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Wasseradern, Kraftorte und sonstiges Umfeld

Manche sind sich dessen gar nicht bewusst, wie sehr ihre Gesundheit und ihr gesamtes Wohlbefinden mit ihrem Aufenthaltsort zusammen hängt.
Klar ist, dass das Wohnen an einer viel befahrenen Straße mit hohen Abgaswerten nicht gesund ist.
Weniger bekannt ist, dass auch die radioaktive Strahlenbelastung aus dem Boden gefährlich sein kann.
Auch Wasseradern sollen schädliche Einflüsse auf den Menschen haben. Da bin ich mir aber nicht so sicher. Lesen Sie dazu bitte unbedingt die nette kleine Geschichte über eine „Pechsträhne“ in den „Begebenheiten“ unten in der „Fundgrube„.
Es gibt auch die Theorie, dass es  besondere Kraftorte gibt. Da könnte etwas dran sein, wie ich aus eigener Erfahrung sagen könnte: Als ich mein Haus baute, sagte mein Architekt: „Das ist ein Kraftort. Schauen Sie sich die Obstbäume an, wie kraftvoll und gesund die da stehen.“ Vielleicht ist es ja dieser Lage unseres Hauses zuzuschreiben, dass wir unser „Verfalldatum“ bei guter Gesundheit weit überschritten haben.
Es ist auch nicht gleichgültig, in welcher Art von Haus Sie wohnen: Viel Plastik oder natürliche Möbel, Wandfarben usw. Weil ich an einer Allergie litt, habe ich mir ein schlichtes vollbiologisches Holzhaus gebaut. Seitdem bin ich gesund.

Wichtig ist jedenfalls auch, wie das soziale Umfeld aussieht: Ich bin jeden Tag dankbar dafür, dass ich nette Nachbarn um mich herum habe. Das ist nicht selbstverständlich, wie das Bild oben zeigt. Da hat einer, der wahrscheinlich eine baurechtliche Auseinandersetzung mit seinem Nachbarn hat, ein riesiges Plakat an der Grenze angebracht mit der Aufschrift:
„Wenn diese Hütte so lange steht,
Bis aller Neid und Hass vergeht,
Dann bleibt’s fürwahr so lange steh’n.
Bis die Welt wird untergeh’n.“
Wer tut denn so etwas? Kann man eine Auseinandersetzung darüber, was gebaut werden darf, nicht sachlich führen und das Ergebnis ohne Groll akzeptieren?
„Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben, wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt“, sagte schon Goethe. Aber er hat seine Leser im Stich gelassen bei der Frage, was man dagegen tun soll:
> Nichts?
> Plakat heimlich wegreißen?
> Gegenspruch aufhängen? Motto: „Was man schreibt, das fällt zum Glück, stets auf den Schreiberling zurück!“
> Nachbarn mit einem Wunsch für ein gutes friedliches neues Jahr überraschen?
> Rache nehmen? Gerade hörte ich über einen Nachbarstreit, dass einer dem anderen die Haus- und Autotürschlösser mit Sekundenkleber zu geklebt hatte. Und der Schlüsseldienst sagte dazu: „Das kommt öfter vor.“ Das Blöde ist in einem solchen Fall, dass sich der Täter bzw. die Täterin nicht ermitteln lässt, weil man nicht weiß, wer aus dem Nachbarhaus das gemacht hat.

Böse Sprüche am Haus liest man öfter, zum Beispiel diesen (zum Nachbarn gewandt):
„Lass Hasser hassen, Neider neiden,
Was Gott will, das musst du leiden.“