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Die Chancen der Taliban

 

Abu Dhabi, Mosche, Zayed, Scheich

Nun sind sie also viel schneller gekommen als erwartet: die Taliban. Die große Frage ist: Was nun? Bauen sie ein Terrorsystem auf oder setzen sie auf Versöhnung wie einst Süleiman?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/08/15/taliban-in-kabul-was-jetzt-unbedingt-geschehen-sollte/
Wenn sie klug sind, folgen sie seinem Vorbild. Dann können sie mit Hilfe anderer Staaten Afghanistan wieder aufbauen. Sie könnten da stehen als Befreier ihres Landes von Fremdherrschaft, Korruption und Missachtung der alten Kultur. Aber sie müssten auch Demokratie und Rechtsstaatlichkeit gewährleisten, insbesondere die Rechte der Frauen.
Dann könnten sie einen islamischen Staat errichten, der ein Vorbild sein könnte.

Es wird auf jeden Fall spannend.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat. Mehr in dem Buch „Mit spitzer Feder“. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen. Es wäre nett, wenn Sie daraus einmal etwas zitieren würden.

 

„Es spricht nicht gerade für die Religionen, dass die grausamsten Kriege und Terrorakte von ihnen zu verantworten sind.“

 

Mehr über den Autor auf der Homepage oder in er Sonderseite für Frauen–Nichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/

Europarat warnt vor terroristischen Angriffen mit Bio-Waffen

Das Leben auf der Welt ist vielfältig bedroht. Das hat uns die Corona-Krise wieder einmal gezeigt.
Ich habe in diesem Zusammenhang schon auf die gefährlichen Experimente mit Bio-Waffen hingewiesen:
https://autorenseite.wordpress.com/2020/05/10/corona-haben-wir-glueck-gehabt/
Jetzt warnt auch der Europarat sogar vor Bio-Waffen in den Händen von Terroristen. Aber nicht nur davor muss man warnen, sondern auch davor, dass ein mit tödlichen Viren experimentierender Wissenschaftler Selbstmord begehen könnte und unzählige Menschen mit in den Tod reißt, wie wir es ähnlich bei Suiziden von Piloten erlebt haben.
Ist Ihnen auch bewusst, dass das Schicksal der Menschheit immer mehr auch in den Händen von einzelnen liegt?
https://autorenseite.wordpress.com/2018/05/13/ist-ihnen-eigentlich-das-bewusst/
Das gilt auch inzwischen in wirtschaftlicher Hinsicht und das ist die Basis für Verschwörungstheorien.

Anleitung zur Kriegführung (bzw: Genozid)

Die älteste Anleitung zur Kriegsführung können wir der Bibel entnehmen. Viele ahnen gar nicht, was wir dort lesen können.
Wenn nicht die Juden die Bibel geschrieben hätten, sondern die Deutschen, dann sähe sie anders aus: Wir würden ganze Teile streichen und uns dafür entschuldigen. Nehmen wir als Beispiel diese Zitate, von denen mancher lieber glauben würde, sie stammten aus dem Koran:
“Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen… Aber in den Städten dieser Völker hier sollst du nichts leben lassen, was Odem hat.“
(5. Mose 20, 2-4.13-14.16)
Oder:
„So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“

Deshalb sollten sich die Kirchen nicht als die großen Bewahrer des Friedens hinstellen, denn sie haben u.v.a.m. den schlimmsten (30-jährigen) Krieg zu verantworten, der halb Europa ausgerottet hat,

Nach dem uralten „Vorbild“ der Bibel werden auch heute noch Kriege geführt, nicht nur vom IS, sondern auch in Europa, das wir ja eigentlich für zivilisiert gehalten hatten. Aber Srebrenica hat uns gezeigt, dass das stimmt, was in meinen Aphorismen zu lesen ist:

Der Mensch ist von Natur aus ein krankes Raubtier, das mit einer dünnen Tünche Zivilisation überstrichen ist.

