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Wie viele Gehirnzellen vernichtet ein Tropfen Alkohol?


Gerade lesen wir wieder, dass Alkohol immer schädlich ist, auch wenn er maßvoll genossen wird. Zuvor lasen wir aber in der Ärztezeitung, dass ein Gläschen Alkohol gut gegen Demenz sein soll.
Wenn ich auf die Jahrzehnte meines Lebens zurück blicke, las ich immer wieder neue Erkenntnisse über die Schädlichkeit bzw. Unbedenklichkeit von Alkohol oder auch von Kaffee.
Und die fielen immer wieder völlig gegensätzlich aus.
Das Schlimmste, was ich über den Alkohol las, stand während meiner Studienzeit in der Zeitung. Damals konnte
n Mediziner angeblich genau vorher sagen, wie viele Gehirnzellen ein Tropfen Alkohol vernichtet. Leider habe in die Zahl längst vergessen, aber sie gab mir zu denken, da ich ja einerseits mein Examen bestehen musste und mir andererseits ein Leben ohne Alkohol keinen Spaß gemacht hätte. Ich ging nämlich damals nach dem Lernen zur Entspannung gerne in Schwabing in eine Bar (Das konnte man sich damals als Student noch leisten!). Dort musste man ein alkoholisches Getränk bestellen. Wasser gab es nicht. Man hätte höchstens GinTonic bestellen und den Gin stehen lassen können.
Ich war immer schon ein Mensch, der herrschende Meinungen kritisch hinterfragte, auch wenn sie von Fachleuten stammte, von deren Fachgebiet ich keine Ahnung hatte. Ich sagte mir damals: Das, was die Ärzte verbreitet
hatten, konnte unmöglich stimmen, denn der wohl intelligenteste Deutsche (Goethe) trank wie viele andere bedeutende Persönlichkeiten gerne ein Gläschen.
Und dann las ich auch zufällig, wie viele Irrlehren schon in der Medizin vertreten worden sind. Ob Sie‘s glauben oder nicht: Sie hätten sogar früher Ihre Exkremente zu sich nehmen sollen:
https://www.aerztezeitung.de/Politik/Gesund-mit-Dreck-und-Kraeutern-290254.html
Das Trinken von Urin hat sich ja bis in die heutige Zeit erhalten. Gandhi und Nehru gönnten sich morgens ein Gläschen frischen Urin und in einem Buch las ich, dass Urin (aus dem Mittelstrahl!) gut gegen Allergien sein soll. Gott sei Dank habe ich keine Allergie, denn ich habe nur einen Strahl, aber keinen Mittelstrahl.
Zusammenfassend bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass man nicht blind seinem Arzt oder den gängigen Gesundheitstheorien folgen soll, sondern dass man auf seinen Körper hören soll. Der weiß oft besser, was ihm gut tut.

Das hat mich doch erschreckt

Der RTL-Reporter von Wilmsdorff hat im Fernsehen ein Experiment vorgeführt. Er hat sich eine Zeit lang von Nahrungsmitteln ernährt, die in Plastik oder plastikbeschichteten Verpackungen enthalten waren. Nach vier Wochen waren die Ergebnisse schlimm. Die Weichmacher-Werte im Urin waren zum Teil um das Zweihundertfache erhöht, die im Blut sogar um das Vierhundertfache.

Es ist doch sehr merkwürdig, dass erst jetzt jemand auf die Idee kommt, die Wirkung von Plastikverpackungen zu untersuchen. Welche Folgen dieser Wahnsinn hat, sehen wir an der Entmannung der Männer:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/08/06/die-vernichtung-des-mannes/
Die Weichmacher beeinträchtigen die Fortpflanzungsfähigkeit und die Libido. So wundern wir uns nicht, dass sich in Frankreich demnächst auch allein stehende Frauen auf Kosten der Kasse künstlich befruchten lassen können.
Welche sonstigen Langzeitwirkungen das Plasikzeug haben wird, ist völlig offen. Es sind ja nicht nur die Weichmacher das Problem, sondern auch die kleinen Plastikteilchen, die sich überall – auch in der Nahrung – ausbreiten und die sich im ganzen Körper,  sogar im Gehirn, ablagern.
Das Traurige ist, dass nichts dagegen unternommen wird. Die Klimaprobleme beschäftigen uns mehr als die Gesundheit.

Zitat zum Tag


So ehrlich sollte man in den Schwimmbädern schon sein!

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Die interessanten Dinge erfährt man nicht, z.B. wie viel Prozent Urin enthält das Wasser im Schwimmbad?


