unerfreuliches, wenn es nicht sein muss. Da ist es doch allemal besser sich an das Motto von Beethoven zu halten: „O Freunde, nicht diese Töne! Sondern lasst uns angenehmere anstimmen, und freudenvollere“.
Meine Enkel sind auch nicht so, dass sie mich drängen würden, vom Krieg zu erzählen. Ich tue es dennoch, um Verschiedenes zurecht zu rücken:
Wir Deutschen sollen uns immer noch als Täter-Nation fühlen. Dabei sind wir doch selbst auch Opfer der Nazis gewesen: Hitler wurde gewählt, weil die Menschen Arbeit haben wollten. Und in den Krieg sind sie geschlittert, weil sie obrigkeitstreu, wie sie sind, geglaubt haben, dass Polen uns überfallen hat. Brav wie sie sind, haben die Deutschen den Kirchen geglaubt, dass der Führer die von Gott gewollte Obrigkeit war, der man zu folgen hat.
Wenn man den Deutschen einreden will, sie hätten die Vergasung der Juden gewollt, so ist das eine Lüge, die ständig verbreitet wird. Die Deutschen haben gewusst, dass die Juden interniert wurden wie übrigens auch die Staatsangehörigen anderer Feindstaaten. Aber was dann mit ihnen geschehen ist, haben nur die Beteiligten gewusst. Die übrigen Deutschen aber haben das weder geahnt noch gewollt.
Wohlgemerkt: Ich spreche mich hier nicht dafür aus, die Vergangenheit zu vergessen. Aber das heißt nicht, dass wir dauernd in unseren Wunden wühlen sollten. Das sollte weder ein einzelner Mensch tun noch ein ganzes Volk. Bei einem sachlicheren Umgang mit unserer Vergangenheit und einer vernünftigen Asylpolitik hätte es wohl die AfD nie gegeben. Was unsere Gutmenschen mit ihrem dauernden An-die Brust-Klopfen erreicht haben, ist also das Gegenteil dessen, was sie gewollt haben.

Beneidenswerte Frauen

Ist das die Wahrheit der Frauen?
Zunächst einmal eines vorweg: Die Thesen, die ich hier nieder schreibe, sind nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern sind Erkenntnisse von Psychologen. Ich selbst würde mich ja – geläutert durch die Ehe – nie trauen, so etwas zu behaupten. Also: Nach Meinung von Psychologen haben die Frauen ein anderes Verhältnis zur Wahrheit als wir Männer. Das soll an ihrer beneidenswerten Fähigkeit liegen, Unangenehmes ganz verdrängen zu können. Auch Sie werden es schon gelegentlich in der Zeitung gelesen haben, dass eine Frau ein Kind auf dem Klo geboren hat und dann wegen Kindstötung vor Gericht stand. Manchmal enden solche Fälle mit einem Freispruch, weil die Frauen behaupten, sie hätten gar nicht gewusst, dass sie schwanger waren. Sie hätten auch gar keinen Geschlechtsverkehr gehabt. Kein Mensch würde so etwas glauben, wären da nicht die Psychologen, die den Frauen bestätigen, sie könnten den Geschlechtsverkehr und die Schwangerschaft tatsächlich völlig verdrängt haben.
Auf dasselbe Phänomen stoßen Richter bei Vaterschaftsprozessen. Da ist die Wahrheitsfindung oft dadurch erschwert, dass die nicht-ehelichen Mütter nur einen einzigen Geschlechtsverkehr zugeben, bei dem es nach ihrer Meinung „geschnackelt“ hat. Bei einer Begutachtung stellt sich dann aber oft heraus, dass der betreffende Mann nicht der Vater sein kann. Die Frau muss also auch noch mit mindestens einem weiteren Mann verkehrt haben. An sich müsste nun die Frau wegen Falschaussage angeklagt werden. Das ist aber in der Regel sinnlos, weil die Psychologen auch hier wieder mit der Behauptung daher kommen, die Beschuldigte könnte den weiteren Verkehr verdrängt haben.
Wir Männer können die Frauen nur beneiden: Wie gerne würden wir gerade in der heutigen Zeit so manches verdrängen können.
Aber wahrscheinlich besteht auf die Dauer gesehen gar kein Anlass zum Neid: Die Psychologie ist ja bekanntlich eine Wissenschaft, in der die Erkenntnisse von heute nicht selten die Irrtümer von morgen sind.
Am Schluss noch ein Tipp: Wenn Ihre Frau steif und fest behauptet, etwas sei ganz anders gewesen als es wirklich war, lassen Sie sich auf keinen Streit ein, sondern denken an das, was Sie hier über die Verdrängung gelesen haben.