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Erdogan hat recht!

Er sagte über Außenminister Maas, dieser sei ein Dilettant und fügte hinzu:“Wenn Du etwas von Politik verstehen würdest, würdest du nicht so sprechen!“
Dasselbe habe ich hier auch schon geschrieben:
https://autorenseite.wordpress.com/2019/10/15/maas-los-traurig-herr-maas/

In diesem Punkt bin ich also mit Erdogan völlig einig. Aber der Mann würde etwas kleinlauter, wenn Maas das tun würde, was ich für angebracht hielt: eine scharfe Warnung vor Urlaubsreisen in die Türkei aussprechen.

„Wenn du in ein Wespennest greifst, musst du richtig zupacken.“

 

Unsinnige Sanktionen


Zu den Widersprüchlichkeiten der Politik gehören die Sanktionen:
Als Putin aus guten Gründen in die Ukraine einmarschierte, um seine Russen zu schützen, wurden Sanktionen gegen ihn verhängt, die nichts nützen und uns nur selbst geschadet haben.
Als aber Kashoggi in der saudischen Botschaft grausam ermordet wurde, hatte das keine Folgen. Da können wir uns keine Moral leisten, weil die Saudis uns so viel Waffen abkaufen.
Lächerlich ist nun, was die USA nun mit Erdogan vorhaben, dem sie Fürchterliches angedroht hatten, wenn er in Syrien einmarschiert: Sein Vermögen in den USA sollte eingefroren werden, so er denn ein solches besitzt. Und die türkische Wirtschaft sollte kaputt gemacht werden, aber nichts geschieht, obwohl die Türken sogar amerikanische Soldaten beschossen haben.
Und was tun wir gegen Erdogan? Protestieren natürlich, aber von Sanktionen ist nicht die Rede. Das können wir uns nicht leisten, weil Erdogan sonst die Flüchtlinge auf uns los lässt. Was doch aber mindestens zu erwarten wäre, ist eine nachhaltige Warnung vor Reisen in die Türkei, denn es ist damit zu rechnen, dass sich die Kurden mit Anschlägen rächen.
Übrigens: Wann haben die Sanktionen jemals etwas gebracht? Gegen Russland? Iran? Nordkorea?… Meist schweißen sie nur das Volk mehr zusammen.

Todesstrafe in Deutschland


Wir schieben Asylanten nach Afghanistan ab, obwohl die Sicherheitslage dort bedenklich ist. Gerade hat es wieder ein Attentat mit 50 Toten gegeben. Während früher die Kanzlerin persönlich in solchen Fällen Beileid und Abscheu aussprach, ist nun so etwas zum Alltag geworden, so dass sie solche Erklärungen dem Auswärtigen Amt  überlässt. Dennoch wird weiter abgeschoben. Anders ist es bei den Syrern:

Zur Zeit streiten sich Innen- und Justizministerium darüber, ob man nun Schwerverbrecher und Gefährder nach Syrien abschieben kann.
Ein sonderbarer Streit: Die Justizministerin nimmt lieber die Gefährdung der eigenen Bevölkerung in Kauf, als dass sie einen Gefährder einer Gefährdung aussetzt.
Wie anders war das früher in Bayern: Da wurden sogar Ausländer abgeschoben, die in ihrer Heimat die sichere Todesstrafe erwartete. Lesen Sie dazu in der Leseecke die wahre Geschichte: „Ein ganz normaler Tag“.

So was nennt sich Demokratie!


