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Die unsachlichen Medien und Politiker


Typisch ist, wie mit den Islamisten im Irak umgegangen wird. Trump hat in einem Tweet gefragt, ob die Staaten, aus denen festgenommene Islamisten stammen, ihre Staatsangehörigen zurück nehmen, andernfalls würden diese frei gelassen.
Wie gehen nun die Medien mit dieser Frage um?
In vielen Fällen ist von einer „Drohung“ Trumps die Rede. Und aus Brüssel hörte man stolz: „Wir sind nicht die Befehlsempfänger Trumps.“ Hier wird ein Sachverhalt bewusst verdreht, indem aus einer Frage eine Drohung oder ein Befehl gemacht wird. Freilich hat Trump die Konsequenzen aufgezeigt, die es haben wird, wenn die Staaten sich nicht um ihre Staatsangehörigen kümmern. Aber hat er nicht recht? Es ist nicht Aufgabe der USA, sich fremder Bürger anzunehmen.

Bundesaußenminister Heiko Maas hält die Forderung von US-Präsident Donald Trump, ausländische Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat in ihren Heimatländern vor Gericht zu stellen, für „außerordentlich schwierig zu realisieren“. Typisch für ihn ist, dass er einen „Eiertanz“ um eine unangenehme Selbstverständlichkeit aufführt, nämlich die, dass wir unsere Staatsangehörigen zurücknehmen müssen. Er meint zwar, man brauche Informationen und Ermittlungsverfahren, dies sei alles nicht gewährleistet. Aber davon darf die Rücknahme von zweifelsfrei Deutschen nicht abhängen und für ein Ermittlungsverfahren dürften die Umstände der Festnahme ausreichen.
Aus der CSU hört man, wie nicht anders zu erwarten, eine pauschale Rücknahme der Islamisten käme nicht in Betracht.
Besonders übel kommentiert der Deutschlandfunk Trumps Tweet: „Es ist brachial und unverschämt, Partner der Koalition gegen den Islamischen Staat vor die Wahl zu stellen: Entweder ihr kümmert Euch um Eure IS-Kämpfer oder wir lassen sie einfach gehen. Das ist bösartig, es ist schwarz und weiß gedacht und noch dazu naiv.“
Warum verlieren wir immer mehr die Fähigkeit, mit einer einfachen Situation oder klaren Rechtslage sachlich umzugehen? Weil jeder sein eigenes Süppchen kocht und die Politiker sich gerne um die Wahrheit herum drücken. Kein Wunder, das dann bei Demonstrationen auf der Straße Parolen geschrien und der Gegner nieder gebrüllt wird.