Schlagwort-Archive: Tote

Tut endlich was dagegen!

SGNDG001

Mal wieder ist so etwas passiert: Ein ICE hat in Sachsen-Anhalt zwei Techniker der Deutschen Bahn erfasst und tödlich verletzt. Dabei wären solche Unglücke ganz einfach vermeidbar: Jeder, der an einer Bahnstrecke arbeitet, müsste ein Signalgerät bei sich tragen, das ihn beim nächsten Stellwerk anmeldet. Von dort wird er gewarnt, wenn ein Zug heran naht. Der Arbeiter an der Strecke müsste dann durch Knopfdruck melden, dass er das Gleis verlassen hat, sonst wird der Zug gebremst.
Vor Jahren habe ich mich schon einmal dieses Themas angenommen, aber es nützt halt leider nichts:
https://autorenseite.wordpress.com/2010/12/27/spart-bahn-kosten-sicherheit-10262569/

Kann mir jemand das erklären?

20160616_081459~1
Gestern stürzte in Nigeria eine Kirche ein und begrub 160 Menschen unter sich. Ebenfalls gestern starben zahllose Menschen bei einem Anschlag auf eine Kirche. Und immer wenn so etwas passiert, frage ich mich: Wenn es einen Gott gibt: Wie kann der das zulassen:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/11/11/gott-19695929/
Bisher hat mir noch niemand eine Antwort geben können. Aber es sollte doch Theologen geben, die uns aus ihrer Sicht sagen können, warum so etwas passiert.

 

Massenmorde bleiben straflos

Abgas

Eigentlich traurig: Ich habe hier schon geschrieben, dass die Manipulationen bei den Abgaswerten der Dieselfahrzeuge mehr Tote zur Folge haben und dass das bestraft werden müsste:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/09/29/ermittlungen-winterkorn-wegen-mordes-20748100/
Aber gegen die Verantwortlichen wird nur wegen Betruges ermittelt. Eine Strafbarkeit wegen Mordes würde voraussetzen, dass exakt nachgewiesen werden muss, dass ein bestimmter Mensch durch die erhöhten Abgaswerte zu Tode gekommen ist. Dieser Nachweis lässt sich normalerweise nicht führen.
Ähnlich ist es, wenn bei einem Atomkraftwerk Radioaktivität austritt und Menschen an Krebs erkranken. Auch hier wird immer von den Kraftwerksbetreibern bei Todesfällen eingewandt, der Krebs könne viele andere Ursachen haben.
Es fehlt im Strafgesetzbuch eine Strafvorschrift, die besagt, dass einem Täter die Toten zuzurechnen sind, die nach sicheren wissenschaftlichen Erkenntnissen auf sein Tun zurückzuführen sind, mag auch im Einzelfall ein Zusammenhang zwischen Tat und Tod nicht nachweisbar sein. Und was haben wir Deutschen getan? Wir haben nicht einmal das umgesetzt, was die EU uns vorgeschrieben hat, nämlich dass Manipulationen bei Abgaswerten strafbar sind. Wir sind es ja gewohnt, dass man bei uns die Autoindustrie vor harten Konsequenzen schützt, und deshalb muss auch ein Verkehrsminister nicht seinen Hut nehmen, der EU-Vorgaben gesetzwidrig nicht befolgt.
Und was ist mit den Toten, die den erhöhten Abgaswerten zuzuschreiben sind? Nicht so schlimm: Schon der alte Plautus hat gesagt: Wen Gott liebt, den lässt er jung sterben.

 

Wie gibt’s den so was?

Bad

Drei Tote in Bergheimer Schwimmbad“ lautete gerade eine Schlagzeile. Als Laie fragt man sich, wie es denn sein kann, dass drei Personen in einem Schwimmbecken durch einen Stromschlag getötet werden können. Man stelle sich vor, dasselbe würde in einem stark frequentierten städtischen Hallenbad oder in einer gut besuchten Therme passieren und alle Schwimmer wären tot!
Ich brauche mir da keine Sorgen zu machen, denn pflege nicht in verdünntem Urin zu schwimmen:
https://autorenseite.wordpress.com/2015/05/16/wenn-sie-eine-kur-machen/

Drohnenkrieg

Wir hören immer wieder, dass bei Drohneneinsätzen der Amerikaner auch viele Zivilisten ums Leben kommen. Mich würde ja interessieren, nach welchen Gesichtspunkten entschieden wird, ob man zuschlägt oder nicht. Wie viele zivile Opfer nimmt man in Kauf, um einen IS-Terroristen zu töten?
Wahrscheinlich werden mir die Militärs entgegen halten, ich solle nicht so zimperlich sein. Wenn die Alliierten im 2. Weltkrieg zig-tausend Dresdener getötet haben, wird man sich doch nun nicht wegen ein paar Orientalen Gedanken machen. Ich schon!

