Schlagwort-Archive: Tote

Da bin ich doch erschrocken

Das sind meine Rosen „Sympathie“. Sie sind über ein halbes Jahrhundert alt und immer noch gesund und kräftig. Sie haben sogar einen Umzug in dieses Haus gut überstanden.

Gerade schaue ich gerade im Pflanzenkatalog nach weiteren Rosen für meinen Garten. Und da finde ich bei den Rosen eine Rubrik: „Industriefestigkeit“. Das hätte ich nie gedacht, dass auch Pflanzen in dieser Beziehung empfindlich sind.

Dass Menschen nicht industriefest sind, wissen wir ja: Jährlich sterben 107.000 Menschen durch Dieselabgase. Und deshalb sollten sich empfindliche Menschen gut überlegen, wo sie wohnen wollen. In meiner Verwandtschaft gibt es zwei Menschen, die in München leben und an Asthma leiden und deshalb in Bad Reichenhall in Kur waren. Ich glaube, dass sie sich das in besserer Luft hätten ersparen können.

Corona-Virus: Werden wir bei der Zahl der Toten belogen?

Irgendetwas kann doch nicht stimmen, wenn wir so viel weniger Tote durch Corona haben sollen als beispielsweise Italien. Und dazu gibt es die verschiedensten Theorien:
https://web.de/magazine/news/coronavirus/raetsel-corona-toten-deutschland-34548926
So kann die unterschiedliche Sterberate daran liegen, dass bei uns unbehandelt Verstorbene nicht getestet werden, oder daran, dass statt Corona eine Lungenentzündung diagnostiziert wird:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/03/26/mein-lebensunwertes-leben/
Nur die Theorie, dass wir belogen werden, wird nicht in Betracht gezogen. Sonderbar ist jedenfalls, dass die Hohns Hopkins University an einem Tag fünfmal so viel Tote für Deutschland gezählt hat wie unsere offizielle Zahl ausweist.
Warum könnten wir denn womöglich belogen werden? Zur allgemeinen Beruhigung? Will man die Folgen des Sparkurses bei den Krankenhäusern nicht publik werden lassen?
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/26/schlimme-nachricht-2/
Es macht sich ja auch gut, wenn wir besser da stehen als unsere Nachbarn. So sind denn auch fast alle Bundesbürger mit der Regierungsarbeit zufrieden (wenn das Ergebnis einer Umfrage stimmt). Nur ein paar kritische Menschen wie ich meinen, dass man sofort nach Ausbruch der Corona-Grippe nur noch Chinesen mit Gesundheitsattest hätte ins Land lassen dürfen und dass man die jetzigen Schutzmaßnahmen viel zu spät eingeführt hat.

Je weniger Tote die Statistik ausweist, umso eher erreicht man, dass man bei der Entscheidung der Frage: Wirtschaft oder Menschenleben der Wirtschaft den Vorzug gibt, wie Trump es gerade getan hat. Und auch bei uns treten schon die ersten Pseudowissenschaftler auf, die uns ausmalen, dass ein großer wirtschaftlicher Einbruch schlimmere Folgen haben würde als Corona.

Das Ende der GroKo steht bevor


Die GroKo wird demnächst zerbrechen. Sie wird am Thema „Tempolimit“ scheitern:
Wie die Diskussion über dieses Thema verläuft – das ist einfach bescheuert (ein Wort, das beim aufmerksamen Leser Assoziationen hervorruft).
Wenn Scheuer meint, es gäbe Wichtigeres vorrangig zu tun, als über das Thema Tempolimit abzustimmen, so ist das einfach lächerlich: Einen Satz in die Straßenverkehrsordnung hinein zu schreiben – das dürfte doch wohl auch in unserem bürokratischen Staat keine Probleme bereiten.
Und wenn Scheuer weiter meint, es gäbe keine Mehrheit für ein Tempolimit, so irrt er ebenfalls: Die Mehrheit der Deutschen ist dafür. Aber die Meinung des Volkes zählt ja in unserer Demokratie nicht. Deshalb hat Scheuer ja wohl mit dem Wort „Mehrheit“ die Stimmen der GroKo im Auge. Aber auch da wird sich herausstellen, dass Scheuer schief liegt:
Es wird nun wohl so kommen, dass die Befürworter des Tempolimits dieses Thema erneut zur Abstimmung im Bundestag stellen werden und dann werden wohl etliche SPD-Abgeordnete mit Teilen der Opposition gegen Scheuer stimmen. Das wäre dann wohl das Ende der GroKo.
Die Diskussion über das Tempolimit verläuft im übrigen ja nicht ehrlich: Scheuer sollte bekennen, dass es ihm  um die Erhaltung von Arbeitsplätzen in der Autoindustrie geht: Wenn nicht mehr gerast werden darf, werden kaum noch schnelle Autos gekauft. Es geht also um eine Abwägung: Mehr Unfalltote und mehr Abgase gegen Arbeitsplätze. Und dann stellt sich die Frage, was mehr wert ist.
Tröstlich für die Autoindustrie ist jedenfalls, dass in den Ländern, in denen es ein Tempolimit gibt, trotzdem teure PKWs gekauft werden.

