Schlagwort-Archive: Urlauber

Witz zum Tag

Ein Urlauberehepaar kommt an einem Bauernhof vorbei, auf dem ein Haufen Kinder umher tollen. Die beiden kommen ins Gespräch mit dem Bauern und fragen:
„Sind das alles Ihre? Wie viele sind es denn?
„Elf! Und Ihr beiden: Wie viele Kinder habt Ihr?“
„Zwei!“
„Aha! Ihr seid also noch nicht verheiratet.“

Corona-Politik – eine Kritik und eine Horrormeldung

Eines muss man unserer Regierung lassen: Auch wenn sie nun wieder viel zu spät agiert, wie gestern beschrieben, so muss man sagen: „Unter den Blinden ist der Einäugige König!“
Wir sind im Vergleich zu vielen anderen Ländern bisher gut durch die Krise gekommen und hoffen, dass es weiter so bleibt, obwohl nun die verpflichtenden Gesundheitstests auch wieder zu spät eingeführt werden, denn die meisten Urlauber sind schon zu Hause.

Die Vorsitzende des Marburger Ärztebundes kritisiert genau so wie ich, dass die Kosten der Gesundheitschecks von den Steuerzahlern auch dann getragen werden müssen, wenn Urlauber in ein Risikogebiet geflogen sind. So schmeißt die Regierung mit dem Geld anderer Leute um sich!

Beim Shutdown war es ein großer Fehler, dass man viel zu pauschal agiert hat und die Gerichte die Feinjustierung nachholen mussten. Nur ein Beispiel: Wir hatten in Deutschland den Sommer schon im Mai. Warum musste damals die gesamte Gastronomie schließen? Das war verfassungswidrig,  denn die Ansteckungsgefahr in Biergärten beträgt normalerweise 1:1000. Hätte man trotzdem noch Abstandsregeln eingeführt, hätte sie bei Null gelegen. Mich hat gewundert, dass sich die Gastronomie nicht gewehrt hat und so massenhafte Pleiten in ihrer Branche hingenommen hat.

Schlimmer finde ich, dass es bei der Verteilung der Steuergelder zur Stützung der Wirtschaft sehr ungerecht zugegangen ist. Auch hier wieder nur ein Beispiel: Die Folgen der Corona-Krise bedrohen nach einer aktuellen Studie des Kreditversicherers Euler Hermes mehr als 150.000 Arbeitsplätze in der europäischen Textil- und Bekleidungsindustrie.
Lufthansa hat nur 138.000 Arbeitsplätze und bekommt zu deren Stützung mehr als 5 Milliarden Euro. Sie ist also, wie man sagt: „too big, too die.“ Warum eigentlich? Wenn sie pleite gegangen wäre, wäre sie von einem anderen Unternehmen übernommen worden, das ja auch wieder Personal und Flugzeuge braucht.

Noch etwas liegt mir am Herzen: Mit das Beste, was es in Deutschland gibt, ist das Jugendherbergswerk. Es trägt in hohem Maße dazu bei, den guten Ruf unseres Landes in alle Welt zu tragen, indem es die Jugend aus anderen Ländern zu Gast hat. Diese großartige Institution ist von der Pleite bedroht. Sie darf nicht untergehen.

Schließlich noch eine Horrormeldung: Unsere Politik laviert so dahin in der Annahme, sie müsse die Zeit überbrücken, bis ein neuer Impfstoff gefunden sei. Einer unserer Chefvirologen warnte aber schon davor, dass vielleicht überhaupt keiner gefunden würde.
Nun lesen wir, dass der erste deutsche Coronapatient keine Antikörper mehr gegen diese Krankheit hat. Von einer Impfung werden wir also wohl kaum eine größere Stärkung der Immunabwehr erwarten können. Vielleicht müssen wir also mit Corona leben. Und das sind keine guten Aussichten: Eine Beerdigung wie in Schwäbisch-Gmünd oder ein Nachtlokalbesuch wie in St. Wolfgang kann 50 neue Krankheitsfälle zur Folge haben.

 

 

Corona: Mein Gott, Spahn!

Fortsetzung des Beitrags von gestern:
Heute hören wir von unserem verschlafenen Gesundheitsminister, dass er wachsam sein will und dass er weiter prüft, ob verpflichtende Gesundheitschecks bei Urlaubsrückkehrern rechtlich möglich sind.
Man sollte ihm mal in den Hintern treten (um es mit den hier angebrachten deutlichen Worten zu sagen). Aufwachen und Handeln!

Erkennen Sie endlich den Ernst der Lage, Herr Spahn!
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/25/corona-den-ernst-der-lage-nicht-erkannt/

 

Corona: Mein Gott, Spahn!

Unser Gesundheitsminister braucht anscheinend eine Aufbauspritze:
Bei der Corona-App hat er sich nicht gerade mit Ruhm bekleckert.
Und gerade kommt in den Nachrichten die Meldung, dass er prüfen will, ob verpflichtende Corona-Tests bei Urlaubsheimkehrern rechtlich möglich sind.  Eine solche Meldung wollen wir nicht hören. Sie ist die typische Hinhaltetaktik eines Politikers, der sich nicht traut.
Wie im Beitrag unten zu lesen ist, haben wir keine Zeit für eine solche Hinhaltetaktik.
Wir bräuchten einen Gesundheitsminister der klar sagt: „Ja, wir brauchen sofort verpflichtende Coronatests.“
Und ein brauchbarer Beamtenapparat müsste binnen drei Stunden die rechtliche Zulässigkeit geprüft haben. Falls Rechtsgrundlagen fehlen sollten, kann man diese ja auch noch schaffen– aber flott!