Es ist seit Jahrtausenden das Gleiche: Die Männer des Gegners werden umgebracht und seine Frauen werden vergewaltigt.
Hinzu kommt noch etwas, was Trump gerade zur Sprache gebracht hat, bevor er ausgebremst wurde: Man zerstört die Kultur des Gegners: Deshalb sprengten die Taliban alte Buddha-Statuen und der IS zerstörte einen berühmten Tempel in Palmyra.  Wir hätten nicht geglaubt, das so etwas auch im alten Europa möglich ist, aber wir haben gesehen, dass die Serben sich anschickten, ein Weltkulturerbe in Schutt und Asche zu legen: Sie beschossen Dubrovnik, bis uns die Franzosen zeigten, wie man a) schnell und b) mutig reagiert. Ein französisches Sinfonie-Orchester fuhr kühn in die beschossene Stadt und musizierte dort. Durch dieses bewundernswerte Handeln blieb uns das Kleinod des Mittelmeeres erhalten. Die Musiker hätten damals den Friedensnobelpreis verdient.
Übrigens gibt es ja an sich das Völkerrecht und andere Abkommen, die die Kriegsführung regeln. Aber das Ganze ist ein reines „Schönwetter-Recht“, das im Ernstfall sofort außer Kraft tritt, wie wir bisher in jedem Krieg gesehen haben, auch gerade im letzten, als es reine Terrorangriffe gegen die Zivilbevölkerung gab. Solche Angriffe erreichen das Gegenteil dessen, was die Angreifer bezwecken: Die Bevölkerung steht fester hinter ihrem Führer, anstatt ihn zu stürzen, denn solchen Verbrechern, die Terrorangriffe durchführen, will man sich keinesfalls ausliefern.

Gedanken zum Terrorismus

Nach jedem Attentat von Terroristen hören wir das gleiche Lamento. Ich glaube, die Kanzlerin hat schon für die nächste Untat ihre Stellungnahme in der Schublade liegen und wird wieder ihren Abscheu zum Ausdruck bringen. Gut und schön! Aber was ich vermisse, ist dies: Warum spricht sie nicht einmal die Terroristen direkt an und nennt sie üble Feiglinge, die nicht einmal Kinder verschonen. Man sollte solche Leute wie den Terroristen von Halle auch lächerlich machen: Da zieht dieser Mann einen Kampfanzug an, als wenn er in die Schlacht ziehen würde, um dann harmlose Zivilisten hinterrücks zu erschießen.
Und noch etwas ist wichtiger: Warum nennt man die Terroristen nicht schäbige Idioten, indem man ihnen vor Augen führt, dass sie zwar durch Attentate ein paar Hundert Menschen töten können, aber dass ihnen dies doch keinen wirklichen Erfolg bringt. Und warum sorgt man nicht dafür, dass auch mal verletzte KIinder auftreten und die Terroristen anklagen?

Das jüngste Attentat von Paris zeigt etwas, was ich immer schon kommen sah: Der Terrorismus ist nun sogar in sensible Bereiche der Polizei vorgedrungen. Und wenn ich die Bilder von Staatsbesuchen sehe mit den umfangreichen Sicherungsvorkehrungen, dann frage ich mich: Ist man wirklich sicher, dass unter den auf den Dächern positionierten Scharfschützen kein Terrorist ist? Was mich immer schon wundert, ist die Tatsache, dass die Terroristen es noch nicht fertig gebracht haben, ein Attentat auf Politikern zu verüben, die ja für den IS deren Hauptgegner sind.

Zitat zum Tag

Hier kommt wie jeden Tag ein Zitat aus dem gerade erschienenen Buch Mit spitzer Feder. In diesem Buch finden Sie ungewöhnliche Aphorismen, die sich gut als Zitate für Reden und Schriften.

Die Entartung der Menschheit lässt sich auch an den Attentaten ablesen: Früher richteten sie sich gegen die Staatsoberhäupter, heute als Terror gegen unschuldige Unbeteiligte.


Mehr über den Autor auf der Homepage oder in der Sonderseite für FrauenNichtversteher: https://autorenseite.wordpress.com/frauen/.

Afghanistan-Einsatz sinnlos?

Ja, so etwas gab es einmal: einen „ruhmreichen Krieg“ mit 2-jähriger Dauer. Und heute?

