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Respekt, Frau Buder!

Die CDU hat einen großen Fehler gemacht, als sie Frau Buder nicht ermöglicht hat, an der Wahl des Parteivorsitzenden teilzunehmen. Das wäre ein Zeichen dafür gewesen, dass die Demokratie auch unten an der Basis angekommen ist:

CDU: Wahl des Parteivorstands – Mein Beileid, Frau Buder

Wenn nun drei alte Männer den Scherbenhaufen zusammen kehren wollen, den die Kanzlerin hinterlassen hat, so ist davon nicht viel zu erwarten: Haben die drei jemals den Mund aufgemacht, um die schlimmsten Missstände zu beseitigen?
Schäbig ist, dass etliche Parteimitglieder Frau Buder vorwerfen, es sei ihr nur um Aufmerksamkeit gegangen. Nein, ihre Kandidatur war wichtig, weil sie zeigt, wie es um die Union steht.
Man könnte natürlich gegen Frau Buder einwenden, sie habe nicht genug Erfahrung, um eine Partei zu führen. Aber hat man je nach Erfahrung gefragt, als man zwei Frauen zu Verteidigungsministerinnen machte? Frau Buder ist intelligent und hätte sich schon in den Job einer Parteivorsitzenden eingearbeitet. Ihre Wahl wäre ein Paukenschlag gewesen, mit dem die Basis hätte zeigen können: Wir wollen einen totalen Neuanfang und brechen mit Frau Buder auf.

Die CDU so schwach und undemokratisch?

Irgendwie erinnert mich die CDU manchmal an die DDR: Dort demonstrierte die Staatsführung dadurch Stärke, dass sie Wahlergebnisse von fast 100 % präsentierte. Ein ähnliches Prinzip praktizierte die CDU auch bisher: In den Hinterzimmern der Macht wurde ausgehandelt, wer die Führung der Partei (und damit mittelbar auch die Führung Deutschlands) übernehmen sollte. Letztmals wurde dies mit großem Misserfolg bei Laschets Wahl praktiziert.
Nun braucht die Partei wieder einen neuen Vorsitzenden und man hat erkannt, dass man etwas demokratischer werden muss, indem man die Basis mit einbezieht.  Wie gesagt: „etwas demokratischer“. Denn vielleicht ist das alles nur schöner Schein. In der Parteispitze wird nämlich offenbar darüber diskutiert, wie man bei der Wahl vorgehen soll. Und da ist wieder davon die Rede, dass sich die Bewerber um das Amt zusammensetzen und entscheiden, wer sich zur Wahl stellen soll. Vielleicht geht es dann wieder so, dass einer übrig bleibt und dass der dann ein Wahlergebnis erzielt, das an die DDR erinnert, denn die Basis wird ja das zeigen müssen, was in der CDU groß geschrieben wird: Geschlossenheit.
Warum können sich nicht beispielsweise 5 Kandidaten zur Wahl stellen? Und ist es ein Zeichen der Schwäche, wenn schließlich einer davon mit 25 % gewählt wird? Das zeigt doch vielmehr an, dass die Partei über mehr Männer verfügt, denen die Führung zugetraut wird.
Toll fände ich, wenn die CDU einen jungen dynamischen Frauentyp hätte, der sich gegenüber dem womöglich abgekarteten Spiel der alten Männer durchsetzen und so einen echten Aufbruch einleiten würde. Also meine Damen: Wer traut sich zu, gegen einen womöglich ausgehandelten männlichen Kandidaten anzutreten?

Was die Union jetzt tun müsste, aber wohl niemals machen würde


Die Union hat einen großen Fehler: Sie hat keine aufmüpfige Jugend wie die SPD, wo die Jusos seit Wieczorek-Zeul bis Künast die Alten vor sich her treiben. Die Junge Union dagegen hat eher den Charakter eines Postenerwartungsvereins: Man gibt sich brav, denn man will ja was werden. So hat die Junge Union die Missstände des Merkelismus widerspruchslos hingenommen, um das zu zeigen, was in der Union groß geschrieben wird: Geschlossenheit. Die Folge davon ist, dass die jungen Leute eher auf der Straße demonstrieren, anstatt in der Partei zu revoltieren.

