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Die gefährliche Sicherheit

Gerade lesen wir, dass autonomes Fahren schwere Unfälle mit Tesla-Autos verursacht hat. So hatte beispielsweise die Automatik die weiße Seite eines anderen Autos nicht erkannt. Deshalb weist Tesla ja auch ausdrücklich darauf hin, dass die Automatik den Fahrer nicht von seiner Aufmerksamkeit und Verantwortlichkeit befreit.
Nur wird es halt immer mehr so sein, dass sich die Fahrer auf die normalerweise präzise funktionierende Automatik verlassen und dass sie es daher doch an der notwendigen Aufmerksamkeit fehlen lassen. So ist wahrscheinlich die vermeintlich sichere Automatik in Zukunft Ursache für neue Unfälle anderer Art.
Ich möchte nie ein autonom fahrendes Auto haben. Was habe ich davon, wenn ich sowieso aufpassen muss? Dann fahre ich ja gleich lieber selbst.

Dau fällt mir ein, was mein Vater von der Besichtigung eines der größten deutschen Werke berichtete: Ein Mann ist da verantwortlich für fast ein stadtviertelgroßes Teil des Werkes. Seine Aufgabe besteht nur darin, alles zu überwachen. Und damit er es nicht an der notwendigen Aufmerksamkeit fehlen lässt, gibt es immer wieder Fehlalarme, auf die er reagieren muss.  So was müsste auch in die autonomen Fahrzeuge eingebaut werden. Aber die haben wohl auch eine Augenkontrolle, die Alarm auslöst, wenn dem Fahrer die Augen zu fallen.

Geht es Ihnen auch so? Plötzlich liest man etwas…

Gelegentlich liest man etwas, was einen in Erstaunen versetzt und zum Nachdenken zwingt. Gerade lese ich etwas Unglaubliches, nämlich dass Tesla in seiner Gigafactory in Brandenburg alle 45 Sekunden (!) ein Auto produziert.
Da fragt man sich, wie lange die Deutsche Autoindustrie da mithalten kann. Tesla ist bereits jetzt schon mehr wert als VW, Daimler, BMW, GM, Ford, Renault, Peugeot, Fiat, Hyundai, Honda und Nissan zusammen! Die Aktie hat in einem Jahr um 770% zugelegt:

Während unsere Autoindustrie wie ein Schwerkranker am Tropf der Subventionen hängt, hat Tesla großzügig auf die möglichen Subventionen verzichtet.
Es sieht also nicht gut aus für unsere Vorzeige-Industrie. Was dann?

Elon Musk – das Ende der Demokratie?

Von Seehofer stammt ein weiser Satz, den er heute wohl nicht mehr wahrhaben will. Als Gesundheitsminister sagte er anlässlich einer Auseinandersetzung mit der Pharmaindustrie:

»Diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt und diejenigen, die gewählt werden, haben nichts zu entscheiden.«

Dieser Satz fällt mir ein, als das Time Magazine Musk gerade zur Person des Jahres wählte. Das ist er wirklich mit einem Vermögen von 300 Milliarden. Vergleicht man dazu den Bundeshaushalt mit knapp 500 Mrd, so wird einem bewusst, welche Macht solche einzelnen Menschen ausüben können. Nie waren die Demokratien so gefährdet wie jetzt durch die Anhäufung von immer mehr Geld bei einzelnen Personen. Mit seinem Geld könnte Musk beispielsweise gegen sämtliche Währungen der Welt spekulieren oder unsere gesamte Autoindustrie aufkaufen. Und so wundert uns nicht, das Querdenker die Theorie vertreten, in Wahrheit würde die Welt von der Bilderbergkonferenz, also von einem Zusammenschluss der Reichen, regiert.

Musk zeigt Deutschland deutlich, wo wir stehen: Er stellt eine ganze Autofabrik hin, während wir es nicht einmal schaffen, bis dahin die nötige Bauerlaubnis zu erteilen.