Man sollte es nicht für möglich halten, was in einer Demokratie alles möglich ist: Trump, May und Macron haben ihren Luftangriff auf Syrien ohne jede demokratische Legitimation ausgeführt. So etwas müssten die Verfassungen der Länder strengstens verbieten, wie es unser – leider viel zu oft missachtetesGrundgesetz tut.
Unsere Politiker reisen überall herum und trauen sich sogar oft, die Menschenrechte oder die Demokratie anzumahnen. Aber hat man jemals gehört, dass ein deutscher Politiker in den USA die Abschaffung der Todesstrafe oder die Schließung von Guantanamo verlangt hätte? Und warum wendet sich keiner gegen die uneingeschränkte Befehlsgewalt des amerikanischen Präsidenten, wo doch unser aller Schicksal davon abhängt, dass hier keine Fehlentscheidungen getroffen werden? Wir meckern dauernd an Erdogan herum, aber was man ihm vorwerfen kann, sind doch „Peanuts“ im Vergleich mit den Zuständen in den USA.
Es kann einem das Grauen kommen, wenn man sich vorstellt, dass Trump allein ohne weiteres den dritten Weltkrieg auslösen könnte.
Stellen wir uns einmal vor, er hätte plötzlich Selbstmordgedanken und fände (wie wir es schon öfter erlebt haben), dass dann andere auch nicht mehr leben sollen. Dann käme das Ende der Menschheit. Bisher sind wir ja immer gerade noch davon gekommen:
https://autorenseite.wordpress.com/2017/12/21/wir-sind-wieder-einmal-davon-gekommen/

Schlappe Merkel


Merkel hat das Bombardement Syriens als „erforderlich und angemessen“ bezeichnet. Der FDP ist das zu wenig. Aber Merkel ist ein gebranntes Kind. Als Bush den Irak angriff, wäre Merkel gerne dabei gewesen, aber das Volk hat ihr einen Strich durch die Rechnung gemacht und gerade deshalb Schröder gewählt. Sie konnte nun also nicht anders, als unsere Bundeswehr zu Hause lassen.
Vernünftiger als die Billigung des Bombardements wäre es gewesen, wenn die Kanzlerin sich gar nicht dazu geäußert hätte, sondern gleich nach vorne geblickt und die Beteiligten zu einer Friedenskonferenz nach Berlin eingeladen hätte. Wenn sie neutral geblieben wäre, hätte ihre Stimme ein großes Gewicht gehabt, vor allem auch wegen der Bedeutung unseres Landes. Nun ist der schnelle Macron ihr zuvor gekommen, was nicht so gut ist, weil er an den Luftangriffen beteiligt war.
Übrigens hätten wir jetzt endlich gerne mal die Beweise gesehen, die er angeblich zum behaupteten Giftangriff Assads besitzt.

Danke Putin!


Manchmal komme ich mir vor, als würde ich noch im Dritten Reich leben. Damals stand neben der gleichgeschalteten Presse nur das Radio als Informationsquelle zur Vefügung. Und Radio hören durfte man nur mit dem „Volksempfänger“, der natürlich keine ausländischen Sender erreichte. Wer trotzdem „Feindsender“ hörte, kam ins KZ.
Nun haben wir inzwischen auch wieder ziemlich gleichgeschaltete Medien, die nicht umsonst „Mainstream-Medien“ genannt werden oder gar als „Lügenpresse“ beschimpft werden. Machen Sie selbst einmal den Test: Haben Sie jemals hiervon gehört?
https://autorenseite.wordpress.com/2018/04/13/erdoel-knappheit-klimawandel-ist-alles-gelogen/
Zur Zeit wird uns Putin als der üble Bösewicht der Welt vorgeführt:
Er soll hinter dem Mordanschlag auf die Skripals stecken.
Er soll unsere Regierungscomputer gehackt haben (wie die Amis übrigens auch).
Er soll die Krim kassiert haben, dabei aber keinesfalls seinen russischen Landsleute zu Hilfe gekommen sein, nachdem der Westen die Ukraine destabilisiert hatte und die Russen in eine bedrohliche Lage gekommen waren.
Und so weiter.
Nun zeigt sich bei den westlichen Angriffen auf Damaskus, dass Putin sehr maßvoll reagiert hat: Er hätte ja zu einem Gegenschlag ausholen und ein amerikanisches Kriegsschiff im Mittelmeer angreifen können. Damit wäre die Lage brandgefährlich geworden. Putin hat demgegenüber sogar seine Luftabwehrraketen am Boden gelassen.
Ich meine, wir sollten etwas tun, was ich in den Mainstream-Medien vermisse: dem Mann dafür danken, dass wir nicht am Rande einer Katastrophe stehen.
Übrigens erinnert mich Syrien an den Irak: Trump und seine Alliierten haben bombardiert, bevor das Ergebnis der laufenden Untersuchungen darüber vorliegt, ob überhaupt Giftgas eingesetzt worden ist. Das ist genau so wie damals im Irak: Bush hatte zugeschlagen, obwohl eine Untersuchungskommission unterwegs war, um nach den angeblichen Atomwaffen Saddam Husseins zu suchen.

