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Geschäftsidee für findige Jungunternehmer

Ich bin im Krieg aufgewachsen und daher war es für mich selbstverständlich, dass ich mir in mein neues Haus einen Kachelofen und einen Herd zum Kochen einbauen ließ, denn die Entbehrungen der Kriegszeit haben mich geprägt. Da gab es am Schluss weder Strom noch Gas. Wir hatte daher eine „Brennhexe“. Das war ein chamottierter Blechkasten mit den Maßen von ca. 50x50x50 cm. Er hatte oben eine Tür zu Heizen und unten eine Schublade für Asche. Darauf haben wir gekocht.
Ich glaube, wenn man heute solche „Brennhexen“ verkaufen würde, hätte man sicherlich viele Abnehmer, die ja sehen, auf welch wackeligen Füßen unsere Energieversorgung steht.

Und noch etwas kann man aus der Vergangenheit lernen und zur Verkaufsidee machen: Die Menschen beginnen zu hamstern: Produkte, die mit der Ukraine zusammen hängen, sind in manchen Supermärkten ausverkauft, wie Mehl und Sonnenblumenöl. Da erinnere ich mich an den Jom-Kippur-Krieg. Damals waren am nächsten Tag die Regale bei ALDI buchstäblich leer. Mir gelang es damals gerade noch, ein paar Dosen Bohnen für den Notfall zu ergattern.
Wer garantiert denn, dass nun die Hamsterei auf wenige Waren beschränkt bleibt? Eine russische Granate, die versehentlich in Polen landet, könnte die Regale in den Supermärkten wieder leeren. Auf solche Panikkäufe sind unsere Lebensmittelmärkte nicht eingestellt. Deshalb wurde ja immer wieder empfohlen, einen Notvorrat für 14 Tage zu Hause zu haben. Nur wer hat ihn schon? Und wer weiß schon, was man am zweckmäßigsten lange lagern kann?
Das wäre die Chance für einen Unternehmer, einen solchen Notvorrat zusammen zu stellen und zu verkaufen. Ich erinnere mich an die Zeit, als die Bundeswehr ihre Notvorräte verkaufte und wir zugelangt haben. Da gab es tolle Sachen, sogar Brot in Dosen, das hervorragend schmeckte.

Was tun, wenn Putin…

Ich glaube, Putin lacht über unsere Sanktionen. Die steckt er locker weg.  Aber was passiert, wenn er uns wegen der Subventionen durch einen Cyberangriff bestraft? Natürlich würde dieser Angriff von irgendwo im Ausland gestartet, so dass sich die Urheberschaft nicht zurück verfolgen lässt.
Aber was könnten wir gegen einen solchen Angriff tun? Eigentlich sollte uns die Regierung darüber aufklären, wie es insoweit um unsere Sicherheit steht. Lässt sich ein solcher Angriff abwehren? Wie lange wird es dauern?
Haben wir vorgesorgt?
Da sind zunächst Sie als Leser angesprochen: Haben Sie immer genügend Geld im Haus, um einen Cyberangriff auf die Banken überstehen zu können?
https://autorenseite.wordpress.com/2022/02/19/alarmstufe-rot-haben-sie-keine-phantasie/

Aber auch die Politik und die Unternehmen sind gefragt. Wir haben schon öfter von Cyber-Kriminellen gelesen, die ein Krankenhaus oder Versorgungsunternehmen lahm gelegt haben und die dann dafür oft hohe Lösegelder erpresst haben. Wie viel schlimmer würde wohl ein Cyberangriff ausfallen, wenn er vom russischen Geheimdienst ausgeführt würde?
Was kann man dagegen tun?
Ein kleines Beispiel: Könnten die Supermarktkassen nicht auf autark geschaltet werden, so dass sie zeitweise vom Internet abgekoppelt sind und der Laden weiter laufen kann? Es wäre doch unvorstellbar, wenn die Supermärkte schließen müssten, weil die Kassen nicht funktionieren.

Wir bewegen uns also auf dünnem Eis und erwarten, dass die Regierung nicht einfach den Kopf in den Sand steckt, sondern sagt, „was Sache ist“.

Eine neue Art der Verschwendung greift um sich

Gerade brauchte ich Tesafilm und Uhu. Ich ging also in einen Supermarkt und konnte dort nur Klebefilm in einer Achterpackung kaufen. Was soll ich damit? Und Uhu gab es auch nur in einer Riesentube. Auch hier frage ich mich: Was soll ich damit?
Und dann kaufte ich mir bisher immer Kaffeesahne in einer 10-er-Packung bestehend aus kleinen Döschen für den Fall, dass ich Besuch bekomme, der Sahne im Kaffee möchte. Nun allerdings muss ich eine Packung mit 20 Stück kaufen, die ich kaum brauche. Immerhin kostete die nur 59 Cent.