Seit 2001 werden die Taliban in Afghanistan bekämpft. Aber die Lage dort scheint zur Zeit immer unsicherer geworden zu sein: Täglich kommen etwa 35 Soldaten und Polizisten bei Anschlägen und Gefechten ums Leben. Präsident Aschraf Ghani sagte kürzlich, seit seinem Amtsantritt Ende 2014 seien 45 000 Sicherheitskräfte in dem Konflikt getötet worden.
Was ich nicht verstehe, ist dies: Hätte man nicht in all den Jahren eine stabile einheimische Armee aufbauen können, die den Einsatz ausländischer Truppen überflüssig macht? Wie kann es sein, dass man in all den Jahren praktisch nichts erreicht hat?
Die Bundeswehr ist in einer bedauernswerten Lage. Eine Umfrage in der Truppe hat gerade ergeben, dass e
twa 27 Prozent der Befragten davon überzeugt seien , dass der Einsatz nutzlos gewesen sei. Weitere 26 Prozent stimmten dieser Aussage teilweise zu. Da setzen also viele junge Leute ihr Leben für einen Kampf ein, von dem sie nicht überzeugt sind. Ein Viertel von ihnen kehrt mit traumatischen Erlebnissen zurück, die bei 3 % der Einsatzkräfte sogar zu einer schweren psychischen Erkrankung führen (PTBS).
Lohnt sich ein solcher Einsatz? Was wäre aber die Konsequenz eines Truppenabzugs? Dann würden zweifellos die Taliban die Herrschaft übernehmen und was das für die Atommacht Pakistan bedeuten könnte, wollen wir uns gar nicht ausmalen. Auch müssten wir befürchten, dass ein Terrorstaat in Afghanistan die Basis für viel schlimmere Attentate in Deutschland werden könnte.
Vielleicht bringt die Standhaftigkeit des Westens die Taliban doch eines Tages zu der Einsicht, dass es besser wäre, Frieden zu schließen und als Partei in einem demokratischen System mit zu regieren so, wie in Irland statt der kämpfenden IRA nun die Sinn Féin politisch aktiv ist oder auch die ETA den Kampf aufgegeben hat.

Darüber spricht man nicht: „Wenn alles den Bach runter geht.“


Der Euro verfällt Tag für Tag, und das gegenüber dem Dollar, also einer Währung, die mithilfe der Gelddruckmaschinen am Leben gehalten wird. Was das Merkwürdige ist: Die Medien schweigen dazu, als wenn die Regierung ihnen eingebläut hätten: „Rührt nicht an diesem brisanten Thema, damit keine Katastrophe ausgelöst wird.“
Es ist ja ohnehin so, dass die Menschen die Flucht aus dem Euro angetreten haben: Sie investieren in Immobilien, Gold oder sogar jetzt noch in Aktien, obwohl sich die Konjunktur abschwächt …
Noch etwas beobachte ich: eine Flucht aus Deutschland.
Gestern hörte ich zweimal dieselbe Frage: „Was tun Sie, wenn alles den Bach runter geht?“ Die beiden Fragesteller waren intelligente Menschen (ein Arzt und ein Professor). Sie hatten sich beide für den Ernstfall eine „Fluchtburg“ zugelegt: Der eine hatte sich auf einer griechischen Insel ein Anwesen gekauft, auf dem er sich im Notfall selbst versorgen könnte – sogar mit eigener Quelle. Der andere hatte dasselbe auf den Azoren unternommen.
Ich glaube, dass unsere Millionäre und Milliardäre ähnlich denken, und wenn hier „alles den Bach runter geht“, dann ist es das normale Volk, das dies ausbaden muss. Das wird einmal ein jähes Erwachen geben, wenn dem verschlafenen deutschen Michel die Augen aufgehen. Schon lange nicht mehr war das Leben so gefährdet wie heute: Es drohen: eine Klimakatastrophe mit unglaublichen Flüchtlingsbewegungen, ein neuer „schwarzer Freitag“, ein Atomkrieg, den wir fast erlebt hätten, ein Aufbegehren des Volkes durch Massenbewegungen wie G-20-Gipfel-Ausschreitungen oder Gelbwesten. Auch Terroranschläge unvorstellbaren Ausmaßes sind nicht ausgeschlossen…
Ob wir wirklich weiter Glück haben und alles gut geht? Wenn ja, wie lange noch?

War früher alles besser?