Deutschland stürzt ab

Unter diesem Titel habe ich hier schon viele Beiträge geschrieben, besonders in den letzten drei Tagen. Heute muss ich sie schon wieder ergänzen, denn aus den Nachrichten ergibt sich wieder ein Indiz für unseren Absturz: Jede dritte Lebensmittelkontrolle fällt aus, in Berlin und Bremen sogar jede zweite. Der Fall des Fleischproduzenten Wilke zeigt,  dass eine unzureichende Kontrolle tödlich sein kann. Eigentlich müssten mehr Kontrolleure eingestellt werden, aber die fallen den Sparmaßnahmen zum Opfer.
Nicht nur auf diese Weise müssen Menschen sterben. Ähnlich ist es im Krankenhauswesen:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/10/27/schlimmer-als-alles-bisher-erlebte/
Wenn das keine Anzeichen dafür sind, das unser Land immer weiter abstürzt…

Die gefährlichen Alten am Steuer


Immer wenn ein alter Autofahrer einen Unfall verursacht, wird sein Alter im Zeitungsbericht angegeben, und dann sagen die Leute: „Wieder so einer! Die gehören weg von der Straße!“
Tatsächlich sieht es aber so aus: Im Jahr 2015 hatten die18- bis 24.jährigen 41.300 Unfälle, die Menschen ab 75 aber nur 15.700. Außerdem muss man die Unfälle differenziert betrachten: Ältere Pkw-Fahrer, die einen Unfall verursachen, gefährden sich dabei eher selbst sehr stark: Knapp 60 % der Unfalltoten, die durch Fehler von Pkw-Fahrern ab 75 Jahren verursacht wurden, waren die Unfallfahrer selbst. Völlig anders ist es bei den Jungen.
Trotzdem wird immer wieder gefordert, dass eine Altersgrenze für die Fahrerlaubnis eingeführt wird. Da wird aber nie etwas daraus;
Wenn man zynisch ist, wird man sagen: eine Industrie, deren Produkte bewirken, dass jährlich in der EU 400.000 Menschen durch Luftverschmutzung sterben, wird mit ihrer starken Lobby immer durchsetzen, dass „die paar Toten“, die durch Unfälle von Alten verursacht werden, keine Konsequenzen für die Fahrerlaubnis haben.

Tote durch Armut


Überall können wir deutlich sehen, wie Deutschland verarmt. Ein Beispiel ist die Post: Viele Postämter wurden verkauft und nun werden die Postangelegenheiten oft hinten in irgendwelchen Geschäften abgewickelt. Die ersten Orte haben schon gar keine Post mehr und die Leute müssen in die 10 km entfernte Stadt fahren.
Ein weiteres Zeichen für unsere Verarmung sind die ständig steigenden Zahlen der Badetoten: Im letzten Jahr ist ihre Zahl schon wieder gestiegen, nachdem
2016 so viele Menschen ertrunken waren wie seit zehn Jahren nicht mehr. Die Zahl der Toten war damals um 49 auf mindestens 537 Menschen angewachsen. Auch 2015 hatten die Lebensretter deutlich mehr Todesopfer verzeichnet als im Vorjahr.
Die DLRG meldete dazu, schuld sei, dass sich immer mehr Gemeinden kein Schwimmbad mehr leisten können. Viele Bäder würden geschlossen. Die Folge davon sei, dass nur noch die Hälfte der Schüler sicher schwimmen könne und ein Viertel gar keinen Schwimmunterricht habe.
Da fragt man sich, wie so etwas sein kann: Früher hatte man genügend Geld, um all die Schwimmbäder zu bauen. Heute ist man zu arm, diese zu unterhalten. Dabei ist der Ölpreis doch so niedrig wie schon lange nicht mehr.

Lebensgefahr als Freizeiterlebnis

Es ist unglaublich, dass immer wieder Menschen überflüssigerweise bei Unwettern ums Leben kommen oder verletzt werden: Gerade mussten beim Chiemsee Summer Festival knapp 50 Personen behandelt werden, darunter auch viele, die nur eine psychische Betreuung (Krisenintervention) benötigten. Ernsthafter verletzt und in einem Krankenhaus aufgenommen wurden 10 Personen. Das ist noch glimpflich ausgegangen. In Österreich wurden in der selben Nacht beim Einsturz eines Festzelts zwei Menschen getötet.