Da die Union den Selbsterneuerungsprozess bisher verschlafen hat, müsste sie ihn jetzt angehen und zu ihrer Wahlniederlage klar sagen: „Wir haben verstanden: Pecavi! Wir werden uns ändern.“ Und dann müsste sie sich mit all dem auseinandersetzen, was im Merkelismus schief gelaufen ist. Dort müsste sie neue Akzente setzen.
Söder ist schon wieder auf Krawall gebürstet, wie im Beitrag weiter unten zu lesen ist. Aber es bringt die Union nicht wirklich voran, wenn man nur Opposition betreibt. Das Grundproblem ist das Parteiprogramm der Union und das muss völlig umgekrempelt werden.

CDU und CSU: Wann endlich…

Merz schimpft gerade über die CSU und spricht von einem „Tiefpunkt der Zusammenarbeit“. Wenn er von „Zusammenarbeit“ spricht, ist das allerdings verfehlt. Die CSU arbeitet nicht mit der CDU zusammen, sondern gegen sie. Laschet hätte durchaus eine reelle Chance gehabt, eine Jameika-Koalition zustande zu bringen, aber Söder hat nicht nur Laschet demontiert, sondern auch die Möglichkeit einer Koalition von Union, FDP und Grünen. Diese Parteien wären eigentlich näher beieinander gelegen als eine Ampelkoalition, bei der die FDP größere Probleme hat, als die Grünen bei Jameika gehabt hätten. Aber die FDP wird wohl bei einer Ampel mitmachen, weil es sich nicht gut macht, mit der großen Wahlverliererin (Union) eine Regierung zu bilden. Außerdem hat sich die CDU – auch gerade dank „södern“ – zu einer Chaotentruppe entwickelt, bei der die FDP kaum noch weiß, mit wem sie verhandeln soll.

Da frage ich mich, was schon oft gefragt wurde: Wann endlich breitet sich die CDU auf ganz Deutschland aus, anstatt sich immer wieder von der CSU ein Bein stellen zu lassen?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/11/zitat-zur-politik-3/
Allerdings ist jetzt wohl kaum der richtige Zeitpunkt für eine solche Entscheidung, denn aus bayerischer Sicht ist wohl die CDU schuld am Wahldebakel der Union, weil sie den „Kanzlerkandidaten der Herzen“ nicht zum Zuge kommen ließ. Nun hat sich die CDU zu einer Chaotentruppe entwickelt, die koalitionsunfähig ist. Daher hätte eine CDU neben der CSU nun nur sehr geringe Chancen, während sie früher sicherlich viele CSU-Wähler zu sich hinüber hätte ziehen können.

Der arme Laschet (die Union-ein trauriger Haufen)

Die Union ist ein trauriger Verein: Jetzt, wo es um die Wurst (das Kanzleramt) geht, fällt sie ihrem Kandidaten in den Rücken. Wie kann man nur so dumm sein? Laschet hätte nämlich durchaus gute Chancen gehabt: Von den Parteien, die über eine Regierung verhandeln, haben ja die Union und die FDP die größten Schnittmengen und dann müsste man sich nur noch die Grünen passend machen. Laschet hätte sagen können: „Wir haben zwar die Wahl verloren, aber die „Mitte“, bzw. das „bürgerliche Lager“, bestehend aus Union und FDP, hat die Mehrheit und müsse daher regieren. Das hätte doch den „Charme“ gehabt, von dem bei den Parteiverhandlungen die Rede ist.  Daraus hätte durchaus etwas werden können, wenn die Zahl der Beckmesser in der Union nicht immer mehr und immer lauter würde. Das hat Lindner an der Regierungsfähigkeit der Union zweifeln lassen und treibt ihn in die Arme von Parteien, die gar nicht zur FDP passen.
Wer so seine letzte Chance verspielt wie die Union, ist wirklich nicht regierungsfähig.

Geniale Erfindung der Juden: der Sündenbock. Nun ist Laschet dran

Den Juden verdanken wir u.a. die geniale Erfindung des Sündenbocks: Sie luden ihre Sünden auf einem Ziegenbock ab und trieben diesen in die Wüste – weg war er und mit ihm die Sünden.
Ist Laschet der Sündenbock der Union? Wenn er die Jamaika-Koalition nicht hinkriegt, muss er sicherlich gehen. Manche weinen ja dem „Kanzlerkandidaten der Herzen“ (Söder) nach und glauben, mit ihm hätte man bessere Chancen bei der Wahl gehabt. Aber das ist ein Irrtum:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/07/soeder-wie-schnell-aus-dem-kanzlerkandidaten-der-herzen-der-herzlose-kandidat-geworden-waere-und-warum-laschet-doch-die-bessere-wahl-ist/
Söder kann ja auch nicht aus Bayern auf ein Vorzeige-Ergebnis bei der Wahl hinweisen.

