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Die Krise kann kommen: Ich bin gewappnet

Ich bin ein Kriegskind. Als ich mein Haus baute, dachte kein Politiker an Krisen. Aber ich war anders, weil ich im Krieg groß geworden bin und mir dachte: mein Haus muss krisensicher sein. So habe ich mir einen Herd zum Kochen und einen Kachelofen zum Heizen einbauen lassen. Und die Sonne heizt auch mit, nicht nur über meinen Kollektor.

Und ich frage mich, ob die Häuser von heute auch krisensicher sind. Im Krieg haben wir mit einer „Brennhexe“ gekocht. Das war ein chamottierter Blechkasten, den wir am Kaminrohr angeschlossen hatten. Sind die Bewohner von Mehrfamilienhäusern auch heute in der Lage, eine Brennhexe am Kamin anzuschließen? Natürlich ist das nicht so gut für die Umwelt, aber gut fürs Überleben.

Wie die Natur leidet


Wir haben in Deutschland einen sehr trockenen Sommer hinter uns. In Bayern war es nicht so schlimm, aber man sieht überall die Folgen: So wie auf dem Bild oben sehen bei uns viele Bäume aus: Manche sind ganz vertrocknet und manche kämpfen ums Überleben wie dieser Baum; er versorgt nur noch ein paar Äste mit seinem Saft und gibt die anderen auf.
Die Weigelien in meinem Garten haben ein anderes Überlebensprinzip: Sie blühen sparsam einen Monat später als sonst. So brauchen sie weniger Wasser. Sie sind anscheinend intelligenter als wir: Wir verbrauchen immer mehr der knapper werdenden Ressourcen.

Die Fichten haben in meinen Augen keine Überlebenschance mehr. In den Wäldern auf den Bergen sieht es nach dem schneereichen Winter schlimm aus:

 


Wie will man das alles aufarbeiten in dem teils unwegsamen Gelände? Warum sieht es überall schlimmer aus als in früheren schneereichen Wintern? Sind die Bäume vielleicht durch die Trockenheit anfälliger für Brüche?
Dass die Fichte jedenfalls am Ende ist, glauben auch andere:
https://www.heimatzeitung.de/startseite/aufmacher/3328885_Borkenkaefer-Experte-befuerchtet-Anfang-vom-Ende-der-Fichte.html