So nicht, Frau Merkel!


Frau von Storch hat sich gerade entschuldigt, weil sie den Anschlag von Münster vorschnell einem Flüchtling zugeschrieben hatte. Dabei sprach doch alles dafür, dass die mittels Auto verübte Tat denselben Hintergrund hatte wie die Anschläge von Nizza oder auf den Berliner Weihnachtsmarkt.
Auch in Syrien spricht sehr vieles dafür, dass Assad Giftgas eingesetzt hat. Die Kanzlerin hat dazu gesagt:
„Ich glaube, dass die Evidenz, dass dort Chemiewaffen eingesetzt wurden, sehr, sehr klar und sehr deutlich ist.“ Das ist doch sehr ähnlich wie die von Frau Storch ausgesprochene vorschnelle Verdächtigung.
Was aber schlimmer ist, ist die Tatsache, dass die Kanzlerin mit ihrer Äußerung Öl ins Feuer gegossen hat. Sie unterstützt damit Trump, dessen Drohungen die Welt in die größte Kriegsgefahr seit der Kubakrise geführt haben.
Die Kanzlerin wäre ja schon seinerzeit schon gerne mit dabei gewesen, als Bush in den Irakkrieg zog und dadurch den gesamten Nahen Osten destabilisiert hat. Aber das Volk hat damals nicht mit gemacht und Schröder gewählt. Auch damals bestand ja nur ein Verdacht, dass Saddam Hussein Atomwaffen haben könnte. Aber dieser Verdacht gründete sich auf Lügen, die von den USA verbreitet wurden. Wer sagt uns denn, dass es nun in Syrien nicht genau so sein könnte?
Was ich nicht verstehe, ist dies: Bei jedem Prozess wird fair nach klarer Beweislage entschieden. Warum entscheiden Politiker in viel gewichtigeren Problemen vorschnell auf Grund eines bloßen Verdachts?
Schon im Fall Skripal wurde gleich nach dem Vorliegen einiger Indizien eine Konfrontation durch Ausweisung von Diplomaten ausgelöst, ohne dass das Ergebnis der abschließenden Untersuchungen abgewartet wurde. Den Russen wurde keine Gelegenheit gegeben, den Verdacht auszuräumen. Sie bekamen keinen Einblick in die Ermittlungen und keine Proben des Giftes.
Syrien stürzt nun die Welt in eine Krise, die vielleicht einmal nicht mehr beherrschbar sein könnte. Hätte man da nicht von der Kanzlerin verlangen können, dass sie beschwichtigend eingreift und Trump in den Arm fällt? Könnte nicht womöglich doch der behauptete Giftgasangriff eine bloße Inszenierung gewesen sein? Im Krieg stirbt bekanntlich die Wahrheit zuerst. In diesem Zusammenhang fällt mir gerade ein: Als Saddam Hussein in Kuwait einmarschierte, wurden seinen Truppen unvorstellbare Grausamkeiten vorgeworfen: Die Soldaten sollen Babys geschlachtet und aus den Bäuchen der Schwangeren heraus geschnitten haben. Hinterher stellte sich heraus, dass alles gelogen war.
Ich frage mich bei dem behaupteten Giftgasangriff, welchen Sinn der gehabt haben soll. Assad würde damit nur seinen ohnehin angeschlagenen Ruf weiter schädigen. Und warum? Seine Gegner standen doch schon sowieso auf verlorenem Posten, so dass ein solcher Angriff nicht nötig gewesen wäre.
Ähnlich ist die Motivlage im Fall Skripal: Welches Interesse soll Putin gehabt haben, den Mann auf einmal nach vielen Jahren ermorden zu lassen? Putin stand damals vor der Wahl und da war es sicherlich für sein Image nicht gerade förderlich, wenn solche Vorwürfe im Raum standen.
Manchmal kommt es einem heutzutage so vor, als wäre die Welt vom Wahnsinn befallen. Haben Sie schon genügend Lebensmittelvorräte eingelagert?