Hier habe ich schon in zahlreichen Beiträgen beschrieben, wie Deutschland abstürzt, u.a. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/09/03/deutschland-stuerzt-ab-ranking-der-unis/
https://autorenseite.wordpress.com/2020/01/21/deutschland-stuerzt-ab-14/
Und ich habe immer wieder aufgerufen: „Deutschland erwache!“, z.B. hier:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/12/27/deutschland-erwache-3/
Es hat alles nichts genützt. Die Politiker wollen es nicht glauben. Aber nun hat Telon Musk uns dreimal eindrucksvoll unsere Rückständigkeit demonstriert:

> Er hat die Autofirma Tesla gegründet, die binnen kurzer Zeit mehr wert ist als VW, Daimler, BMW, GM, Ford, Renault, Peugeot, Fiat, Hyundai, Honda und Nissan zusammen! Die Aktie hat in einem Fahr um 770% zugelegt.
https://www.automotive.at/kfz-wirtschaft/unglaublich-tesla-ist-bereits-mehr-wert-als-vw-daimler-bmw-204004
Da werden sich unsere Autohersteller warm anziehen müssen.
> Musk baut in Brandenburg schneller ein Autowerk, als unsere langweilige Bürokratie für die bloße Erteilung der Baugenehmigung braucht.
> Und nun watscht er die deutsche Autoindustrie richtig ab. Während unsere Fahrzeugindustrie über ihre Lobby ständig neue Subventionen absahnt, baut er nun noch in Brandenburg ein Batteriewerk und verzichtet dabei nobel auf die ihm zustehende staatliche Förderung:
https://web.de/magazine/wirtschaft/tesla-verzichtet-staatliche-foerderung-milliardenhoehe-36380212
So sehr hat uns noch niemand gezeigt, wo wir stehen (abgesehen von den oben verlinkten Beiträgen). Nicht auszudenken, was unserer Industrie blühen würde, wenn es Musk einfallen würde, eine ganz billige, coole „Folkscar“ herzustellen.

 

Weg aus der VW-Krise?

Man sollte das eigene Wirken vom Ende her denken, riet einst Steven Covey. Auch die Kanzlerin zitierte diese Weisheit in Ihrer Rede zu Schäubles Geburtstag: „Respice finem“. Denken wir also so, wie die Kanzlerin meint:

Zur Zeit befinden sich die immer gehätschelten Kinder der deutschen Wirtschaft, nämlich die Autohersteller, in der Krise:
https://web.de/magazine/wirtschaft/vw-informiert-belegschaft-lage-wolfsburg-krach-diess-36314840
Diese Gefahr war voraus zu sehen, denn Leuten wie Musk haben wir nichts entgegen zu setzen:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/27/deutsche-autoindustrie-in-gefahr/
Was also ist zu tun? Legen wir das Denken vom Ende her Merkels  Politik zu Grunde, so bedeutet das: Immer mehr Prämien für Autokäufe, immer mehr prekäre Arbeitsverhältnisse, bei denen der Staat einen Teil des Lohns übernimmt, und immer mehr  Geld für die Forschung über Weiterentwicklungen. Vom Ende her gedacht würde das bedeuten, dass der Staat schließlich alles bezahlt.
Und es muss auch in der neuen Regierung jemand genau so wie Merkel die schützende Hand über unsere Vorzeigeindustrie halten: Es darf auf keinen Fall geschehen, was auch nach Auffassung des Bundesumweltamts unbedingt geschehen muss: Streichung der Pendlerpauschale und Tempolimit. Hier tritt Lindner auf die Bremse – insoweit ein „würdiger“ Nachfolger der Kanzlerin.
Klimaschutz ade! Es lebe die deutsche Autoindustrie! Aber wie lange noch? Wird sie das Schicksal unserer Foto- und Bekleidungsindustrie sowie vieler deutscher Werften teilen?

Verstappen-Sieg: Wie kann das sein?

Ich bewundere den Rennfahrer Verstappen. Von ihm sahen die anderen gerade nur noch den Auspuff. Mehr noch bewundere ich die Firma Redbull. Wie kann es sein, dass so ein inzwischen etablierter Newcomer die erfahrenen Rennwagenproduzenten alt aussehen lässt? Wo die Firma Redbull auftaucht, scheint der Erfolg garantiert zu sein. Das Erfolgsrezept sollten manche verschlafene Unternehmen kopieren.
Irgendwie erinnert mich das an Tesla:
https://autorenseite.wordpress.com/2021/10/27/deutsche-autoindustrie-in-gefahr/

Deutsche Autoindustrie in Gefahr?

Der freche Ami Musk hat die Dreistigkeit besessen, mitten im Autoland Deutschland ein Werk zu errichten. Obwohl die Baugenehmigung noch gar nicht erteilt ist, wird dort schon eifrig produziert. Das ist amerikanisches Tempo und da reiben sich unsere von der Regierung gehätschelten Autohersteller verwundert die Augen. Da kommt einer daher in kürzester Zeit von 0 auf 100!