Die unglaubliche Trägheit der Politik – Auch Söder versagt

Es ist nun schon zwei Wochen her, als uns Bilder vom Ballermann erschreckten. Es waren die selben, die wir von Ischgl kannten. Wir hatten gesehen, welche schrecklichen Folgen die damalige Party hatte. Und nun hatten durchgeknallte Idioten (ja, so muss man wirklich sagen) ein neues Ischgl auf Mallorca veranstaltet. Man hätte meinen können, dass die Politik sofort reagiert und zwangsweise alle Rückkehrer aus Risikogebieten einem Corona-Test unterwirft, aber nichts ist passiert. Erst jetzt, wo – wie vorhersehbar – die Zahl der Infektionen bedrohlich ansteigt, kommt etwas Bewegung in die Politik: Die Gesundheitsminister der Länder haben miteinander gesprochen und heute soll das endlich zu einem Ergebnis führen – zwei Wochen zu spät!
Ich habe ja hier schon frühzeitig gewarnt:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/13/herr-soeder-hoechste-alarmstufe/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/15/corona-mann-soeder-tun-sie-was/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/13/herr-spahn-das-ist-zu-wenig/
Ich frage Sie nun: Was ist schlimmer: der Leichtsinn jugendlicher Partygänger oder die bisherige Untätigkeit der Politik? Söder, der als der große Manager der Corona-Krise galt, hat nun jedenfalls diesen Ruf verspielt.
Hoffen wir, dass es nun nicht zu einer zweiten Corana-Welle kommt und dass nur wenige Menschen die schlafmützige Politik mit dem Leben bezahlen müssen!

Zweite Corona-Welle? Mallorca – ein zweites Ischgl? Sofort handeln, Frau Merkel!


Man sollte es nicht glauben, wie viele Hirnrissige es gibt: Am Ballermann auf Mallorca wird gefeiert wie eh und je – und wie im Winter in Ischgl. An den Folgen von Ischgl haben wir noch Jahrzehnte lang zu tragen, denn der folgende Shutdown hat uns in eine tiefe Krise gestürzt.
Nun kann es durchaus sein, dass sich das Ganze wiederholt, weil sich ganze Massen von jungen meist deutschen Urlaubern am Ballermann dicht gedrängt besaufen. Das ist aus zwei Gründen schlimmer als Ischgl:
In Ischgl wussten die Discotheken-Besucher nicht, was sie sich da einfangen würden. Die Urlauber auf Mallorca sind dagegen vor ihrem unsinnigen Treiben gewarnt worden.
Was aber schlimmer ist,
ist die Gefahr, dass es nun zu einem zweiten Shutdown kommen könnte, und den würden wir nicht überstehen, wie der Vorsitzende der Landeshauptleutekonferenz, der Salzburger Wilfried Haslauer, zu Recht gesagt hat:
https://www.sn.at/salzburg/politik/haslauer-zweiten-shutdown-wuerden-wir-nicht-aushalten-90069631
Was also ist zu tun, um eine solche Katastrophe zu vermeiden? Tun Sie was Frau Merkel! Alle Mallorca-Heimkehrer müssten sofort am Flugplatz untersucht werden. Wenn das unterbleibt, könnte das der Untergang unser Wirtschaft sein.

Wurden die Urlauber von Thomas Cook betrogen?

                                             https://autorenseite.wordpress.com/home/

Stellen Sie sich vor: Sie kaufen sich eine Dose Fertignahrung, beispielsweise Gemüsesuppe. Was würden Sie sagen, wenn Sie die Dose aufmachen und feststellen, dass sie nur zu einem Viertel gefüllt ist? Sie würden sich betrogen fühlen.
Und wie ist es mit dem Sicherungsschein der Pauschalurlauber? Da glaubt doch ein jeder, dass er im Falle einer Pleite seines Reiseunternehmens gesichert ist. Das ist jedoch nicht der Fall, wie jetzt heraus kommt. Die Mittel der Versicherung reichen nicht aus, um d
ie Schäden der Urlauber zu bezahlen, denn die Rücklagen müssten eigentlich drei- bis viermal so hoch sein. Da werden sich die Urlauber doch nun auch genauso betrogen fühlen wie die Käufer der obigen Gemüsesuppe..

Und noch ein anderes Beispiel: Nehmen wir an, ein kleiner Busunternehmer, der vor der Pleite steht, verkauft eifrig weiter seine Busreisen, obwohl er die nicht mehr durchführen kann. Der Mann wird sicherlich wegen Betrugs oder wegen eines Konkursdelikts belangt. Anders ist es bei der großen Firmen: Die sind ja auch in aussichtsloser Lage angeblich immer noch auf der Suche nach Investoren. Und wenn das nicht klappt und die Frage des Betruges aufgeworfen wird, heißt es: Das hat doch kein Mensch ahnen können, dass das in die Hose geht.