Die Ursachen für das Wahldebakel sind allerdings nur zum Teil bei Laschet zu suchen. Merz hat völlig recht, wenn er sagt, die CDU sei denkfaul geworden. Aber das ist noch zu wenig: es ist etwas faul in einer Partei, in der es zu Maskendeals gekommen ist, die, wie ich hier öfter angemahnt habe, nicht richtig aufgearbeitet wurden:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/05/30/linke-bringen-licht-in-maskendeal/
Die Union ist nicht nur faul in diesem Sinne, sondern auch träge: Wir leben inzwischen im Land des Merkelismus. Und weil keiner der Union etwas dagegen unternommen hat, haben es nun die Wähler getan. Recht so! Und deshalb darf Laschet in der Politik keine andere Rolle mehr spielen als die des Sündenbocks, wobei er dann allerdings für die größeren Sünden seiner Partei mit büßen muss.
Die Union bedarf einer grundlegenden Erneuerung, die nur in einer Denkpause in der Oppositionsrolle stattfinden kann. Da muss die lange Liste der Fehler des Merkelismus gründlich aufgearbeitet werden – und das braucht Zeit.

Wahltipp für Unionswähler (Bitte vor der Wahl unbedingt lesen!)

Sind Sie Unionswähler aus Tradition? Oder weil Sie „christlich“ wählen wollen? Oder haben Sie Angst vor einem Linksrutsch? Dann sollten Sie das vielleicht doch noch mal durchdenken. Wie wäre es denn, sich die Stimmabgabe unter dem Gesichtspunkt der sozialen Verantwortung nochmals zu überlegen? Bekennen Sie sich auch zu dieser Politik:

Wir Unionswähler wollen weiter so mit dem „bewährten“ Merkelismus. Und der sieht so aus:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/07/wollt-ihr-das-so-deutschland-stuerzt-ab/

Hier nochmals in Kürze, was diejenigen wollen, die die Union wählen:
>  Wir sind für ständig steigende Kinderarmut, denn Geld verdirbt den Charakter
> Wir wollen steigende Mieten. Uns reicht das Existenzminimum oder weniger. Wir sind ja so bescheiden und daher gegen österreichische Verhältnisse (Miete in Wien ∅ 13 Euro pro qm, in München 22).
> Wir finden es gut, dass immer mehr Menschen von den Tafeln ernährt werden müssen. Dann kriegen die Leute jedenfalls ein gesundes Essen.
> Wir sind keine Neidhammel und gönnen den Reichen, dass sie immer reicher werden. Wer ärmer wird, ist selber schuld.
> Wir sind für prekäre Arbeitsverhältnisse: Aufstocker, Zeit- und Leiharbeiter… So kreiert man Aufschwung und eine Steigerung der Unternehmergewinne.
> Wenn Rentner bis ans Lebensende arbeiten müssen und immer mehr einen Zweitjob brauchen, ist das gut so: Arbeit erhält jung.
> Bescheidenheit ist die Zierde des Alters: Wir wollen keine so hohen Renten wie die Österreicher, die 400 Euro mehr bekommen als Deutsche bei14-maliger Auszahlung.
> Wir Deutschen sind fleißig und arbeiten gerne bis 67 und heben uns damit von den faulen Österreichern ab, die mit 60 in den Ruhestand gehen können.
> Es ist gut, dass die Printmedien über Subventionen vom Staat an die Kandare genommen werden. Es geht doch nicht an, dass jeder schreiben kann, was er will.
> Armut schändet nicht. Deshalb gönnen wir den Bürgern der Nachbarstaaten, dass sie mehr Grundbesitz und viel mehr Vermögen haben.
> Wenn bei uns die Armut ständig steigt, so ist das ein Ansporn für das Volk. noch mehr zu leisten.
> Wir zahlen gerne Steuern. Deshalb finanzieren wir nun den Staat anstatt es wie früher von den Unternehmern zu verlangen.
> Die Maskendeals zeigen die menschliche Seite der Partei. Schwamm drüber und keine weitere Aufklärung! Wir müssen nach vorne schauen!
> Wir geben wenig für Bildung aus, denn wir Deutschen sind sowieso gescheit.
> Wir lieben dynamische Männer, denen auch bei traurigen Ansprachen des Bundespräsidenten der Humor nicht vergeht. Deshalb muss Laschet Kanzler werden, auch wenn ihn das Volk nicht mag.
> Wir haben keine Skrupel, Schulden zu machen „auf Teufel komm raus“. Sollen die Kinder und Enkel nur dafür zahlen, dass wir ihnen das Leben geschenkt haben.
> Wir haben Verständnis dafür, dass die Partei laufend die Verfassung bricht. Zu Recht sagte ein Minister, er könne ja nicht dauernd mit dem Grundgesetz unterm Arm rum laufen.