Glauben Sie das?

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Assad soll in Syrien einen Giftgasangriff durchgeführt haben. Glauben Sie das? Ich bin da skeptisch und frage mich, ob nicht vielleicht doch an den Einwänden von Putin gegen die entsprechenden Untersuchungsergebnisse etwas dran sein könnte. Soweit ich sehe, setzt sich keines unserer Mainstreammedien damit auseinander.
„Wer einmal lügt, dem glaubt man nicht“, sagt ein Sprichwort. Eine weitere Weisheit lautet: „Im Krieg stirbt die Wahrheit zuerst.“
Erinnern Sie sie noch an den ersten Irakkrieg? Damals wurde uns erzählt, Saddam Husseins Soldaten hätten Schwangeren die Bäuche aufgeschlitzt und die Embryos an die Wand geworfen. Alles gelogen, wie hinterher zweifelsfrei festgestellt wurde.
Im zweiten Irakkrieg machten die USA der Welt vor, Saddam Hussein besitze Atomwaffen. Alles falsch!
Und so sehe ich auch die Behauptungen über den Giftgasangriff skeptisch. Vielleicht geht es Trump wie seinerzeit Bush darum, durch ein Auftreten als starker Mann innenpolitisch besser da zu stehen.
„Russland ist das Reich des Bösen!“ lautet die Botschaft, die die USA in die Welt hinaus posaunen. Und sie sind damit erfolgreich. Wir sind ja so leichtgläubig. Schließlich haben wir schon Hitler geglaubt, dass die Polen uns überfallen haben.

 

Giftgas: Lüge als Mittel der Politik?

Vor zwei Jahren schrieb ich diesen Beitrag:

„Die Wahrheit zu sagen ist bourgeoises Vorurteil. Eine Lüge wird durch das zu verfolgende Ziel gerechtfertigt.“ ( Lenin)
Erleben wir nun im Syrienkrieg, dass dieser Ausspruch Lenins gerechtfertigt ist?
Obama und die ihm folgenden „braven“ Regierungen erklären, der Giftgaseinsatz gehe auf Assad zurück. Man ignoriert, dass ein deutsches Kriegsschiff ein Gespräch abgehört hat, in dem sich Assad ausdrücklich gegen den Einsatz von Giftgas ausgesprochen hat.
https://autorenseite.wordpress.com/2013/09/09/putin-wahrer-recht-ordnung-16368254/
Nun hat auch die Sendung Frontal einen völlig unverdächtigen Zeugen gezeigt (nach meiner Erinnerung einen Belgier, der sich bei den Aufrührern in Geiselhaft befand). Der Mann sagte aus, er habe mitgehört, dass der Anschlag auf die Rebellen zurückgehe.
Warum also wird uns dauernd das Gegenteil erzählt? Wollen die USA Syrien im Interesse von Israel klein kriegen? Warum ist Putin der einzige, der Aufklärung der Urheberschaft des Giftgaseinsatzes verlangt? Warum trauen wir uns nicht, uns ihm anzuschließen?

Und nun geht es wieder los mit den Vorwürfen über einen Giftgaseinsatz: Was sollen wir nun wieder glauben?