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Ein Terrorist ist kein Lichtschalter

Die Politik scheut sich, die Dinge beim Namen zu nennen. Deshalb pflegt sie eine eigene Sprache, die „Politsprech“ genannt wird. Da wird heutzutage keiner mehr getötet oder erschossen, sondern „ausgeschaltet“, wie wir gerade wieder einmal bei dem entsetzlichen Attentat in Wien hören. Merkwürdig, dass sich diese Ausdrucksweise länderübergreifend auch nach Österreich ausbreitet. Damit Sie immer verstehen, was Politiker meinen, habe ich mir die Mühe gemacht, ein eigenes Lexikon für „Politsprech“ zu schreiben, Schauen Sie doch mal hinein!
https://autorenseite.wordpress.com/lexikon-des-politischen-sprachgebrauchs-und-des-sonstigen-geschwafels/

Angesichts des Wiener Attentats fragt man sich: Kommt mal eine „Nacht der langen Messer„?

Asylrecht außer Kraft gesetzt

„Mehr als 50 Migranten stürmen in spanische Nordafrika-Exklave“
So lesen wir es gerade in den Medien. Und da merke ich, dass ich das Asylrecht nicht verstehe. Wenn man dieses Recht ernst nehmen würde, müsste jeder Afrikaner an den Zugängen der Exklave erscheinen und Asyl beantragen können. Das ist aber offenbar nicht so. Deshalb stürmen immer wieder Asyl Suchende die Exklave. Dies geschieht offenbar deshalb, weil sie damit eine Chance bekommen, Asyl gewährt zu bekommen. Eigentlich müsste ja ein Gesetz erlassen werden, dass denjenigen, die gewaltsam in die EU eindringen, das Asyl grundsätzlich versagt wird.
An der Exklave wird das ganze Dilemma des Asylrechts offenbar. Dieses Recht wurde einmal auf Grund der Erfahrungen mit dem Nationalsozialismus eingeführt. Es passt aber nicht mehr in eine Welt, in der nun Millionen Menschen Anspruch auf Asyl hätten. Hier müssten andere Lösungen gefunden werden, z.B. Bau von Ortschaften, in denen die Flüchtlinge menschenwürdig leben können. Sicherlich wäre manches Entwicklungsland in Afrika gerne bereit, dabei mit zu machen. Der Vorteil einer solchen Lösung wäre, dass der Einwanderungsdruck auf die EU verringert würde, denn ein großer Teil der Asylsuchenden wird angezogen von der Verlockung, hier ein schöneres Leben führen zu können. Und ein weiterer Vorteil wäre, dass Terroristen, die sich unter die Asylsuchenden mischen, fern gehalten würden.
Aber niemand traut sich an das heiße Eisen Asylrecht heran. Deshalb ist es offenbar so, dass man sich damit behilft, dieses Recht einfach mit Füßen zu treten: Ein herum irrendes Rettungsschiff, das niemand haben will, hat uns dies deutlich vor Augen geführt.

Zu den Waffen, Bürger!


Die Feigheit der Politik: Erinnern Sie sich noch, als der frühere Innenminister de Maizière die Bürger aufforderte, Notvorräte anzulegen? Und: Haben Sie das getan? Er „vergaß“,
noch etwas hinzuzufügen: Bewaffnet euch! Aber damit hätte er ja seine verfehlte Politik zugeben müssen.
Die Bürger sind jedoch nicht dumm und bewaffnen sich auch ohne behördliche Aufforderung:
In Bayern sind gut 1,16 Millionen Schusswaffen im Umlauf – so viel wie nie zuvor. Vor allem die Zahl von Schreckschusswaffen schnellt in die Höhe. 2016 ist die Nachfrage nach dem dafür nötigen, kleinen Waffenschein um fast 480 Prozent gestiegen. Auch ich habe hier ja schon dafür plädiert, schlichte Waffen mitzuführen:
https://autorenseite.wordpress.com/2016/07/22/nimm-ein-messer-mit/
Auch die letzten drei Opfer eines Messerstechers in Nürnberg hätten sich mit einfachen Distanzwaffen wehren können.
Typisch ist,
dass die Grünen die starke Zunahme von Waffen beklagen:
https://www.br.de/nachricht/gruene-beklagen-starke-zunahme-von-waffen-100.html
Sie sind vom rapiden Anstieg der Bewaffnung alarmiert. Beunruhigend sei das, sagte Katharina Schulze, Fraktionsvorsitzende der Grünen im Landtag. Vielleicht sollte die Frau mal um Mitternacht durch eine menschenleere Straße nach Hause gehen, anstatt mit dem Dienstwagen zu fahren, dann würde sie das wohl anders sehen; oder: auch wenn sie im Zug fährt und dort – wie schon geschehen – ein Terrorist mit einem Beil um sich schlägt. Bei einer solchen Begegnung mit der Realität würde ihr ihr Gutmenschentum schnell vergehen.