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Herr Spahn, das ist zu wenig!

Heute hat der Gesundheitsminister mal wieder etwas von sich hören lassen. Er warnte vor Leichtsinn, mahnte zur Vorsicht und bat die Bürger um Einhaltung der Regeln.
Das ist zu wenig! Ein zweiter Shutdown wäre unser wirtschaftlicher Untergang. Daher bedarf es schon einschneidender Maßnahmen, um den Ballermann nicht zu einem zweiten Ischgl werden zu lassen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/07/13/zweite-corona-welle-mallorca-ein-zweites-ischgl-sofort-handeln-frau-merkel/

Der Untergang der Kultur?

Schauen Sie erst einmal das Zitat zum Tag hier unten an. Was uns heute als Kunst verkauft wird, ist oft nichts anderes als ein Einfall oder häufig eine Provokation bzw. ein Tabubruch: So kommt ein Künstler in die Medien und das ist dann auch oft der Start für eine Karriere.
Dementsprechend verändert sich auch der Begriff der
Kultur. Auf einmal wird es üblich, diesen Begriff als Synonym für „Unsitte“ zu gebrauchen. So spricht man dauernd von einer Kultur des Schweigens bzw, des Wegsehens bei Missbrauchsfällen. Für mich ist das eine schreckliche Entgleisung.
Und wenn man von deutscher Leitkultur spricht, gerät das, was damit gemeint ist, immer mehr in den Hintergrund. Wenn man schaut, was die Jugend interessiert, so sind das weniger Radtouren durch Franken oder die Backsteingotik, sondern Flugreisen nach New York, Neuseeland,
zum Taj Mahal oder an die chinesische Mauer.
So, wie sich die Menschen durch die Flüchtlingsbewegungen vermischen, wird wohl auch die Kultur zu einem Einheitsbrei. Man wird immer seltener sagen können, dieser oder jener Bau oder ein anderes Kunstwerk sei typisch für ein bestimmtes Land, so wie es Kunsthistoriker bei Antiquitäten zweifelsfrei feststellen können.
Und auch jeder sieht auf den ersten Blick, dass eine Almhütte eben aus Bayern stammt und nicht aus China. À propos Bayern: Da freut man sich, wenn hier zu Lande der Spruch üblich ist: „Mia san mia!“ Und das wird auch praktiziert in den Trachtenvereinen und den Bräuchen.
Hoffnung für eine Rückbesinnung auf die Wurzeln gibt es, wenn man sich das Prinzip des Dondolismus vor Augen hält:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/07/04/tag-des-ungehorsams/
Die Menschheit ist ständig in Bewegung zwischen zwei Extremen (z.B. Kadavergehorsam und gewaltsamen Demonstrationen). So beobachten wir auch eine Gegenbewegung zur Globalisierung, von der die EU ein Teil ist. Der Brexit ist ein Zeichen dafür, dass die Briten für sich sein wollen – auch gerade in kultureller Hinsicht.
Man fragt sich aber auch: Befinden wir uns vielleicht zur Zeit in der letzten Phase der Kultur, die Oswald Spengler seherisch so beschrieben hat (Zitat aus Wikipedia:)

„Der Kulturtod vollziehe sich, indem Kultur in Zivilisation übergeht. Den späten Zustand der Zivilisation charakterisiere:

  • das Greisenhafte statt des Jugendlichen, Geschichtslosigkeit,
  • Künstlichkeit und Erstarrung aller Lebensbereiche,
  • Herrschaft der anorganischen Weltstadt anstelle des lebensvollen bäuerlich geprägten Landes,
  • kühler Tatsachensinn anstelle der Ehrfurcht vor dem Überlieferten,
  • Materialismus und Irreligiosität,
  • anarchische Sinnlichkeit, panem et circenses, Unterhaltungsindustrien,
  • Zusammenbruch der Moral und Tod der Kunst,
  • Zivilisationskriege und Vernichtungskämpfe,
  • Imperialismus und die Heraufkunft formloser Gewalten.“