Kann ein Gott so etwas wollen?

Gerade lasen wir in den Medien, dass ein Bus mit Pilgern in Spanien verunglückt ist und dass es dabei 14 Tote gegeben hat. Als Leser fragt man sich: Wie kann so etwas sein? Sollten sich nicht Pilger des besonderen Wohlwollens Gottes erfreuen können?
Am einfachsten lässt sich das Unglück damit erklären, dass man sagt, es sei ein Beweis dafür. Dass Gott nicht existiert.
Man könnte sich aber auch auf den Standpunkt stellen zu sagen, Gott habe die Welt zwar erschaffen, sich dann aber zurückgezogen. Das widerspräche der Bibel.
Und was gäbe es sonst noch für Erklärungen? Wissen Sie eine? Dann schreiben Sie sie doch als Kommentar!

Friendly Fire und Drohnen

In Kobane haben amerikanische Bomber versehentlich Kurden getötet. So etwas kommt immer wieder vor, und man nennt das beschönigend „Friendly Fire“. Erschreckend ist allerdings die Zahl der Soldaten, die auf diese Weise ums Leben kommen. Ich kenne nur die Zahlen aus dem Vietnamkrieg; Da waren 18 % der gefallenen US-Soldaten von den eigenen Truppen getötet worden. Das zeigt, dass im Krieg doch offenbar etwas sorglos mit Menschenleben umgegangen wird. Da braucht man sich erst recht nicht zu wundern, wenn bei den amerikanischen Drohnenangriffen immer wieder Zivilisten getötet werden. Deren Tod wird offenbar billigend in Kauf genommen. Und welcher westliche Politiker protestiert dagegen, dass die USA in einem fremden Land, das kein Kriegsgegner ist, Häuser bombardieren, in denen Terroristen vermutet werden, und dann Zivilisten sterben? Gauck beschimpft lieber Erdogan als Obama.

Antisemit Ban Ki Moon – eine ironische Betrachtung

Da kann man nur sarkastisch werden:

Schon wieder können wir ein erschreckendes Beispiel von Antisemitismus ausmachen:
UN-Generalsekretär Ban Ki Moon hat den neuerlichen Beschuss einer UN-Schule im Gazastreifen durch die israelische Armee als „weitere schockierende Verletzung des Völkerrechts“ kritisiert. Er sprach von einer „moralischen Schandtat“ und einem „kriminellen Akt“ Israels.
Ban Ki Moon sollte doch wissen, dass das Völkerrecht nur für Friedenszeiten gemacht wurde. Aber im Ernstfall greift man zu Giftgas wie in Syrien oder bombardiert gezielt die Bevölkerung wie in Dresden. Dagegen muss man doch die Art der Kriegführung durch Israel direkt als human bezeichnen, denn dabei sind die toten Zivilisten doch nur ein Kollateralschaden (Wenn ich mich recht erinnere, stammt dieser Begriff vom früheren Verteidigungsminister Scharping). So etwas muss man bei modernen Kriegen einfach in Kauf nehmen. Schauen Sie sich die Listen der Toten der letzten Kriege an: Immer gab es mehr tote Zivilisten als Soldaten. Das ist doch logisch, weil es mehr Zivilisten als Soldaten gibt. Und das will man nun Israel vorwerfen? Wie human die Israelis im Gaza-Streifen vorgehen, belegt doch die Tatsache, dass sie immer wieder Feuerpausen einlegen, damit die Palästinenser Tote und Verwundete bergen können. Hat es so etwas vielleicht im letzten Weltkrieg gegeben?
Man sieht: Der Antisemitismus breitet sich immer mehr aus. Da muss mal wieder Gauck ran.
Aber im Ernst: Warum hören wir von Gauck nicht ähnliche Worte wie von Ban? Und wenn die Israelis sich das Recht nehmen, Krankenhäuser und UN-Schulen zu bombardieren, weil dort angeblich Waffen der Hamas lagern: Warum sehen wir für die Waffen keinen Beweis?