Ach, wie gut haben wir es doch in Deutschland. Das wird uns durch Umfragen immer wieder eingebläut. Darum weiter so!

Lesen Sie eingehender über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/

Wird unsere Wahl manipuliert?

Es scheint keine Wahl mehr zu geben, ohne dass hinterher der Vorwurf der Manipulation erhoben wird. Das war nicht nur in Belarus oder in Russland so, sondern sogar in einer so gefestigten Demokratie wie in den USA. Dort erhoben nicht nur Querdenker Betrugsvorwürfe, sondern auch der frühere Präsident, was den Behauptungen natürlich besonderes Gewicht verleiht. Aber bei uns gibt’s doch so etwas nicht, oder?

Irgendwie gibt mir zu denken, dass ich lange keine Wahlunterlagen bekam, obwohl aus anderen Ländern schon eine Spitzenbeteiligung an der Briefwahl gemeldet wurde.
Und da denke ich, dass man die Wahl schon ganz einfach beeinflussen könnte:
Die Union steckte in einem Umfragetief, was Söder einem Wahlkampf im Schlafwagen zuschrieb. Die CDU hoffte daher nicht zu Unrecht, mit einem kämpferischeren Laschet doch noch dem Stimmungstief heraus kommen zu können.
Wenn man also hofft, auf der Ziellinie noch ein paar Punkte sammeln können, dann ist es am besten, wenn man die Wahlunterlagen erst sehr spät verschickt, denn Briefwähler, die bereits abgestimmt haben, kann man nicht mehr erreichen.
Der Versendungstermin der Wahlunterlagen hat also durchaus Einfluss auf das Wahlergebnis. Wir können ja sehen, dass die Union auf der Zielgeraden aufholen konnte.

Erfahrungsgemäß beantragen die Briefwähler gleich nach Empfang der Wahlunterlagen die Briefwahl, und dann stimmen sie auch gleich ab und warten nicht bis zum letzten Termin nach dem Motto: „Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf Morgen.“ Nachdem aber die Stimmungen der Wähler schwanken, wie uns die Umfragen zeigen, ist es also wichtig, ob jemand vor einem Meinungsumschwung wählt oder danach.

Misstrauische Wähler werden wahrscheinlich auch bei uns nach der Wahl von Manipulation reden. Um solchen Vorwürfen mangelnder Neutralität  vorzubeugen, müssten also sämtliche Wahlunterlagen an einem bestimmten Termin versandt werden, der gesetzlich festgelegt werden müsste, z.B.: einen Monat vor der Wahl. Der Termin für die Urnenwahl wird ja auch auf einen Tag bestimmt, und es läuft bei uns nicht so wie in Russland, wo die Wahl sich über mehrere Tage erstreckt.

Vielleicht erklärt uns ja mal der Wahlamtsleiter in Bayern, warum heuer die Wahlunterlagen später versandt wurden als in anderen Bundesländern.

Der große Irrtum des Herrn Laschet

„Wenn Laschet von der „Mitte“ spricht, ist das etwas so, als würde Söder behaupten, Bayern läge in der Mitte Deutschlands.“


Ich wundere mich immer wieder darüber, mit welcher Dreistigkeit Laschet und die Union die Mitte für sich beanspruchen. Wenn Sie das vielleicht glauben sollten (ich glaube, er glaubt es selber nicht!), dann lesen Sie doch bitte mal das hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/15/schmaehschrift-was-union-waehler-wollen/
Sieht so die Mitte Deutschlands aus? Dann gute Nacht!

