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Der Mensch is a Sau: Die künftigen Führungskräfte Deutschlands

 

So war das damals, als ich vor fast 70 Jahren mein Abitur machte. Der Direktor hielt eine feierliche Ansprache, von der mir manchmal wieder ein Paar Sätze in Erinnerung kommen. Er sagte u.a.: „Aus euren Reihen werden einmal die Führungskräfte Deutschlands hervor gehen.“ Na ja, immerhin haben es alle von uns zu etwas gebracht.
Anschließend verbrannten wir feierlich auf dem Schulhof unsere nicht mehr benötigten Hefte und übergaben die Asche mit einer gepfefferten Rede unserem Direktor. Abends gab dann es einen wunderschönen Ball.

Ganz anders feierte gerade hier die Jugend von heute. Man versammelte sich am Ufer eines Flusses und hinterließ dort eine ganze Menge Müll. Und als ich das las, musste ich an das Wort meines Direktors von den „Führungskräften Deutschlands“ denken. Und weiter dachte ich: Armes Deutschland!

Übrigens ist dies schon mein 12. Beitrag zum Thema: Der Mensch is  a Sau.

 

 

 

Unsere Wegwerfgesellschaft

Da habe ich auch wieder staunen müssen:
Ich habe mir einen neuen PC bestellt, weil mein alter schon ca. 10 Jahre alt sein dürfte.
Der PC wurde geliefert, jedoch nicht mit dem passenden Maus-Tastatur-Set.
Ich habe das reklamiert und bekomme ein neues. Dabei wurde mir gesagt, dass ich das andere wegschmeißen kann, denn das Rücksenden lohne sich nicht.
Sind wir so weit gekommen, dass sich die Rücksendung von einem neuen Produkt im Wert von mindestens 20 Euro nicht mehr lohnt?
Kein Wunder, dass der Müll immer mehr wird.

Der Mensch is a Sau


Heute mache ich das Dutzend voll mit meinen Beiträgen zum Thema: „Der Mensch is a Sau“:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/04/08/der-mensch-is-a-sau-11/
Auf meiner letzten Bergtour habe ich dieses Foto gemacht. Als ich das das grelle Gelb von Ferne auf dem Weg sah, dachte ich, es sei ein Löwenzahn und wunderte mich, dass der da oben wuchs. Beim Näherkommen bemerkte ich dann, dass es keine Pflanze war. Es waren die Reste eines gelben Luftballons.

Immer wieder wird von Festlichkeiten berichtet, zu deren Ritualen es gehört, am Schluss Luftballons aufsteigen zu lassen. Das macht sich ja auch ganz gut, wenn die Ballons aufsteigen und womöglich irgendeine Botschaft in den Himmel tragen.
Was aber diese Menschen überfordert, ist die Antwort auf die Frage: Wo landen denn diese Ballons? Oft treibt sie der Wind in die Berge und dann hängen sie da im Geäst eines Baumes oder sonst wo in der Landschaft.
Da kann man nur wieder sagen: „Der Mensch is a Sau“ oder anders ausgedrückt: Von allen Umweltschädlingen ist er der schlimmste.

Der Mensch is a Sau

Wenn man auf den Toten Mann steigt, ist es anders als früher. Da stand einmal nur eine Berghütte. Heute ist sie bestückt mit Antennen, die den Wanderer zuerst begrüßen, wenn er sich dem Hirschkaser nähert. Das ist typisch für unsere Zeit: Man hätte den Antennenwald anstatt aufs Hüttendach natürlich auch auf einem abseitiger gelegenen Mast anbringen können, aber das wäre teurer gewesen und so etwas passt nicht in unsere Zeit, in der alles billig sein muss – egal, wie es aussieht.
Und was da oben so herum steht, ist eine optische Umweltverschmutzung ersten Ranges und eine Beleidigung fürs Auge:

Man sieht: Es stimmt, wenn Bergsteiger singen: „Auf den Bergen wohnt die Freiheit…“ Aber das war anders gemeint.

