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Der Kampf um Land

Den meisten Menschen fällt eine gefährliche Veränderung gar nicht auf. Früher war es selbstverständlich, dass sich die Bevölkerung eines Landes von den Erzeugnissen ernähren konnte, die der Boden her gab. Das galt natürlich besonders für Staaten wie Österreich, wo ja die Landwirtschaft neben dem Tourismus eine der tragenden Säulen der Wirtschaft war. Doch nun lesen wir, dass die Österreicher ihr Land so verbaut haben, dass sie sich von ihrem Grund und Boden nicht mehr ernähren können:
Diesem Thema habe ich mich ja schon einmal gewidmet:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/13/oesterreich-schlimmer-20759425/
Was sonst noch schlimmer in Österreich ist, lesen Sie in meinem neuen Blog bei WordPress:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/22/die-oesterreicher-sind-noch-schlimmer
Bei uns in Deutschland wird es ähnlich sein. Wir können hier auch gut beobachten, wie hierzulande der Kampf um die Agrarflächen schärfer wird. Immer mehr Äcker mit verdorrtem Mais verunstalten die Landschaft. Das ist „Energie-Mais“, der nicht mehr für die Nahrungskette zur Verfügung steht. Bei der Verpachtung von Land müssen die Bauern immer öfter feststellen, dass sie bei den Preisen nicht mithalten können, die Energieerzeuger bieten.
Auch international geht es ähnlich zu: Die Chinesen sichern sich Landflächen in Afrika und Südamerika, die dann der einheimischen Bevölkerung abgehen.
Der Kampf um die Nahrung wird härter werden.

Österreich ist noch schlimmer

Ich habe auf meiner Web-Seite beschrieben, wie Bayern mehr und mehr kaputt gemacht wird:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/
Schauen Sie sich doch bitte dieses eindrucksvolle Bilderbuch einmal an!
Nun lese ich, dass es in Österreich noch schlimmer ist
In Österreich werden nämlich jährlich 0,5 Prozent der Agrarfläche verbaut, in Deutschland und der Schweiz sind es „nur“ je 0,25 Prozent. Der Vergleich zu Bayern sieht allerdings nicht mehr so spektakulär aus: In Österreich werden jährlich Flächen in einer Größe von 30 Fußballfeldern verbaut, in Bayern „nur“ 25.
Wenn man so alt ist wie ich, erinnert man sich oft an früher: Heute ist die Bundesstraße von Kufstein bis Innsbruck nahezu ganz verbaut – fast alles neu. Und wenn man früher von Kufstein nach St. Johann radelte, gab es neben den kleinen Dörfern ein Zementwerk und ein kleines Gasthaus: den Stanglwirt – sonst nichts. Heute ist die Gastwirtschaft allein schon ein Großunternehmen. Und nun stehen an der Straße ganze Massen von Häusern.