Unglaublich, aber wahr: Tesla ist bereits jetzt schon mehr wert als VW, Daimler, BMW, GM, Ford, Renault, Peugeot, Fiat, Hyundai, Honda und Nissan zusammen! Die Aktie hat in einem Fahr um 770% zugelegt.
https://www.automotive.at/kfz-wirtschaft/unglaublich-tesla-ist-bereits-mehr-wert-als-vw-daimler-bmw-204004
In den drei Monaten bis Ende September stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 389 Prozent auf 1,6 Milliarden Dollar (1,4 Mrd Euro)
Und während unsere Autohersteller wegen mangelnder Chips teilweise ihre Produktion zeitweise einstellen mussten, kannte Tesla solche Probleme nicht.

So sieht es also aus mit unserer Vorzeigeindustrie: Wird sie das Schicksal der deutschen Fotobranche, Textilindustrie, Fernseherproduzenten … teilen?  Wie wird es sein, wenn China die notwendigen Rohstoffe (seltene Erden, Magnesium…) nicht mehr liefert, sondern selbst verbraucht? 

 

 

 

Kein Problem mit der Lieferung von Chips.

Tesla von Eidechsen gebremst? Naturschutz geht anders

Gerade lesen wir, dass auf dem Gelände, das Tesla für seine Autofabrik benötigt, ein Baustopp besteht, weil dort Zauneidechsen gefunden wurden. Das ist aber wohl kein Hindernis bleiben, denn wir erinnern uns an Stuttgart 21: Damals wurden auch Eidechsen auf dem Gelände vorgefunden. Die wurden einfach umgesiedelt, was allerdings Millionen kostete, pro Eidechse 8.600 Euro.
Naturschutz kann aber auch anders funktionieren, wie ich in meiner Kurzgeschichte „Der Golfplatz“ in den „Begebenheiten“ geschildert habe. Sie hat einen wahren Hintergrund.

Unsere Autoindustrie: mit dem Rücken zur Wand


Was gab es nicht früher alles bei uns:
Kamerahersteller von Weltruf: Leica und Zeiss-Ikon beherrschten das Feld, wo sich heute eine Menge Hersteller von Digitalkameras tummeln,
Eine Bekleidungsindustrie versorgte uns, wo heute unser Zeug aus Bangladesh kommt.
Unsere vielen Werften belieferten die Welt…
Geblieben ist vom früheren Glanz nur die Autoindustrie, aber die ist stark gefährdet, und zwar in einem Ausmaß, wie wir es uns jetzt kaum vorstellen können.
Schon von der Nachfragseite sieht der Osramchef Berlien einen erheblichen Einbruch kommen.
Und im Vergleich zur Konkurrenz stehen unsere Autobauer nicht gut da:
Tesla verkauft seine Autos ohne Händlernetz und ohne Reklame übers Internet. Sogar in unserem kleinen Dorf fahren nun schon zwei dieser teuren Nobelkarrossen.
Und Google wird wohl bald den Ton beim autonomen Fahren angeben. Allerdings wird das noch ein bisschen dauern, denn das autonome Fahren ist erst dann interessant, wenn der Fahrer sich um nichts mehr kümmern muss und auch nicht verantwortlich ist. Sonst macht es ja keinen Sinn, sondern wirkt einschläfernd, weil man nichts zu tun hat, aber doch aufpassen soll.
Eine andere Gefahr sehen wir jetzt: Elektroautos kann jeder herstellen. So hat die Post nun schon über 10.000 Lieferfahrzeuge selbst gebaut und verkauft diese auch. Die Post als Autoproduzent. Das hat gerade noch gefehlt. Auch die neue Firma E-Go wird wohl mit ihren billigen Modellen erhebliche Marktanteile gewinnen.
Und wenn die Chinesen dann alles noch billiger herstellen, wird es zappenduster für unsere verschlafenen, gehätschelten Autobauer. Da hilft dann auch kein Scheuer mehr. Wir müssen uns auf harte Zeiten einstellen, denn wenn die Autoindustrie Schnupfen hat, hat die Wirtschaft Grippe.

Bricht unsere Wirtschaft ein?

