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Zwei Naive: Maas und de Maizière

Beide fordern, die Flüchtlinge nicht unter Generalverdacht zu stellen. Doch, das muss man!
Die beiden Herren sollten sich einmal in die Lage einer afrikanischen Räuberbande versetzen. Diese Leute sagen sich doch: Nichts wie auf nach Germany: da gibt es was zu holen! Und die Justiz ist milde. So schrieb ein Verhafteter an seine Frau: „Mach Dir keine Sorgen! Das Essen im Gefängnis ist gut. Die Richter sind gut und so ich bin bald wieder frei.“
Die unkontrollierte Flüchtlingswelle lädt geradezu auch Terroristen ein, unerkannt nach Deutschland einzureisen. Einer von ihnen, der in Recklinghausen wohnte, ist gerade in Paris erschossen worden. Das beweist, dass es ein Fehler war, die meisten Flüchtlinge ohne genaue Kontrolle in unser Land einreisen zu lassen. Bei dieser unkontrollierten Masse stehen sie alle unter Verdacht, wie auch jeder Deutsche im Kaufhaus unter Verdacht steht und von Kameras überwacht wird.
Und wenn immer von Integration gesprochen wird: Räuberbanden, Terroristen und Sexgangster sind nicht integrierbar.
Immernhin kommt Maas jetzt endlich auf Grund des gleichartigen Vorgehens der Täter in Köln, Hamburg, Stuttgart, Bremen, Frankfurt und Nürnberg zu dem Schluss, dass es sich um ein abgesprochenes Vorgehen von Banden handelt. Ihm hätte längst vorher klar sein müssen, dass solche Banden in den Genuss der „Willkommenskultur“ gekommen sind. Deshalb ist es einer der dümmsten Sprüche hierzulande, man dürfe Terrorismus und Flüchtlingsfrage nicht vermengen. Man muss sich vielmehr darüber im Klaren sein, dass jeder Flüchtling ein Terrorist sein könnte.
Übrigens steht de Maizière blamiert da, weil die Geheimdienste im Falle Köln total versagt haben, denn sie haben diese massenhafte Verabredung nicht mitbekommen.

Wie kann man nur auf so eine Idee kommen!

Die Innenminister von Bund und Ländern wollen den Terrorverdächtigen den Personalausweis abknöpfen, damit diese Leute nicht nach Syrien können, um sich dem IS anzuschließen.
Die Idee kann man nur mit Kopfschütteln zur Kenntnis nehmen, und zwar aus zwei Gründen:
Zunächst einmal braucht man keinen Ausweis, um Grenzen zu überwinden, in der EU sowieso nicht. Und sonst muss man ja nicht unbedingt dort die Grenze überschreiten, wo kontrolliert wird. (Ich erinnere mich an die Zeit nach dem Krieg, als wir in Österreich Einreiseverbot hatten. Da sind wir halt nachts strumpfsockig am Zollhaus vorbei geschlichen).
Wenn man jedoch mit den Innenministern fälschlich davon ausgeht, dass die Ausreisesperre wirkt und die Terroristen im Lande bleiben, dann kämpfen sie halt hier. Wir lesen, dass sich die Selbstmordattentate von Deutschen im Irak häufen:
http://www.spiegel.de/politik/ausland/islamischer-staat-das-treibt-selbstmordattentaeter-aus-deutschland-a-988008.html
Vielleicht könnte ja das Ausreiseverbot bewirken, dass die Terroristen ihr Betätigungsfeld bei uns suchen.

Witzig war, dass gerade Frauen in einem Lokal über dieses Thema diskutierten. Der Tenor lautete: „Spinnen die? Die sollen den leuten noch Reisegeld geben, damit sie abhauen.“

Friendly Fire und Drohnen

In Kobane haben amerikanische Bomber versehentlich Kurden getötet. So etwas kommt immer wieder vor, und man nennt das beschönigend „Friendly Fire“. Erschreckend ist allerdings die Zahl der Soldaten, die auf diese Weise ums Leben kommen. Ich kenne nur die Zahlen aus dem Vietnamkrieg; Da waren 18 % der gefallenen US-Soldaten von den eigenen Truppen getötet worden. Das zeigt, dass im Krieg doch offenbar etwas sorglos mit Menschenleben umgegangen wird. Da braucht man sich erst recht nicht zu wundern, wenn bei den amerikanischen Drohnenangriffen immer wieder Zivilisten getötet werden. Deren Tod wird offenbar billigend in Kauf genommen. Und welcher westliche Politiker protestiert dagegen, dass die USA in einem fremden Land, das kein Kriegsgegner ist, Häuser bombardieren, in denen Terroristen vermutet werden, und dann Zivilisten sterben? Gauck beschimpft lieber Erdogan als Obama.