Wie leichtfertig mit der Gesundheit umgegangen wird, habe ich auch in diesem Beitrag beschrieben: https://autorenseite.wordpress.com/2016/09/05/oesterreich-todesangst-als-urlaubserlebnis/

Ich selbst bin auch schon durch Stürme in üble Situationen gekommen: Zweimal blieb die Seilbahn stehen, weil die Kabinen vor der Station infolge eines Orkans quer standen. Da war ich froh, dass ich einen Biwaksack dabei hatte und nicht wie andere ins Krankenhaus musste. Ein anderes mal war ich im Sessellift unterwegs, als ein Sturm Bäume auf das Drahtseil der Bahn warf.
All diesen Gefahren ist eines gemeinsam: Man konnte sie voraus sehen. Nur selten kommt ein Unwetter aus heiterem Himmel. Meist wütet es schon anderswo. Beispielsweise brauchte das Unwetter, das über das Chiemsee Summer Festival herein brach, ca. 1 Stunde, um von München aus zu uns zu kommen.Warum warnt keiner rechtzeitig und sorgt vor. Leicht hätte es ja auch am Chiemsee Tote geben können.
Nun werden manche darauf hinweisen, dass der Wetterdienst doch eine Unwetterwarnung herausgegeben hat. Ja sicher, aber die wird halt nicht ernst genommen. Die Wetterfrösche sind vorsichtig und warnen lieber zu viel als zu wenig. Daher ist es mit solchen Warnungen so ähnlich wie in der Fabel von Äsop, in der ein Hirtenjunge spaßeshalber ruft: „Der Wolf kommt!“
Das Innenministerium müsste daher mit den Landratsämtern besser vernetzt sein und Gefahrenmeldungen zum Anlass nehmen, Open-Air-Veranstaltungen, Liftanlagen oder Festzelte rechtzeitig zu schließen.

Entschuldigung!

Wir, die deutsche Autoindustrie und die deutschen Politiker, benutzen den „Dieselgipfel“, um uns beim deutschen Volk zu entschuldigen. Rund 38.000 Todesfälle jährlich wären Forschern zufolge vermeidbar gewesen, hätten wir Autobauer die Abgasgrenzwerte für Dieselmotoren eingehalten. Besonders gefährdet sind leider die EU-Bürger. Hier starben 11.400 zu früh.
Wir – Industrie und Politik – möchten uns hiermit bei den Betroffenen entschuldigen. Wenn diese auch unsere Entschuldigung nicht mehr mit bekommen, so betrachten wir es doch als unsere moralische Pflicht, nachträglich unser Bedauern auszusprechen.
Natürlich bedarf unser Handeln einer Erklärung, die wir Ihnen hiermit geben wollen. Jede Entscheidung bedarf einer sorgfältigen Abwägung. Wir hatten die Wahl zwischen Arbeitsplätzen und Mobilität einerseits und andererseits einigen Menschenleben. Im Interesse der überlebenden Bürger haben wir uns für die erstere Alternative entschieden. Leider war die Kanzlerin beim „Dieseltreffen“ ja nicht dabei. Sie hätte Ihnen sonst erklären können, dass diese Alternative sogar „alternativlos“ war.
Auch wenn es blasphemisch klingt: Man möge uns verzeihen, dass wir hier eine Wahrheit aussprechen: Das Auto ist den Menschen wichtiger als Gott. Sie sehen das daran, wie viele Menschen Auto fahren und wie wenige eine Kirche besuchen. Und wenn das Auto schon vergöttert wird, so müssen ihm auch – religiösen Traditionen folgend – Menschenopfer gebracht werden, so leid uns das tut. Aus diesem Grund wurde ja auch das Morden durch Autoabgase in Deutschland legalisiert:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/04/mord-in-deutschland-legal/
Wir handelten also auf dem Boden des Rechts. Und deshalb machen wir auch weiter so: Wir basteln ein bisschen an der Software herum, obwohl wir wissen, dass dies wenig bringt. Und wenn auch mancher nun husten muss, denken Sie an das bayerische Sprichwort: „A guater hält’s aus und um ein’n anderen…“

(Leider stammt diese längst fällige Entschuldigung weder von der Autoindustrie noch von den Politikern. Daher hat es sich der Autor dieses Blogs nicht nehmen lassen, das auszusprechen, was beim Dieseltreffen hätte gesagt werden sollen.)

Menschenopfer in der BRD erlaubt!

