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Vertriebene im eigenen Land

Immer mehr Flughäfen und neue Startbahnen werden gebaut und die Menschen ziehen dort weg wegen der Lärmbelästigung.
Im Streit um den Ausbau der 3. Startbahn in München sagte der frühere Oberbürgermeister Uhde den zynischen Satz, dass kein Bürger sich darauf verlassen könne, immer am gleichen Ort wohnen zu können. Mit anderen Worten: Diejenigen, die in den Lärmzonen wohnen, müssen halt wegziehen.
Immer mehr Menschen werden vertrieben durch den Bau neuer Autobahnen oder ICE-Strecken. Andere können das Windrad in ihrem Blickfeld nicht ertragen, das ihr Wohnzimmer abwechselnd hell und dunkler macht. So haben wir immer mehr Flüchtlinge im eigenen Land und es stellt sich doch die Frage nach der Moral dieser „fortschrittlichen“ Art zu leben.
Nun wird mancher sagen: Was ist so schlimm, wenn Leute umziehen müssen? Die einen ziehen in ihrem Leben öfter um und finden das häufig nicht einmal als unangenehm, ja manchmal sogar als Verbesserung ihrer Lebensverhältnisse. Aber für andere, die in ihrer Heimat – womöglich seit Generationen – verwurzelt sind, ist ein Wegzug eine Katastrophe. Viele sehen das so wie in dem Sprichwort: „Einen alten Baum kann man nicht verpflanzen.“
Die Angelegenheit hat also eine moralische Seite: Ist es gerechtfertigt, Menschen aus ihrer angestammten Heimat zu vertreiben, damit Kreti und Pleti in Urlaub fliegen können, wobei das Ganze noch durch Steuerfreiheit des Kerosins und durch Subventionen an Flughäfen unterstützt wird? Und schauen Sie mal auf die Seite „Bayern kaputt”, wie die Flugzeuge mit ihren Kondensstreifen die Sonne verdunkeln. Die einen fliegen in die Sonne und nehmen den anderen daheim diesen Sonnenschein.
Wie soll das alles mal weiter gehen: Wachstum um jeden Preis?

Mit WordPress auf der Verliererstraße

Gestern hatte bei Blog.de 217 Besucher, bei WordPress kamen aber nur 10 auf meine dortige Seite. Keine Ahnung, woran das liegt, dass ich bei WordPress ein Mauerblümchen-Dasein friste! Auch der Support von WordPress weiß es nicht. Er meint, ich müsse warten, bis sich das einspielt. Nun warte ich aber schon länger, jedoch es nützt nichts. So bedauere ich ganz besonders, dass Blog. de aus unerfindlichen Gründen aufhört. Übrigens liegen die unterschiedlichen Besucherzahlen nicht an Fehlern von Blog.de. Auch Google Analytics bescheinigt meiner Blog.de-Seite einen entsprechenden Erfolg bei den Besucherzahlen, mag auch die Seitenaufruf-Statistik von Blog.de übertrieben sein.