Bin ich ein Antisemit?

Ich habe in diesem Blog Kritik an der Kriegführung Israels geübt:
https://autorenseite.wordpress.com/2014/07/22/antisemitismus-ueberall-18938458/
Und gestern sah ich in den Nachrichten, dass die Israelis eine Schule der UN beschossen und zahlreiche Menschen getötet haben. Es war so (und das musste den Israelis auch klar sein), dass sich zahlreiche Menschen in dieses Gebäude geflüchtet hatten, weil sie meinten, dort unter dem Dach der UN sicher zu sein.
Von Netanjahu hörten wir zu dem Vorfall nur, die Hamas benutze die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde. Kein Wort des Bedauerns zu dem Beschuss des Krankenhauses oder des UN-Gebäudes.
Bin ich nun schon ein Antisemit, wenn ich die Vorgehensweise der israelischen Armee als Kriegsverbrechen ansehe? Oder sind diejenigen Antisemiten, die angesichts solcher Kriegsführung mit Schildern auf die Straße gehen, auf denen sie geschrieben haben: „Feiger Jude“?
Ich meine, wir sollten sehr sorgfältig unterscheiden zwischen Antisemitismus und harter Kritik und wir sollten nicht jede Kritik, die vielleicht auch mal über die Stränge schlägt, als Antisemitismus bezeichnen.
Im übrigen meine ich, dass die Welt groß ist und dass unser Land nur ein „Fliegenschiss auf dem Globus“ ist. Seien wir angesichts unserer Vergangenheit mit unseren Protesten doch sachlicher als die Demonstranten in anderen Ländern. Frankreich empört sich sowieso viel stärker als unsere Bevölkerung. Was würden unsere Politiker wohl sagen, wenn das bei uns geschehen würde?

Antisemitismus überall

Hat Netanjahu bedacht, was er mit seinem Krieg gegen die Palästinenser auslöst? Überall sieht man antisemitische Demonstrationen. Wird es dabei bleiben oder wird es so weit kommen, dass Juden überall Opfer von Gewalttaten werden? Zu befürchten ist das schon, denn der Hass der Palästinenser muss grenzenlos sein: Die derzeitige Bilanz des Krieges sieht so aus: 25 tote Israelis gegen 500 getötete Palästinenser. Da könnte sich doch mancher berufen fühlen, diese Bilanz etwas auszugleichen, etwa durch Anschläge gegen Synagogen.
Die Bilder des Krieges sprechen gegen die Israelis: Niemand spricht ihnen das Recht auf Verteidigung ab. Aber dabei ist doch das Maß der Verhältnismäßigkeit zu wahren. Wenn spielende Kinder am Strand erschossen werden und ein Krankenhaus beschossen wird, dann wird sich wohl kaum jemand außerhalb Israels finden, der so etwas verteidigt. Was das Krankenhaus anbetrifft, behauptet Israel, dass sich darin ein Waffenlager befunden habe. Wo bleiben die Beweise? Heute wird doch alles mit Bildern dokumentiert. Warum sehen wir also das Waffenlager nicht in den Medien? Dann ergäbe sich immer noch die Frage, ob in einer solchen Situation ein Krankenhaus beschossen werden darf oder ob nicht im Hinblick auf die Übermacht Israels andere Maßnahmen hätten ergriffen werden müssen.
Ich kann den Palästinensern nachfühlen, wie sie empfinden: Ich lebte als Kind in einer Stadt, die durch Bombenangriffe zu 88 % zerstört wurde und ich wurde als Kind beim Kartoffeln-Sammeln von britischen Tieffliegern beschossen. Aus meiner Sicht waren die Alliierten Verbrecher, gegen die sich die Deutschen wehren mussten. Und so wird auch Netanjahu durch seinen Krieg nur erreichen, dass die Palästinenser fest zur Hamas stehen.