Abgas
Manchmal, wenn ich Bilder über die alten Inkas oder Mayas sehe, dann stelle ich mir vor, wie es wohl bei der Opferung eines Menschen zugegangen sein muss. Es muss ziemlich grausam gewesen sein:
http://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/menschenopfer-der-maya-fuenf-tode-fuer-den-regengott-mit-dem-langen-ruessel-a-531502.html
Sie werden sagen: Wie gut, dass wir heute eine Zivilisation haben und diese Zeiten überwunden sind. Aber Sie täuschen sich, wenn Sie so denken. Wir sind noch viel schlimmer. Früher wurden die Menschen jedenfalls für eine Gottheit geopfert, aber heute für die Autos:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/04/mord-in-deutschland-legal/
Infolge der Abgasmanipulationen von VW müssen 1200 Menschen sterben, weil ihre Lungen das Dreckzeug in der Luft nicht vertragen. Eigentlich müssten diese manipulierten Dieselfahrzeuge ja sofort stillgelegt werden. Aber sie verpesten weiter die Luft, bis sie repariert werden, denn Autos haben anscheinend Vorfahrt vor dem Menschen.
Das ist nur möglich, weil das Strafrecht diese Art von Morden privilegiert. Wegen Mordes kann nur bestraft werden, wenn nachweisbar ist, dass das Opfer durch eine Handlung des Täters ums Leben gekommen ist. Aber wie soll man beweisen, dass ein tödliches Lungenkarzinom ausgerechnet durch die Abgasmanipulation und nicht durch die allgemeine Luftverschmutzung ausgelöst wurde?
Deshalb muss unbedingt ins Strafgesetz ein Tatbestand aufgenommen werden, der die rein statistische Erhöhung der Sterberate unter Strafe stellt, denn auch das ist Mord! Aber warum sollen die Politiker aktiv werden, wenn keiner sich aufregt?

Dies meint ein einsamer Rufer in der Wüste.

Mord in Deutschland legal

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Wenn Sie einen Menschen umbringen, werden Sie zu einer lebenslänglichen Freiheitsstrafe verurteilt. Es gibt aber bei uns Leute, die über 1000 Menschen umbringen und trotzdem straflos bleiben. Sie glauben das nicht? Hier der Beweis:

Das Fachmagazin „Environmental Research Letters“ veröffentlichte eine Erhebung von Forschern des renommierten Massachusetts Institute of Technology (MIT), der Universität Harvard und der belgischen Universität Hasselt. Danach sterben infolge des VW-Abgasskandals über tausend Menschen in Deutschland und seinen Nachbarländern vorzeitig. Aufgrund des vermehrten Schadstoffausstoßes bei 2,6 Millionen VW-Fahrzeugen, die in Deutschland in den Jahren 2008 bis 2015 verkauft wurden, werden 1.200 Menschen in Europa ein Jahrzehnt eher das Zeitliche segnen.
http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/wirtschaft/sn/artikel/1200-vorzeitige-todesfaelle-durch-vw-abgasskandal-in-europa-236998/

Eigentlich ist das ein klassischer Fall von Mord: Die Manager wissen genau, dass eine Manipulation der Abgaswerte mehr Tote zur Folge hat. Sie nehmen das aus Geldgier (also aus einem niedrigen Beweggrund i.S. des § 211 StGB) billigend in Kauf. Sie handeln also vorsätzlich. Nur kann man die Leute nicht verurteilen, weil die Kausalität ihres Tuns nur pauschal nachweisbar ist, nicht aber im Einzelfall. Eine strafrechtliche Verurteilung erfordert aber den Beweis, dass gerade ein bestimmter Mensch infolge der Abgasmanipulation gestorben ist und jeder andere Grund für seinen Tod ausgeschlossen werden kann. Ein solcher Beweis lässt sich leider normalerweise nicht führen. Man hat dies schon einmal durchexerziert, als bei einem Atomkraftwerk erhöhte Strahlungen gemessen wurden und Kinder vermehrt an Leukämie erkrankten. Damals wurde kein Strafverfahren eröffnet, weil im Einzelfall nicht nachweisbar war, dass das Atomkraftwerk schuld war.
Die Konsequenz sollte nun eigentlich sein, dass man einen Straftatbestand schafft, der solche Fälle erfasst, etwa so:
„Wer eine Handlung vornimmt, die geeignet ist, den Tod von Menschen zu verursachen, wird wegen Totschlags bestraft, wenn es zu Todesfällen kommt, die auf diese Handlung zurückzuführen sind.“ Nur wird es zu einer solchen Strafvorschrift niemals kommen, weil die Lobby der verschiedenen Industriezweige dies zu verhindern weiß.

Übrigens: Wussten Sie, dass Armut u. U. mit dem Tode bestraft wird?
https://autorenseite.wordpress.com/2017/03/03/todesstrafe-in-deutschland/