Wie Bayern immer mehr kaputt geht, lesen Sie hier:
https://autorenseite.wordpress.com/bayern-kaputt/

 

 

Roter und schwarzer Schnee – Der Mensch is a Sau!

Wenige Anblicke auf der Welt sind so schön wie glänzend weißer Schnee mit unzähligen Kristallen, die in der Morgensonne glitzern, als hätte man Diamanten ausgestreut.
Heuer hatten wir allerdings teilweise „Blutschnee“. Das Weiß war vom Saharastaub rot gefärbt worden. Das erinnert mich an meine Jugendzeit, als wir auf Skiern verschiedene Berggruppen durchquerten. Damals war auch in einem Frühjahr der Schnee so verfärbt, dass man beim Skifahren den Eindruck hatte, es wäre gestreut worden. An Saharastaub hatte seinerzeit noch niemand gedacht, sondern man hielt das für Blütenstaub.
Über schwarzen Schnee wird nicht geredet, obwohl der überall sichtbar wird, wenn im Spätsommer nur noch der alte Firn übrig ist. Dann sieht man auf dem Schnee die Folgen der Umweltverschmutzung. Und wenn man da hinein langt, hat man ölige Finger.
Früher konnte man an heißen Tagen von dem Wasser trinken, das auf den Gletschern herunter lief. Ich habe das kühle Nass allerdings beim letzten Mal ausgespuckt, weil es so nach Öl schmeckte.
So tragen wir die Luftverschmutzung bis in die letzten Winkel. Aber auch die Müllbelastung nimmt in den Bergen immer mehr zu: Jährlich werden 400 Tonnen Müll vom Mont Everest entfernt. Es stimmt schon, was ich hier öfter beklagt habe:
Der Mensch is a Sau!

Der Mensch is a Sau

Unter diesem Titel habe ich schon häufig geschrieben. Dies ist nun schon der 10. Beitrag:
Gerade hörte ich in den Nachrichten etwas Unglaubliches: Am Mount Everest müssen jedes Jahr 400 Tonnen Müll weggeräumt werden. Da sind anscheinend keine Bergsteiger unterwegs, sondern Umweltschädlinge. Aber wenn man die zur Rede stellt, sagen sie, sie würden durch ihren Müll Arbeitsplätze schaffen für diejenigen, die jedes Jahr den Berg wieder reinigen müssen.
Da lob‘ ich mir unsere bayerischen Berge: Da, wo ich unterwegs bin, sehe ich, obwohl ich viel unterwegs bin, nur ganz selten mal ein weg geworfenes Bonbonpapier oder ein Tempotaschentuch.

Verstehen Sie das?

Wenn man x-beliebige Seiten aufruft, kommt nun  fast immer die Frage, ob man dem zustimmt, von dem die meisten wohl kaum wissen, was es ist: Abrufen von Informationen von Ihrem PC, Marktforschung, Einsatz gezielter Reklame…
Man kann das ablehnen, aber probieren Sie das mal bei YouTube, seit es von Google übernommen wurde. Da geben Sie schnell auf.
Was ich nur nicht verstehe: Was will ein schlichter Verkäufer von x-beliebigen Waren mit solchen Informationen anfangen? Steckt vielleicht gar nicht der Verkäufer, sondern auch hier wieder Google dahinter?

Anderes Thema: Auch das verstehe ich nicht: Der Paketdienst der Post wurde privatisiert. Irgendjemand schrieb einmal, das ginge darauf zurück, dass Frau Springer eine Anlagemöglichkeit in dieser Nullzinszeit suchte und sie daher ihre Beziehungen zur Kanzlerin habe nutzen können. Ich weiß nicht, ob das so stimmt. Dem Volk wird ja immer weis gemacht, die Privaten könnten alles besser und billiger. Aber haben Sie was davon gemerkt? Jedenfalls fahren bei uns nun 6 Paketzustellfirmen anstelle der einzigen Post. Sie alle verstopfen die Straßen noch mehr und belasten zusätzlich die Umwelt. Was ich nun nicht verstehe, ist dies: Wir beobachten überall eine Zusammenarbeit und sogar Zusammenschlüsse von großen Firmen. Warum funktioniert so etwas beim Paketdienst nicht?

