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Ich spende nichts – (oder vielleicht doch?)

Eigentlich schade! Ich täte ja gern mal was Gutes, aber das ist kaum noch möglich. Wo man hinschaut, bereichern sich Leute mit dem Geld, das sie an sich weiter geben müssten. Vielleicht bin ich ja auch vorgeschädigt. Meine Tante pflegte mich schon vor Jahrzehnten zu warnen: „Gib niemals der Caritas Geld!“ Und dann erzählte sie mir dazu eine schlimme Geschichte, die nun schon Jahrzehnte zurück liegt und die hier nicht aufgerührt werden soll.
Aber es ging so weiter bei der Kirche. Nehmen wir als jüngstes Beispiel den Peterspfennig. Da sammelt die Kirche für die Bedürftigen und legt das Geld in Londoner Luxusvillen an:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/11/29/muss-der-papst-in-den-knast/
Oder wie war das damals bei Tsunami? Wie viel Geld ist denn beim letzten Tsunami bei den Opfern angekommen? Man sah im Fernsehen immer wieder Menschen in Not, die nichts bekommen hatten, und dann wurde die Frage aufgeworfen, wo denn das ganze Geld geblieben sei.
Besonders schlimm fand ich einmal die Affäre Lierhaus. Ich war der Meinung, dass die Promis, die für die Aktion „„Ein Platz an der Sonne““ werben, dies umsonst tun. Schließlich treten sie im Fernsehen ja für eine gute Sache ein. Das macht sie zum einen noch bekannter und fördert zum anderen die Verbreitung eines positiven Images. Sie haben also durch ihr bloßes Auftreten einen Vorteil, der sehr viel wert ist. Ich meinte daher, dass es zu den selbstverständlichen Pflichten eines Promis gehört, auch mal ein paar Worte für eine gute Sache in die Kamera zu sprechen. Wenn schon die Zuschauer Geld stiften (darunter Kinder ihr Taschengeld), dann sollte man doch als Promi ein paar kostenlose Sätze für solche Aktionen übrig haben. Aber man darf doch als Promi nicht absahnen, schon gar nicht in dieser unverfrorenen Weise.
Ähnlich war es ja auch bei den Geldsammlern für die UNESCO.
Eigentlich sollte man ja immer wieder etwas Gutes tun und so spende ich doch gelegentlich, wenn ich die feste Überzeugung gewinne, dass sich echte Idealisten kostenlos für einen guten Zweck einsetzen. Oder ich nehme beispielsweise hier an der Geschenkaktion für bedürftige Kinder teil. Es gibt immer eine Gelegenheit, anderen eine Freude zu machen:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/15/neulich-im-cafe-eine-gardinenpredigt-zum-sonntag/
Warum aber die Kirche von mir nur gerade so viel bekommt, dass es im Klingelbeutel scheppert, hängt nicht mehr mit meiner Tante zusammen. Lesen Sie mal das hier.