Bei jedem Plus, das unser Aktienindex anzeigt, frage ich mich: Sind die Leute verrückt? Wäre es nicht besser, wenn sie statt der Aktien Toilettenpapier kaufen würden?
https://autorenseite.wordpress.com/2019/03/13/klopapier-als-wertpapier/
Unsere Wirtschaft ist gefährdet wie nie: Sie muss dauernd „angekurbelt“ werden. Sie befindet sich also in einem Stadium wie ein Schwerkranker in der Klinik, der dauernd mit Infusionen am Leben erhalten werden muss.
Trotzdem geht es bergab: VW muss 7000 Stellen streichen, weil für die Herstellung von Elektroautos weniger Personal erforderlich ist. BMW streicht 8100 Stellen. Auch bei Audi sieht es ähnlich aus. Und von Ford hört man gerade, dass die Firma in Deutschland Tausende von Stellen abbaut… Entsprechendes gilt für die Autowerkstätten, denn Elektrofahrzeuge sind wartungsarm.
Gefährlich ist auch, wie andere Autohersteller uns den Rang ablaufen: Wer hätte gedacht, dass die Amis es besser können als wir? Die Firma Tesla verkauft in den USA mehr Fahrzeuge als die dortigen Autowerke unserer großen Firmen zusammen. Und was das Tolle an Tesla ist: Das Werk verkauft seine Autos nur übers Internet, während unsere Autofirmen dazu ein großes Händlernetz benötigen.
Bei den Elektroautos sind wir ins Hintertreffen geraten und schicken uns nun gerade an, hinterher zu strampeln. Entsprechendes gilt für das autonome Fahren. Da haben die Amis die Nase vorn.
Und die Chinesen werden das alles noch billiger machen.

Merken Sie nicht auch, wie der Hauptpfeiler unserer Wirtschaft und damit auch unseres Wohlstands zu wackeln beginnt? Und da wollen Sie mit Aktien spekulieren?

 

Das Ende des Diesels


Seehofer will keinen Koalitionsvertrag abschließen, in dem ein Ende für Dieselautos vorgeschrieben wird. Umgekehrt wollen die Grünen auf jeden Fall dem Diesel den Garaus machen. Die Kanzlerin sprach in diesem Zusammenhang von Brückentechnologie.
Was aber bei dieser Diskussion und auch in den Medien völlig außer Betracht blieb, ist die Tatsache, dass demnächst nicht die Politik entscheidet, welche Fahrzeuge fahren dürfen, sondern die Gerichte werden Maßnahmen gegen die Luftverschmutzung durchsetzen. Wer sich heute also ein Dieselauto kauft, wird fürchten, vielleicht morgen schon an bestimmten Tagen damit nicht mehr in die Stadt fahren zu können. Das Ende des Diesels, an dem so viele Arbeitsplätze hängen, ist also vorprogrammiert. Natürlich wird die Autoindustrie versichern, die neuen Dieselautos würden schadstoffarm sein, doch wird das ein großer Teil der Kunden nicht recht glauben wollen, denn die Autoindustrie hat das Vertrauen, das ihr entgegen gebracht wurde, völlig verspielt.
Und noch etwas zum Thema: Politik und Autoindustrie wollen Besitzer alter Dieselautos durch Prämien zum Kauf eines neues umweltfreundlicheren Fahrzeugs verlocken. Damit wird zwar die Luft in den Städten besser, aber die Ökobilanz dieses Unternehmens ist doch sehr zweifelhaft: Die Herstellung jedes Autos belastet die Umwelt und wenn man alte, aber noch brauchbare Autos durch neue ersetzt, so kommt es zu einer neuen vorzeitigen Umweltbelastung, die sonst erst nach etlichen Jahren fällig gewesen wäre. Die Gesamtökobilanz wird also wohl negativ sein: In den Städten werden zwar ein wenig Schadstoffe eingespart, aber bei den Autoproduzenten fallen dafür umso mehr an.
Übrigens sollten sich die deutschen Autoproduzenten warm anziehen: Die Firma Tesla hat schon eine halbe Million Vorbestellungen für ihr neues Elektroauto und was haben demgegenüber die deutschen Firmen aufzuweisen? Es könnte so weit kommen, dass die Autofahrer es einfach schick finden, auch einen Tesla zu besitzen. Dann könnte der Auto-Industrie das Schicksal drohen, das die deutsche Bekleidungsindustrie, die deutschen Werften oder unsere Fotounternehmen hinter sich haben: Sie bleiben auf ihren Dieselautos sitzen.