 

 

Auto, Bauern

 

 

Heute ist ein schwerer Tag für Frauen: Der Kauf-nix-Tag

Mein Beileid, liebe Damen: Heute ist der Kauf-nix-Tag. Ich hoffe, dass diejenigen. für die Shopping zum alltäglichen Zeitvertreib gehört, diesen Tag unbeschadet überstehen.
Aber im Ernst:
Wenn das Wort „Shopping“ weitgehend das Wort „Einkaufen“ ersetzt hat, so liegt das daran, dass sich die Kaufgewohnheiten geändert haben. Wir Alten kauften uns früher nur dann etwas Neues, wenn das Alte kaputt war. Mehr konnte man sich nicht leisten. Und das fand man so in Ordnung. Und wir sind dabei geblieben: Als ich neulich auf einem Berg einen Zahnarzt traf, sagte der, als ich mir dann etwas Warmes anzog:
„Jetzt war ich gespannt, ob du immer noch denselben Anorak an hast.“
Ich sagte zu ihm, dass er auch noch so herum laufe wie früher. Da meinte er:
„Wieso nicht? Ich bin ja nicht auf Brautschau.“
Nun ist ein Einkaufsbummel zu einer beliebten Freizeitbeschäftigung geworden. Die Folge davon ist, dass wir immer mehr Müll produzieren, der bedenklich ist, wenn die eingekaufte Kleidung aus Kunstfasern besteht.
Da hat nun der umweltbewusste Prince Charles die Idee gehabt, eine eigene Modelinie zu gründen, die nachhaltige Kleidung produziert. Da kann man ihm nur viel Erfolg wünschen.
Vielleicht kehren ja die Zeiten wieder, als einmal ein Bauer über seine Lederhose sagte:
„Da san scho siebene aussi g’storb’n!“
Immerhin denken wir jetzt in der Pandemie doch ein wenig darüber nach, was wirklich sein muss: Braucht man denn tatsächlich etwas Neues zum Anziehen?
Muss man nach Neuseeland fliegen, wenn man seine eigene Heimat nicht mal richtig kennt?
Auch Nena macht sich so ihre Gedanken:
https://www.suedost-news.de/region-und-lokal/regionales-traunstein/grabenstaett_artikel,-nena-befinden-uns-in-einem-intensiven-aufwachprozess-_arid,601975.html

E-Mobilität – ein Irrweg?

Da haben wir doch gedacht: Ein E-Auto muss her, wenn man umweltbewusst ist. Aber ein bisschen schlechtes Gewissen hat man dann doch, wenn man sieht, wie die Lithium-Gewinnung ganze Landschaften verwüstet und die Existenzen von Bauern vernichtet. Auch der Einsatz von Kindern in Kupfergruben müsste natürlich abgestellt werden. Aber sonst könnte man doch ein gutes Gewissen haben, oder?
Da kommt nun eine Studie des Vereins Deutscher Ingenieure, der doch ein wenig am Thron der E-Autos rüttelt:
https://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/507362/Verein-Deutscher-Ingenieure-Moderne-Verbrennungsmotoren-sind-umweltfreundlicher-als-Elektroautos

Ich bin auch so eine Art Greta Thunberg, aber anders

Ich bin zwar weder eine Frau, noch bin ich jung, aber ich beschäftige mich auch mit einem Klimawandel, jedoch einem Wandel der anderen Art, der gefährlicher ist als der klimatische: Das gesellschaftliche Klima hat sich in einer Art und Weise verändert, dass eine radikale Umkehr notwendig ist:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/11/10/der-andere-gefaehrlichere-klimawandel-der-gesellschaftliche/