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Frauen als Richterinnen – Ende der Gerechtigkeit?

Justiz

Heute gibt es auf dieser Seite mal ausnahmsweise  kein Zitat, sondern das Ergebnis einer bedeutenden Untersuchung, die eine völlige Neuorientierung der Justiz erforderlich macht:
In Bayern werden seit zehn Jahren mehr Frauen in der Justiz eingestellt als Männer, zur Zeit liegt ihr Anteil an den Neueinstellungen bei 65 Prozent. Kann das gut gehen? Viele berühmte Rechtslehrer haben sich über Frauen als Richterinnen geäußert. Hier nur drei Beispiele:

Weibliche Richter und Anwälte können wir nicht brauchen.
Prof. Dr. Felix Dahn

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Zum Richteramt fehlt den Frauen die erforderliche Eigenschaft des Charakters. Sie sind zu weich, haben zu wenig Energie, um das Schwert der Gerechtigkeit zu schwingen, und lassen sich zu sehr durch Äußerlichkeiten gefangen nehmen.
Prof. Dr. jur. Paul Laband
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Die schönen Augen, das gelockte Haar eines Angeklagten würden vielleicht manchmal schwerer ins Gewicht fallen, als Gesetzesparagraphen und Zeugenaussagen.
Prof. Dr. jur. Paul Laband
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Nun werden freilich die Frauen sagen, das seien verstaubte Ansichten von verkalkten Professoren. Mögen sie das auch weiterhin glauben, aber da habe ich doch hier eine bittere Pille für die Damen, die sie zum Nachdenken bringen sollte:
Der Neurowissenschaftler Prof. Weber von der Uni Bonn führte Untersuchungen über die Auswirkungen des Testosterons durch und entdeckte dabei, dass dieses Hormon mit Ehrlichkeit und Gerechtigkeitssinn zusammenhängt. Über diesen Zusammenhang zwischen Testosteron und Gerechtigkeitssinn gibt es auch mehrere andere Studien, die das bestätigen.
Was nun? Natürlich kann man nicht die Richterinnen einfach entlassen und durch Männer ersetzen. Man kann die Frauen aber auch nicht zwingen, sich einer Testosteron-Hormonkur zu unterziehen. Da bleibt nur eins: Abwarten. Und wieso? Mein Vater (Jahrgang 1902) war auch Richter und hat sich so seine Gedanken über dieses Problem gemacht. Er pflegte zu sagen: „Der Richterberuf ist für Frauen nicht geeignet. Er ist zu hart. Und Frauen, die lange als Richterinnen oder Anwältinnen tätig sind, vermännlichen.“ Er nahm sich immer Ohropax in die Sitzung mit, weil er die lauten rauen Stimmen mancher Anwältinnen nicht ertragen konnte.
Nun hatte er allerdings eine nette tüchtige Richterin in seiner Kammer. Daher machte ich ihn darauf aufmerksam, dass an seiner Theorie vielleicht etwas nicht stimmen könnte. Er meinte aber: „Ausnahmen bestätigen die Regel.“
Und wenn ich heute im Fernsehen manche Juristinnen auftreten sehe, beispielsweise als Gerichtssprecherin, dann denke an meinen Vater – nicht immer, aber immer öfter.

Lesen Sie bitte unbedingt auch die Aphorismen über die Justiz. Sie werden ihre Freude daran haben.

Testosteron als Kulturkiller?

Unter dem Titel „Weniger Testosteron, mehr Kultur“ berichtet die Apotheken Umschau über Forschungen der Duke-Universität in Durham (USA). Bekanntlich wurden beim Menschen im Verlauf der Jahrtausende die Augenwülste immer kleiner. Dies führen die Forscher auf einen Rückgang des Testosterons zurück; die Gesichter seien dadurch femininer und die Menschen seien kooperativer, friedfertiger, und fortschrittlicher geworden.
Das hören wir Männer natürlich gerne: affenartig = männlich und kultiviert = feminin.
Die Forschungen können nur von einer Feministinnen-Gruppe erstellt wurden sein.
Wie ich beim Googeln festgestellt habe, ist beim Thema „Testosteron“ so ziemlich alles umstritten. Aber es scheint doch so zu sein, dass Uni Durham völlig daneben gegriffen hat:
1. Fortschritt dürfte mit Forscherdrang und Erfindungsgeist zusammen hängen, also wahrscheinlich mit Testosteron: Es waren schließlich meistens Männer, die in unbekannte Gegenden der Welt vorgedrungen sind und Berggipfel erstiegen haben.
2. Und was die behauptete Friedfertigkeit anbetrifft, die durch den angeblichen Rückgang des Testosterons im Menschen erreicht worden sein soll, scheint die Uni Durham die Gräuel der derzeitigen Kriege nicht zu sehen. Im übrigen sind Frauen keineswegs friedfertiger als Männer: Golda Meir und Maggie Thatcher, die wegen Inseln mit ein paar Schafen Krieg führte, sind dafür Beispiele. In der Ehe sollen die Frauen sogar gewalttätiger als Männer sein, auch wenn Frauenhäuser das Gegenteil zu beweisen scheinen:
https://autorenseite.wordpress.com/2013/11/25/internationalen-tag-gewalt-frauen-17074039/comment_ID/19684743/rtc/1/#c19684743
3. Schließlich ist die Kooperation auch keineswegs feminin. Die großen menschlichen Leistungen, die Kooperation voraussetzten, wie der Bau der Pyramiden wurde von testosteron-geprägten Führungskräften eingefordert.
Und die großen künstlerischen Leistungen gehen vielfach auf die Belohnungs-Mentalität zurück, die dem Testosteron zugeschrieben wird, wobei unter „Belohnung“ nicht unbedingt Geld, sondern Ruhm und Anerkennung zu verstehen ist.
Also, liebe Forscher/Innen von der Duke-Universität: Noch mal nachdenken! Ich komme gern vorbei, um mit zu helfen.