Wer heute eine Schraube oder einen Dichtungsring braucht, muss immer ganze Packungen kaufen mit einer Menge, die er nicht braucht. Waren das noch Zeiten, als ich jung war: Früher konnte man alles einzeln kaufen. Schrauben konnte man in einer Packung kaufen oder einzeln mit einem Zuschlag von 50 Pfg fürs Abzählen. Das waren noch Zeiten!

 

Corona: Das Wunder von ALDI


Ist das nicht merkwürdig: Ich habe vier Supermärkte im Blick mit einem Haufen Personal. Alle sind gesund geblieben, obwohl sie auf engstem Raum neben den Kunden Regale einräumen oder an der Kasse Geld kassieren, das kaum immer coronafrei sein dürfte. Warum hat sich keiner infiziert?
https://autorenseite.wordpress.com/2021/02/11/corona-der-falsche-weg-4/
Und noch etwas ist merkwürdig: Warum nehmen sich die Virologen nicht dieses Phänomens an? Liegt die Ursache vielleicht darin, dass das Ergebnis einer Untersuchung unerfreulich wäre, nämlich dass die Waren der Märkte besser belüftet werden als die Schüler in den Schulen? Soll uns das verschwiegen werden?
Und wenn sich die Wissenschaft um die Ursachen für die Virenfreiheit des Supermarktpersonals gekümmert hätte, hätte man auch schon längst ein Programm entwickeln können, wie die Gastronomie ohne Gefährdung der Gäste geöffnet werden könnte.

Zitat zum Tag: Wir sind in der Pandemie erst dann auf dem richtigen Weg…

„Wir sind in der Pandemie erst dann auf dem richtigen Weg, wenn uns die Virologen schlüssig erklären können, warum das Personal der Supermärkte trotz beengter Verhältnisse gesund bleibt, wir aber nicht in ein Lokal gehen dürfen, wo Tische mit Abstand und Plexiglasscheiben vor Ansteckungen schützen.“

Coronapolitik gescheitert (IV)

Wenn ich so sehe, wie unsere Coronapolitik gelaufen ist, dann glaube ich, dass wir heute besser da stünden, wenn man ganz schlicht
> das Gehirn eingeschaltet hätte und
> die Augen aufgemacht hätte:

Ein bisschen schlichtes Nachdenken hätte schon früher die Erkenntnis gebracht, auf die Virologen jetzt gekommen sind: Der durchsichtige Mundschutz aus Plastikscheiben bringt nichts. Dazu braucht man doch keine Untersuchungen, sondern das sagt doch einem der gesunde Menschenverstand, dass Atemluft, die man ungefiltert über einer Scheibe heraus lässt, nicht gegen Viren geschützt sein kann. Vielleicht ist es sogar schlechter, wenn der Atem über die Scheibe in die Höhe geblasen wird, wie es bei manchen solcher Mundschutzarten der Fall ist.
Diese Scheiben hätten also von vornherein verboten werden müssen.

Und wenn man die Augen aufmacht, sieht man, wie sehr schon ein schlichter Mundschutz wirkt. Ich kaufe abwechselnd in 4 verschiedenen Supermärkten ein. Und da frage ich immer an der Kasse, ob das Personal gesund geblieben ist. Und zu meiner Überraschung wurde das überall bejaht. Dabei hat man nicht gelogen, denn ich sah jeweils die Gesichter, die mir bekannt waren. Nehmen wir als Beispiel den ALDI-Markt hier. Der hat enge Gänge, wo ein Abstand von 1,5 m nicht eingehalten werden kann. Dort räumt das Personal direkt neben den einkaufenden Kunden die Regale ein. Dennoch ist keiner krank. Was lernen wir also beim bloßen Hinsehen? Die Maske wirkt!