Manchmal hört man von den Angehörigen der Großelterngeneration: „Früher war alles besser!“ Sie gelten dann als Nörgler mit Anschauungen von vorgestern. Ist das so? Prüfen Sie das doch einmal selbst, wenn ich Ihnen die Frage stelle:
Wo ist die gute alte Zeit geblieben?
Damals gab es keine Umweltprobleme, kein Artensterben, sauberes Grundwasser und saubere Luft, sichere Jobs mit gutem Einkommen, erschwingliche Wohnungen in der Stadt, kein Plastik, sichere D-Mark, Zinsen für Altersrücklagen, auskömmliche Renten, boomende Wirtschaft ohne ständiges Ankurbeln, keine Tafeln, keine Staatsschulden, sondern Rücklagen für schlechte Zeiten (Juliusturm), keine Massentierhaltung, keinen Terror, kein Burnout, kaum Scheidungen, keine Drogen, keine gewaltsamen Demonstrationen, Wiederaufbau nach dem Krieg statt verlotterter Infrastruktur, keinen Ausverkauf des Staatsvermögens (Post, Grundstücke, Krankenhäuser, Versicherungen…)
Was ist nur daraus geworden!
Heute las ich auf meinem Kalenderblatt einen Ausspruch von Edward Teller, der zu dieser Entwicklung passt: „Ein Optimist ist jemand, der glaubt, dass es überhaupt noch eine Zukunft gibt.“

Zum Sonntag: Bibel als wahres Wort Gottes?

Wenn wir sehen, welche Verbrechen der IS begeht, sind wir geneigt zu sagen: „So etwas hat es früher nicht gegeben.“ Und manche finden, dass hier der Islam sein wahres kriegerisches Gesicht zeigen würde. Wirklich? Ist nicht auch das Christentum ähnlich gewesen? Was lesen wir denn in der Bibel:
„“Und wenn sie der HERR, dein Gott, dir in die Hand gibt, so sollst du alles, was männlich darin ist, mit der Schärfe des Schwerts erschlagen. Nur die Frauen, die Kinder und das Vieh und alles, was in der Stadt ist, und alle Beute sollst du unter dir austeilen… Aber in den Städten dieser Völker hier sollst du nichts leben lassen, was Odem hat.“
(5. Mose 20, 2-4.13-14.16)
Oder:
„So tötet nun alles, was männlich ist unter den Kindern, und alle Frauen, die nicht mehr Jungfrauen sind; aber alle Mädchen, die unberührt sind, die lasst für euch leben.“*
(4. Mose 31, 17-18)
„Wohl dem, der deine jungen Kinder nimmt und sie am Felsen zerschmettert.“
(Psalm 137, 9)
Warum distanziert sich die Kirche nicht von solchen Teilen des Alten Testaments, sondern schreibt im Katholischen Katechismus:
„“123 Die Christen verehren das Alte Testament als wahres Wort Gottes.“ Wirklich?
Den Gedanken, das Alte Testament aufzugeben, weil das Neue es hinfällig gemacht habe [Markionismus], wies die Kirche stets entschieden zurück.“
Das brutalste Abschlachten, das es je in Europa gegeben hat, fand im 30-jährigen Krieg statt. Dabei handelte es sich um eine Auseinandersetzung der Religionen, die typischerweise mit aller Brutalität ausgetragen wurde. Die halbe Bevölkerung wurde damals in Europa ausgerottet.
Ausgerechnet diejenigen, die die Kirche als ihre schärfsten Gegner betrachtete, nämlich die Freimaurer, sorgten dann für eine gewisse „Humanisierung“ des Krieges, die schließlich in der Genfer Konvention ihren Niederschlag fand.
Aber leider wurde dieses Abkommen schon im letzten Krieg quasi außer Kraft gesetzt. Der Terrorangriff der Alliierten auf Dresden, der sich nur gegen die Zivilbevölkerung richtete, war sozusagen der Gipfelpunkt dieser Kriegsverbrechen beider Seiten. Das ist insofern sehr bedauerlich, als wir den Westen in den heutigen Kriegen nicht als leuchtendes Beispiel hinstellen können, sondern der Terrorismus findet seine moralische Rechtfertigung in den Untaten, die in den letzten Kriegen geschehen sind und vom Westen zu verantworten sind.
Nun tritt die Kriegführung in eine neue Dimension ein. Man tötet nicht mehr die gegnerischen Soldaten, sondern deren Familien. So hat es gerade jedenfalls der IS angekündigt und die Adressen von französischen Soldaten abgegriffen.
Spannend würde es, wenn wirklich mal eine deutsche Familie getötet würde, weil ein Angehöriger in Afghanistan kämpft. Wie schnell würde Deutschland wohl kriegsmüde werden.