Probleme mit WordPress

Geht es Ihnen auch so? Wie einfach war doch alles bei Blog.de. Hier kamen die Leser ganz von selbst. Bei WordPress dagegen führe ich ein Stiefmütterchen-Dasein. Warum das so ist, konnte mir der deutschsprachige Support nicht erklären und empfahl mir, mich an den englischsprachigen zu wenden. Ich ging dort ins Forum, aber ich erhielt dort kein Echo.
Immerhin habe ich auf Beiträge wie diesen einige Ratschläge erhalten und mir auch selbst meine Gedanken gemacht. Die will ich hier aufschreiben, denn ich vermute, dass dies andere interessiert, denen es genauso geht:
1. Jemand meinte, man müsse abwarten, weil sich der neue Blog erst einspielen müsse. Das glaube ich weniger. WordPress übt eine Zensur aus: Nicht alle Neueingänge werden in den Reader aufgenommen. Vielleicht gefallen meine Beiträge den Zensoren nicht.
2. Könnte ich womöglich auf einer schwarzen Liste stehen, weil ich mich mal kritisch geäußert habe?
3. Ich kann mir vorstellen, dass Google die Beiträge, die nicht mal im Reader stehen, als völlig uninteressant bewertet.
4. Meine Blogseite ist Teil meiner Homepage:
https://autorenseite.wordpress.com/
Jemand meinte, meine Blogseite würde daher als Reklame bewertet, weil ich auf der Homepage für meine Bücher werbe.
5. Als ich mein Buch „Verbotene Zone“ veröffentlichte, empfahl mir mein Verlag, nicht das Gemälde der nackten Lilith als Titelbild zu verwenden, weil das Buch dann womöglich von Buchhandelsunternehmen wie Amazon abgelehnt werden könnte. Ich habe das Bild beibehalten und bisher nirgendwo damit Anstoß erregt. Schließlich ist das ja Kunst. Aber könnte es sein, dass WordPress prüder ist als andere Unternehmen?
PS.: Übrigens habe ich heute hier gegen 8.00 Uhr schon Besucher, bei WordPress dagegen 0. Die gestrige Statistik sah am Ende so aus: 193:24.
Nun hat jemand gemeint, das liege an den Bots bei Blog.de. Dazu möchte ich sagen, dass dies vielleicht für die Seitenaufrufe stimmen mag, aber die Besucherzahlen entsprechen in etwa auch denen, die Google Analytics für meine Seite anzeigt.

Zensur bei WordPress?

Ich bin auf ein merkwürdiges Phänomen gestoßen: WordPress mag mich anscheinend nicht. Ich hab dort nur ein Zehntel der Besucher, die hier bei Blog.de auf meine Seite kommen. Ich habe nun nach der möglichen Ursache geforscht:
Es kann nicht daran liegen, dass ich den Zugriff der Suchmaschinen verweigert hätte.
Es ist auch nicht so, dass ich in beiden Blogs dasselbe schreiben würde, so dass einer von Google als Spam betrachtet würde.
Es liegt daran, dass meine Tags bei WordPress nicht wirksam sind, wenn ich meine Blogs dort im Reader betrachte.
Warum das so ist, konnte mir der Support nicht erklären und meinte, ich sollte Geduld haben, dann würde es schon werden. Nun habe ich genug Geduld gehabt und komme auf eine finstere Idee:
Findet vielleicht bei WordPress eine Zensur statt? Hier im Hilfe-Forum hat ja schon jemand gemeint, es könne an den Algorithmen legen, was wohl aufs selbe hinaus läuft.
Irgendwo habe ich gelesen, dass dass es Unternehmen gibt, die Negatives ausblenden. So komme ich, misstrauisch wie ich bin, auf die Idee, dass ich etwas geschrieben habe, was WordPress nicht gefällt und dass sie mich daher überhaupt ausbremsen wollen. Kann so etwas sein? Schauen Sie selbst:
https://autorenseite.wordpress.com/blogs/
Bei Blog.de jedenfalls hat es so etwas nicht gegeben. Man war immer offen für kritische Stimmen, obwohl man manche nach den AGB nicht hätte veröffentlichen müssen. Dafür zolle ich Blog.de hohen Respekt. Schade, dass es bald zu Ende geht!

Noch viel los hier?

Als ich gegen 10.00 Uhr Blog.de anklickte, waren gerade mal 2 Beiträge jünger als 1 Stunde. Es waren aber etliche dabei, die schon älter als 3 Stunden waren. Das könnte zu dem Schluss verleiten, dass hier nicht mehr viel los ist. Das ist jedoch völlig falsch. Die Besucherzahlen meines Blogs sind immer noch gleich gut. Einen Schwund kann ich nicht feststellen. Jeder .der hier vorzeitig abhaut, ist also dumm. Wenn er zu WordPress geht, wird er sich wundern: Dort habe ich gerade mal höchstens ein Zehntel meiner hiesigen Besucher. Schau doch mal rein:
https://autorenseite.wordpress.com/

