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Ja, so grausam sind wir!

Die Zahl der Hungernden ist laut dem neuesten UN-Report das dritte Jahr in Folge angestiegen. Zur Zeit hungern etwa 820 Millionen Menschen weltweit (jeder Neunte). 2017 waren es noch etwa 811 Millionen Menschen.
Eigentlich sollte es doch kein Problem für die Menschen sein, ausreichend Nahrung für alle  bereit zu stellen. Stattdessen werden lieber gerade die nächsten Flüge zum Mond und sogar Touristenflüge ins All geplant.
Wir reden dauernd von Menschlichkeit, aber die hat leider in vieler Hinsicht nicht viel mit den Menschen zu tun.

Bombardierung ohne parlamentarische Erlaubnis – darf so etwas sein?

Deutschland will einen – —Sitz im UN-Sicherheitsrat – Israel auch.
Es heißt, dass wir keine Chance haben, denn wenn die Israelis etwas durchsetzen wollen, dann schaffen sie das, es sei denn…
Wenn wir eine gute Idee hätten, könnte es vielleicht mit dem Sitz im Sicherheitsrat klappen. Und da hätte ich dies anzubieten:
Ich meine, die UN sollten die Forderung aufstellen, dass in jedem Land jede Art von Krieg oder Militärschlägen der parlamentarischen Kontrolle unterliegen muss. Es geht doch nicht an, dass drei Staatschefs sich zusammentun und Syrien bombardieren, ohne dass sie hierzu ein „Plazet“ ihrer Parlamente einholen müssen.
Die UN könnten ja Sanktionen gegen die Staaten verhängen, die eine parlamentarische Kontrolle ihres obersten Kriegsherrn ablehnen.
Ein solches Programm würde nämlich verhindern, dass Leute wie Bush aus wahltaktischen Überlegungen mit erlogenen Beweisen ein Land wie den Irak überfallen können und uns damit Probleme aufhalsen wie nun in Nahost und in Afghanistan.

Schäbige Staaten

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Nach dem Erdbeben auf Haiti kamen die UN, um zu helfen. Allerdings hatte diese Hilfe katastrophale Folgen; Die UN-Soldaten haben die Cholera eingeschleppt. UN-Generalsekretär Ban hat sich dafür entschuldigt und großzügige Hilfe versprochen. Er erhielt von vielen Staaten die Zusage, dass sie finanzielle Mittl zur Verfügung stellen würden. Insgesamt wurde eine Hilfszahlung von 400 Millionen Dollar zugesagt. Und jetzt raten Sie mal, wie viel davon bezahlt wurde? Nur 2 Millionen! Wie können Staaten nur so schäbig sein und die Menschen auf Haiti im Stich lassen
. Noch schäbiger ist aber, dass die Staaten ihr gegebenes Wort nicht gehalten haben – und das bei einer so erschütternden Notlage!
Gerade haben wir auch feststellen müssen, dass Deutschland sich nicht an das gehalten hat, auf was man sich in der NATO geeinigt hatte, nämlich 2 % des BIP für die Verteidigung auszugeben. Unsere Verteidigungsministerin spielte diese Einigung herunter, indem sie sagte, das sei nur ein Plan gewesen.
Es gäbe ja noch viele ähnliche Beispiele, etwa bei der Entwicklungshilfe – aber man vergisst ja so schnell…
Es gab einmal Zeiten, da war auf das Wort von Staaten Verlass. „Pacta sunt servanda!“ sagten schon die alten Römer. Diese Zeiten sind längst vorbei.

Der absolute Tiefpunkt der Katholischen Kirche

Normalerweise tritt ja die Katholische Kirche immer als die große moralische Instanz der Welt auf. Aber jetzt haben die UN ihr die Maske vom Gesicht gerissen:
Der UN-Kinderrechtsausschuss findet klare Worte zum Umgang des Heiligen Stuhls mit den Fällen von Kindesmissbrauch: Der Vatikan habe seinen eigenen Ruf über die Interessen der betroffenen Kinder gestellt. In 10 Punkten wird die Katholische Kirche an den Pranger gestellt. Ich weiß nicht, ob sich der Bericht der UN auch mit der Moon-Sekte oder mit Scientology befasst und ob die vielleicht besser weg kommen.
Schlimmer geht es für die Katholische Kirche nicht mehr!
À propos „schlimm“: Ich habe weiter unten mal ein Blog geschrieben mit den „schlimmsten Aussprüchen von Jesus“. Und dort steht auch der bekannte Satz: „An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!“ Was wäre wohl, wenn wir diesen Maßstab an die Katholische Kirche anlegen würden?
Wir haben hier auch oft angemahnt, dass die Kirche zwar groß die Aufarbeitung der Missbrauchsfälle angekündigt hat, aber der beauftragte Aufklärer Peiffer hat offenbar zu selbständig agiert und wurde von ihr entlassen. Was ist seitdem geschehen? So fragen wir hier nochmals mit allem Nachdruck. Aber es nützt ja doch nichts. Man fühlt sich an ein Gedicht erinnert, in dem es am Schluss heißt:
„Doch St. Anton gerufen eilig,
Sprach nichts als „Heilig, heilig!“
Ich glaube, es ist an der Zeit, dass mein Buch „Verbotene Zone“ mehr Verbreitung findet.

Verboten neu