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Das muss ins Grundgesetz: Recht zum Pieseln

Mein Senf dazu:

Deutschland stürzt ab.“ Darüber habe ich hier schon oft geschrieben. Ein sichtbares Zeichen sind beispielsweise die fehlenden Toiletten. Früher hatten selbst die kleinsten Bahnhöfe Toiletten. Heute bleibt nur das Gebüsch (sofern vorhanden!). Und in den Zügen sind die Toiletten auf ein Mindestmaß beschränkt.  In welche kaum vorstellbaren Nöte die Menschen dadurch kommen können, habe ich hier beschrieben.
https://autorenseite.wordpress.com/2018/02/08/die-buschpiesler-armes-deutschland/
https://autorenseite.wordpress.com/2019/09/20/meine-neueste-geniale-erfindung/
Nun hat sich endlich mal ein weitsichtiger Politiker dieses Problems angenommen, nämlich der stellv. Ministerpräsident von Bayern Hubert Aiwanger. Er fordert ein „Recht zum Pieseln“. Recht hat er. Jetzt, wo die Rasthäuser wegen der Corona-Krise geschlossen sind, wissen die LKW-Fahrer nicht, wohin mit ihren Nöten. Da könnte manche Blase platzen und viele Nieren könnten durch den Harnstau kaputt gehen.
Deswegen fordere ich hier mit allem Nachdruck, dass das Pieselrecht ins Grundgesetz aufgenommen wird. Und ein Menschenrecht ist es auch. Deshalb sollte man eine Petition starten.

Das hat gerade noch gefehlt: Endlich: Genderkleidung

„Fortschritt“ in Deutschland: Die ersten Schulen bekommen Gender-Toiletten. Wahrscheinlich werden bald die Gender-People vor dem Verfassungsgericht darauf klagen, dass sie überall solche Toiletten erhalten. Schließlich haben sie ja auch nicht umsonst durchgesetzt, dass wir in Deutschland nun ein anerkanntes drittes Geschlecht haben. Allerdings bezweifle ich, dass Gender-Toiletten ein Publikum finden werden, das sich dort „outet“. Wahrscheinlich werden in den Schultoiletten keine Gender-People Erleichterung suchen, sondern eher ein paar Spaßvögel.
Nachdem nun Karl Lagerfeld gestorben ist, ist niemand da, der authentisch die notwendige Kleidung für das dritte Geschlecht kreieren kann. Da fühle ich mich aufgerufen, in die Bresche zu springen und Vorschläge für Gender-Kleidung zu machen. Die könnte etwa so aussehen:

Also links ein schwarzer Rock und rechts ein Jeans-Hosenbein. © Alle Rechte vorbehalten!
Ich habe mich ja hier schon einmal als modischer Trendsetter betätigt:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/08/07/mein-neuer-traumjob-als-trendsetter-oder-influenzer/
Leider ist damals der wohlverdiente Erfolg ausgeblieben. Schade! Denn die dort empfohlenen  Links- und Rechtsträgerhosen sind aus gesundheitlichen Gründen ein Muss, denn sonst droht Impotenz:
https://autorenseite.wordpress.com/2018/11/24/impotenz-droht/
Es wäre eigentlich an der Zeit, für solche Hosen zu demonstrieren. Das wäre wichtiger als die „Fridays for Future“, denn was nützt ein sauberes Klima, wenn die Menschen sich nicht mehr vermehren können und also keiner mehr etwas von der „Future“ hat?

 

Die Buschpiesler – Armes Deutschland!

Dies ist ein Bild aus besseren Zeiten: Damals hatte unser Dorf diesen eigenen Bahnhof mit Fahrkartenschalter und Toiletten. Der Bahnhof ist ein besonderer Bau aus Schlackensteinen des hiesigen Hüttenwerks. Er wurde verkauft wie vieles andere, was der Bund zu Geld gemacht hat, um die „schwarze Null“ zu erreichen: Postämter , Kasernen, Krankenhäuser, Versicherungen, Grundstücke…
Die Bahn hat mit dem Bahnhof auch das dazu gehörende Grundstück verkauft, so dass sie dort keinen Fahrkartenautomaten aufstellen darf, sondern nur auf der anderen Seite der Gleise. Die Leute müssen also immer erst durch den Unterführungstunnel gehen, wenn sie eine Fahrkarte brauchen.
Das ist aber nicht die einzige Unannehmlichkeit, die sich aus dem Verkauf des Bahnhofs ergeben hat: Nun gibt es dort keine Klos mehr. Mit diesem Problem ist unser Dorf nicht allein, Auch in anderen Orten gibt es am Bahnhof keine Toiletten. Die Bahn meint, es genüge, wenn sie WCs im Zug zur Verfügung stelle; alles andere sei Aufgabe der Gemeinde. Und die sieht das genau umgekehrt.
So bleiben denen, die ein „dringendes Bedürfnis“ verspüren nur zwei Möglichkeiten: entweder in die Hose machen oder einen halbwegs verborgenen Winkel suchen, wo man so etwas erledigen kann. Wer Glück hat, findet ein Gebüsch. Andere finden eine Unterführung als geeignet.
Ich muss dabei mit Mitleid an den „Pieselprinzen“ denken. Was blieb dem armen Mann in einer Notlage anderes übrig?
Armes Deutschland, wo wir uns vielerorts keinen Bahnhof mehr leisten können und nicht einmal Toiletten!

FC Bayern geht gegen „Wildbiesler“ vor.

So lautete eine Schlagzeile. Für Preußen, die nicht wissen, was „Wildbiesler“ sind: Denken Sie an Ernst August damals auf der Expo! Falls Sie immer noch nicht wissen, um was es geht: „Wildbiesler“ heißt übersetzt „Wild-Pinkler“. Es handelt sich also um Menschen, die sich nicht auf der Toilette erleichtern, sondern an Stellen, die dafür nicht vorgesehen sind.
Das Pinkeln rund um die Allianz-Arena wird also von den Bayern nicht mehr geduldet, sondern mit Stadionverbot bestraft. Die Bayern behaupten, die Arena habe genügend Toiletten.
Aber anderswo herrscht ein „urinöser“ Notstand. Ich las z.B. über den Kölner Karneval, dass am Dom Wildbiesler ihren Urin ablassen in Ermangelung einer Toilette. Das ehrwürdige Gebäude muss nun mit einem Bretterzaun geschützt werden, weil das Anpinkeln seiner Mauern die Fundamente angegriffen habe. Wer hätte das gedacht, dass der Dom einmal durch Wildbiesler gefährdet werden könnte.
Der schlimmste Notstand herrscht aber im Bereich der Bahn. Viele Bahnhöfe haben keine Toiletten mehr, weil Bahn und Gemeinden sich streiten, wer dafür zuständig ist. Es fehlt hier ein Machtwort von oben. Dieses Toilettendrama bei der Bahn ist ein Zeichen dafür, wie arm wir geworden sind. Früher konnte sich die Bahn in jedem Wagon und auf jedem Bahnhof ein WC leisten. Heute geht das nicht mehr. Armes Deutschland, das von Banken, Managern u.a. ausgeplündert wird.