 

Nachricht für Sie, Herr Söder


Respekt! Sie haben sich zum politischen Führer in der Pandemie-Krise entwickelt. Ihr Wort hat Gewicht – meines nicht so, nur hier ein wenig! Deshalb frage ich Sie:
Anstatt nur über die Verschärfungen der Corona-Regeln zu reden, sollte man doch auch darüber nachdenken, ob die Regeln nicht dort gelockert werden sollten, wo sie nutzlos sind. Ich meine die Gastronomie: Da geht es nicht nur um Existenzen, sondern auch um die Ernährung der vielen Alten in unserem Lande. Man redet dauernd von den Depressionen, die angeblich Kinder in Quarantäne befallen, aber davon, wie sich Alte fühlen, wenn sie nicht mehr die Abwechslung eines Gasthausessens haben – darüber spricht man nicht. Weil der Appetit oft im Alter nachlässt, finden viele, bevor sie einkaufen und kochen müssen, brauchen sie eben gar nichts, denn Essen auf Rädern kommt für sie auch nicht in Frage.
Können Sie überhaupt erklären, wie man sich in einem regelgerecht geführten Gasthaus anstecken kann, wenn man an der Tür empfangen und an einen Tisch geführt wird, der einen ausreichenden Abstand vom Nachbartisch hat und noch dazu durch Plexiglas abgetrennt ist?
Ich wohne im Landkreis Traunstein, der einmal Spitzenwerte bei den Infektionen aufwies. Dennoch hat sich beim Personal von 4 Supermärkten, die ich befragte, dort trotz regen Publikumsverkehrs kein einziger angesteckt, weil dort auf die Einhaltung der Regeln geachtet wurde.
Wie soll man sich dann in Gaststätten, wo man nicht solche nahen Kontakte hat, anstecken?
Also denken Sie mal darüber nach, ob man nicht die Lokale wenigstens mittags offen lassen könnte.  Das wäre doch auch einmal ein kleiner Lichtblick in dieser trüben Zeit! Und wenn Sie das ablehnen, sollten Sie das doch einmal gut begründen. Die ganzen Verschwörungstheorien grassieren ja auch gerade deshalb, weil den Menschen zu wenig Begründungen gegeben werden, so dass die Gerüchte zu wuchern beginnen.
Freundliche Grüße aus Bergen in den Bergen

 

Wie haben wir damals nur so leben können?

Dieses Bild sagt eigentlich schon viel aus: Meine alten Schuhe sind ganz aus Leder: feinste Handarbeit, selbstverständlich voll recycelbar. Ja, so war es damals: Es gab Schuster, die unser Schuhwerk anfertigten und die von diesem Beruf leben konnten, sogar in der Stadt.
Und jetzt schauen Sie sich mal Ihre Sneaker dagegen an! Maschinell hergestellt, alles Kunststoffe! Die sind kaum zu recyceln, weil zu viele verschiedene Stoffe verwandt wurden.
Unsere Kleidung bestand früher aus Wolle oder Baumwolle. Alles war recycelbar. Aber heute sind die meisten Kleidungsstücke aus Kunstfasern.
Als ich heute im Supermarkt war, dachte ich an einen Schriftsteller aus der DDR, dem man ausnahmsweise erlaubt hatte, in den Westen zu fahren. Man fragte ihn, ob er nicht geblendet sei von der Vielfalt des Warenangebots der westlichen Geschäfte. Er verneinte das und fragte: „Was soll das Ganze? Da lob‘ ich mir die HO-Läden: Dort gibt‘s halt nur vier Herrenhemden zur Auswahl und das genügt.“
Müssen wir wirklich in jedem Supermarkt beispielsweise Krabben in Knoblauch-, Dill- oder Champagnersauce angeboten bekommen neben Sylter Heringstopf und Heringssalat in verschiedenen Variationen?
Wie einfach war es früher. Da war man bescheidener, aber trotzdem zufrieden:
Die Tante meiner Frau besaß in einem bayerischen Dorf den einzigen Lebensmittelladen. Heute würde man sagen: Tante-Emma-Laden. Sie arbeitete dort mit ihrer Tochter und einer Angestellten und alles klappte wunderbar, obwohl die Lebensmittel meist nicht verpackt waren: Der Kaffee musste beispielsweise gewogen und gemahlen werden, denn er war nicht vakuumverpackt wie heute. Und der Heringssalat musste aus einem Fass in eine vom Kunden mitgebrachte Schüssel gefüllt werden.
Heute gibt es im Dorf stattdessen zwei Supermärkte mit entsprechendem Personal. Aber ist das wirklich ein Fortschritt? Oder war es damals, als es noch kein Plastik gab, nicht vielleicht doch besser? Übrigens war unsere Umweltbilanz seinerzeit ausgeglichen, während wir heute 1 1/2 Erden bräuchten, um so weiter leben zu können wie bisher.