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Leseecke. Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Der Mensch is a Sau


Recht hat er gehabt, der Kabarettist Qualtinger, als er das Couplet sang: „Der Mensch is a Sau…“
https://autorenseite.wordpress.com/2018/09/12/der-mensch-is-a-sau-3/
Neulich im Fernsehen brüstete sich der Sieger bei den Schwimmmeisterschaften damit, dass er auf seinen Sieg hin „ordentlich ins Wasser hinein gepullert“ habe. Das täten alle.
Bisher hatte ich gedacht, dass kein normaler Mensch ins Becken eines Hallenbades uriniert. Aber ich bin halt von vorgestern.
Ich schlage vor, dass künftig in Thermalbädern auch der Uringehalt angegeben wird. Vielleicht hat der ja auch eine Heilwirkung. Das sollte einmal untersucht werden. Übrigens gibt es ja Menschen wie Gandhi und Nehru, die aus Gesundheitsgründen Urin getrunken haben. Dazu las ich einmal, dass der Urin aus dem Mittelstrahl genommen werden müsse. Dann sind die arm dran, die keinen Mittelstrahl mehr haben.

 

Der Mensch is‘ a Sau

Bad

So lautete ein Chanson von Qualtinger. Daran musste ich denken, als ich auf der Frontseite von Web.de las, was wirklich in den Schwimmbädern los ist. Aber der Artikel ist nicht sehr instruktiv.
Bei vielen Bädern ist es so, dass das Wasser erst einmal auf Badetemperatur aufgeheizt werden muss. Und weil dies so ist, wird es natürlich nicht so schnell erneuert. Mir ist ein solches Wasser zu unappetitlich, denn man hat festgestellt, dass die Badenden im Durchschnitt pro Tag 200 Liter Urin ins Becken ablassen.
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/schwimmen-urin-im-pool-wie-gehen-hallenbaeder-damit-um/6988150.html
In den USA hat man mal versucht, gegenzusteuern, in dem man eine Chemikalie ins Badewasser gegeben hat, die sich rot färbte, wenn sie mit Urin in Berührung kam. Das hat sich leider nicht durchgesetzt, weil ein Gericht festgestellt hat, dass es eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts ist, wenn jemand in dieser Weise als Ferkel bloß gestellt wird. Und auch Chemikalien wollten die Leute nicht im Wasser haben, dann schon lieber Urin. Wenn Sie wie viele Heilpraktiker an die Heilkraft des Urins glauben, gehen Sie in solche Bäder. Fragen Sie sich aber, ob sie dem Rat eines Arztes folgen sollen, der Ihnen sagt, Sie sollten sich nach dem Bad nicht duschen, sondern das Heilwasser weiter wirken lassen und sich deshalb nur mit dem Handtuch leicht abtupfen.
Am saubersten haben Sie es freilich, wenn Sie sich einen Badezusatz kaufen und sich damit in Ihre eigene Badewanne legen. Oder verlegen Sie Ihre Kur in den Sommer und gehen ans Meer.

Die Top-Pinkler der Woche

Soeben haben es zwei Pinkler geschafft, in die Top-News zu kommen. Der erste war ein Vater, der von seinem kleinen Sohn während einer Pinkelpause aus dem Auto ausgesperrt wurde:
http://www.salzburg.com/nachrichten/diverse/verrueckt/sn/artikel/bub-sperrt-papa-bei-pinkelpause-aus-auto-aus-102715/
Der zweite war ein junger Mann, der in die Wasserversorgung einer amerikanischen Stadt gepinkelt hat, so dass das gesamte Wasser erneuert werden musste:
http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/chronik/sn/artikel/pinkler-verunreinigt-144-millionen-liter-trinkwasser-103247/
Wer wird denn so penibel sein? Bei uns pieseln doch auch die Skifahrer ständig in unsere Wasserreservoire, nämlich auf die Gletscher. Wir werden getröstet, indem man uns sagt, der Boden würde derartige Verunreinigungen herausfiltern. Wirklich? Aber wie lange noch?
Der Anlass für diesen Beitrag ist eigentlich ein anderer. Der Fall aus Amerika sollte uns warnen: Wir leben viel zu sorglos, weil wir es mit Terroristen zu tun haben, denen der Einfallsreichtum fehlt. Man stelle sich vor, diese Leute würden in einer konzertierten Aktion die Wasserwerke unserer Städte vergiften: Was wäre dann wohl hier los? Stellen Sie sich vor, die Münchner hätten nicht verpieseltes, sondern radioaktiv verseuchtes Wasser getrunken!