Neben der ständigen Betonung der Mitte ist das Hauptthema von Herrn Laschet die Warnung vor der Gefahr einer Beteiligung der Linken an einer künftigen Koalition. Mich erinnert das ein bisschen an die Adenauerzeit, als die CDU vor der SPD warnte, weil diese uns den Kommunisten im Osten ausliefern würde.
In Wirklichkeit wäre eine in eine Koalition eingebundene Linke in keiner Weise gefährlich, sondern würde ein wichtiger Faktor beim Abbau des Merkelismus (sprich: Raubtierkapilalismus).
Und daher wäre es aus Sicht von Laschet wichtiger gewesen, ein Konzept zur Überwindung des Merkelismus vorzulegen. Damit hätte er mehr punkten können als mit der Warnung vor den Linken.
Da hilft es nun auch nichts mehr, wenn Mutti Merkel Laschet zu Hilfe kommen will.

 

Rote Socken oder schwarze Strümpfe?


Wie verzweifelt muss die Union sein dass sie jetzt auf eine Wahlkampftaktik aus der Kohl-Ära zurück greift: nämlich auf die „Rote Socken-Kampagne“. Ja, es werden Szenarien vom drohenden Kommunismus an die Wand gemalt, wenn die „Mauerschützenpartei“ mit regiere. Anscheinend hat die Union ihre eigene Vergangenheit vergessen, in der ehemalige Nazis Gründer waren und ein Kommentator der Judengesetze Staatssekretär werden konnte.

Aber Schluss mit der Vergangenheit. Was ist schlimmer: rote Socken oder schwarze Strümpfe? Vor dieser Wahl stehen die Bürger in 4 Wochen. Soll es wirklich so weiter gehen wie bisher und wie ich bereits schon mal hier geschrieben habe und nun nochmals wiederhole. Wenn sie die schwarzen Strümpfe (Union) wählen, müssen Sie dies bekennen:

>  Wir sind für ständig steigende Kinderarmut, denn Geld verdirbt den Charakter
> Wir wollen steigende Mieten. Uns reicht das Existenzminimum oder weniger. Wir sind ja so bescheiden und daher gegen österreichische Verhältnisse (Miete in Wien ∅ 13 Euro pro qm, in München 22).
> Wir finden es gut, dass immer mehr Menschen von den Tafeln ernährt werden müssen. Dann kriegen die Leute jedenfalls ein gesundes Essen.
> Wir sind keine Neidhammel und gönnen den Reichen, dass sie immer reicher werden. Wer ärmer wird, ist selber schuld.
> Wir sind für prekäre Arbeitsverhältnisse: Aufstocker, Zeit- und Leiharbeiter… So kreiert man Aufschwung und eine Steigerung der Unternehmergewinne.
> Wenn Rentner bis ans Lebensende arbeiten müssen und immer mehr einen Zweitjob brauchen, ist das gut so: Arbeit erhält jung.
> Bescheidenheit ist die Zierde des Alters: Wir wollen keine so hohen Renten wie die Österreicher, die 400 Euro mehr bekommen als Deutsche bei14-maliger Auszahlung.
> Wir Deutschen sind fleißig und arbeiten gerne bis 67 und heben uns damit von den faulen Österreichern ab, die mit 60 in den Ruhestand gehen können.
> Es ist gut, dass die Printmedien über Subventionen vom Staat an die Kandare genommen werden. Es geht doch nicht an, dass jeder schreiben kann, was er will.
> Armut schändet nicht. Deshalb gönnen wir den Bürgern der Nachbarstaaten, dass sie mehr Grundbesitz und viel mehr Vermögen haben.
> Wenn bei uns die Armut ständig steigt, so ist das ein Ansporn für das Volk. noch mehr zu leisten.
> Wir zahlen gerne Steuern. Deshalb finanzieren wir nun den Staat anstatt es wie früher von den Unternehmern zu verlangen.
> Wir geben wenig für Bildung aus, denn wir Deutschen sind sowieso gescheit.
> Wir lieben dynamische Männer, denen auch bei traurigen Ansprachen des Bundespräsidenten der Humor nicht vergeht. Deshalb muss Laschet Kanzler werden, auch wenn ihn das Volk nicht mag.
> Wir haben keine Skrupel, Schulden zu machen „auf Teufel komm raus“. Sollen die Kinder und Enkel nur dafür zahlen, dass wir ihnen das Leben geschenkt haben.
Ach, wie gut haben wir es doch in Deutschland. Das wird uns durch Umfragen immer wieder eingebläut. Darum weiter so!

Lesen Sie eingehender über den Merkelismus:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/14/was-ist-der-merkelismus-i-2/