Trauriges Ende von Blog.de

Die Zahl der Beiträge, die hier geschrieben werden, nimmt ständig ab, wie man an deren Alter ablesen kann. Dennoch ist es gut, hier zu bleiben, denn das Echo der Leser ist gleich hoch geblieben, wie ich in meiner Statistik sehe. Eine voreilige Flucht weg von Blog.de ist auch deshalb falsch, weil es sein könnte, dass ein findiges Blog-Unternehmen Blog.de vereinnahmt und so weiter führt wie bisher.
Ich verstehe ja nicht, warum Blog.de aufhört. Es gibt sogar einzelne Blogger, die von ihren Blogs leben können. Da muss doch so ein Betrieb wie Blog.de genügend Geld abwerfen. Ich meine, mich zu erinnern, das Google ein Blog-Unternehmen gekauft hat, um seine Angebotspalette zu vervollständigen. Warum sollte nicht jemand diesen Laden übernehmen, den er quasi umsonst bekommen könnte?
Welch trauriges Los die meisten erwartet, die nach WordPress übersiedeln, habe ich hier beschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/10/16/das-traurige-wordpress/

Ende von Blog.de: Wohin?

Das Ende von Blog.de rückt näher. Ich bleibe auf jeden Fall bis zur letzten Minute hier. Doch wohin soll man dann gehen? Ich habe schon alles Mögliche ausprobiert, doch der Erfolg war enttäuschend:
http://die-andere-seite.blog.de/2015/09/07/ende-blog-de-20726953/
Es könnte sein, dass WordPress immer noch die beste Möglichkeit ist. Ich habe mir daher auch dort eine Blogseite eingerichtet:
https://autorenseite.wordpress.com/blogs/
Aber sie ist nicht befriedigend. Während ich hier bei Blog.de gestern 227 Besucher hatte, waren es bei WordPress nur 17. Vielleicht wird es ja mit der Zeit besser, sonst lohnt sich ja fast das Schreiben nicht mehr.
Bemerkenswert ist, dass Google Analytics mir immer noch für meine längst nicht mehr erneuerte Seite bei Jimdo fast so viele Besucher anzeigt wie WordPress. Mein Wunsch wäre, dass die rührigen Leute von Jimdo den Laden von Blog.de übernehmen. Man kann zwar dort auch schon jetzt bloggen, aber nicht so wie hier, dass alle Neueingänge untereinander stehen. Wenn jeder für sich bloggt, ist es langweilig – etwa so, als wenn man in der Zeitung nur die Meldungen von ein paar Redakteuren liest und nicht die Interessantesten.

Blog.de im Vergleich zu WordPress

Ich poste bei Blog.de und bei WordPress in der Regel einen Spruch zum Tag und einen Beitrag. Heute Morgen hatte ich bei Blog.de schon um 6.00 Uhr viermal so viele Beiträge wie bei WordPress den ganzen gestrigen Tag. Das wird ja traurig, wenn Blog.de aufhört. Ich bleibe noch dort bis ganz zum Schluss. Vielleicht tut sich noch etwas. Ideal wäre, wenn Jimdo den Laden übernehmen würde, denn die haben’s drauf.

Ende von Blog.de: Heilen Sie die Ergonomie!

Ich habe mich in diesem Blog in letzter Zeit öfter mit zwei Themen befasst, nämlich damit, warum man unbedingt bis zum Ende von Blog.de hier bleiben muss und dumm ist, wenn man vorher weggeht.
Außerdem habe ich mich der Frage gewidmet, wohin man geht, wenn Blog.de schließt. Ich habe über WordPress, Blogger.de, Blogspot und Tumblr geschrieben:
http://die-andere-seite.blog.de/2015/09/08/wen-wordpress-brauchbar-20727651/
http://die-andere-seite.blog.de/2015/09/07/ende-blog-de-20726953/
Nun las ich hier in einem Blog, dass Overhead eine Alternative sei. Und tatsächlich: Die Seiten machen einen guten Eindruck. Also habe ich es mal mit zwei Testbeiträgen probiert: 0 Klicks! Dann habe ich die Anleitung gelesen, wie man dort mehr Klicks bekommt. Ich kann zwar ein bisschen Französisch, aber es reicht nicht für kompliziertere Texte. Also habe ich mir das Ganze von Google übersetzen lassen und erfuhr, wie ich die Ergonomie meines Blogs heilen muss:

„Zeigen Sie Ihre Einzelteile in Sicht-Modus. So können Sie nicht nur zu mehr Seitenaufrufe, sondern auch steigern das Ranking dieser Elemente hervorgehoben auf Ihrer Homepage… Strukturieren Sie Ihre Artikel. Suchmaschinen und Ihren Lesern gerne einen Titel, Untertitel ggf. Absätze, Bilder, … eine saubere Artikel zu lesen. Keine Notwendigkeit, in verschiedenen Farben zur besseren Lesbarkeit und Zugänglichkeit zu schreiben, um eine Farbe, Schriftgröße, in Fettdruck setzen, was unterstützt werden muss schreiben….
Teilen Sie die Adresse Ihres Blogs, sobald Sie die Chance bekommen…
Bieten Sie Ihren Lesern teilen Tasten…
Heilen Sie die Ergonomie von Ihrem Blog. Wenn Informationen unorganisiert sind, wird Ihre Besucher nicht wissen, wo es so viele Möglichkeiten, klicken Sie auf, es in einen Blog verlässt.“

Nun wissen Sie Bescheid, wo Sie nicht unbedingt hingehen müssen. Overhead ist ein französisches Blog-Unternehmen, das auch deutsche Kunden hat und mehr dazu gewinnen will. Die Blogs bei Overhead mit den meisten Abonnenten zeigen die Richtung an, die dort hauptsächlich verfolgt wird:
„Fashion and Beauty Blog by a girl in love with all things Fashion, Food, Beauty, Photography and Modeling.“
Da ist man mit Beiträgen, wie ich sie schreibe fehl am Platze.
Was man aber besonders vermisst, ist das bunte Durcheinander völlig verschiedener Beiträge, die gleich nach ihrem Eingang untereinander ins Netz gestellt werden, wie hier bei Blog.de. Ich will nicht einzelne Blogs abonnieren, sondern möchte mir aus der Vielzahl von Beiträgen verschiedener Autoren das heraussuchen, was mir gefällt.

Für wen ist WordPress brauchbar?

Es gibt verschiedene Arten von Blogs. Die einen haben ein bestimmtes Thema und einen entsprechend interessierten treuen Besucherkreis: Beispiel: ein Kochblock. Für den ist der Umzug zu WordPress unproblematisch. Den ständigen Besuchern wird die neue Adresse mitgeteilt und dann kommen diese Leute halt dorthin. Anders ist es bei den Allroundern, wie ich einer bin. Ich schreibe, wie in der Überschrift meines Blogs zu lesen ist „über alles, was mich interessiert: über Gott und die Welt, über das Tagesgeschehen, die Politik, über die Frauen und die Liebe, über meine Bücher…“ Ich habe daher nur ein Fünftel wiederkehrende Besucher, wie ich bei Google Analytics sehe. Ich muss also ständig neu versuchen, mit interessanten Themen Leser zu gewinnen.
Für solche Leute wie mich ist WordPress sehr ungünstig, weil dort die neu eingegangenen Beiträge nicht untereinander stehen. Sie gehen irgendwo in der Masse unter. Setzt man seinen Beitrag in den „deutschen“ Blog, dann wird er dort wahrscheinlich nicht aufgenommen. Vielleicht braucht man erst einen Haufen Followers, um dort hinein zu kommen oder man muss die Kosten für das Premium-Programm zahlen. Ich habe mal beim Support gefragt, wie das läuft. Ich habe nur die Auskunft bekommen: „Geduld!“ Derzeit kann ich nur sagen, dass ich unzufrieden mit der Situation bin.
Ich bin übrigens schon länger bei WordPress als bei Blog.de. Nur meine Blogs habe ich erst jetzt meiner Homepage angehängt.
https://autorenseite.wordpress.com/
Schreiben Sie doch mal, welche Erfahrungen Sie bei WordPress gemacht haben. Haben Sie etwa dort mehr Besucher wie bei Blog.de, wenn ja, wie haben Sie das gemacht? Oder zählen Sie auch zum Heer der Frustrierten?